Beiträge von Gefühl

    Ja, hier merkt man auch direkt, wenn es im Ort einen Wurf Irgendwas- Mixe gab (oder auch "reinrassige" Welpen ohne Papiere). Da laufen dann auch erstmal 'ne Menge dieser Knirpse 'rum...

    Eine Bekannte holte sich vor Kurzem einen "Labrador- Schäferhund"- Mischling (laut ihren Angaben). Ich habe rein interessehalber (und natürlich aus Neugier :D) mal im Internet bei Kleinanzeigen geschaut, da stand Golden Retriever- Schäferhund Welpen. :???: Nun ist die Kleine bei ihr eingezogen, sie ist fast komplett schwarz, nur ein paar weiße(!) Abzeichen... keine Ahnung was da drin ist. Wird definitiv groß. Naja... ich halte von dieser Anschaffung sowieso nichts. Die Bekannte hat drei Kinder und das jüngste ist 3 Monate alt (etwas älter als der Welpe also... ) und sie ist alleinerziehend! Habe sie drauf angesprochen, dass das ja ziemlich viel Arbeit für sie bedeuten wird, da meinte sie nur kühl, das sei ja nicht der erste Welpe, den sie aufziehen würde......

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    Ich lese interessiert mit und jetzt kann ich mir die Frage einfach nicht mehr verkneifen:
    Was meint ihr mit ruhig? Soll der Hund IM Haus ruhig sein? oder soll er generell eher eine Couchpotatoe sein? Das sind für mich nämlich zwei meilenweite Unterschiede. Soll er bewegungsfaul sein oder vom Wesen her ruhig und gelassen, bodenständig, entspannt und nicht zu erschüttern? Ich finde ruhig ist so ein undeutlicher Begriff ;)
    Auch ein Junghund kann im Haus sehr ruhig sein. Die Betonung liegt hier auf KANN. :p

    Eine sehr gute und wichtige Frage! :gut:

    Unsere ist halt z.B. extrem lebhaft, aber drinnen (bei richtiger "Auslastung") ganz lieb und ruhig.
    Und "richtige Auslastung" bedeutet nicht, dass man einen Hund fordert, bis er umkippt, sondern ich mache so viel mit meiner Hündin, wie sie es "braucht" (lernt man im Laufe der Zeit).
    Bei einem Welpen ist das noch nicht viel, aber darüber kannst du dich dann immernoch schlau machen. ;)

    Aber die Frage von lilablaugruengelb find ich sehr wichtig. So können dir die User auch nochmal besser Rassevorschläge machen!

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    Blonde Labradore treff ich nur in der Altersklasse über neun Jahren.

    Das kann ich hier auch bestätigen! Die wenigen hellen Labradore, die ich treffe, sind allesamt ältere - der jüngste war 6 Jahre. Braune seh ich hier so gut wie gar nicht... Ein Mann geht immer mit einem megadicken braunen Labbi an uns vorbei und kann den kaum halten (allerdings sieht dieser nicht nach fröhlich-kontaktfreudig sondern eher nach "Ich fress das kleine Labbimädchen" aus... :fear: ).

    Schwarze Labbis gibts hier echt wie Sand am Meer. Und dann treff ich trotzdem immer wieder noch Leute, die mir sagen, dass das ja 'ne Seltenheit wäre, sie würden ja so selten große, schwarze Hunde sehen, weil die ja so einen "schlechten Ruf" haben (groß und schwarz = böse) und die ja deswegen keiner haben will... :ugly:

    Als es bei mir um die Rassewahl ging und ich überlegte, ob ich einen Welpen möchte oder nicht, habe ich mich viel (vor allem im Internet) belesen, aber auch das ein oder andere Buch über Welpenerziehung gekauft. Da wusste ich schonmal, was auf mich zukommt, da ich mich dann schließlich auch entschlossen habe, einen Welpen aufzunehmen.

    Und ich kann dir sagen: Als Erstwelpenhalter macht man viel falsch. Wir hatten in der Familie schon einen Hund, der 2007 leider gestorben ist. Dann habe ich letzten Sommer die kleine Ruby bekommen - damals bei unserem Hund früher haben meine Eltern die Erziehung übernommen. Heute lebe ich zusammen mit meinem Mann (der sich aber aus der Erziehung usw. raushalten wollte) - also hatte ich die komplette Verantwortung.

    Jetzt ist Ruby 9 Monate alt. Auf vieles bin ich stolz, viiiiel mehr würde ich jetzt aber auch schon wieder anders machen mit dem Erfahrungswert, den ich jetzt habe.

    Ich will es mal so sagen: Wenn ihr euch vorher informiert und euch auch die ersten Monate Urlaub nehmen könnt (vielleicht versetzt - deine Freundin und du), dann könnte es mit einem Welpen sicher auch funktionieren. Nur leider kann man es hier überall im Forum lesen: Es kann durchaus sein, dass trotz Training und gutem Aufbau, euer Hund Probleme damit hat, alleine zu bleiben. Für solche Dinge braucht man einen Plan B. Kann jemand den Hund nehmen, während ihr arbeitet (sollte dieses Problem auftauchen)?

    Die Rassewahl ist natürlich nicht unwichtig. Und gerade die genannten Rassen finde ich ziemlich unterschiedlich vom Wesen her. Schau dir mal die Seiten vom VDH an. Oder hier ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hunderass…tematik_der_FCI

    Da kannst du sehen, in welche Kategorien Hunderassen aufgeteilt werden und welche davon euch am ehesten zusagt. Der Golden Retriever gehört zum Beispiel zu den Apportierhunden. Sie sind wasserbegeistert und mit ihnen kann man beispielsweise im Dummysport Fuß fassen. Wäre das etwas für euch?
    Lest euch einfach mal rein in die Hunderassen, die euch gefallen. So zumindest hab ich es gemacht... Bei mir spielte die Optik auch keine untergeordnete Rolle, also habe ich erstmal danach selektiert und dann geschaut, welche Rasse ich mir am besten für mich vorstellen kann.

    Einen ruhigen Hund wollte ich übrigens auch. :D Aber ein junger Hund ist wohl eher selten ruhig. Die meisten, die ich kenne, sind kleine Wirbelwinde (allerdings längst nicht so extrem wie mein Exemplar...). :hust: Aber es gibt auch Ausnahmen.
    Dennoch: Wenn ihr wisst, dass euch das zu viel wäre, schaut besser nach einem erwachsenen Tier.

    Rassevorschläge hätte ich noch welche, allerdings hast du ja bisher noch nicht sooo viel geschrieben zu dem, was euch wichtig wäre.
    Aber ich fände einen Dalmatiner nicht unpassend, die sind sehr lauffreudig und wenn du Fahrrad fährst, könnte ich mir gut vorstellen, dass das passen könnte.. Ansonsten würde mir noch der Labrador einfallen :D da ist allerdings zu viel "einseitige" Bewegung nicht gut. Ein Whippet fällt mir spontan auch noch ein... (allerdings etwas kleiner, als die Vorstellung, glaube ich...?)

    Egal, wie ihr euch entscheidet: Falls es ein Welpe werden soll, schaut bitte nach einem seriösen Züchter. Das könnt ihr, je nach Rasse, aber einen guten Anhaltspunkt habt ihr schon beim VDH (http://www.vdh.de).

    Bei uns sehe ich überwiegend Labradore (x Irgendwas). Die meisten davon sind schwarz. Hier "in der Stadt" (Nichtmal 20.000 Einwohner inkl. der umliegenden Dörfer) gibt es ansonsten noch viiiiiele Beagle, franz. Bulldoggen und kleine weiße Wuschelhunde. :D
    Außerdem sehe ich immer häufiger auch Dackel in allen möglichen Varianten, allerdings im Miniformat. Unser Langhaardackel, der 2007 gestorben ist, war mindestens das doppelte von den meisten, die ich jetzt sichte.

    Aufm Dorf (z.B. bei meinen Eltern) gibt es unglaublich viele DSH und Appenzeller (oder auch Mixe aus diesen beiden Rassen!). Da sind viele Nachkommen wieder verpaart worden und wurden dann an die Nachbarn verkauft oder verschenkt z.T. Also da wird wild herumge"züchtet" mit eben diesen Rassen... Überwiegend als Familien- aber auch als Bauernhofhunde gehalten. Ich muss aber zugeben, dass ich oftmals positiv überrascht war über die Haltung und die Erziehung der Hunde. Da kann sich manch einer aus der "Stadt" hier 'ne Scheibe von abschneiden. Hier wird nämlich nur an anderen herumgemotzt, aber der eigene unerzogene Hund ist ja das Nonplusultra!

    Naja, alles in allem sehe ich noch gewisse Tendenzen bei..
    - "Labrador" (SoKa-) Mixen
    - Border Collies
    - Shelties
    - auch sehr bedenklich: viele Huskys (und Mixe) zurzeit
    - Prager Rattler
    - Pinscher
    - JRT

    Welche Rassen ich (komischerweise) selten sehe, sind Golden Retriever, Aussies oder Windhundrassen. Ich sehe total viele Anzeigen, in denen z.B. Aussies angepriesen und verkauft werden wollen, aber gesehen, hab ich selten welche.

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    Milla macht gar nix. Sie steht auf, läuft zur Hundedecke und pinkelt drauf :???: :headbash: Ich dachte wir hätten dieses Thema seit Monaten schon durch...

    Wenn Ruby dringend muss, meldet sie sich manchmal und manchmal macht sie auch einfach (dann aber DIREKT vor mich -damit ich es auch sehe, wahrscheinlich). xD
    Wenn sie sich meldet, tut sie das, glaub ich, nur wenn sie "Groß" muss. Das Melden ist aber auch nur ein "an die Balkontür gehen und mich anschauen" oder, wenn wir auf dem Sofa liegen, "redet" sie mit mir (mault rum, macht auf sich aufmerksam). Da weiß ich, dass sie muss.
    Warum sie an die Balkontür geht, um sich zu melden, verstehe ich bis heute nicht! Sie hat da noch nie hingemacht und wir waren ja bisher auch noch nicht oft auf dem Balkon (in der alten Wohnung gab es keinen Balkon und da wir erst im Oktober hier einzogen ....).

    Dass es mit der Läufigkeit zu tun hat, dass Milla nochmal reingemacht hat, kann ich jetzt hier nicht bestätigen. Hier ist zum Glück kein Unfall mehr passiert. Aber Ruby macht ab und an nachts allerdings ein großes Geschäft rein... meistens weiß ich das vorher schon, wenn sie dann auf der letzten Runde nämlich nichts gemacht hat! Dann höre ich sie irgendwann morgens fiepen, aber es ist schon zu spät, wenn ich bei ihr angekommen bin.... -.-

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    Wir haben hier auch keine Hundewiesen oder so Treffpunkte für Hundehalter, was ich persönlich schade finde. In der Stadt lassen manchmal Leute ihre Hunde frei herumlaufen, obwohl Leinenpflicht ist. Und ich hab Ruby als Welpe ab und an mal losgemacht, wenn wir auf einen anderen Welpen getroffen sind. Aber mittlerweile habe ich schon oft gehört, dass hier doch recht häufig kontrolliert wird und von daher würde ich sie im Stadtpark überhaupt nicht mehr ableinen.
    Wir haben hier allerdings noch einen kleineren "inoffiziellen" Park... den kennt nicht jeder und ist auch eher abgelegen und nicht ganz so zentral (und da steht auch nirgendwas was von Leinenpflicht), da lass ich Ruby manchmal laufen, wenn ich niemanden in der Nähe sehe.

    Also wir waren einmal zum Krallen schneiden in einem Hundesalon und mir hat es super gefallen und es ging ratz fatz. Es wurden auch nicht alle Krallen geschnitten, weil die Frau meinte, es sei nicht nötig. Ist jetzt schon ein paar Wochen her und bisher siehts gut aus. Ich glaube, so oft werden wir da nicht hin müssen... wetzen sich offenbar gut ab auf dem Asphalt hier. ^^

    (Selber schneiden, könnte ich nicht. Hätte Angst davor, in das Leben reinzukommen...) >.<

    Hallo :)
    Zwar gibt es hier nicht Festival zu fressen, sondern andere Josera Sorten, aber ich möchte mich den anderen gerne anschließen. Füttere deinem Hund so viel, wie er braucht - das heißt, achte auf das Gewicht und füttere nach Gefühl. Die Angaben auf der Packung nehme ich zwar als Ansatz erstmal, aber schaue dann auch wie viel hier gebraucht wird.

    Mein Labradormädel brauchte z.B. vom Optiness (weniger Proteine) fast die doppelte Menge und dennoch nahm sie nur gaaaanz langsam zu (was ja aber bei einer größer werdenden Rasse eher gut ist).
    Wir haben jetzt auf Ente&Kartoffel umgestellt bzw. ich füttere das eine morgens, das andere abends und Ruby verwertet nach wie vor 1a. :D 2-3 feste Haufen, morgens und abends meist.

    Und ja, mein Hund rennt auch manchmal noch drei Mal zum Napf hin und schaut mich an, als wenn sie sagen wollte "Wie? Das wars jetzt??" aber sie ist halt auch einfach dermaßen verfressen... Kann aber natürlich echt sein, dass dein Hund mehr Futter braucht. Ich finde auch, dass 4 Stunden Bewegung nicht mehr unter "normal aktiv" fällt. :smile:
    Ich füttere hier ja schon unter der Sparte "aktiv" und das obwohl wir nicht annähernd auf 4 Stunden kommen. :D Mein kleines Monster ist aber einfach so 'ne Kanone, die flitzt über Felder und Wiesen und zuhause beschäftige ich sie auch "viel" (was ja aber bei jedem was anderes ist...). Aber so unter Stunden kann ich das nicht einordnen, weil es einfach unterschiedlich ist und nicht täglich im selben Ausmaß gemacht wird.

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    Also ich finde die Schnauze von ihm erinnert mich etwas an eine Dogge/Weimarer, weil sie so schmal ist und die Lefzen etwas hängen (nicht stark, nur etwas), wenn ihr versteht was ich meine. Ich kenn das bisschen anders, in etwa so:
    http://www.hundetraumland.de/wp-content/upl…lpe-300x276.jpg

    Kann natürlich auch täuschen und bin auch kein Labbi-Experte :D War aber mein erster Gedanke.

    Süß ist er auf alle Fälle!

    Danke, dasselbe habe ich nämlich auch gedacht. Das Gesicht erinnert mich auch stark an nen Weimaraner, wobei ich natürlich absolut kein Experte bin. Ich hab allerdings bei meiner Züchter- und Welpensuche so einige Labbiwelpen gesehen und die meisten entsprachen eher dem verlinkten Bild... aber wie gesagt Kein Experte! Aber wunderhübsch ist er so oder so! :)

    Bei meiner Labbihündin wird auch irgendwann mal was anderes mitgemischt haben oder aber ihr Vater ist aus der Arbeitslinie. Sie ist nämlich auch sehr schlank (Mutter sieht eher nach SL aus) und wiegt jetzt, mit 9 Monaten "nur" 23kg. Das ist im Vergleich wenig, wenn ich mir die Links hier anschaue. Aber ich glaub, sie wird einfach so ein schmales Dingen bleiben und als Endgewicht nicht wesentlich mehr als vielleicht 25kg drauf haben.
    Aber man darf gespannt sein. ;)

    @ Ziggy: Ob das genau so stimmt, wie sie es gesagt hat, weiß ich nicht. Aber ich bin einfach mal davon ausgegangen, denn es ist nur ein Beispiel und sowas kann es überall geben. Aber mir ist klar, dass ich da bei dir einen wunden Punkt getroffen habe. Tut mir leid. Natürlich sind solche Gerüchte alles andere als schön.
    Bin selbst nicht frei davon. Wir sind ja aus unserer alten Wohnung ausgezogen, weil der Hund nicht erlaubt war (bzw. nur auf Zeit) und wir haben zufälligerweise direkt gegenüber unseres alten Mietshauses eine neue Wohnung gefunden! Da habe ich hier im Hausflur (in der neuen Wohnung) ganz am Anfang auch gehört wie gesagt wurde "Drüben fliegen sie raus, weil der Hund so schlimm war und hier nehmen sie die einfach so!" ... Dabei war der Hund allgemein einfach nur das Thema und schlimm ist Ruby ja nunmal gar nicht. Aber das haben die neuen Nachbarn hier ja auch schnell feststellen können! ;)

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    Das Leben kann man so schön planen und es kommt doch immer anders als man denkt. Ich versuche im Jetzt zu leben denn die Zukunft ist immer ungewiss, egal wie unkündbar ein Job ist. Hier passiert: Familie fährt mit Auto über unbeschrankten Bahnübergang und ein Zug erfasst sie, alle tot außer Hund und dreijährige Tochter. Das Leben ist nicht nett und ganz bestimmt nicht planbar.
    Nach dem in meinem Umfeld 4 junge Menschen ohne oder auch mit Vorerkrankung innerhalb eines halben Jahres verstorben sind habe ich beschlossen das man es tun sollte wie ein Hund. Im Jetzt leben, nur so als Gedankenanstoß ;)

    Das ist ja schrecklich, das tut mir unglaublich leid für dich! Aber deinen Denkanstoß möchte ich am liebsten ganz weit oben anheften. Leider kann sich niemand davon freisprechen so zu denken und zu handeln... dafür sind wir nunmal Menschen und werden von unseren Erfahrungen (positive wie negative) beeinflusst.
    Dennoch finde ich, wäre es im Grunde genommen genau richtig, wenn man einfach mal auf Null stellt und Menschen wieder eine Chance gibt.