Beiträge von Gefühl

    Da es ja hier gerade auch z.T. um silikonfreie Shampoos geht...
    Ich selber hab immer normales Shampoo aus der Drogerie benutzt (immer mal gewechselt zwischen Fructis, Gliss Kur, Syoss usw.) und dass die Shampoos, die mein Friseur verkauft besser sind, hab ich mir zwar immer gedacht, aber da die ja so teuer sind, bin ich dennoch bei den normalen Produkten geblieben.

    Nun hat seit Kurzem meine Friseurin ihr eigenes Studio aufgemacht und da hat sie eine andere Produktreihe aufgenommen (von der Firma PurHair). Ich hatte zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt bekommen und sie hat mich dann beraten, was das Thema Shampoo angeht. Sie fragte wie viel ich benutzen würde und wie schnell das alle ist und ich wieder ein neues kaufen müsste. Und bei mir ist es tatsächlich so, dass ich eigentlich jede 2. Woche ein neues kaufen musste, vor allem Spülungen.. da hatte ich 'nen Megaverschleiß!
    Das Shampoo und die Spülung vom Friseur hab ich mir dann mal probeweise mitgenommen und ich muss sagen WOW! Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Schon während man das Shampoo in die Haare massiert, merkt man, dass die sich so ganz seltsam anfühlen (so als wenn sie "aufgehen") und wenn man dann die Spülung (heißt bei dem Produkt "detangler") reinmacht, werden die Haare quasi wieder versiegelt.

    Beide Produkte (wie auch alle anderen von der Marke) sind paraben-, sulfat- und silikonfrei. Mir sagen diese Wörter nix, aber Fakt ist, mir tun die neuen Produkte wahnsinnig gut. Meine Haare lassen sich leicht durchkämmen und sie liegen sogar ohne Glätteisen oft schon total schön. Sonst sahen sie eher aus, als hätt ich in 'ne Steckdose gepackt (Naturkrause...). Dass sich das aber SO ändern würde, nur weil ich ein anderen Shampoo und Spülung benutze...
    Und im Endeffekt komme ich nicht wesentlich teurer bei raus. Eine Flasche 300ml kostet zugegebenermaßen 20 Euro und das klingt erstmal echt viel. Meine Probepackung von 100 ml allerdings hat schon über einen Monat (!) gehalten. Und wenn ich mir das dann so ausrechne mit meinen 3-4 Euro für ein Drogerieprodukt, das aber alle zwei Wochen neu gekauft wird, komm ich am Ende nicht viel schlechter damit raus... und noch dazu sind meine Haare wirklich gesund!

    Ohne jemanden hier "bekehren" zu wollen (was hätt ich auch davon), aber jedem, der meint, er hätte z.B. so krauses Haar oder es sieht irgendwie nicht wirklich gesund aus - dem rate ich, probiert es aus. Ich habe ja, wie gesagt, auch zur Probe erstmal eine 100ml Tube mitgenommen.

    Also meiner 9 Monate alten Hündin könnte ich von 8 bis 17 Uhr nicht zumuten, dass sie da nicht reinmacht... Respekt an deine Hündin!
    Ja, an der Kapazität wird es wohl dann nicht liegen. Wobei ich sagen muss, dass, wenn ich daheim bin, mein Hund nicht so lange einhalten kann, als wenn ich nicht daheim bin. Wenn ich sie mal +- 6 Stunden alleine lasse (kommt äußerst selten vor), macht sie nicht rein. Aber wenn ich zuhause wäre ... da ist Hund einfach mehr in Bewegung, es ist mehr "Action", da sie ja nicht nur im Ruhezustand irgendwo rumliegt. Ich denke, deswegen ist es bei uns(!) so...

    Allerdings... dass eure Hündin rausgeht zum Pinkeln, könnte daran liegen, dass du (was ich deinem einen Satz entnehme) sie schimpfst, wenn sie reinpieselt? Das habe ich noch nie getan. Ich sage dann zwar energisch "Nein",aber habe sie dann immer rausgetragen zu ihrem Löseplatz. Das Nicht-Schimpfen hat bei uns "bewirkt", dass wenn mein Hund dringend muss, sie sich meist direkt vor mich hinsetzt und lospullert. :D Was für mich aber eher etwas Gutes ist, denn da sehe ich es sofort und kann auch sofort handeln.
    Wenn man dagegen schimpft, wird der Hund von sich aus sich 'ne Stelle suchen, an der er nicht "gesehen" wird (und somit nicht geschimpft werden kann). Ziemlich schlau, wie ich finde. ^^

    Dennoch löst das dein Problem ja nicht. Aber ich würde an deiner Stelle mehr darauf Acht geben, wenn es immer um die gleiche Uhrzeit in etwa passiert. Wenn deine Kleine dann gerade versucht loszulegen, schnappst du sie dir und trägst sie raus. Würde ich so machen, aber vielleicht kommen ja noch andere (bessere) Lösungen hier. ^^

    Schließe mich da Phantomaus' Meinung an, denke aber, dass es in so "alteingesessenen" Familien auf dem Land beispielsweise definitiv noch so zugeht, dass Hund einfach die Reste bekommt und gut ist. War bei uns früher zum Teil auch der Fall. Da wurde kein Gescheiße drum gemacht, wie viel Proteine usw. er braucht (was sicher bei manch anderem Hund nicht so gut angekommen wäre...), aber ich finds toll, dass z.B. auch meine Mutter sich jetzt bei ihrem zweiten Hund so viele Gedanken gemacht und sich mehr informiert.
    Da kann man sagen was man will, das Internet kann Fluch und Segen sein, aber diesbezüglich ist es ein Segen, da es früher diese Möglichkeit der Recherche einfach nicht so gab. Meine Mutter jedenfalls hätte es dann sicher damals beim ersten Welpen schon anders gemacht, wenn sie so manches besser gewusst hätte. (Und Hundeschule war ja nur was für Leute, die Hundesport(!) betreiben wollten, nix für "Normalos", heute wird man schief angeguckt, wenn man NICHT in 'ne Hundeschule geht... xD )

    EDIT: Ja, die roten Häufchen sind hier auch sehr verbreitet... :roll:

    Das Thema "Jeder bekommt was er verdient/braucht oder so ähnlich" hab ich ja immer für Schwachsinn gehalten. :hust: Aber ich muss sagen, irgendwie stimmt es doch...

    Ich hab seit Jahren Probleme mit Depressionen und meinem zu geringen Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein aufgrund von Mobbing in der Schulzeit (und meine Schulzeit ist ja schon eine ganze Weile her..). Ich wollte einen unkomplizierten Hund, der mich "aufmuntert", der FÜR MICH da ist und mir hilft aus all dem herauszukommen (neben der therapeutischen Hilfe natürlich). Und was bekam ich? Einen Hund, der mich noch mehr fordert. Der von mir Sicherheit, Konsequenz und keine variablen Gefühle ( :D ) braucht. Wenn ich einen schlechten Tag habe, macht es Ruby nur "schlimmer". Sie spiegelt mich wider... und genau DAS wollte ich eigentlich nicht, da ich dachte, dass mir das dann über den Kopf wächst und anfangs sah es ja auch danach aus.
    Mittlerweile kann ich mir nichts besseres für mich vorstellen. Es war nicht immer einfach, für jemand anderen wäre Ruby sicher ein ganz normaler Hund, aber durch meine verschiedenen Stimmungen ("Alles supi, juhuuu" und "Alles scheiße...") ist sie eben auch immer dementsprechend drauf und verhält sich dann mal "aufmüpfiger" und abgedrehter und mal total klasse, geduldig und handzahm - was in letzter Zeit immer häufiger der Fall ist, weil ich auch einfach gelassener bin.

    Für mich ist Ruby der beste Hund, den ich hätte kriegen können. Sie hilft mir, mein Verhalten und meine Gefühle mehr zu reflektieren und an mir zu arbeiten. Ich verändere mich Tag für Tag und Ruby hat das meiste dazu getan, finde ich. Ich bin froh, dass ich sie habe!

    Ich hab bei meiner Hündin schon mit ca. 14 Wochen auf Adultfutter umgestellt, da u.a. mein damaliger Trainer mir das so geraten hat. Er meinte, dass Welpenfutter nur Geldmacherei wäre.

    Vor einigen Wochen gab es schonmal so einen ähnlichen Thread und ich habe meine Meinung zum Welpenfutter geändert. Ich denke auch, dass es sinnvoll ist das mindestens bis zum 9. Lebensmonat zu füttern. Im Wachstum hat ein Hund nunmal einen anderen Energiebedarf als ein ausgewachsener Hund.

    Meine Ruby ist recht schmal und auch nicht besonders groß (wobei sie schon im Standart liegt.. finde sie aber trotzdem klein :D ), ob das mit Josera Kids anders gewesen wäre, keine Ahnung. Sie bekam also von da an Optiness von Josera und mittlerweile sind wir bei morgens Ente&Kartoffel und abends (eingeweicht) Optiness gelandet. Habe das Gefühl, mein Hund isst es sehr gerne und der Output ist auch, seitdem wir es füttern prima. Ganz am Anfang, als Ruby bei uns einzog, gab es noch Bosch Puppy von der "Züchterin" mit... da hatte Ruby eigentlich ausschließlich Durchfall von...

    Sicherlich ist frisch füttern noch ein Ticken besser, aber ich persönlich traue mich da nicht ran. Bei uns gibt es allerdings auch mal frische Kauknochen vom Metzger (für Hunde geeignet). Die liebt Ruby natürlich total (und verträgt sie zum Glück auch gut).

    Ein schöner und interessanter Thread!
    Bei mir sollte es zuerst ein Rüde werden, weil Hündinnen ja läufig werden und ich das ja überhaupt nicht kannte, da ich bisher fast ausschließlich mit Rüden in Kontakt gekommen bin. Als ich aber begann, mich zu informieren und gelesen habe, dass es eigentlich ziemlich egal ist, was man nimmt, ob Rüde oder Hündin, habe ich mich entschieden, gar nichts vorher zu entscheiden. :D

    Habe es also auf mich zukommen lassen. Wollte auch bei den Welpen dann mein Herz entscheiden lassen, obwohl mein Mann und ich beide schon ein wenig auf einen schwarzen Labbi eingeschossen waren. Also wurde es das tatsächlich einzige schwarze Welpi und noch dazu ein Mädchen aus dem Wurf.

    Nun ist Ruby läufig und ich finde es weitaus unkomplizierter als ich vorher gedacht hätte. Sicher kommt es da bestimmt auf die Hündin an, aber ich habe so viele "Horrorgeschichten" gelesen und gehört, dass ich dachte, hoffentlich kommen wir da gut durch. Und "im Notfall" lass ich sie nach der ersten Hitze kastrieren. Das steht jetzt gar nicht mehr zur Debatte, außer natürlich es ist gesundheitlich notwendig.

    Viele Leute, die zu einem Rüden tendieren, möchten keine Hündin weil diese läufig werden und ich kann das jetzt überhaupt nicht mehr verstehen. Natürlich schränken diese paar Wochen im Jahr schon ein (Leinenpflicht), aber wenn ich bedenke, dass Rüden immer und überall "können"... da muss man als Rüdenbesitzer ja noch mehr "aufpassen", finde ich. Meine Hündin ist außerhalb der Läufigkeit verlässlich (bisher :lol: ) und wenn man einen Rüden hat, hat der ja nie eine Phase, in der er weniger "Lust" auf läufige Hündinnen hat.
    Also ich bin jetzt total happy mit meiner Entscheidung.

    Und zu dem Thema, dass Rüden weniger schmusig oder so wären, das glaube ich nicht. Ich denke, das kommt ganz auf den Hund an und vielleicht auch, wie er aufgewachsen ist. Ich dachte anfangs zB auch, dass Ruby gar nicht verschmust wäre. Aber das lag ganz einfach daran, weil ich ihr viel zu selten die Möglichkeit gab (u.a. deswegen, da das Sofa anfangs tabu für sie war). Seitdem sie aufs Sofa zu uns darf, kuscheln wir jeden Abend mehrere Stunden. :)

    Manche sagen (oder schreiben hier), dass es auch eine Frage des Typs ist und bei manchen ausschließlich Hündinnen oder Rüden einziehen werden. Ich muss dazu sagen, ich weiß es gar nicht. Ich find meine Ruby toll so wie sie ist, habe aber von Rüden auch kein schlechteres Bild. Wobei mir natürlich das Markieren bei Rüden nicht so gefällt, ich bin froh, dass Ruby sich einmal "auspinkelt" und gut ist. Aber wie man hier schon lesen durfte, ist das ja auch von Hündin zu Hündin verschieden. Manche markieren auch wie blöde, hat Ruby auch vor und während der Läufigkeit kaum gemacht. Sie ist wohl einfach nicht so... oder es kommt noch. xD

    Tendieren würde ich jetzt zwar auch eher wieder zu einer Hündin, aber ich denke, wenn es bei mir um einen Zweithund ginge (oder nach Rubys Ableben in hoffentlich weeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiit entfernter Zukunft), würde ich wie beim letzten Mal wieder mein Herz entscheiden lassen.

    Zitat

    Ich fühl mich grad ganz unverantwortlich...
    Ich hab heute schon zum dritten Mal in Folge vergessen Nero abends sein Futter zu geben -.-
    Wenn wir nach der Arbeit draußen nach Hause kommen um 16 Uhr oder so pennt er einfach. Um 22 Uhr denke ich mir dann heute zum wiederholten Mal: Au Backe der hat ja noch gar nichts gefressen. Aufwecken. Futter. Abend-Runde. Weiterschlafen

    Da brauchst du dich nicht schlecht zu fühlen. Ich hatte eine Zeit lang auch total oft vergessen zu füttern, weil ich die Zeiten umgelegt habe (unregelmäßiges Füttern, weil mein Hund meinte, mich morgens immer früher zu wecken - irgendwann fiepte sie um 5 Uhr morgens - wir gehen raus, weil ich dachte sie muss so dringend, aber nur bissl Pipi macht se und drinnen direkt dorthin, wo das Futter steht und mich mit glitzernden Augen ansehen... xD da hat es mir dann endgültig gereicht). Abends bekam sie sonst immer so gegen 18-19 Uhr. Und da ich manchmal früher und manchmal später füttere, hab ich mich manchmal abends ins Bett gelegt und dann ist mir eingefallen, dass Hund ja noch gar kein Abendessen hatte. >.<

    Tat ihr aber auch nicht weh, denk ich. Dieses Rumgefiepse morgens hat sie nur gemacht, weil sie verfressen ist und nicht weil sie fast ausgehungert war. :headbash:

    @ Vany: Wie geil sieht DAS denn bitte aus? :lachtot: Wobei sie mir ja auch irgendwie leid tut, aber was sein muss, muss sein. |)

    @ Murmelchen: Danke für deine Einschätzung dazu. Ich weiß jetzt, dass es definitiv keine Blasenentzündung war/ist. Gestern ist nichts passiert, weder auf dem Sofa, noch sonst wo. Aber es hat mich halt stutzig gemacht, dass sie so im LIEGEN unter sich drunter gepieselt hat und nichtmal aufgestanden ist dann... :fear:

    Zitat

    Also, ich wollte nicht aussagen dass Anleinen generell und immer eine Strafe ist. Das war nur ein Beispiel, warum es unter "Strafe" fallen kann für den Hund, auch wenn man mit dem Anleinen als Mensch keine bösen Absichten hat.

    Gefühl:
    Wie laufen denn die Begegnungen ab? Also, geht ihr getrennte Wege und Ruby kommt dann mit dir mit, oder musst du sie einsammeln, .... ? Nur aus Interesse.

    Ich weiß, ehrlich gesagt, gerade nicht genau was du meinst. :headbash:
    Meinst du also, wenn wir jemanden treffen und die beiden spielen zusammen und ich will dann weitergehen? So eine Situation gab es bisher erst einmal (da wir uns, wenn, mit Leuten treffen zum gemeinsamen Spazierengehen und Spielen). Und da kam Ruby dann von alleine (weil da mehrere Hunde gespielt haben und sie dann sowieso eher unsicher ist, weil ihr das zu viel ist) zu mir und ich habe sie angeleint und wir sind weitergegangen.

    Ich denke aber, ich müsste sie dann einsammeln, wenn sie einen tollen Spielgefährten hätte. Da würde ich in Vergessenheit geraten und sie würde wohl mit dem anderen Hund und seinem Herrchen mitgehen. :hilfe: