Beiträge von Gefühl

    Zitat

    Ich versteh immer noch nicht, was negativ an ner geschlossenen Box im Schlafzimmer in der Nacht ist.
    Der Welpe soll pennen, der braucht keinen Laufstall für die Nacht.

    Während der Arbeitszeit find ich auch too much!

    ..von unterwegs - ich entschuldige mich für Buchstabendreher!

    Und ich finde, der Welpe sollte lernen zu pennen und nicht dazu "gezwungen" werden, indem er null Bewegungsfreiraum mehr hat. Ich denke, jeder Welpe würde auch ohne eine geschlossene Box spätestens nach ein paar Nächten merken, dass nachts nunmal geschlafen wird.

    Ich habe nicht per se was dagegen, wenn man einen Welpen die ersten Nächte in eine (große!) geschlossene Box schickt, ich habe es ja selber so gemacht. Aber ich habe meine Meinung diesbezüglich für mich (!) einfach geändert und denke, auch wenn es vielleicht etwas mehr "Arbeit" meinerseits erfordert, so wird jeder Welpe es lernen, nachts zu schlafen.

    Auch um "Ruhe zu lernen" finde ich eine Box nicht (mehr) so ideal. Wie hier schon geschrieben wurde, ein Zwinger ist Tierquälerei, aber eine Box, die wesentlich kleiner ist, geht klar? Für mich nicht mehr. Und ich finde es, wie gesagt, schade, dass die Kennel nun überall so angepriesen werden. Ich habe ja selber diese "Idee" aus einem Buch für Welpen! Finde das unglaublich schade, dass sowas in Ratgeberbüchern abgedruckt wird...

    Zu Paulas Frauchen nochmal: Ich bin zwar wahrscheinlich dann ein paar Jährchen jünger als du, aber kann trotzdem total verstehen, was du meinst. Wir hatten in der Familie auch einen Hund (Dackel um genau zu sein) und der ist auch ganz anders aufgewachsen und mit ihm wurde sich auch ganz anders beschäftigt (Stöckchen werfen war auch hoch im Kurs). Um das Alleine sein wurde kein Theater gemacht und überhaupt... Hund musste sich nach den Menschen richten. Mir tut es heute so unendlich leid, dass unser Dackel so lange teilweise alleine war und selbst wenn wir dann zuhause waren uns gar nicht so richtig um ihn gekümmert haben (Gassi gehen jaa.. aber das war es dann wohl fast schon :( ). Wirklich, mich macht das auch furchtbar traurig und ich möchte das keinem Hund mehr antun!
    Ich denke, du wirst das schon alles gut machen. Denk einfach immer daran, dass du es nicht perfekt machen kannst, lass dich nicht so verrückt machen von tausend und einer Meinung. Tue das, was du für Paula als am besten hältst. Ist sie so wie meine Hündin, eher ein Powerpaket? Dann sollte sie lernen, dass es auch Ruhezeiten gibt z.B. wenn Frauchen auf dem Sofa liegt. ;) Ist sie von Haus aus eher schüchtern und hat wenig Selbstbewusstsein? Auch dann ist es an dir, deiner Kleinen die Welt zu zeigen und ihr mitzuteilen, dass dies oder jenes ungefährlich ist usw. und sie zu loben, wenn sie z.B. mal ganz mutig ist. ^^

    Und zu dem Boxenthema nochmal kurz: Da hast du recht, es gibt Befürworter und Gegner und jeder hat seine individuellen Erfahrungen gemacht. Ich fand die Box anfangs auch "praktisch", Welpe hat sich gemeldet als er musste ... aber die negativen Aspekte überwiegen einfach mMn (keine vernünftige Bewegung möglich, wohin mit dem Wassernapf? Hund liegt halb drin ^^" und noch dazu der fehlende Kontakt zu mir als neues Frauchen..)

    Also wenn die Box immer zu ist, finde ich das gar nicht schön.
    Leider wird immer häufiger zu einer Box geraten, scheint so eine Allroundlösung für alles zu sein. Ich distanziere mich davon, auch wenn mein Welpe anfangs auch in einer geschlossenen Box war. Mittlerweile seh ich das als kompletten Blödsinn an und würde eher einen kleinen Laufstall für die Nacht (oder für die Alleinbleib- Zeit) oder sowas kaufen, wo der Welpe zumindest etwas mehr Bewegung hätte.

    Zum Thema Auslauf: Strikte Leinenspaziergänge, da würde ich mich tatsächlich wieder an die 5 Minutenregel halten. Dass Bewegung aber generell den Hunden (auch wenn es größere Hunde werden) schadet, ist Quatsch. Es kommt eben drauf an. Ich habe es leider auch zu spät gemerkt, aber würde es nun folgendermaßen machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte (oder beim nächsten Welpen..) : Jeden Tag einmal für .. keine Ahnung, je nachdem wie der Welpe ist ... 30-60 Minuten ins Feld fahren (oder wenn man einen Garten hat..noch besser :) ) und einfach die Welt entdecken lassen. Das, finde ich, ist das wichtigste für die Kleinen. Stadtspaziergänge müssen natürlich auch mal sein oder dass Welpi andere Reize kennenlernt, dies aber nur in einem bestimmten Maß.

    Ich glaube, die 5 Minutenregel bezieht sich wirklich nur auf das strikte Leinenlaufen. Anderweitige Bewegung ist mMn sinnvoll. Wenn deine Paula allerdings so wie meine Ruby ist und so drauf ist: "Nach müde kommt blöd" ... dann würde ich das Programm generell etwas runterfahren und eher weniger als zu viel machen.

    Aber zu guter Letzt noch eine Sache: Ich denke, mit der Zeit lernt jeder seinen Welpen besser kennen. Du wirst dir später auch denken, dass du einiges hättest besser/anders machen können. Aber man lernt ja voneinander und wächst erst zusammen, das braucht eben Zeit. :)
    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch ganz viel Spaß mit deiner Kleinen und freue mich über weitere Beiträge! Fotos, immer her damit!! :D

    Icephoenix, bei mir ist das mit dem weiß und der Farbe der Nägel nicht so extrem, muss ich sagen. Aber die Nagelhaut drumherum ist bei mir auch genauso schlimm und teilweise noch schlimmer eingerissen, weil ich daran auch gern herumfresse. >.<

    Bei mir ist das irgendwie meist Langeweile oder wenn ich nichts mit meinen Händen machen kann (z.B. Fernsehen und Lesen - vor allem beim lesen knabber ich mir laufend alle Nägel ab). Z.B. wenn ich so am PC sitze und schreibe, kaue ich nie an den Nägeln, weil meine Finger da ja in Bewegung sind und ich auch nicht herumfühlen kann, wo es vielleicht gerade "nötig" wäre, rumzukauen. Fängt ja meist bei so kleinen Zipfelchen an, die einen stören.. und dann geh ich Finger für Finger ab, bis irgendwann nix mehr zu holen ist, dann kommt die Nagelhaut dran und spätestens dann tut es weh. :verzweifelt:

    Diese Nagelhärter sind btw, soweit ich weiß, wirklich nicht gut. Ich würde dir raten, besser klaren Nagellack (also normalen) zu verwenden. Ich habe übrigens einen ganz tollen Nagellack bei Rossmann gefunden (Hausmarke Rival de Loop oder so), der Nagellack sieht im Regal so weiß-milchig aus und der verleiht den Nägeln eine tolle Farbe und sieht dennoch dezent aus! Den kann ich auch nur empfehlen..
    Wobei es mir da genauso geht wie dir, Icephoenix, ich knabber auch erstmal am Lack herum bis ich dann "endlich" wieder an meine Nägel drankomme. Manchmal merke ich es dann noch und höre auf, oft ist es aber zu spät, wenn ich es merke.
    Dieses Nägelkauen passiert einfach so "im Affekt", das merk ich meist erst wenns zu spät ist. >.<

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    Auch wenns Offtopic ist...hier sind ja einige dabei die sich generell mit Haut und Kosmetik auskennen.
    Ich hab ein rieeeesen Problem mit meinen Nägeln! Ich hab gut 15 Jahre lang an den Fingernägeln gekaut und bin jetzt seit gut einem Jahr dabei, das abzugewöhnen und die Nägel wieder schön hin zu bekommen...leichter gesagt als getan.
    Selbst wenn Ichs psychisch schaffe, sie wachsen zu lassen bis weiße Spitzen da sind, sind die Nägel extrem dünn, sehr biegsam und brechen dauernd oder bekommen Risse an den Ecken, ...und das verleitet mich wieder extrem zum Kauen.
    Momentan mache ich täglich 2-3 schichten klaren Nagellack drüber (Manhattan Nail Hardener), das hilft ein bisschen. Aber wirklich haltbar und hart werden sie nicht. Zudem ist der Rand zwischen "rosa" und "weiß" durch die Kauerei seeeehr weit nach unten verschoben, selbst 3-4mm Weiß sind noch lange nicht an der Fingerkuppe... Ein Foto erspare ich euch mal :ops: :ops:

    Hat jemand Tipps GEGEN das Nägelkauen und FÜR härtere und schönere Nägel?


    [Tapatalk-Gekritzel]

    Das wär ich auch interessiert. Bin ebenfalls bekennende Nägelkauerin... >.<
    Vor meiner Hochzeit im Jahr 2012 hab ich es geschafft ganze vier Monate (bis kurz nach meiner Hochzeit) aufzuhören. Und wow, hatte ich tolle Nägel da...

    Aber egal, was ich versuche, irgendwie schaff ich es zurzeit überhaupt nicht, aufzuhören! Es ist weder schön, noch lecker :ugly: und das Problem mit dem weißen Rand hab ich ebenfalls.

    Zitat

    Also Gefühl, der kam dir dann eben sehr animalisch vor :lol:
    (ne, ich glaube nicht, dass man da was zu befürchten hat und auch der Hund nicht zwingend, wenn es wirklich ne gefährliche Situation ist.)

    Genau :headbash:
    Ok, man liest ja schonmal von so Vorfällen, aber vermutlich würde der Hund nur weggenommen oder gar eingeschläfert werden, wenn es ein Listi wäre.. das sind ja sowieso Bestien in den Augen mancher...

    Ich habe jetzt nicht komplett alles gelesen, aber das meiste :D und würde gerne kurz was dazu schreiben.

    Also erstmal Glückwunsch zu einem tollen, neugierigen und verspielten Welpen! Klingt wirklich fast genauso wie bei uns, als Ruby noch klein und gerade frisch bei uns war. :)

    Meine Einschätzung zu deinem Tagesablauf ist, dass du sie doch irgendwie recht oft bespaßt und/oder mit ihr Sachen übst. Du bist da offenbar genauso enthusiastisch wie ich und willst ihr möglichst schnell tolle Tricks und so beibringen. Erstmal nicht verwerflich und wie gesagt, ich war genauso.
    ...Nur würde ich es nicht wieder so machen. ^^ Ich war wirklich ein kleiner Perfektionist und wollte alles richtig machen, was ja erstmal gar nicht geht.

    Ich möchte Bubukas Beiträge hier nochmal unterstreichen. Habe ich schon in mehreren Threads, auch wenn manche Ansichten mMn zu absolut sind oder auch teilweise nicht ganz realistisch. Beim Thema Welpen und "Auslastung" bin ich ganz ihrer Meinung. Natürlich sollen Welpen auch mal ruhen, aber wichtig ist wirklich, dass man dem Welpen so oft es geht die Möglichkeit gibt, die Welt zu erkunden (auf "eigene" Faust - natürlich kontrolliert, aber damit meine ich halt kein Bespaßen oder Tricksen). Ich denke, du weißt was ich meine.

    Und ich würde viel mehr mit meinem Welpen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, Kontaktliegen machen. Sie auf meinen Schoß nehmen und einfach mehr mit ihr kuscheln.

    Dadurch, dass ich all das nicht so ausgeprägt gemacht habe, wie ich vielleicht hätte tun sollen - und dadurch, dass ich so "oft" (auch nur wenige Minuten am Tag) Tricks mit ihr geübt habe - habe ich das Gefühl, habe ICH maßgeblich dazu beigetragen, dass mein Welpe so "aufgedreht" war wie sie es eine Zeit lang war.

    Einfach alles ein bisschen lockerer sehen, das will ich im Großen und Ganzen sagen. :)
    Viel Spaß noch mit deiner Kleinen!

    Ich muss zugeben, mit meinem "großen, schwarzen" Hund fühle ich mich auch etwas sicherer, wobei ich natürlich weiß, auch wenn sie mal anschlägt, sie würde keiner Fliege was zuleide tun (und das ist auch gut so!).
    Denn... für die Fälle, in denen ich mich bedroht fühle (die bisher noch nicht vorkamen.. du scheinst diese ja aber magisch anzuziehen?! Nicht böse gemeint!), habe ich mein Pfefferspray, welches man ja laut Gesetz nicht gegen Menschen einsetzen darf. Aber mal ehrlich... im Notfall, wenn mich einer vergewaltigen wollen würde? Und man mich dann fragen würde, wieso ich das dabei habe.. naja, aus Schutz vor anderen Tieren (Wildschweinen oder was weiß ich ... Bären? XD ).

    Was ich sagen möchte: WENN mein Hund einen Menschen angreifen würde, mich verteidigen würde, dann würde man mir den Hund mit großer Wahrscheinlichkeit abnehmen und womöglich auch noch einschläfern lassen. Das möchte ich auf gar keinen Fall! Deswegen darf mein Hund zwar knurren und er darf auch "böse" aussehen (für manch einen tut er das offenbar), aber mich verteidigen, auch im Notfall... nein. Dafür hab ich, wie gesagt, andere Mittel und würde sie auch einsetzen, denn dann könnte man MICH dafür belangen, aber meinen Hund kann mir keiner nehmen.

    So viel zu diesem Punkt. Ansonsten, ich kenne mich mit der Rasse nicht aus, würde aber dem anderen User über mir zustimmen, denn das erscheint mir durchaus sinnvoll.

    Ich sehe das wie die anderen hier. Lasst den Kleinen erstmal richtig bei euch ankommen. Natürlich muss er auch "Nein" oder andere Kommandos lernen, aber ein Hund aus Rumänien, der ganz anders (oder gar nicht richtig) sozialisiert ist, ist einfach was anderes, als einen Welpen vom Züchter zu nehmen, wo alles andere rundherum gepasst hat und er einige für uns alltägliche Dinge schon kennt. :)

    Gebt dem Kleinen Zeit und seid für ihr da, wenn er es braucht (Stichwort Bindung). Dass ihr erstmal unsicher seid, ist wohl ganz natürlich. Wäre ich sicher auch an eurer Stelle. Aber es ist ganz wichtig, dass er vor allem erstmal positive Dinge mit euch Menschen verknüpft. Das heißt, ihm nicht zu viel zuzumuten und andersherum solltet ihr ihn aber natürlich auch vorsichtig an alltägliche Dinge (Verkehrslärm z.B.) heranführen. Ich denke, ihr macht das auch schon ganz richtig, wenn ihr ihn z.B. auch langsam an die Leine herangeführt habt und ihn manchmal tragt.