Beiträge von Gefühl

    Ich kann mich Srinele nur anschließen... Und NeoNorwich ebenso, denn letzten Sommer, als unsere noch Welpen waren, ging es hier genauso ab. Und u.a. war ich da die böse, die ihrem Welpen zu wenig geboten hat und die sich ja zu sehr aufgeregt hat und "zu viel abverlangt hat" von dem armen Würmchen. (was rückblickend gesehen auch z.T. gestimmt hat, aber die Art und Weise wie man hier fertig gemacht wird als unsicherer Erstwelpenhalter...)

    Sorry, aber 1. man ist Ersthunde- bzw. Welpenhalter! 2. Man hat (und das ist eine Tatsache) nunmal nicht das Glück einen tollen, lieben, ruhigen, einfachen Welpen zu haben. Nein, man kann auch direkt "pech" haben und man erwischt ein Exemplar, das etwas schwieriger (in dieser Situation!) zu managen ist und ganz besonders für jemanden, der NULL praktische Erfahrungen mit Welpen hat. 3. Dieses "kackt euch nicht ein" finde ich besonders schlimm. Wer von euch ist in der Situation von Nebula? Richtig - KEINER! Manche können es nachvollziehen, ich zähle mich dazu. Manche aber waren auch noch nie so "verzweifelt" (mir fällt kein besseres Wort ein, ich denke so dramatisch ist es eigentlich gar nicht, es wird hier nur mal wieder totgeredet!), weil sie wie gesagt entweder das Glück hatten und solche Probleme nicht hatten oder weil sie anhand vieler Erfahrungen einfach gechillter sind.

    Wir Erstwelpenhalter (und die Generation generell, würde ich mal behaupten) machen sich einfach mehr Gedanken. Und ja, wir machen vielleicht auch ein "Gescheiße" um so manches. Das ist absolut richtig! Trotzdem kann's einfach nicht sein, dass es sich hier in dem Thread wiederholt und (u.a. die selben) Leute auf jemanden verbal einprügeln. Find ich einfach unter aller Kanone.

    Erstmal wollt ich das gesagt haben! Jetzt weiter...

    Irgendwer schrieb hier, dass Aussperren sicherlich falsch verknüpft wird und Hund dann das Alleine bleiben negativ empfindet usw. Ich hab das Aussperren (damit man es richtig versteht: Für 2-3 Minuten vor die Tür setzen, das war keine halbe Stunde oder so) fast von Anfang an gemacht. Hab es aber schon genauer beschrieben in dem Thread, bei Bedarf könnt ihr euch das nochmal raussuchen. Jedenfalls konnte mein Hund von Anfang an prima allein bleiben, TROTZ dieser Art der Bestrafung. Und wie gesagt, das Aussperren hat bei uns gefruchtet. So wie bei manchen das Einsperren in 'nen Kennel gefruchtet hat. Und wer jetzt was wie schlimm findet auf einer Skala von 1 bis 10 interessiert mich einen feuchten Käse.
    Für den einen ist das die ULTIMATIV schlimmste Strafe auf der ganzen WELT; nichts ist schlimmer als den armen kleinen Welpen für 2 Minuten auszusperren. Der andere findet, dass man einen Welpen nicht in 'ne Box sperren soll und wiederrum andere stellen sich auf die Leine und das ist ok, obwohl der Welpe dabei vielleicht mehr Stress hat, als wenn man ihn kurz ein- oder wegsperrt.
    (Bei FB durfte ich mir vor kurzem "anhören", dass ich als Rudelführer den Raum nicht verlassen darf, sondern immer den Welpen rausschicken darf... da musste ich laut lachen. Hier im DF darf man den Welpen nicht rausschicken, sondern es ist genehmer, wenn man selber rausgeht.
    Ich persönlich halte von dem Rudelgedöns nix und mache es wie ich möchte... und mein Hund hat nicht weniger Respekt vor mir, nur weil ich "Rudelführer" mal aus dem Raum gegangen bin)

    Wollte damit nur sagen, dass ich es vollkommen ok finde, dass GoldenBoy es so macht, wie sie macht. Und ebenso soll jeder seinen Weg finden, wie er seinem Welpen Grenzen beibringt. Und ob ein Welpe Grenzen braucht oder nicht, kann meinetwegen jeder sehen wie er will. Ich finde, ein Welpe muss es auch lernen und vor allem die Welpen, die eben sehr selbstbewusst sind und/ oder es nicht so "einfach" akzeptieren, wenn es heißt, dass jetzt mal Ruhe angesagt ist.

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    Nochmal ganz kurz zu dem was Bubuka so schreibt. Ich hab schon geschrieben, was ich davon halte "Meine Welpen haben aber x und y reagiert usw." Bubuka hat eben viel Erfahrung, dennoch ist sie nicht das Nonplusultra. ABER! Ich finde die Tipps von ihr schon auch richtig, da sie mir auch geholfen haben!
    Wie gesagt, ich selbst war Erstwelpenhalter und habe einiges falsch gemacht. U.a. den Hund selten ohne Leine laufen zu lassen, aufgrund von Unwissenheit und falscher Furcht. (Hund könnte ja weglaufen...) Als ich dann begann, mehrere ausgiebige Spaziergänge OHNE LEINE zu machen (und mit ausgiebig meine ich einfach nur "je nach Kondition des Hundes", wenn Ruby nach 10 Minuten schon fertig war, sind wir wieder heim, wenn sie aber eine Stunde gelaufen ist, getobt und gespielt und entdeckt hat und dann erst kaputt war - und das sieht man Hund wirklich an wenn er "kaputt/ müde" ist - dann sind wir eben erst nach 'ner Stunde heim).

    Also so besserwisserisch manche Beiträge auch klingen. DIESEN Rat haben ich mir damals herausgepickt und war danach begeistert, dass wir diese Probleme mit dem Aufdrehen in der Wohnung seltener hatten, weil Welpi einfach total viele Erfahrungen machen konnte und das im Schlaf (und damit meine ich echt mordmäßig viel Schlaf!) verarbeitet hat.
    5 Minuten Regel galt bei uns z.B. nur für die Leinenspaziergänge um den Block. Aber raus ins Feld (kannst ja auch die Schlepp dranlassen wegen BuS- Zeit) hat uns so wahnsinnig viel gebracht. :)
    Da hab ich Bubuka auch schon mehrmals für gedankt, obwohl dieser "Tipp" ja echt sowas von einleuchtend ist und man sich das auch mal selber denken könnte. Aber vor lauter "Der Welpe muss Ruhe lernen", "der Welpe muss 22h am Tag schlafen" und "Der Welpe darf nur x Minuten pro Lebensmonat laufen, sonst schadet das den Gelenken" usw. vergisst man, dass man da ein Baby hat, das gern alles kennenlernen möchte auf seine eigene Art und Weise.

    ... So, haben fertig! :p (...fürs erste)

    Sorry, hab meine Brille nicht auf. Wann treffen wir uns noch gleich und wo??? :p

    Nee cool Leute! schön, dass so viele mitkommen und vielleicht kommt ja noch der ein oder andere bis dahin dazu! Ich freue mich auf jeden Fall schon! :)

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    Ich empfinde das 'in die Box sperren' als schlimmer. :p Aber da sieht man es mal wieder... so unterschiedlich sind eben die Meinungen. :) Ist auch vollkommen ok, finde ich.
    Eine Box finde ich halt doof, weil sie den Welpen sehr einschränkt und das in einem Moment, wo er (evtl. kommt ja auf dir situation an) sehr lebhaft ist. Da will ich ihn einfach nicht so eingrenzen in seiner Bewegungsfreiheit.
    Aber wie gesagt, da spalten sich die Meinungen.

    Die Tipps sind für die Tonne, Bubuka, wenn man u.a. das Glück hat und ein schönes Eigenheim mit Garten hat.
    Du hast schon Recht zum Teil, aber dieses 'endgültige' gefällt mir in so beiträgen einfach nicht.

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    Viele Wege führen nach Rom. Und ich habe anhand der Beiträge meinen Tipp abgegeben, weil es hieß, dass es nicht so gut ist, wenn der Welpe immer wieder auf seinen Platz geschickt wird. Und davon ab ist eben auch jeder Welpe anders. Milla wäre gestresst beim aussperren, Ruby war es, als ich sie angeleint habe... muss man eben als Halter schauen welche Methode am besten geeignet ist.

    Srinele: Danke auch dir für den Rat. Ich werde es jetzt wohl auch öfter mal so handhaben und Ruby öfter mitnehmen ohne dass was spektakuläres passiert. Dass sie sich erst beruhigen muss, bevor ich sie rauslasse... das wird sicher ein hartes Stück Arbeit bis sie wirklich ruhig wird. :D Aber sinnvoll ist es und da werd ich mir in Zukunft einfach die Zeit mit einplanen bei unseren Gassi Gängen im Feld.

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    Ich bleibe bei meinem Tipp. In einen anderen Raum schicken, fertig. Ist nicht so stressig. Weder für hund noch für halter und verständlich ist es auch für den kleinen.
    Manche hier haben mich wegen dieser 'Maßnahme' auch angefahren, aber es hat geklappt.

    Und ich finde es auch unglücklich ausgedrückt wenn man sagt "ich weiß warum ich einen ruhigen Welpen wollte". Sowas sucht man sich nicht aus. Entweder ist ein Welpe so oder nicht und das kann man nicht immer vorher sehen. (Nicht böse gemeint aber mMn ist das einfach Glück wenn man solche Probleme nicht hat)

    Und themis kann ich in gewissen Weise mittlerweile zustimmen, denn man macht sich echt zu viele Gedanken um die kleinen aber das merkt man auch erst hinterher so wirklich... :)

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    Bei mir wurde auch konsequent der Hund vor die Tür gesetzt, wenn sie beim 3. Mal immernoch mein Nein ignoriert hat. Das konsequent einige Tage lang in verschiedenen Situationen und sie hatte es kapiert und es wurde eben nicht mehr diskutiert sondern akzeptiert. ;)

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    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich finde den Trend generell sehr gut, dass Mensch sich mehr Gedanken um gutes Hundefutter macht.
    Kenne auch noch sehr überzeugte Aldi fütterer. 'Hat Stiftung Warentest Sehr gut' oder sowas kriegt man dann als Argument. Da brauch ich gar nicht anfangen von artgerechter Fütterung oder Abfällen, die eben in diesen Produkten drin sind.

    Ich habe auch nicht die Mittel sehr hochwertiges Futter zu geben, aber ich gehe einen Kompromiss ein, der mir auch einfach sehr wichtig war und ist. Ich kaufe für mich auch nicht das beste und teuerste aber eben auch nicht den letzten Müll. :D Und Hund soll auch mal Abwechslung haben, daher gibt es hier auch ab und an mal ne Dose Rinti oder nen frischen Knochen, Pansen etc.

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    Ich weiß nicht genau, welche Beiträge alle an mich gerichtet waren, aber ich antworte einfach mal so frei raus. :D

    Also immer anzuhalten, wenn sie heult, wird kaum möglich sein. Sie heult schon, wenn ich nur den Motor starte. xD Ich bin nicht sicher, aber MANCHMAL meckert sie auch schon vorher, also wenn ich mich nur reinsetze. Manchmal aber auch erst, wenn ich losfahre und manchmal schon, wenn nur der Motor angeht und ich aber noch nicht fahre.. ist immer unterschiedlich. Aber ich denke, die Tipps, dass ich versuche ihr klarzumachen, dass wir nicht immer irgendwo obercooles hinfahren, sind schon sehr gut! Also einfach mal um den Block fahren und dann wieder in die Wohnung gehen. Oder nur mal z.B. kurz was einkaufen, wieder nach hause und in die Wohnung. Dann ist es ja für sie auch nichts besonderes Auto zu fahren.

    Manchmal denk ich auch, dass sie echt Stress hat. Sie schüttelt sich (manchmal... dieses Wort ey... :D ) und/oder hechelt stark. Kann es aber echt nicht genau interpretieren. Würde aber wirklich eher dazu tendieren, dass sie aus ihrer Erwartungshaltung heraus so aufdreht, weil Auto fahren ja zu 95% bedeutet, wir machen gleich was total tolles.

    Aber ok, sorry fürs OT. Aber gleichzeitig auch danke für eure Meinungen! :gut:

    Bei uns ist es wohl gerade wegen der tollen Orte usw. ein Problem... :D
    Ruby geht freiwillig ins Auto, also Angst hat sie keine. Aber kaum geht es los, fängt sie an wie ein Wolf zu heulen, runmzumeckern und das stört wirklich sehr. Es ist teilweise so laut, dass Fußgänger es draußen hören und mich doof anschauen (wir haben getönte Scheiben, daher sieht man den Hund auf der Rückbank nicht). Anfangs war sie immer in einer Box (als Welpe) ,dann hab ich sie angeschnallt, die Box kam weg und dann fing es irgendwann an, sie machte richtig Theater und sprang trotz angeschnallt, oft in meinen Nacken und knabberte mir in den haaren rum usw. :roll:

    Mittlerweile ist sie wieder in einer Box (vor allem zu MEINER Sicherheit) und es ist vom Lautstärkepegel kaum auszuhalten. Weiß aber nicht wie ich das ändern soll. Sie ist auch immer total aufgeregt, wenn ich dann aussteige, bellt und heult. Und wenn ich sie rauslassen will, lasse ich sie zwar vorher Sitz machen und sie wartet auch bis sie das Kommando Los bekommt, aber sie zittert dann schon total vor Aufregung usw. Vielleicht sollte ich dazu mal einen eigenen Thread erstellen... XD
    Was ich damit sagen will: Bei uns hat es sich bisher (!) nicht automatisch in Luft aufgelöst. Wir müssen wohl irgendwie an dem Problem arbeiten, nur weiß ich nicht wie.
    Müdigkeit hilft dabei immer, dann liegt sie total entspannt und ruhig schlafend in ihrer Box drin ohne einen Mucks zu machen.

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