Beiträge von Gefühl

    Da das Gassi gehen nicht richtig definiert werden kann... :D

    Ich gehe nur 1x am Tag eine große Runde, manchmal (vielleicht 2x die Woche) geh ich auch noch ne zweite große Runde.
    Große Runde bedeutet bei uns nicht, dass wir jeden Tag ins Feld gehen (bzw. fahren, ich wohne in einer Kleinstadt, aber sehr zentral), aber ich versuche jeden 2. oder spätestens 3. Tag ins Feld zu gehen, weil diese Leinenspaziergänge in der Stadt nämlich überwiegend nervtötend sind (dank anderer HH, die ihre Hunde immer "mal Hallo sagen" lassen wollen). -.-

    Also große Runde = Entweder ins Feld +- 1 Stunde, manchmal auch deutlich länger, aber selten kürzer. Oder aber Leinenspaziergang in der Stadt, meist in den Abendstunden, damit man seine Ruhe hat und auch mal ein bissl Kopfarbeit oder Spiele einbauen kann.

    Ansonsten gehen wir morgens und abends eine Minirunde, wenn man es überhaupt "Runde" nennen darf. Eigentlich nur bis alles gemacht wurde und dann wieder heim. Dazwischen gibt es noch (je nachdem) bis zu drei Spaziergängen an der Leine, die aber meist nur von kurzer Dauer sind (mal meinen Mann von der Arbeit abholen (20 min.) oder nur um den Block (10 min.) usw.

    Und "obwohl" ich so ein "Powerpaket" hab (wie viele meinen), reicht das vollkommen aus. In der letzten Zeit haben wir noch dazu wesentlich öfter Hundekontakt (da auch mehr "Auswahl", so dass man sich auch mal spontan treffen kann).

    Ich bin niemand, der gerne so ein "Muss" daraus macht. Gestern ging es mir nicht gut wegen meiner Zahn- OP und da hat Ruby gar keine große Runde bekommen, das macht ihr auch mal nichts aus. Dieses tägliche Powerprogramm oder so ne "Dauerbespaßung" wie bei manch anderen gibt es hier nicht.
    Ruby wird dafür kopfmäßig gefordert in Form von Apportierspielen (auch in der Wohnung), Suchspielen oder Tricksen und ich finde, da wird dieses "Spazieren gehen" oft überbewertet. Mir ist es vor allem wichtig, dass Hund nicht nur in den Tag hineinlebt und man sich gar nicht vernünftig mit ihm beschäftigt und aber vor allem auch, dass man überwiegend Freilauf bieten kann bei größeren Runden, damit Hund auch mal richtig die Sau rauslassen kann.

    Hätte ich das Feld direkt vor der Haustür, würde ich aber mit Sicherheit auch öfter so größere Runden gehen, das muss ich zugeben.

    Ich empfand den Thread hier in der letzten Zeit echt als richtig toll und angenehm und hab gerne hier mitgelesen, da es echt keine Diskriminierung o.ä. gab sondern immer auf vernünftige Art und Weise argumentiert wurde.

    Du musst dir das doch nicht so sehr annehmen. Wenn du mit deinen Methoden so gut zurechtkommst, ist es doch super! :) Aber diese Threads sind eben zum Erfahrungsaustausch da und da kann doch auch gesagt werden, wenn man etwas anders machen würde. Das heißt doch nicht, dass du es so machen musst oder dass deine Meinung nicht akzeptiert wird.
    Ich denke, das interpretierst du eher da rein, weil du kritisiert wirst, ist aber (so empfinde ich es) sicherlich so nicht gemeint.

    Bleib doch hier :)

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    Zitat

    Ich bekomme in 2 Wochen auch einen Welpen, dann 12 Wochen alt. Mein Hund muss, oh Schreck, täglich 6 Stunden alleine bleiben. Wir nehmen uns 3 Wochen Urlaub, dann ist er 15 Wochen jung. Aber, er ist nicht ganz alleine. Wir haben noch 2 Hunde, 20 Monate und 11 Jahre. Die Hunde sind dann in einem extra Raum, Wir nennen es Hundezimmer, mit Zugang zum Garten. Bisher hat das Modell bei allen 8 Hunden die wir hatten, gut geklappt. Der Nachmittag ist nur für Hundis reserviert.

    Ich finde, es ist auch nochmal was anderes ob ganz alleine oder mit Hundekumpels. ;)
    Dennoch hätte meine Hündin mit 15 Wochen keine 6 Stunden einhalten können.. das kann sie ja nichtmal jetzt immer zuverlässig.

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    Danke, dass wir das Thema hier auch nochmal besprechen. :gut:

    Ich will jetzt mal schauen was ich für Ruby kaufen werde.. letztes Jahr hatten wir Frontline und das hat auch gewirkt, allerdings macht es mich jetzt auch stutzig was ihr schreibt.. wobei wir hier definitiv keine Zecken mehr hatten (also haben sich nicht festgebissen trotz dem Spot on).

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    Zitat

    Rübchen hat das auch mal versucht.
    Es kam vor allem aus dem Spiel heraus, wenn sie überdreht hat.
    Da wir selbst ein relativ kleines Kind haben, und gerade das durch hohe Stimme und schnelle Bewegungen meinen recht Reizsensitiven Hund natürlich schnell pusht ist das einfach etwas was nicht geht.
    Wir trainieren jetzt sehr intensiv ihre Beißhemmung und achten darauf sie aus dem Spiel zu nehmen bevor sie den "kritischen Punkt" überschreitet.
    Wir nehmen sie dann auf den Arm, geben ihr das "Kommando" "Time out" und lassen sie erst wieder runter wenn sie nicht nur ruhig sondern richtig runter gefahren und entspannt ist. Inzwischen geht das recht schnell, anfangs hat es einige Minuten gedauert.
    Natürlich muss man in dieser Zeit darauf achten nicht gebissen zu werden, sie also notfalls so fest halten das sie das nicht schafft (Welpis Rücken an meiner Brust, eine Hand unter dem Po, die andere von hinten im Geschirr und weit genug unten das er nicht ans Gesicht kommt).

    Unabhängig von deinen Texten...

    Meine Hündin heißt auch Ruby und ihr Spitzname ist u.a. Rübchen :D

    Musste ich mal gerade dazwischenwerfen, weil es mich so überrascht hat. Habe Ruby noch nicht so oft als Hundenamen gelesen oder gehört, da muss ich doch direkt mal näher hinschauen und dann noch der Spitzname .. :lol:

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    Ich hab es mir ja auch jetzt lange durch den Kopf gehen lassen und vor allem dieser Bericht hat mich auch nochmal dazu bewegt, mich noch intensiver damit zu befassen.

    Ein Zeckenbiss ist definitiv gefährlicher als das Gift, das in diesen Halsbändern oder SpotOn ist. Klar bekämpft man die eine plage mit was anderem, das sicher nicht gut für den Hund ist, aber ich weiß nicht... ich denke, sobald hier die erste Zecke gesichtet wird, gibt's Chemie. Meine Angst, dass Ruby Borreliose oder eine andere womöglich tödlich endende Krankheit bekommen könnte, ist da größer als die Angst vor der Chemie.

    Scalibor und frontline lese ich am häufigsten bei dem Thema.
    Findet ihr (diejenigen die auch Chemie nutzen) Halsband oder Spot on besser?

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    Da es ja vor ein paar Tagen nicht ging wegen Tapatalk und der blöden Größe ... :D
    Hier nun mal wieder ein aktuelles Bild von Ruby!

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    Ich muss mich mal im Zeckenthread melden, aber hier passt es ja auch so halbwegs rein, da es ja öfter wieder Thema zurzeit ist.

    Und zwar habe ich in einer Hundezeitschrift gelesen, dass es gefährlicher ist, wenn eine Zecke zubeißt (also die Krankheitsübertragung) als die Chemie, die man dagegen verwendet und man dann lieber mit Chemie vorbeugen sollte, anstatt das Risiko einzugehen, bei so "Naturmitteln" (Kokos, Bernstein, Knoblaub oder was alles helfen soll), die nur EVENTUELL helfen.

    Ich hab es bisher so gehalten, dass ich Kokosflocken ins Futter gemacht habe und dieses Jahr hatten wir noch keine Zecke. Letztes Jahr waren es (trotz Kokosflocken) zwei Stück und im Oktober etwa musste ich ja das Spot on benutzen wegen unseren kleinen Flohplage, also könnte man auch sagen, ich hatte ja jetzt drei Monate lang Schutz bei Ruby.

    Ich bin tatsächlich am Überlegen, doch lieber wieder ein Spot on zu benutzen, anstatt es ausschließlich mit diesen "Eventuell- Helferchen" zu machen. Ruby hat die Chemie "gut vertragen", wenn man das so von außen beurteilen kann... (wahrscheinlich nicht) ^^'