Beiträge von Gefühl

    Ich habe gerade nicht so viel Zeit aber ich möchte dir eines sagen: Alles wird gut! :) Ich kann mich so gut in dir wiederfinden, so ging es mir vor ziemlich genau einem Jahr mit meiner Hündin auch.... alles ist neu, man ist erstmal überfordert, vor allem wenn der Welpe so gar nicht ist wie in Büchern beschrieben. XD
    Setz dich nicht unter Druck. Du hast alle Zeit der Welt! Deine kleine ist noch so jung. :) Ich schau morgen nochmal hier rein, muss auch mal gucken ob es nen Fotothread gibt. :D

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    Zitat

    Gerade passiert und bemerkenswert peinlich: Man hat mich auf dem Bahnsteig dabei erwischt, wie ich meinem Hund zärtlich "Du stinkst bissi" in Babysprache ins Ohr gesäuselt habe. :hust: Ich dachte, es wäre keiner hinter uns. Diese verdammten Schleicher immer. Jedenfalls hat die Dame mich angeschaut, als hätte ich nicht mehr alle Latten aufm Zaun. :ugly:
    Genauso wurde ich neulich dabei ertappt, wie ich wieder einen meiner "Anfälle" bei unserer Morgenrunde hatte. Ich laber also nichtsahnend einen Haufen Müll in die Richtung des Hundes ("Du bist so ein kleines maltesiges Stinkebaby, ich fress dich. Dich und deine kleinen Pfötchen!"). Auf einmal kommt ein Mann mit seinem Hund mitten aus dem Gebüsch. An seinem Gesichtsausdruck konnte ich erkennen, dass er jedes Wort gehört hat. Wahrscheinlich hat er sich gefragt, was "maltesig" ist. :lol: Ich muss dringend damit aufhören!!


    Ich muss es auch nochmal zitieren! Ich habe gerade so derbe gelacht, weil ich nicht darin sind wiederfinde, wirklich vielen dank dafür :2thumbs:

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    Wir wurden ja schonmal von einer Wandergruppe angesprochen, als wir mit Lina und der Userin Sternenwolf unterwegs waren, dass das doch zwei Rottweiler wären, die wir da haben.

    Heute wurde Ruby wieder eindeutig als Rottweiler enttarnt. ~.~ XD

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    Ja, Männer können schon verdammt stur sein! wir Frauen sicher auch, aber ich bin immer bereit Kompromisse einzugehen. Vor allem wenn es Dinge sind, die so massiv an der Beziehungsoberfläche kratzen! Aber mein Mann ist auch keinen deut besser. Vielleicht in dieser Hinsicht, dafür aber in zig anderen, in denen er nicht einsieht mal zurückzustecken. ^^
    Da hilft dann wohl wirklich nur noch eines: Entweder das ganze weiter mitzumachen und sich selber irgendwie damit zu arrangieren (oder auf Dauer getrennte Schlafzimmer..) oder eben die Trennung.
    Dennoch bin ich echt ,gelinde gesagt , schockiert, dass jemand so wenig Rücksicht auf seine Freundin nimmt.

    Vielleicht wäre es auch anders, wenn man immer zusammen wohnen würde und nicht nur am Wochenende (oder so)? Wie gesagt, wir waren da auch völlig unterschiedlich und anfangs gab es auch öfter mal Gemecker, wenn ich die Heizung an gemacht habe und er es zu warm fand. Aber mit den Jahren hat sich das einfach so eingependelt.... aber vielleicht sind wir auch kein repräsentatives Beispiel?! Keine Ahnung. Ich hoffe auf jeden Fall für dich Favole, dass dein Freund versteht, dass es auch noch nen Mittelweg gibt. Er muss ja nicht frieren, aber so ein bisschen anpassen sollte schon drin sein.

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    Wir haben teilweise schon im Sommer geheizt. Ich bin sehr kälteempfindlich und brauche eine gewisse Wärme und bei uns gab es nicht gerade viel Sommer und Hitze. Im August so gut wie gar nicht. Da lief dann eben mal die Heizung wenn ich duschen wollte oder im Wohnzimmer, wenn ich mich länger drin aufgehalten habe.

    Jetzt im Moment sind keine Heizkörper an, aber bei Bedarf ändere ich das wie ich mag und mein Mann würde es auch ändern, wenn er mag. Er ist zwar nicht so kälteempfindlich, aber dann zieht er sich eben was leichteres an wenn ich friere. Wir finden hier eigentlich immer unsere Mitte sehr gut.

    Und ehrlich gesagt, kann ich mir gar nicht vorstellen aus so einem Grund Schluss zu machen. (Bitte nicht böse auffassen) Selbst wenn er es so wollte und ich so. Dann wird eben in unterschiedlichen Zimmer geschlafen (nervig, aber meine Beziehung ist es mir wert) oder man(n) muss sich halt auch einfach mal etwas anpassen. So funktioniert nunmal auch eine Beziehung. Man muss Kompromisse eingehen, und wenn das nur von einer Seite kommt, sollte man da mal ein Gespräch führen (was ich nicht bezweifle, dass es schon geschehen ist) aber es kann doch nicht sein, dass da keinerlei Rücksicht genommen wird und das nun als Trennungsgrund gilt. Sowas "doofes", was so einfach zu beheben wäre. Also so viel sollte einem die Beziehung schon Wert sein. (So viel zu Favoles Freund.. ;) )

    Mein Mann hat früher in einem alten Bauernhaus ohne Heizung gelebt, da gab es zwar Öfen. Aber es war nicht immer Öl vorhanden. So kam es vor, dass er teilweise (als Kind!) in einem eiskalten Zimmer (und das habe ich selber auch erlebt) schlafen musste, in dem man seinen eigenen Atem sehen konnte. Er hatte damit kein Problem dank 1Mio. Decken. Aber ich habe da nicht schlafen können. Meine Nase war zu, alles außerhalb der decke war einfach so unendlich kalt. Ich wäre gerne mit dem Kopf unter die Decke gegangen aber da kriegt man ja keine Luft..
    Ich dagegen hatte immer die Möglichkeit zu heizen wie ich es wollte und musste nie frieren. Und seitdem wir zusammen leben, genießt er es, auch selber entscheiden zu dürfen wie warm es sein soll. Anfangs hab ich noch oft gefroren, weil er es für angenehm hielt. Aber dann habe ich mich eben eingewickelt und dicke Sachen angezogen. Mit den Jahren (mittlerweile 8) haben wir uns aneinander angeglichen. :)

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    Zitat

    Wie kommt die Kröte denn bis in Dein Zimmer? Hui, da wäre ich aber auch hellwach. Das war ich heute morgen beim Spaziergang auch schlagartig und mit Herzklopfen. Wisst Ihr wie ein Biber an einem Bachufer im Licht einer ziemlich schwachen Stirnlampe aussieht? Einen kurzen Moment lang dachte ich wirklich da steigt Gollum aus dem Wasser. :ops:


    OmG! [emoji15] [emoji23]

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    Hallo ihr Lieben, ich belebe mal den Thread wieder. ^^

    Ich bin durch Zufall hier gelandet (habe Frustrationstoleranz in der Suche eingegeben, um nach weiter Tipps Ausschau zu halten) und finde mich und meine Hündin in sehr vielen Beiträgen wieder.

    Hyperaktiv ist mein Hund garantiert nicht, sie kommt zuhause sehr gut zur Ruhe und auch wenn Besuch da ist oder wir woanders sind, (dauert zwar dann auch gut und gerne mal ein paar Stunden wenn wir woanders sind...) klappt es mittlerweile recht gut.
    Allerdings ist Ruby wirklich sehr sehr lebhaft und ein absolutes Powerpaket. Wobei man leider sagen muss, dass ich nur selten richtig mit ihr arbeiten kann, so dass sie konzentriert bei der Sache ist. Sie lässt sich sehr schnell ablenken und ist auch eigentlich, sobald wir außer Haus sind, dauer- hibbelig. Ich habe mich mittlerweile schon sehr verändert, bin wesentlich geduldiger geworden, weil ich gemerkt habe, dass meine Unruhe sie zusätzlich pusht.

    Hier gab es viele Beiträge darüber, dass aversive Mittel absolut nicht geholfen haben bei den lebhaften Hunden, so ist es hier auch. Nicht selten bekomme ich "Tipps" von Außenstehenden (und auch schon von mehreren Trainern) Ruby mal "eine ordentliche Ansage" zu machen oder sie doch ruhig mal "zurechtzuweisen" mit einem "leichten" Schubs. Gesagt, getan (leider) und was war? Es pusht sie noch mehr. In so einem Stressmoment (Hundeschule, fremde Umgebung, Hundebegegnung o.ä.) ist sie lange Zeit gar nicht ansprechbar gewesen, geschweige denn, dass sie auf aversive Reize reagiert hätte. Ein Schubsen, ein Rütteln mit ner Dose.. alles vergebens, sie war in ihrer eigenen Welt.
    Dann habe ich angefangen mit ihr zu clickern. Und zwar JEDEN Blickkontakt. Und da sie sehr verfressen ist, hat das nach mehreren Monaten Training auch endlich Früchte getragen. Heute kann ich sie manchmal (nicht immer) aus schwierigen Situationen ansprechen, da genügt ein geträllertes "Ruby" und sie schaut zu mir, woraufhin ich dann clickere und danach geht es weiter mit "unserem" Alternativverhalten. Sprich: Leckerlies werfen, die sie suchen muss. Dann ist sie tatsächlich abgelenkt, und wir können z.B. an dem Hund vorbei gehen. Aber z.B. in fremden Umgebungen kann ich schlecht ununterbrochen mit ihr Suchspielchen spielen. ^^

    Ein weiteres Problem ist, dass sie mich anbellt, anspringt, beißt aus Frust, wenn man (oder ich) sie nicht beachtet oder ihr schlichtweg langweilig ist. Jede Art von Aufmerksamkeit (wo wir wieder bei den aversiven Mitteln wären, die hier auch Fehl am Platz wären), positiv wie negativ, pusht sie dann zusätzlich und sie beißt mir in Hände, Knie, Waden ... was da nur hilft: Sie beschäftigen. So doof es auch ist und so kontraproduktiv es auch ist. Ich kann schlecht weiter da stehen bleiben, während sie an mir hochspringt und mich beißt (die Bisse sind nicht fest und ich habe nicht mal blaue Flecken davon, aber die Tatsache kann und will ich nicht verdrehen- sie beißt mich!). Also mache ich meist folgendes: Weitergehen. Dann beißt Madame zwar erstmal in die Leine (oder nimmt Stöckchen zum Kaputtmachen mit (Übersprunghandlung ist ihr zweiter Vorname) aber nach ein paar Schritten gehts dann wieder.

    Ich könnte noch ewig weiter berichten, aber die meisten Dinge wurden hier schon mehrmals von anderen Usern beschrieben.

    Sätze, wie diese hier...

    Zitat


    Festhalten, damit er runterkommt oder ihn abliegen lassen, hilft gar nicht. Das haben wir bei ihm schon als Welpe versucht, wenn er nicht zur Ruhe kommen konnte. Da hält man dann eine tickende Zeitbombe in den Armen, die sofort hochgeht, wenn man sie loslässt.


    ... kommen mir einfach so bekannt vor! Und ich bin froh, dass ich damit nciht alleine bin.

    Zurzeit wird Rubys Schilddrüse getestet. Wir warten noch auf die Ergebnisse. Ich bezweifle, dass was bei raus kommt (meiner Trainerin dagegen denkt, das ist doch nicht unwahrscheinlich bei ihrem Verhalten und dass vieles an Training absolut nicht durch sickert bei ihr). Meine Meinung: Vieles, was Ruby heute macht, war mein Fehler. Vieles wiederrum aber auch nicht. Sie war einfach schon immer so. Es fing als 8 Wochen alter Welpe an und ist bis heute so.
    Andere Labbis, die ich kenne, sind teilweise auch so. Aber nicht in so vielen Bereichen und nicht so extrem. Kann natürlich sein, dass ich das falsch sehe, weil mir mein eigener Hund so extrem vorkommt, aber im Grunde genommen ist es ja auch egal.
    Ich liebe meine Maus so oder so und würde sie für kein Geld der Welt hergeben. Ihr Verhalten und ihr Wesen sind etwas besonderes. Es ist zwar anstrengend, aber ich werde durch sie ein besserer Mensch, mit mehr Geduld und sehr viel Einfühlungsvermögen, weil ich kleine Zeichen schon erkennen - und wertschätzen muss.

    Es ist doch aber ein Fakt, dass ein CM mehr Menschen erreicht als Trainer Hinz, der in Buxtehude auch so arbeitet.
    Diese Sendung wird als Anleitung zur Hundeerziehung genommen, andere Sendungen (Frauentausch o.ä.) eher nicht. Ebenso wenig Satire Comedy usw.

    Ich hätte nichts gegen die Ausstrahlung der Sendung wenn die Menschen das berücksichtigen würden, was vor der Sendung eingeblendet wird (nicht nachmachen). Aber das tun die wenigsten, was ich leider auch an FB tagtäglich sehe. Da kommen zu 90% "Tipps", die man bei Millan gesehen hat und überhaupt, der ist doch eh der beste und nicht so ein Weichei wie der Rütter, denn Hunde sind ja Hunde und müssen auch so behandelt werden. Da wird das Wort 'vermenschlichen' nicht mit dem gleichgesetzt, wie wir es im Forum tun, sondern da ist "clickern", Leckerlie werfen usw Vermenschlichung. Weil Wölfe sich im Rudel nicht mit Leckerlies bewerfen. Da hat man ne vollkommen unterschiedliche Grundlage. Es wird sich einfach so oft nur auf Cesar berufen, dabei gibt es noch so viele andere (gute, bessere) Trainer. Aber er erreicht einfach die meisten, weil er ja die "wilden bestien" bändigt und weil er"der Hundeflüsterer" ist.


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    Sicher kann man es nicht CM vorwerfen, dass er schuld ist, dass das so viele Nachahmer gibt (jaa, ich weiß, bei euch gibt es die nicht... die sind alle in meine Region gezogen :headbash: ).
    Aber die Sache ist doch die, und das unterscheidet auch so eine Sendung von anderen (Frauentausch z.B.) : Viele Leute, die mir begegnen und die von der Sendung schwärmen, sehen sie nicht so wie wir als Unterhaltungsendung, sondern als Alternative zum eigenen Trainer. Denn man kann sich ja da das nützliche rausziehen, was einige hier ja auch tun, wobei sich jeder ja was anderes mit nimmt, bei dem einen ist es nur die "Energie" von der Millan immer spricht, aber die anderen übertragen manch fragwürdige Methoden einfach auf ihre eigenen Hunde. Funktioniert ja schließlich auch beim bösen Rottweiler-Pit Mix (Achtung Sarkasmus), na dann klappt's zumindest auch 100%ig bei meinen unerzogenen Labbi.

    Was ich sagen möchte, ist, dass diese Sendung wie ne Kochsendung von manchen aufgenommen wird. Sie lädt zum nachmachen ein. Und egal wie man es dreht und wendet: Jeder sollte sein Gehirn einschalten, auch beim Fernsehen. Tut aber nicht jeder. Also bin ich dafür, dass Sendungen mit so fragwürdigen und bereits wissenschaftlich belegt veralteten Methoden zur Hundeerziehung rausgenommen wird aus dem deutschen TV Programm. Gerne dürfen x Trainer im TV am Start sein, aber bitte nicht mehr mit solch krassen und aversiven Mitteln.

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