Hier ist mal ein Schwimm- Video von Ruby ![]()
Externer Inhalt
youtu.be
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Hier ist mal ein Schwimm- Video von Ruby ![]()
Ich muss sagen, es passt gerade ganz gut, dass ich das Thema hier finde.
Denn ich habe in letzter Zeit oft damit geliebäugelt ein paar Euro im Monat an unser TH zu spenden, bisher hab ich es aber doch immer wieder vergessen oder zumindest gedanklich beiseite gelegt.
Aber da hier schon so viele User dabei sind, die auch selbst eine Patenschaft haben: Wie läuft das denn? Ist das generell in jedem TH gleich? Wird da "nur" Geld gespendet oder darf man sein Patentier auch mal kennenlernen/ evtl mit ihm Gassi gehen usw.?
Bei Facebook in einer Labbi-Gruppe lese ich wahrlich Schauer geschichten, wo die Hunde zu absoluten Chaoten herangewachsen sind. Wahrscheinlich haben viele Leute ihre Hunde als "zu Leicht" eingeschätzt.
Ja, das seh ich auch so. Ich bin mittlerweile nur noch in einer FB Labbi- Gruppe und selbst da habe ich die Beiträge mittlerweile so eingestellt, dass sie nicht mehr bei Neuigkeiten angezeigt werden. Manchmal rollen sich mir doch die Fußnägel hoch bei den Tipps, die da manche bekommen. Oder generell bei manchen Fragen ("Warum macht mein Labbi die Möbel kaputt, er war doch nur 9h alleine, so wie jeden Tag... irgendwie muss man ja Geld verdienen; kann ja nicht jeder Hartzer sein usw. Mein damaliger JRT konnte das auch ab und hat nichts kaputt gemacht..." blablubb).
Darauf kann ich dann meist nicht NICHT antworten und deswegen habe ich dann den ganzen Tag ne Diskussion am Laufen - und darauf hab ich mittlerweile echt keinen Bock mehr.
Lio ist ja echt ein wunderhübscher Bub! Ganz toll, gefällt mir sehr!
Das find ich ja super spannend. Ruby ist da ganz anders. Die würde niemals aus Angst oder Unsicherheit pinkeln oder brav neben mir gehen.
Wenn ich schimpfe, springt sie wirklich wie verrückt herum und beschwichtigt.
Darf ich fragen wie alt Dexter ist? Er hat bestimmt diese super Gelegenheit einfach genutzt. ![]()
Gegen nen" Rüffel" hab ich auch nix einzuwenden. Ich meinte eher diesen Kadavergehorsam, der an manchen Stellen gefordert wird und diese veralteten Methoden, die teilweise auch aus Unwissenheit angewendet werden.
Ruby wird auch heute noch vor die Tür geschickt wenn sie zu sehr aufdreht und nach einem "Schluss" immer noch nicht verstehen möchte, dass das ernst gemeint ist. Es passiert nur noch ganz selten, aber so wird bei uns bestraft. Denn das versteht sie. Nach einer Minute lasse ich sie dann wieder rein und alles hat sich beruhigt. Sie darf dann mit uns aufs Sofa zum kuscheln wenn sie mag. Manchmal ist sie aber auch beleidigt und geht direkt auf ihren Platz. ![]()
Mit den Haaren ist es hier genauso. Das hatte ich mir vorher schlimmer vorgestellt, wenn man sich nur die Beschreibungen durchliest. Im fellwechsel ist es fürchterlich, aber ansonsten wirklich gar kein Problem.
Zum Thema Jagdtrieb allgemein wurde ja jetzt alles gesagt, denk ich. :)
Ruby jagt auch mal Vögeln hinterher, aber mehr auch nicht und sie ist dabei immer abrufbar. Rehe oder Hasen jagt sie gar nicht, sondern schaut fasziniert hinterher und guckt mich dann an nach dem Motto: "Frauchen, hast du DAS gesehen?"
Der einzige Unterschied ist, wenn wir jagende Hunde dabei haben. Da geht sie dann auch mit, wenn der andere den Anfang macht. Scheiß Gruppenzwang. ^^
Und die andere Frage... Ja.. sie liebt Wasser.. wenns ie nur Wasser hört gehen die Augen schon auf... und läuft mit Anlauf ins Wasser... aber sie macht nicht den berühmten Labbi sprung ins Wasser.. hat Sie noch nie.. sie geht immer sehr überlegt langsam ins wasser.. wo reinspringen...nö... und dann schwimmt sie oft Minutenlang.. am liebsten hat sie es wenn ich mit Ihr schwimmen gehe und Runden drehe... da schwimmt sie super nett neben mir her.. Am Anfang halt immer zu nahe und ich hatte einige Kratzer am rücken... Mittlerweile gehts super gut...
Wasser ist ja für die meisten Labbis das Schönste (neben Matsch, Dreck, Sch***** usw) auf der Welt. Dennoch gibt es ja einige, die schwimmen total doof finden. Ruby ist auch lange Zeit gar nicht geschwommen. Sie mochte Pfützen und Wasser, wo sie noch stehen konnte. Aber weiter rein? Neeeee. Da zeigte sich dann wieder ihre Unsicherheit. Erst als ich mit ins Wasser gegangen bin und sie mit Leckerlies motiviert habe, hat sie gemerkt, wie toll es ist (und ich habe auch einige Kratzer abgekriegt).
Seitdem kann sie an keinem Gewässer vorbei, in das sie nicht rein springt.
Ich seh das Bild von PocoLoco.
Ich auch! ![]()
Aber sonst finde ich Labbis nicht so anspruchslos wie sie oft dargestellt werden.
Mich ärgert das ja persönlich total, wenn Menschen so abfällig darüber sprechen, dass diese Rasse sich ja quasi selbst erzieht. Ich bin da absolut anderer Meinung. Labbis sind so fröhliche und freundliche Hunde, aber wenn ihre Energie nicht in die richtigen Bahnen gelenkt wird, können sie wirklich anstrengend sein. Warum sind die Kleinanzeigen denn voll mit Labbis (oft) im Alter von 5-24 Monaten? Irgendwann (und das geht recht schnell) sind sie eben nicht mehr so klein und putzig und hochspringen, an den Fingern kauen usw. sind doch nicht so gewollt.
Sicher, mit den heutigen Erziehungsmethoden kriegt man einen Labrador schon gut hin, mit Leckerlies und viel Geduld und Konsequenz. Aber vor allem mit Lob und Leckerlies.
Leider habe ich in den Hundeschulen, die ich überwiegend kennen gelernt habe, selten junge Labbis getroffen, die so erzogen wurden. Nein, da wurde Kscht gemacht und der Labbi beschwichtigt und beschwichtigt und es wird weiter Kscht und Leinenruck gemacht. Für mich ist das ein Bild, das ich nicht ertragen kann. Diese Menschen verstehen weder die Hunde- Körpersprache, noch haben sie eine Intuition für das richtige Verhalten.
Nein, da müssen die Hunde "funktionieren" und das ist etwas, was ich einfach gar nicht verstehe.
Was meint ihr? Schaffe ich es, sie so zu erziehen, dass sie zu 100 % hört, aber sie selbst bleibt? Soll heißen, nicht zum doofi erziehen, sondern immer noch neugierig und verspielt zu bleiben?
Das ist eine gute Überleitung hierzu. ^^ Natürlich kann man es schaffen, dass sie nahezu 100% hört. Aber genau deine Worte (dass du möchtest, dass sie sie selbst bleibt), sind das, was mir oft fehlt, wenn ich mich so umschaue. Viele möchten, dass der Hund einfach nur das tut, was man sagt. Zuhause auf dem Platz liegen und keinen Mucks von sich geben und draußen 100% abrufbar und immer "bereit" sein. Und das tut mir persönlich sehr weh, gerade bei dieser fröhlichen Rasse (aber auch bei den "typischen" Vereinshunden wie Mali, DSH usw. stört es mich - was auch der Grund ist, weshalb ich mit diesen Rassen und Haltern dieser Rassen so meine Probleme habe
).
Aber ich finde dein Ziel gut. Auch wenn es keine 100% gibt, aber dass du sie verlässlich erziehen kannst, da bin ich sicher.
Naja, das steht eigentlich in jeder Rassebeschreibung soweit ich weiß.
Mir ist aber schon klar, dass es keine Vorsteher sind. ![]()
So sind die Erfahrungen unterschiedlich. Ruby ist der einzige Labrador ohne Jagdtrieb, den ich kenne.
Wenn dieser so gar nicht gewollt wäre, frage ich mich wieso viele Labbis aus seriöser Zucht diesen haben. ![]()
Nala ist sooo eine hübsche <3
Ich finde man sieht richtig, dass sie ein Mädchen ist
![]()
Wow, ich muss sagen, eure Labbis sind alle zum Verlieben.
Die braunen gefallen mir irgendwie besonders gut, die hier zu sehen sind. Super schöne Hunde!
Meine Ruby ist jetzt etwas über 2,5 Jahre alt, wiegt bei 55cm SH ca. 26kg und ist ein absolutes Energiebündel von Labbi. Von Welpe an hat sie mich auf Trab gehalten, die kleine Rennmaus. :) Immer (über)motiviert und immer bereit zum spielen/toben/rennen/die Welt unsicher machen.
Sie ist eine Mischung aus Unsicherheit und übertriebener typischer Labbi- Freude. ^^ Die Unsicherheit zeigt sich oft beim ersten Kennenlernen mit anderen Hunden, wobei sie die Unsicherheit manchmal(!) auch gut versteckt, indem sie wie wild umher rennt, Menschen und Tiere "überrennt" usw. Sie mag einfach jedem gefallen und zeigt das, indem sie hüpft und springt und lustig ist.
Zuhause aber ist sie (mittlerweile) ein total entspannter, ruhiger Hund, der auch gern mal kuschelt - aber bitte nur, wenn man sie dabei nicht anfasst.
Dann geht sie lieber weg, denn streicheln nervt, dabei kann man gar nicht schlafen. ^^ Körperkontakt ist ihr aber mega wichtig.
Rubys "Dauerprobleme" sind wie o.g. ihre Hibbeligkeit und Überschwänglichkeit bei Mensch und Tier, womit ich mich aber mittlerweile sehr arrangiert habe und was ich zu 90% eigentlich gut finde. Denn aus falscher Erziehung heraus habe ich sie auch zu einem "teilweise- Pöbler" gemacht. Falsche Hundeschule, ein paar Tage mit Leinenruck gearbeitet und mit "weitergehen ohne Wenn und Aber" und schon hasste sie jeden kleinen weißen Hund (vermutlich haben wir zu der Zeit gerade viele von diesen Rassevertretern getroffen, also bekommen sie es leider ab :/ ). Daran arbeiten wir aber sehr erfolgreich, indem wir einfach jedes Mal das tolle Ablenkungsspiel "Leckerlies werfen" spielen. :) Das klappt hervorragend und ich denke wir sind auf einem guten Weg.
Welches Problem definitiv erstmal erhalten bleibt, ist die Leinenführigkeit. Sie zieht und zieht und zieht was das Zeug hält. Und ich habe schon so viel ausprobiert, über Wochen und Monate. Mittlerweile habe ich es tatsächlich einfach aufgegeben, weil ich sehe, dass es auch so klappt. Wir benutzen nur noch Norweger Geschirre um ihren Hals und Kehlkopf zu schonen und meistens fahren wir ins Feld, damit sie da ohne Leine laufen kann. Denn das mag sie sowieso am allerliebsten. :) Einfach über die Wiesen und Felder flitzen, das ist einfach ihr Ding. Dabei ist sie auch zu 95% immer abrufbar, und wenn sie mal nicht sofort kommt, dann wirft sie mir diesen gewissen Blick zu ("Frauchen, ich muss nur kurz hier fertig schnüffeln") und dann kommt sie ein paar Sekunden später. Und da ich keinen 100% funktionierenden Hund brauche, sondern einen ganz normalen freundlichen Hund, der so liebevoll "warten" sagt, darf sie das. ![]()
Jagen tut sie übirgens gar nicht. Was wohl wirklich eher eine Seltenheit unter den Labbis ist. Ich kenne mittlerweile einige Rassevertreter und die meisten sind doch recht ambitioniert, wenn es ums Jagen geht. Aber mit etwas Training ist auch das händelbar, wenn ich das so richtig einschätze. :)
Ich kann nur sagen, dass mich die Labbis vollends überzeugt haben. Es sind wunderschöne und liebenswerte Hunde und sie besitzen einen ganz besonderen Charme, wenn man ihnen nicht einmal böse sein kann, obwohl sie von oben bis unten mit Matsch bekleckert sind. ![]()
Hier ist noch ein Foto von Ruby ♥
ich bin auch ganz bei @Naty und @RafiLe1985
Bei uns gab (gibt) es auch immer Hunde, alle vom Welpen an. Ich habe 2 Kinder in der Zeit Großgezogen, bin erst Halbtags und dann 3/4tags arbeiten gegangen (Ambulante Alten- und Krankenpflege), habe immer ein(2) Pferd(e) gehabt(habe ich noch), den Haushalt geschmissen, meine Demente Mutter gepflegt und aktiv im Hundesport gewesen...mein Mann war immer voll Berufstätig.
Es ist wirklich nur eine Frage des Managements...gehen tut alles...klar dann und wann hatten die Tage halt zu wenig Stunden...aber ich lebe noch
Wenn man so belastbar ist und mit Stress gut umgehen kann und ein gutes Management für alles hat, klappt das sicher auch.
Ich lasse es mal so im Raum stehen, wenn ich sage, dass es solche und solche Menschen gibt und man dahingehend wirklich ehrlich zu sich sein sollte.
Ich bin der Meinung, dass hier niemand, der kein eigenes Baby bzw. Kind hat, hier sinnvolle Tipps geben kann, weil er gar nicht weiß wie stark sich das Leben alleine durch ein Baby ändert wird.
Ich hab kein Baby, aber ich hatte einen Welpen und weiß, dass mir das allein schon gereicht hat. Deswegen kann hier sehr wohl jeder Tipps dazu geben, denn manche Menschen besitzen auch so etwas wie Empathie. Ich WEISS zwar nicht, wie es in der Situation ist, könnte mir aber vorstellen, dass es mir persönlich definitiv zu viel wäre.
Ich verweise aber nochmals auf den obigen Satz.