Beiträge von Gefühl

    Zuhause: Ruhe und die Strukturen des Alltags lernen.

    Draußen: Folgetrieb nutzen, dem Welpen die wichtigsten Dinge zeigen (z.B. wenn er später Öffis fahren soll oder mit ins Café soll usw.) und ganz viel auf Wiesen rumgammeln und die Welt entdecken.

    Dinge wie "Nein" oder das Allein bleiben, bringe ich auch schon bei. Alles so nebenher eher.

    Dann in Verbindung mit zusätzlichen Beschäftigungsspielen zu Hause?

    Z.B. Leckerlis suchen o.ä.?

    Ja klar, sowas baut man ja immer mal mit ein. Ich zergel auch gern mit dem Hund und mach anderen Blödsinn. Wenn man merkt, der Hund ist grundsätzlich ausgeglichen, dann weiß man, man macht viel richtig. Vieles ist auch Intuition und ich glaube, deine funktioniert da auch sehr gut. :)

    Dir auch einen guten Morgen! :)

    Mach dich da auf jeden Fall nicht verrückt an so einer Zahl. Klar laufen unsere Dalmatiner sehr gerne, das hat die Rasse so an sich. Und ich bin wohl so im Schnitt auch 2h täglich draußen, bei schöneren Temperaturen sicher auch mehr. Aber da läuft sie nicht durchgehend und ich bin auch kein Freund von dem Wort "Auslasten". Ich sehe das alles jetzt beim zweiten Hund etwas gelassener. Wichtig als Welpe am Anfang war mir, dass sie vor allem Ruhe zu halten lernt. Das klappt auch sehr gut und wenn Iloy alt genug ist, gehe ich auch laufen und Radfahren mit ihr. Aber alles in einem gewissen Rahmen. Das wird es nicht jeden Tag geben, vielleicht sogar auch mal eine Woche gar nicht. Ich möchte nicht, dass mein Hund ein gewisses Programm "erwartet".

    Ich finde, man merkt ja seinem Hund auch an, wenn er zufrieden ist. Und hier ist es aktuell mit dem, was wir an Gassirunden unternehmen genau richtig. Morgens und abends nur kurz 15 min. Mittags ist hier die große Runde im Moment (wird im Sommer dann eher auf den Abend verlegt) und die kann je nach Wetter, je nach Zeit, je nachdem ob ich vllt krank bin zwischen 30 min (worst case) und 2 Stunden lang sein.

    Schau auf deinen Hund und gib nicht so viel auf das, was andere meinen wie viel dein Hund laufen muss. :smile:

    Wie jeden Tag haben wir auch heute das Fuß laufen geübt, mehrmals das Abbruchsignal während des Spaziergangs und ich habe Iloys Blicke gemarkert.

    Eine neue Sache habe ich heute angefangen zu üben. Wir hatte vorher das Kommando "Beine", bei dem sie quasi von hinten durch meine Beine laufen und dazwischen absitzen sollte. Das klappte auch gut und ich dachte ich könnte das irgendwann mal so hinbiegen, dass sie versteht, dass sie halt einfach da sitzen soll. Z.B. um in den Öffis nicht so viel Platz wegzunehmen. Leider hat sie das aber immer nur in Verbindung mit dem "von hinten" verstanden. XD Also hab ich es jetzt neu aufgebaut, von vorne. Und ich war soooo stolz auf sie, denn das hat sie super gut verstanden. Hab es kleinschrittig aufgebaut, aber sie hat dann immer von selbst den nächsten Schritt schon gemacht. Bin super begeistert von meinem Hund. :applaus:

    Hallo und willkommen Lecce :winken:

    Ich denke, da habt ihr auf jeden Fall den typischen Fall von Hund in der Pubertät und falscher Erziehung vorher. Die Leinenführigkeit ist ja schon mal ein sehr großer Punkt, den ihr da geklärt habt. Respekt für die kurze Zeit, in der Buddy bei euch ist. :bindafür:

    Zum Futter: Ich denke, er wird sich ja mittlerweile gut eingelebt haben bei euch, also sollte das zumindest nicht mehr der Grund sein für den weicheren Kot. Ich weiß nicht in wie weit das Barfen ein Problem beim Vorbesitzer war und die Ernährung unserer Hunde ist eh eine Wissenschaft für sich und manche sind da sehr empfindlich (z.B. das Trockenfutter generell Müll ist usw). Wir geben morgens auch Trockenfutter (Josera Surf & Turf für Welpen noch, Futter ist aber bald aufgebraucht, dann wird gewechselt) und abends gibt es Fertigbarf. Wir kaufen da immer von Fressnapf das ausm TK Bereich.

    Link

    Wir kommen super so zurecht, Iloy setzt ein- bis zweimal am Tag Kot ab und es ist immer sehr "aufsammelfreundlich". :D

    Wenn keine Allergien bekannt sind, könnt ihr es ja durchaus mal ausprobieren. Kauft halt erstmal nur eine kleine Packung vor Ort und dann seht ihr ja wie er es annimmt und wie es ihm bekommt. Beim Trockenfutter kauf ich auch immer erst einen kleineren Beutel um zu testen wie es dem Hund schmeckt und wie der Kot danach aussieht.

    Zum Thema Aggression kann ich nur sagen, dass meine alte Labrador Hündin auch so drauf war. Sie hat nicht jeden Hund aggressiv angebellt, aber manche üblichen Verdächtigen schon und da bin ich mittlerweile so eingestellt, dass es auch okay ist, wenn mein Hund manch anderen nicht ausstehen kann. Da geh ich dann eine Bogen drum, lenke vielleicht mit Leckerlies ein bisschen ab (hat bei ihr immer gut funktioniert, weil mega verfressen - Pro Tipp: Immer extrem gute Leckerlies NUR für solche Fälle dabei haben!), ansonsten seh ich es so, dass man als Hundehalter eben auch viel managen muss und man seinen Hund zwar natürlich ein Leben lang erziehen kann und an Baustellen arbeiten kann, ich es aber ins Verhältnis für mich setze. Von meiner Hündin ging nie eine ernstzunehmende Gefahr aus, daher hab ich das einfach geregelt und gut war. Natürlich auch erst nachdem ich jahrelang versucht hab diese Baustelle zu beheben, ohne Erfolg. xD Nobody's perfect, ich nicht und mein Hund auch nicht. Und das ist okay.

    Das ist natürlich nur mein Weg und wenn dein Hund ernsthaft böse Absichten hat, sieht das Ganze vermutlich auch schon wieder anders aus. Da kann sicher auch ein guter Trainer helfen. Oder du schaust dich mal um bei Themen wie Alternativverhalten, Click for Blick usw.