Beiträge von Dächsin

    Was ist denn die Ursache des "Geruchs" ?? Warum soll das nach der Kastration besser werden?
    Diese Fragen würde ich mir vom TA nochmal seeehr ausführlich beantworten lassen.

    Wäre es mein Hund, würde ich aufgrund des "Geruchs" auf einer gründlichen Untersuchung sowie den oben schon genannten Abstrichen mit Kultur bestehen.
    Kastrieren kann man dann immer noch, wenns denn unbedingt sein muss. Aber mittlerweile weiß man (hoffentlich), daß eine Kastra ein so massiver Eingriff in den gesamten Hormonhaushalt und die Entwicklung eines Hundes ist, daß diese eben nicht mehr so leichtfertig durchgeführt werden sollte. Abgesehen vom Operationsrisiko und den hohen Kosten....... und was ist, wenn der "Geruch" eine andere Ursache hat und nicht verschwindet?

    Das Verhalten anderen Hunden und auch dem Welpen gegenüber würde mir auch keine Kopfschmerzen machen - das finde ich ebenfalls im aktzeptablen Rahmen und auch hundetypisch. Dazu wurde oben schon genug gesagt.

    Mach dich mal nicht verrückt - erhöhte Eos, die MCH und weitere M??? Werte sind bei SDUlern auch mal ein bissi aus der Reihe. Sind die SD-Werte denn in Ordnung oder haben die sich in letzter Zeit irgendwie verändert?

    Ließ mal in der SD-Gruppe in den berüchtigten Dateien ;) - dort steht glaub ich auch was über leicht veränderte Blutwerte, besonders die von dir erwähnten.

    Gaaaanz ruhig bleiben - alles wird gut :smile:

    Hmm, manche SDU-Hunde haben da immer mal wieder Ärger mit.
    Mein Hüterich hat auch quasi bei jedem 3.Blutbild erniedrigte Thrombos - und beim nächsten liegts wieder im untern Normalbereich.

    Frau W. hat mir mal gesagt, daß das ein Symptom sei - ob das jetzt bei deinem Hund zutrifft...??

    Ich würd mich jetzt nicht verrückt machen, sprich doch mal mit Frau W. oder einem anderen Spezialisten drüber :smile:

    Und unsere kleine "Knurr-Maus" beobachtet das auch ganz genau. Aber bisher hat sie sich unseren Freudensausbrüchen noch nicht anschließen wollen.

    Das kommt noch - "gut Ding will Weile haben" gilt auch hier.
    Geduld, Konsequenz (immer gleich reagieren und nicht mal was "ausprobieren") und ein langer Atem - und dann wird sich ihre Anspannung bald lösen und sie wird freier im Umgang mit Herrchen werden.

    Schreib dir doch einfach ab und zu den Stand der Dinge auf - in 2Monaten wirst du staunen, was sich mittlerweile getan hat.
    Und ja, bitte berichte weiter :smile:

    Mir kam auch in den Sinn, daß momentan alles voller hübscher Hundemädchen ist und den Rüden deshalb nicht nur der Kopf verdreht wird :D

    Sobald ich aber die ersten Anzeichen sehe (schlecken, Nase auf den Rücken legen, groß machen, rumschwänzeln) sage ich NEIN und er hört sofort auf.

    Das sind nicht die ersten, sondern die 3. oder 4. Anzeichen..... erstes Anzeichen wäre- je nach Hund und Typ- wahrscheinlich ein "interessiertes Gesicht", besondere Ohrenhaltung, Anspannung des Körpers usw.
    DA solltest du schon eingreifen, dann unterbrichst du sein Interesse quasi im Ansatz. Wenn er schon schleckt oder die Nase auf den anderen Hund drauflegt ist es schon zu spät (als ob man dir ein Eis gibt - und es dir nach dem ersten Schleck wegnimmt)

    Das sorgt beim Hund auch für Frust - und gerne versuchen sie dann, ihren Frust durch eben solche Handlungen wieder loszuwerden......

    Wenn sie dir vertraut machs ihr doch einfach vor. Dein Mann betritt das Zimmer und du freust dich. Zeig ihr wie toll dieser Mann ist!

    So ähnlich hatte ich das auch gemeint als ich schrieb, daß du die Emotionen deines Hundes verändern solltest.
    Die Anwesenheit deines Mannes ist Grund dafür, daß Frauchen so fröhlich-glücklich-entspannt ist und mit tollen Leckis wirft.
    Was meinst du, wie nachhaltig sich das auf deinen Hund überträgt - und die Stimmung verändert sich relativ schnell.

    Und falls du mit dem Argument der Angstverstärkung aufwarten möchtest: Angst kann man nicht durch etwas Schönes verstärken. Es gibt da das gute Beispiel mit der Spinne: wenn du Angst vor Spinnen hast, aber ab jetzt jedes Mal deine absoluten Lieblingspralinen kriegst wenn eine Spinne in der Nähe ist - nein, deine Angst wird nicht größer werden sondern sich vermindern....... und wenn dir in diesen Situationen noch jemand souverän den Rücken stärkt - dann fühlst du dich noch besser.

    Auch wenn man bei Vergleichen Mensch-Hund immer etwas zurückhaltend sein sollte - das Lernverhalten funktioniert bei allen Säugetieren fast gleich.

    Ich hatte dir ja auch den Klicker empfohlen - wenn er gut aufgebaut wurde und immer wieder "aufgeladen" wird, dann löst irgendwann alleine der Klick eine freudige Erwartungshaltung durch Dopaminausschüttung aus. Das löst Ängste - und macht den Hund auch aufnahmefähiger für Nachfolgendes.
    Denn häufig können unsichere Hunde ab einem bestimmten Punkt ihr Verhalten nur schwer oder gar nicht unterbrechen - denn Angst blockiert das Denken.

    Zusätzlich ist das oben schon empfohlene "ins-Körbchen-schicken" ein gutes Alternativverhalten - denn einem unsicheren Hund sollte man schon sagen, was er statt knurren oder bellen machen soll.

    @Samiko, ich hab die letzten Tage ganz viel an dich denken müssen - Schröders Schicksal hat mich tief berührt. Keiner kann wohl ausdrücken, wie unglaublich furchtbar das gewesen sein muss.

    Wie gehts dir denn - kommst du einigermassen zurecht?

    Ich schick dir mal unbekannter Weise einen virtuellen Tröster rüber.... :streichel:

    Analog die Kotproben, wo das Zoonose-Risiko nur erhöht wird.

    könntest du das bitte erläutern???

    Die aufgezählten Wurmarten sind erstmal nicht gang und gäbe sondern eher Sonderfälle (ausser Bandwurm) und ausserdem hat hier niemand behauptet, daß Öle den Wurm "erreichen". Du schreibst Dinge, die du aus halbherzigem Lesen schlussfolgerst - einfach dummes Zeug!

    Tatsächlich besteht z.B. die Möglichkeit, Kotproben bei der TiHo Hannover untersuchen zu lassen - auf alle erdenklichen Parasiten. Das ist für meinen Hund auf jeden Fall wesentlich weniger giftig als ihm mehrmals jährlich "einfach so" eine Wurmtablette reinzuhauen - und wenn ich denen nicht trauen kann, wie dann der "Wurmmittelindustrie" ???

    Und bei der Flohproblematik habe ich hier im Forum offensichtlich eine ziemlich einsame Position,da ich kein Gift benutze und nicht hysterisch werde, wenn ich einen Floh sehe. Ich wohne extrem ländlich auf einem Hof - und ja, es gibt hier immer mal wieder Flöhe, aber ich brauche und benutze kein Gift - sondern natürliche Öle als Repellent und um Flöhe auf dem Tier zu bekämpfen und Kieselgur zur Reduktion der Flöhe in der Umgebung. In den letzten Jahren haben diese "Mittelchen" immer gereicht, um meinen Tierbestand soweit flohfrei zu halten. Na, und wenn sich mein Hund mal kratzt....... so what, ist auch kein Weltuntergang, dann saug ich halt einmal öfter und gut ist - mich stechen auch mal Mücken und Bremsen, sowas gehört einfach zum Leben dazu :D