Beiträge von Dächsin

    Ah, ich hatte das mit den Treppen falsch verstanden - *tschuldigung* :roll:

    Find ich ja gruselig, daß so ein Winzling solche Knochen-und Gelenkproblembe hat...... Laß mal ein anständiges, großes SD-Profil machen, dazu ein geriatrisches. Dann bist du auf der sicheren Seite um den hündischen Gesamtzustand zu berurteilen.

    Ja doch, ich würde immer weiter üben und trainieren - eben um Rückschritte so weit wie möglich zu minimieren. Vielleicht nochmal bei einem guten Trainer mit Verhaltenshintergrund (CumCane, TsD) nach neuen Denkansätzen fragen - manchmal wird man ja selber betriebsblind. Und vielleicht hat dieser ja eine neue Herangehensweise, eine andere Sichtweise, eine zündende Idee ....... :D

    Hmm, mir ist aufgefallen, daß er als doch recht kleiner Hund wenigstens einige Stufen zu bewältigen hat - und du schreibst von PL und HD, auch von Rückenschmerzen.
    Für so einen kleinen Hund können 2 Stufen schon ein echtes Hindernis sein - besonders wenn ihm dann noch die Hüfte, der Rücken oder sonstwas weh tut. Dann würd ich mich auch davor drücken....... ;)

    SDU erkennt man nicht nur an den zwei klassischen Werten T4 und TSH - es müssen alle! Schilddrüsenwerte bestimmt werden, dazu am besten noch ein geriatrisches Profil bestimmen und alle Werte in Relation zueinander von einem Tierarzt anschauen lassen, der zumindest ein bißchen Ahnung von der mittlerweile so verbreiteten SDU hat.

    Trotzdem würde ich mein Augenmerk nochmal auf die Rücken- und Gelenkgeschichte richten - wenn ein Hund da mehr oder weniger Dauerschmerzen im normalen Alltag hat, dann kann sein Verhalten auch auffällig sein.

    Warst du denn bei wirklichen Spezialisten?

    Bei so einem jungen Hund kommt ja immer noch die DBO (dreifache Beckenosteotomie) in Betracht - eine Beschreibung dieser Methode findest du auf dieser Seite.
    Ein guter Physiotherapeut kann ebenfalls echt weiterhelfen, besonders wenn es um die vorhandenen Verspannungen geht (diese können das Leben stark beeinträchtigen), außerdem haben die durch ihre tägl. Praxis viele Ideen was man noch anschauen oder machen könnte.


    Bei FB gibts eine Gruppe über HD-Hunde klick hier- da kann man sich wunderbar austauschen und nach Erfahrungen fragen, die Betroffene mit OP-Methoden und den jeweiligen Ärzten gemacht haben, es ist eine große Hilfe wenn man seinen Ballast mal in der Gruppe abladen kann - da gibt es soviel Input und viele sehr informierte Halter sowie auch Therapeuten.

    Also - ich würde das alles gerade nicht überbewerten. Natürlich auch nicht schönreden und verharmlosen - aber bitte den Gedanken zulassen, daß der Hund momentan einfach völlig überfordert ist durch den Wechsel.
    Wahrscheinlich hat sie einfach "die Nerven" verloren - so wie ein Mensch irgendwann ausrastet, wenn zuviel Stress in den letzten Tagen war. Dann pöbelt auch ein Zweibeiner schon mal unangemessen in denkbar harmlosen Situationen....... :lol:

    Gib ihr ein paar Wochen Zeit - sie ist gerade in einer hektischen Zeit bei dir eingezogen (Weihnachtstrubel) - und auch wenn du es nicht so doll empfindest, für sie war es bestimmt stressig. Gönn ihr jetzt viel Ruhe, mache lange und langweilige Spaziergänge damit sie runterkommen kann. Halte Besuch und alle Aufregung von ihr fern - wenn sie ein bißchen angekommen ist, kannst du anfangen, mit ihr zu arbeiten :gut:

    Ich bin ehrlich gesagt erschüttert, wie hemmungslos hier der TE angegangen wird - sogar in Kauf genommene tödliche Gefahr für Menschen und Hunde wird ihm hier unterstellt.

    Unglaublich, wie brachial hier im DF mit jemandem umgegangen wird, der hier mit bester Absicht und aus mitleidiger Gefühlslage heraus um eventuelle Hilfe bzw Ideen zur Bewältigung sucht.
    Warum muss seine Absicht so dermassen hinterfragt und zerpfückt werden - sowas hilft dem Welpen und dem TE am allerwenigsten.

    Aber Hauptsache, ein Haufen User weiß mal wieder alles besser, kann mit Regelungen und §§ um sich schmeißen und sich als der absolute Durchblicker aufspielen. Wer nichts konstruktives in so einem Falle beizutragen hat, sollte doch einfach mal die Klappe halten.
    Kein Wunder, daß das DF keinen guten Ruf hat........

    Was meinem Hüterich geholfen hat nicht hinter jedem aufflatternden Raben hinterher zu rennen - das war so ein Zwischending zwischen Zeigen&Benennen und Vokabellernen.
    Jede Tierart wurde und wird von mir benannt, ebenso Autos, Radfahrer, flatternde Tüten und ähnliche Dinge, die bei unerwarteter Sichtung erstmal den Jagdmodus anschalten......

    Wenn er nun einen großen Vogel irgendwo in größerer Entfernung wahrnimmt - dann sag ich einfach "das ist ein Vogel" - in freundlichem, nebensächlichen Tonfall.
    "Vogel" kennt er vom Vorbeigehen an Enten, Gänsen und Hühnern - so sind die eigentlich uninteressant und eher nett, denn anfangs habe ich jeden Blick zum "Vogel" beclickert und belohnt. "Lohnt" also die Aufregung nicht, wenn Frauchen "Vogel" sagt ;)

    Dadurch, das alle Dinge benannt und beclickert wurden und werden (mittlerweile nicht mehr so intensiv wie anfänglich) haben sie den Status des Aufregenden und Besonderen verloren - klar ist ein Bambi immer noch interessanter als ein Vogel oder Müll - aber da greifen dann noch andere Strategien.

    Radfahren (Hund vorne weg) oder auch ziehen-lassen ist toll - meiner ist da leider nicht mehr so sehr in der Lage durch seine Arthrose - hier gibts nur kürzere Strecken am Rad mit Freilauf in selbstbestimmtem Tempo - ich trödel mit dem Rad eher hinterher. Mantrailing hat uns auch sehr geholfen, die Kooperation zwischen Hund und Halter zu stärken - klar kooperiert Hund auch im Alltag, aber trailen hat für den Hund eine ganz andere Komponente. Das stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit enorm!

    Ich müsste mich kümmern, aber ich wüßte wenigstens eine Pflegestelle für den Kleinen. Ich selber schaffe das leider nicht - er ist ja echt knuffig.

    Und ja, ich glaube, man macht sich kaum Vorstellungen von den Bedingungen in diesen Ländern. Deshalb fahre ich dort nie hin - ich glaube kaum, daß ich dann je wieder gut schlafen könnte. Klar kann man ein bißchen helfen, aber das trifft immer nur einzelne Tiere.

    @Raufasertapete - aber wenn ein Hund so dermassen unter Strom steht und sich nicht konzentrieren kann, weil der Alltag ihn schon so überfordert - wie soll er dann noch Kapazitäten im gestressten Hirn freimachen um das Apportieren zu lernen??

    Manchmal ist weniger ganz einfach mehr - und es soll ja auch nicht ein Leben lang so bleiben. Doch offensichtlich ist Amy massiv überfordert und gestresst (Schwanz jagen) - und dieser Sache begegnet man doch am Besten mit Ruhe und langweiligen Spaziergängen - die können ruhig lang sein, aber nichts vom Hund fordern.......