da der Hund in solchen Fällen die weit größere Leistung vollbringt indem er den Menschen lesen lernt.
Für die meisten Menschen - insbesondere CM!!! - wäre es angebracht, den Hund lesen zu lernen.......
da der Hund in solchen Fällen die weit größere Leistung vollbringt indem er den Menschen lesen lernt.
Für die meisten Menschen - insbesondere CM!!! - wäre es angebracht, den Hund lesen zu lernen.......
Erziehung ist vom Anfang an durch angeborene Instinkte geprägt.
Kannst du das mal bitte näher erläutern?? Wie du das meinst......
Aber ich weiß nicht, ob die jetzt schon aktiv sind.
Doch - sind sie leider! Mein Hüterich hat sich Sarcoptesmilben eingefangen - vermutlich ganz simpel beim Waldspaziergang. Die Biester können offensichtlich ausserhalb ihres Wirtes einige Zeit bei passenden Bedingungen überleben (kühl, feucht).
Ich hab auch erst an Flöhe oder eine Allergie gedacht - er putzte und knabberte sich ungewöhnlich an den Vorderbeinen und den inneren Schenkeln, aber kein hysterisches Kratzen. Erst als er anfing, sich unter den Achseln zu scheuern und auch zu kratzen, bin ich auf Milben gekommen - der daraufhin vorgenommene Test war positiv.......
Ich will dir keine Angst machen @Einstein51- aber man sollte alles in Betracht ziehen. Irgendwie war ich richtig erleichtert, daß es "nur" Milben sind und keine Allergie. Jetzt wird er behandlet und danach ists wieder gut - hoffentlich ![]()
Kriegst du das vielleicht mal ein paar Tage hin, mit ihm nur zu wirklich "verkehrsarmen" Zeiten kurz Gassi zu gehen? Wenn möglichst wenig Autos oder andere Hunde unterwegs sind?
Ganz ehrlich, vielleicht wären auch mal ein paar Tage nur kurz zum Pippi-machen vom Grundstück runter machbar - also keine richtigen Spaziergänge , sondern nur mal ein paar Meter die STrasse rauf und runter und dann wieder zurückt? Er kann doch im Garten mal seine Geschäfte erledigen........
Das Problem für den Menschen ist, man hat "Auslastung" und "Auslauf" im Kopf - und der Hund dreht bei den beschäftigungslosen Nullrunden erstmal so richtig auf...... daher hat man das Gefühl, es müsse doch was gemacht werden und sieht sich bestätigt darin, daß Nichtstun nix hilft.
Bei dieser Zwangsruhe mit eingebauter Langeweile kommt es für den Hund erstmal zu einer Art "Erstverschlimmerung" - und da ist meistens der Halter das Problem, weil er es falsch deutet und zuwenig Nerven und Geduld hat.
Ich spreche da wirklcih aus eigener Erfahrung - hier hat es fast ein 3/4Jahr gedauert, bis mein Hüterich einen stabilen Pegel hatte und wir uns "geeinigt" hatten, wieviel bzw wie wenig wir machen.
Die ersten Wochen Zwangsruhe waren echt hart für uns beide - Suchspiele haben wir auf dem Hof gemacht - 2xtägl. 5 Leckerchen versteckt. Der Rest der Zeit bestand für ihn daraus, mir beim Alltag zuzuschauen, auf den Hof aufzupassen, sich mit den tierischen Hofbewohnern zu arrangieren.......... und nur kurzes, langweiliges Gassi....... und irgendwann danach erst kam tiefgreifendes Training, was auch fruchtete.
Und auch positive Dinge können "Stress" bereiten (Futterbeutel) - nur mal so als Denkanstoss ![]()
Wir waren an dem Tag vielleicht insgesamt eine dreiviertel Stunde draußen, das finde ich eigentlich recht wenig, oder? Zumindest hat es bei mir für ein schlechtes Gewissen gereicht.
Das ist die blöde Denkweise - befreie dich von deinem schlechten Gewissen, er kann durchaus mal 3 Wochen mit nur 15min tägl leben. Er kann doch bei dir mit in den Garten - das reicht erstmal als "Frischluftaction"
Man liest ja auch immer, dass ein Hund geistig und körperlich ausgelastet werden muss, sonst entwickelt er solche Marotten erst.
Das kannst du in 3 Monaten immer noch machen - ihn auslasten.
"Auslastung" sollte man in Bezug auf Hundehaltung zum absoluten Unwort des Jahres erkären....... meine bescheidene Meinung.
Niemand versteht mein Problem auch nur ansatzweise. Ich verstehe es ja teilweise selbst nicht. Deswegen zweifele ich ja auch so oft an mir. Weil ich denke, vielleicht ist der Hund ja wirklich gar nicht so schlimm, nur ich kriegs einfach nicht gebacken?!
Doch, ich verstehe dich voll und ganz. Und es ist sehr schwer, sich gegen die lieben Mitmenschen und die heutige Vorstellung von Hundehaltung zu stellen. Zweifel nicht so an dir, und auch der Hund ist nicht schlimm. Viele seiner "Baustellen" sind bestimmt ein Anzeichen seiner Überforderung - und man muss erst lernen, das zu erkennen.
Es ist alles ja sehr komplex - besonders, wenn da wahrscheinlich noch gesundheitliche Baustellen mit reinspielen. Daher ist ein gründlicher Check so wichtig, wo ev. Schmerzzustände auch mal abgeklärt werden können. Wenn man das nicht sicher weiß und er vielleicht mal mehr mal weniger Schmerzen hat und dementsprechend mal mehr, mal weniger "drüber" ist....... dann wird er für dich immer schwer zu verstehen sein
Ach mensch, du tust mir richtig leid.
Ich kann es dir so nachfühlen wie schrecklich das Alles sich anfühlt - weil man einfach keinen Anfang und kein Ende sieht -nur Chaos, einen pöbelnden Hund, einen Kontroletti mit Größenwahn. Und der eigene Kopf ist voller "wie schaffe ich es, wo fange ich an" und man kommt einfach selber nicht zur Ruhe.
Trotzdem - ich finde wirklich immer noch, daß du zuviel machst - trainierst - mal eben schnell......
Seine Pöbelei, sein Kontrollwahn, die Übersprungshandlungen...... er ist immer noch total gestresst, kommt kaum runter und dann ist gleich wieder was los. Freitag die Sache mit dem STromzaun, Sa spielen und ein - aus seiner Sicht - ereignisreicher Spaziergang (einige Aufreger) und danach noch im Garten (Aufreger Berner Sennen), am So wird trotzdem Autotraining gemacht und Futterbeutel geworfen. Und dann wunderst du dich, daß er heute früh Autos ankläfft?
Ich verstehe dich und deine Intention sehr gut - es ging mir ja ähnlich!! Es ist schwer für den Menschen, so einen Hund zu verstehen wenn man es in der Form noch nicht erlebt hat. Aber das Autoankläffen z.B. heute früh ist das Ergebnis eines stressigen Wochenendes - für deinen Hund war es einfach stressig! Selbst "Kleinigkeiten" können einen stressempfindlichen Hund erstmal immer wieder aus der Bahn werfen und ihn schneller und weiter hochfahren als man glaubt. Er muss erstmal innerlich zur Ruhe kommen, das kann Wochen dauern!! Und jedes kleine - auch noch so gut gemeinte - bißchen trainieren an für ihn schwierigen Baustellen (Autos) kann ihn unglaublich stressen....... nur dir fällt es erst Tage später auf wenn der nächste GAU kommt.
Statt Trainer würde ich ihn von einem guten TA auf den Kopf stellen lassen, die Pfote gründlich untersuchen lassen sowie wahrscheinlich auch mal einen Blick auf die Schilddrüse werfen. Du trainierst dich dumm und dusslig wenn der Hund aus Überforderung, Stress und aus gesundheitlichen Gründen nicht aufnahmefähig ist - nur das "Unverhalten" festigt sich immer mehr.......
@stefanie - genauso hatte ich das ja gemeint?? Das 20-30 einfach viel zu viel ist
habe zwar gelesen, dass welpen sich nur ~1min konzentrieren können, auf mich macht er bei den übungen aber immer einen ziemlich aufmerksamen eindruck.
....auf diesen Satz hab ich mich bezogen ![]()
Mach mal viel langsamer und weniger. Ein Welpe kann noch keine 20-30 Wiederholungen verkraften - er zeigt dir an, daß es ihm zuviel ist.
Persönlich halte ich nicht viel davon, einen Welpen mit Sitz, Platz und Stups zu clickern. Wenn er das Klickerprinzip verstanden hat, dann würde ich das eher draussen für Aufmerksamkeit anwenden - wenn man drinnen mal so 5-6 mal einen Trick klickert, dann finde ich das o.k.
Allerdings eine "Session" mit 20-30 Wdhl......... dein Hund weiß es offensichtlich besser, wie lange er sich konzentrieren kann - auch wenn du einen anderen Eindruck haben solltest. Manchmal stimmt doch, was man so liest...... ![]()
Also @Billi - ich glaub schon, daß dir an dem Hund was liegt........ und zwar wahrscheinlich mehr, als du glaubst.
Gerade die "Problemkinder" wachsen einem mächtig ans Herz ![]()
Du hast oben irgendwo geschrieben, daß du dirnoch mehr zusätzlichen Zeitaufwand nicht leisten kannst - glaub mir, das hört sich vorher schlimmer an als es hinterher im Alltag ist. Man gewöhnt sich dran, es schleift sich ein, es wird automatisiert.
Das Bein würde ich unbedingt medizinisch abklären lassen - es kann sein, daß sich bei passender Behandlung viele Baustellen im Verhalten quasi von alleine geben. Ein Hund unter Schmerzen reagiert einfach über in vielen Situationen, was soll er auch sonst machen? Hunde verbergen Schmerzen nach aussen, so lange es irgendwie geht - oft lässt sich das aber am Verhalten ablesen, daß da was nicht stimmt.
Ich drück euch beiden ganz feste die Daumen ![]()
An deiner Stelle würd ich erstmal auf Experimente wie diese Teemischung, anderes Fleisch und anderes Obst/ Gemüse verzichten. Dein Hund muss jetzt erstmal einen stabilen Magen-Darm-Trakt aufbauen - je weniger Reaktionen er zeigen muss, desto besser für seine Entwicklung.
Und gerade Pferd solltest du dir in der HInterhand behalten, als Fleischkomponente, mit der er noch nicht in Berührung gekommen ist. Daher finde ich diese Fertigfutter mit tausenden an Zutaten auch nicht gut, so lernt der (zu Allergien neigende) Körper gleich, auf was er alles reagieren könnte und irgendwann steht man als HH da und weiß gar nicht mehr, was man füttern soll. Warum nicht einfach bei Rind bleiben? Damit kann man einen Hund durchaus umfassend ernähren......
Das es am Ende etwas breiig wird, ist bei vielen Hunden normal - mein Hüterich z.B. kackt 2-3xtäglich Würste, mit denen könntest du jemanden erschlagen - und dann gibts immer noch den "Abschlusshaufen", der ist ziemlich weich und am Ende auch sehr matschig (was für ein entzückendes Thema
)
Du solltest langsam und überschaubar - am besten in einem "Ernährungstagebuch" aufgeschrieben - nur einzelne Komponenten dazugeben. Sonst kannst du nie sagen, was jetzt einen eventuellen Rückfall ausgelöst hat. Und da es manchmal dauert bis sich so eine Unverträglichkeit zeigt, sollte der Abstand der neuen Nahrungsmittel zueinander schon 10-14Tage dauern.
Ist vielleicht ein bißchen umständlich, aber du bist dann halt auf der sicheren Seite und weißt immer genau, welches Futtermittel der Schuldige sein könnte
Wenn die Ernährungsberaterin dir den jetzigen Futterplan gegeben hat, dann würd ich erstmal so weitermachen - wenn Hund das mag, ists doch gut.
Heilmoor finde ich super, das kannst du doch erstmal geben - hast du zu der Ernährungsberatung noch einen Tierheilpraktiker im Umfeld? Da würde ich auch mal hingehen - und zwar jetzt schon - und mich beraten lassen. Die können in Punkto Darmsanierung auch 'ne Menge machen.
Der Darm war lange "durcheinander" - der braucht jetzt auch 'ne ganze Weile, um sich wieder zu normalisieren.
Billi, es tut mir echt leid daß sich die ganze Sache so anstrengend für dich gestaltet.
Und ja, wie die anderen schon geschrieben haben, es dauert bis der Hund so "richtig" runtergekommen ist, manchmal auch relativ lange - erstmal steht eine Art Erstverschlimmerung im Raum.
Was fütterst du denn? z.B. kann ein hoher Maisanteil im Futter Hunde ebenfalls wuschig machen.
Kohlehydrate in Form von Kartoffeln und Nudeln wirken bei vielen Hunden gut auf ihr Nervenkostüm, ebenso Vit B. Vielleicht kannst du da auch ein bißchen dran rumschrauben um das Ganze ein bissi zu unterstützen.
Ansonsten hilft dir vielleicht, dir selber mal Auszeiten zu gönnen und dich nicht völlig verrückt zu machen. Deine Angespanntheit und Nervosität fördert Hundis Stresslevel - ein Tag ohne Hund und ohne Sorgen um ihn tut dir bestimmt auch mal gut ![]()