Wenn du zum TA gehst, dann lass auch mal ihre Schilddrüse anschauen....
Beiträge von Dächsin
-
-
Rudelstellungsgequatsche........ "im Winter gehen wir mit deinem V2 da lang - versprochen"
Die Rudler denken ja, daß ein Hund sehr wohl in der Lage ist, komplexe Sätze zu verstehen und daß Erziehung und "Konditionierung" im herkömmlichen Sinne einen stellungsstarken Hund völlig unterfordert
- daher werden die armen Hunde zugequatscht was das Zeug hält. -
Aber ohne Ton hätte ich nur Fragezeichen vor der Stirn.

Du sollst ja auch nicht zuhören, sondern mal ohne die ganzen Erklärungen auf die Körpersprache und Mimik von Hund und Mensch schauen...... am besten ganz unvoreingenommen
- falls das noch möglich ist.
Dann kann sogar ein "Hundeanfänger" erkennen, daß die Hunde sich eben nicht wohlfühlen und Frau Nowak mit subtiler Einschüchterung arbeitet. -
Kenn ich gut - dieses Verhalten. Mein Hüterich zeigte es allerdings nur, wenn wir irgendwo zu Besuch waren und dort die Wohnung verlassen und zum Auto gingen. Immer!! Offensichtlich stresste ihn das unabhängig von der Dauer des Besuchs so sehr, daß er sich "nicht mehr kennt". Es fing langsam an und steigerte sich dann immer mehr......Egal wie lang die Strecke zum Auto war - sobald wir 3Meter davor waren ist alles gut und er wieder total entspannt.
Wir arbeiteten eine ganze Weile dran - es hatte sich nämlich über ein halbes Jahr total etabliert und er sich selber hochgepuscht....... auch das "er soll mich nicht erwischen" kenn ich in dem Zusammenhang.
Angefangen habe ich mit Leckerchen werfen - einfach 'ne halbe Handvoll auf den Gehweg. Nahe am Haus hats noch nicht geklappt, da brauchten wir 'ne Weile bis das auch ging
Immer wieder ein paar tolle Leckies (begonnen hab ich mit Fleischwurstministückchen) hinwerfen, bis wir nahe am Auto waren.
Irgendwann konnte ich ab der Haustür ohne ausgeflippten Hund loslaufen, schmiss auf 30m 2-3x was auf den Boden und konnte dann auch "sitz" oder "steh" einfordern - und er konnte sogar zuhören
Durch die Leckerchen hat er einen anderen Weg gefunden, seinen STress abzubauen: schnüffeln, suchen, finden, fressen..... Er geht jetzt auch viel ruhiger los und "freut" sich quasi auf den Weg zum Auto, denn dann wirds toll und lecker - sein Stress wurde umgeleitet und minimiert.
Die anfänglichen Fleischwurstministückchen (wir sind jetzt bei kleingebröckelten Trockenleckerchen angelangt) haben einfach nur dazu gedient, ihn aus seinem "Wahn" rauszureissen - ohne das ich körperlich werden musste........ -
Witzig - ich hatte die Sendung nicht gesehen, aber nach ein paar Postings hatte ich einen Verdacht um welchen Verein es sich handelt......... mein Hüterich kommt von dort, bzw dem Vorgängerverein und wurde dort von der dunkelhaarigen Dame "resozialisiert".
Die Haltung damals war schon gruselig, es waren zuviele schwierige Hunde mit einer jungen Frau, die sich im Notfall mit Gewalt und Gebrüll Gehör verschaffen musste. Der Vorgängerverein hat sich dann durch iwelche Unstimmigkeiten aufgelöst, die junge Frau blieb mit einer Menge Hunden auf dem Hof quasi sitzen..... Dieser Hof ging dann letztes Jahr durch die Schlagzeilen, runtergekommen, vermatscht und wenig Geld für den TA. Auflagen vom Vet-Amt, die nicht erfüllbar waren.
Dann hat sie wohl den jetzigen Hof erworben, die Hellhoundfoundation gegründet und wieder angefangen.
Ich bewundere ihre Energie - aber das ist auch alles. Es sind immer zu viele Hunde und zu wenig Leute, sie sind Einzelkämpfer mit gutem Willen ....... aber ob das alles so gut ist?
Mir gegenüber wurde geprahlt, daß man schließlich Kynologie bei Grewe "studiert" hätte und keiner ausser ihnen hätte wirklich Ahnung, wie man mit so schwierigen Hunden fertig werden könnte (das erklärt auch die Blechschüssel
)Viele hier wissen wahrscheinlich, daß ich meinen relativ "bissigen" Hund rein mit Wattebausch-geclickere dazu bekommen habe, wieder ein relativ normales Leben zu führen.
Dort wurde er einfach gedeckelt - und das ging bloss so lange gut, bis er durch den Umzug zu mir nochmal richtig Stress kriegte - da hat er dann nochmal richtig ausgepackt. Zusätzlich war und ist er eine gesundheitliche Großbaustelle - das wurde vom Verein damals mangels Geld gar nicht festgestellt bzw mangels Wahrnehmung durch die Betreiberin gar nicht untersuhct. Sie war sehr erstaunt, als ich ihr irgendwann mal die Gesundheitsprobleme (die schon bei ihr bestanden) geschildert habe.Und das ist in meinen Augen ein großes Manko: zuviele Hunde mit teilweisen schlimmen Vorgeschichten werden von zuwenig Menschen mit zu wenig Geld "resozialisiert" - wobei bei diesem und auch dem Vorgängerverein eine grobe Umgangsweise und häufig ein reines "Deckeln" die einzige Methode ist...... und sowas nennen die Training

-
warum nicht? Bis 10Kg lt Standard, lauffreudig, aktiv, verträglich, lernwillig - trotzdem eigener Kopf. Wenig Jagdtrieb, nicht unbedingt Hütetrieb - was hast du daran auszusetzen?
er ist vielleicht nicht unbedingt "kernig" - aber erfüllt doch viele genannte Kriterien
-
Ich schlage den Alpenhütehund vor - ein toller Hund, wenn er "artgerecht" beschäftigt wird. Und ich finde sie einfach soooooo hübsch!!
Hier gibts 'ne Wesensbeschreibung: klick -
Das haben alle anderen Labore aber auch

Die anderen Labore tun sich mehr als schwer mit den Antikörpern - nur Laboklin bietet alle 3 an. Und die sollte man mitmachen, wenn man grad dabei ist.....
-
Am besten sucht man sich einen TA, der mit Laboklin zusammenarbeitet. Die haben alle relevanten Schilddrüsenwerte im Programm.
Dort "bestellt" man dann das "große Screening" und das "große Schilddrüsenprofil". Dazu noch Cortisol im Morgenurin bestimmen lassen und man ist mit allem erstmal auf der sicheren Seite.Mit diesen Werten kann man 'ne Menge anfangen und weiß, in welche Richtung man eventuell weitersuchen müsste.
-
Die unterschiedlichen Normbereiche liegen an den verschiedenen Laboren, unterschiedlichen Meßmethoden und Einheiten - man muss den gemessenen Wert immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Normwert sehen .......und dieser steht immer auf dem Laborzettel.
Oben schreibst du, er hatte schonmal 0,9 - das ist auf jeden Fall recht niedrig. Grundsätzlich ist das ein total schwieriges Thema, viele TÄe streifen in ihrer Ausbildung die SD nur am Rande und übersehen häufig, für was alles eine Fehlfunktion der SD verantwortlich sein kann. Daher halten sie sich fast sklavisch an den Referenzwerten der Labore fest - und denen wird nachgesagt, relativ willkürlich und auch zu niedrig angesetzt zu sein.
Andererseits nehmen die Fehlfunktionen beim Hund ebenso zu wie beim Menschen - und viele HH schieben etwaige Probleme erstmal auf die SD und nehmen diese als Ausrede...... wie gesagt, ein schwieriges Thema.
Nichtsdestotrotz ist in diesem Alter ein großes SD-Profil eine gute Idee!!