Beiträge von Dächsin
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@flying-paws Im Moment nur für Tricks, er hat das sehr schnell verstanden, was das bedeutet. Aber ich denke, es wäre sinnvoll, den Klicker auch für allgemeine Sachen zu nehmen.
Genau das meinte ich - den Alltag clickern. Direkt morgens den Clicker ans Handgelenk hängen, die Hose mit den großen Taschen für die ganzen Leckerlies anziehen und los geht der Tag

Du wirst sehen, dein Blickwinkel wird sich verändern - du siehst mehr Positives als all den Kram, den er "falsch" macht - und er lernt schnell, was er in welchen Situationen tun soll. Effektives Loben (und das ist Clickern nun mal) ist wesentlich sinnvoller und nachhaltiger als ständige Korrektur und Strenge.
Und auch ein Abbruchsignal (Nein - lass es - aus) lässt sich wunderbar mit einem Clicker beibringen. -
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@Pinky4 hat ja so recht - suche die schönen Seiten und genieße sie.
Ich kann dich sooo gut verstehen, als mein Hüterich zu mir kam war ich mit seinen Eigenschaften (die so vorher nicht angesagt waren) ziemlich überfordert. Leider konnte ich ihn nicht wirklich korrigieren, da er jede!!! Form von Korrektur (aus seiner Sicht war es Druck) als Kampfansage verstanden hat.So musste ich meine Sichtweise völlig ändern, um ihn und mich zusammenwachsen zu lassen. Ich fing an zu clickern (bis dahin fand ich clickern völlig überflüssiges, modernes Zeug) - und nachdem der Hüterich die Grundzüge verstanden hatte, clickerte ich nahezu jede Handlung, die ihm momentanen Kontext und der Situation angemessen war.
Beispiel Zimmer betreten verboten: ging er zum verbotenen Zimmer, dann wartete ich auf irgendein minimales Zeichen (Ohren nach hinten, kurz verharren, zu mir schauen) und clickte genau diese Sekunde. Er kapierte sehr schnell, daß Nicht-Betreten besser ist weil Click und Lecker folgte...... Nahezu alles habe ich am Anfang geclickert, ohne jegliche Kommandos zu geben oder etwas einzufordern - einfach seinen normalen Alltag : Hinsetzen - click, umdrehen - click, Blickkontakt - click, Ohren zu mir - click, freiwillig auf den Platz legen - click, Spannung aus der Leine - click usw. Im Endeffekt konnte ich so das erwünschte Verhalten formen ohne ihn ständig korrigieren zu müssen. "Verbotene" Dinge waren zur Anfangszeit aber auch für ihn unerreichbar weggeräumt.
Es ist ja leider sehr menschlich und in meinen Augen sehr deutsch, immer erstmal das Negative zu sehen und das dann korrigieren zu wollen. Dabei fällt all das Positive und Schöne ganz schnell hinten runter und die Beziehungen sind irgendwie immer so negativ behaftet.
Was mich jetzt aber zum Antworten brachte, war Pinkys Beitrag......... denn dadurch, daß ich immer "auf der Suche" nach situativ guten Verhaltensweisen war, bekam ich einen ganz anderen Blick auf den Hund. Das ganze Negative wurde immer kleiner und kleiner, seine positiven Seiten traten durch den veränderten Blickwinkel immer stärker zu Tage. Dadurch ändert sich der ganze Umgang und die ganze Einstellung zum Hund, es macht einfach nur noch Spaß und man kann das Zusammensein ganz anders genießen.
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vielleicht kannst du es ja mal mit Blättermagen versuchen? Ist ja ähnlich wie Pferdeäpfel vom Inhalt her, mein Hund liiiiiebt ihn.
Blättermagen mit Kartoffeln, ich glaub, dafür würde er töten

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ich denke auch, daß ev. etwas fehlt in der Ernährung. Bisher habe ich diese These immer nicht so vertreteten...... bis zu dem Zeitpunkt, als ich im September mein Pony gehen lassen musste und das andere daraufhin in Gesellschaft abgegeben habe.
Bis dahin hatte mein Hund täglich Zugang zu Pferdeäpfeln und hat sich hemmungslos daran bedient. Durfte er auch, da ich ja wusste was hinten rauskommt. Als dann aber keine Pferdeäpfel mehr verfügbar waren, hat er angefangen alles mögliche an tierischen HInterlassenschaften zu suchen und zu fressen. Ebenfalls hat er ganz im Gegensatz zur Pferdeäpfelzeit massiv Gras gefressen.Obwohl er wirklich abwechslungsreich und mMn ausgewogen gefüttert wird (wir gehören zu den Allesfütterern), fehlte ihm offensichtlich etwas, was er mit anderem Kot und Gras ausgleichen musste. Ich hab das jetzt so gelöst, daß er mindestens 1mal in der Woche bei meiner Freundin an den Misthaufen darf und sich da an Pferdeäpfeln bedienen kann.
Seitdem frisst er unterwegs keinen fremden Kot mehr........Ich fand und finde diesen Zusammenhang immer noch sehr erstaunlich!
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Ja - ich habe vor vielen Jahren einen großen Hund (38kg) mit Kreuzbandriss im Alter von 10Jahren gehabt. Dieser wurde nicht operiert sondern "einfach" erst mit einem sehr festen Verband und danach mit einer Schiene behandelt.
Der Hund hat das super weggesteckt, konnte später sogar wieder ohne Schiene laufen und auch rennen, hat nur nach starker Belastung mal gehumpelt.
Heute weiß ich, daß gestärkte Muskeln und Sehnen einen Teil der Funktion des gerissenen Kreuzbandes übernommen haben - damals hat ein TA das nicht so gut erklärt und OPs am Hundeknie waren da auch noch nicht so verbreitet.Schmerzmittel hat er nur anfangs kurzzeitig bekommen - ich glaub, gerade mal eine Woche lang. Ist schon ein bißchen her
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Hund und Mensch kann man in dieser Beziehung schlecht vergleichen - Hunde bekommen aufgrund der anderen Verstoffwechselung der SD-Medis eine wesentlich höhere und ebenfalls auch öftere Gabe als Menschen.
Hund muss nicht nüchtern nur für die SD-Werte sein (wenn der normale Abstand von Futter zu Tablette eingehalten wird), aber das Blut sollte immer NACH der Tablettengabe genommen werden. Der Abstand wird mit 4-6Std angegeben, dann sollte der Spiegel am höchsten sein und so ist es am besten zu beurteilen, ob die Gabe angepasst werden muss.
Ein schwer zu praktizierender Rat ist, den Abstand von der Tablettengabe zur Blutabnahme immer möglichst gleich genau einzuhalten, um gut vergleichbare Werte zu bekommen. Meine TÄ hat die Wichtigkeit der Uhrzeit erkannt und ich darf "immer" in der Mittagspause kommen
Ein empfehlenswertes Buch, nicht nur für HH sondern auch für TÄe ist das hier:
- da findet man alles fundiert beschrieben und erklärt........ denn leider ist die Welt der hündischen SDU für Otto-Normal-HH immer noch recht nebulös und es ranken sich viele Mythen um Werte, Dosierungen, Futter und Sonstiges. -
Die Bauchspeicheldrüse benötigt eine spezifische Blutuntersuchung auf PLI / cPL - die ist nicht im "normalen" Blutbild enthalten.
Bist du mit deinem Hund nur beim TA oder hast du mal eine Tierklinik aufgesucht? Zweite Meinung eingeholt? Mit so einem langandauernden Krankheitsbild würde ich mich nach einer guten TK umsehen - und da kann man noch Ultraschall und ev andere Untersuchungen machen lassen.
Gute Besserung an die alte Dame!