Beiträge von Dächsin

    Was ist wenn das kippt, der Stärkere ihn richtig vermöbelt, was lernt er daraus??

    Was heißt, wenn auch nicht mit anderen Hunden? Die dürfen dann weiterhin anfixiert und überrollt werden, was ist das für eine Logik und Lernweg?? Wie viele Hunde müssen dafür auf der Strecke bleiben, mit eventuellen Verletzungen, Traumen etc.??

    wird mit Gewalt versucht, etwas mißzuverstehen? Wenn du meine Beiträge ab und an mal liest, dann weißt du bestimmt daß ich solche "Lernwege" nie niemals nicht empfehle oder gutheiße.

    Und nein, ich lasse Hunde niemals etwas "unter sich" ausmachen - trotzdem bin ich davon überzeugt, daß kontrollierte!! Begegnungen und angeleitetes Spiel sehr wohl dazu beitragen können, so einem Rüpel mal sowas wie Grenzen aufzuzeigen. Der dann vielleicht lernt, sich mal zurückzunehmen - zumindest erstmal bei Hunden, die unter Aufsicht als Partner "zugeteilt" wurden. Es ist doch selbstverständlich, daß man sowas nicht ohne Aufsicht und Kontrolle laufen lässt?? Die TE macht nicht den Eindruck, als ob sie das nicht verstehen würde.....

    Wenn hier aber jedes Wort und jeder Satz aus dem Kontext gerissen wird und Dinge in meine Posts interpretiert werden, die ich so niemals meinen würde....... schon schräg :dead:

    Es ist aber eine Illusion, daß ein Hund nur mal von einem Stärkeren die Grenzen gezeigt bekommen muß, um sich danach allen Hunden gegenüber brav zu verhalten. Das funktioniert so nicht. Der Hund wird zwar diesem einen gegenüber nichts mehr riskieren, andere, besonders schwächere, aber weiterhin überrollen.

    ich habe fast befürchtet, daß mir mein Satz so ausgelegt würde....... :ugly: - war nur zu faul, das weiter auszuführen.
    Natürlich reicht es nicht, aber eventuell lernt das vierbeinige Überfallkommando sowas wie "huch, ich muss mich vielleicht mal etwas zügeln" und dadurch eine etwas angemessenere Kommunkiation mit dem Spielpartner - wenn auch nicht mit allen Hunden. Aber immerhin, es wäre ein Anfang ;)


    .........
    Fakt ist: Ich habe noch nie jemanden in diesem Garten gesehen. Über vier Jahre nicht. Und nun ist es plötzlich ein Problem, wenn ich ab und an mal mit meinen Hunden da drin bin...Wir waren maximal einmal am Tag da. Und wir waren auch nicht laut dabei. Ich habe mich mit der Nachbarin unterhalten, deren eigener Garten direkt angrenzt und die Hunde lagen im Schatten und haben etwas mit den Mäuler gebalgt oder auf einem Knochen rumgekaut oder dergleichen. Es ist nichts geschehen, was irgendjemanden hätte stören können.

    Ich habe das Gefühl, es geht hier ums Prinzip. Alle Hundehalter waren bisher mit ihren Hunden ab und an mal im Garten. Das hat nie jemanden gestört. Und nun plötzlich ist es ein Problem?

    Wir gehen ja spazieren, so ist es nicht. Aber einen Welpen kann man halt nur spielen lassen, wenn man sich keine Gedanken machen muss, dass er vor irgendein Auto, Fahrrad, etc. läuft. Und der Garten ist halt vollständig umzäunt.

    Das habe ich schon. Die wurde nach zwei Stunden (anonym versteht sich) abgehängt...

    Hmm....... ehrlich gesagt, ich möchte dir nicht zu nahe treten. Aber wenn deine Mitteilung am schwarzen Brett in einem ähnlichen "Tonfall" verfasst war wie du hier manchmal antwortest :???:

    Wie gesagt, ich will dir nichts - aber du gerätst ja auch hier immer wieder in Diskussionen wo es um deinen Tonfall bzw deine Art dich auszudrücken geht. Oder auch um Inhaltliches, was von allen anderen komischerweise immer anders eingeschätzt wird als von dir?

    Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer? Die von mir oben kursiv gesetzten Zitate von dir sind in meinen Augen ein Beispiel - du siehst null Anlass zur Beschwerde und versprühst eine Art Selbstgerechtigkeit, die zu Widerstand geradezu herausfordert. Es ist offensichtlich schon ein bissi deine Art die Welt nicht nur zu sehen sondern eben auch zu bewerten.......

    Sollte jetzt weniger böse Kritik sein sondern einfach mal ein Denkanstoss :roll:

    Dann kommen auch Ängste dazu, ob die Familie sich ansteckt..

    Tja, deshalb hieß es früher schon: küsse den Hund nicht auf die Schnauze und wasch dir die Hände.......

    Davon ab, du lebst mit einem Hund zusammen, da gibt es auch unangenehme Sachen wie Würmer, Flöhe, Dreck, Durchfall, einen Hund der sich in einer verwesten Maus wälzt und Kacke unbekannten Ursprungs frisst...... und auch der Hund kann sich beim Menschen anstecken (Halsentzündung, Erkältung, Magen-Darm)

    Aber alles ist halb so wild wenn man die Grundregeln der menschlichen Sauberkeit einhält wie Händewaschen und ab und zu mal putzen :D :roll:

    Du hast halt eine Boxerin in der Pubertät :D - Boxer sind ja nun nicht gerade als vorbildlich in körperlicher Feinfühligkeit und differenzierter Motorik bekannt. ;)

    Mein Eindruck ist, daß du das schon sehr gut erkennen kannst und auch angemessen lenkst. Vielleicht braucht sie mal einen Hund, mit dem sie ähnlich grob spielen kann? Der sowas nicht nur wegsteckt, sondern ihr auch mal Grenzen aufzeigt? Natürlich immer im Rahmen ......... Boxer sind bei manch anderen Hunden auch nicht gerade beliebt - eben ob ihrer Grobheit und ihres manchmal furchteinflössenden Schnaufens

    Ansonsten finde ich, bist du mit deiner "Methode" schon auf dem richtigen Weg - sie ist halt noch sehr jung und rassebedingt ein unglaublicher Trampel mit Energieüberschuss. Tendenziell sind Boxer ja auch nicht unbedingt die verträglichsten Zeitgenossen was ihren Umgang mit anderen Hunden angeht.
    Daher, ein oder zwei körperlich passende Kumpane und dann muss sie einfach lernen, andere Hunde links liegen zu lassen.

    Du machst das schon :smile:

    .... Vorstellung, dass mein süßer Labrador Welpe Würmer in sich hat, ekelt mich schon etwas an und stört Wie geht ihr mit sowas um?

    Ja mei - ich hab Haustiere....... mein Hund hat "Haustiere"..... :ugly: :D
    Ist nicht schön, aber ich finde es wesentlich ekliger wenn Hund Menschenkacke frisst oder sich darin wälzt. Ich muss ihn in der verwurmten Zeit ja nicht minütlich abknutschen ;)
    Ausserdem - dur wirst nie genau wissen, ob dein Hund nun grad Würmer hat oder nicht, es sei denn, du gibst mindestens wöchentlich Kotproben ab.


    Und die Karotten/Kürbiskerne/Kokosöl bewirken in dem Fall nichts?

    Ich habe mit einer "Kürbiskernentwurmung" schon mal gute Erfahrungen gemacht - aber einfach nur Kerne ins Futter reicht nicht. Da müsstest du mal googeln, da gibts Anleitungen dafür.
    Kokosflocken und Karotten dienen der "Vorbeugung", sie machen den Darm für Würmer ungemütlich und sorgen für eine Darmflora, die mit einem gewissen Maß an Würmern selber fertig wird. (blöse Beschreibung, mir fällt bloss grad nix besseres ein). Zur Entwurmung sind Kokos und Karotten eher nicht geeignet, nur eine positive Unterstützung.

    Ich bin auch kein Freund von dauerndem Entwurmen, schon gar nicht bei einem Welpen. MMn ist das nicht gut für die Darmflora - du solltest wirklich mal eine Kotprobe abgeben und auch mit dem TA drüber sprechen, ob ein anderes Wurmmittel ev. nicht angebrachter war. Alle 2Wochen sowas in einen Welpen reinzustopfen ohne Ahnung, ob da vielleicht Resistenzen sind......... wäre nicht mein Weg.

    Es geht nicht nur um die Kosten einer OP, sondern auch um die Belastung für den Hund. Klinik, Wundheilung, lernen, mit drei Beinen zu laufen...Ich würde es nicht tun.

    Genau das war der Grund, warum ich meiner Tochter auch abgeraten habe, ihrem Hund noch eine Amputation zuzumuten.

    Und oft haben die Hunde schon einen wochenlangen Weg voller Schmerzen und TA-Besuchen hinter sich, bevor die Diagnose Knochentumor überhaupt gestellt wird.

    Grundsätzlich würde ich erstmal versuchen, diese Angelegenheit ohne viel Brimborium von wegen Anwalt und Versammlung zu lösen.......

    Du könntest doch am schwarzen Brett eine nette Mitteilung aufhängen - so in etwa, daß es dir leid tut wenn sich jemand gestört fühlte und du dir vorher keine großen Gedanken darüber gemacht hast (also ob es jemanden stört). Daß es keine Dauerlösung sei sondern aufgrund der momentanen Gegebenheiten - was weiß ich..... Hitze, Alter des Welpen, Sozialisierungsphase (hört sich immer gut an :D ) - eine Übergangslösung ist.
    Entschuldigst dich für eventuelle Pfützchen und versprichst, bei solchen "Unfällen" im Garten eine Gießkanne parat zu haben........

    Ich denke, wenn man es nett formuliert und um Verständnis für den Kleinen bittet (egal, ob jetzt notwendig oder nicht) - damit kommt man im Endeffekt weiter als mit Anwalt und Co. Den kann man immer noch in Marsch setzen, aber man hat wenigstens versucht eine freundliche Einigung zu finden.

    @Mehrhund hat insofern schon recht, als das es vielen Mitbewohnern jetzt suspekt wird - weil es nun 2 Hunde sind und sie nicht wissen, was sie sonst noch erwartet. Wenn du die "Berufstätigkeit" von Hunden und Halterin vielleicht nochmal betonst - vielleicht lassen sich dann die etwas erhitzten Gemüter eher beruhigen.

    Es tut mir wirklich sehr leid - das ist eine beschissene Diagnose und für euch bestimmt ein Schock.

    Vor gerade mal einem Jahr musste meine Tochter ihren knapp 7jährigen großen Mixrüden gehen lassen - Knochentumor am "Handgelenk". Amputation war für alle ebenfalls erstmal keine Option, es wurde aber noch ein CT gemacht um genauere Aussagen treffen zu können. Da konnte man das wahre Ausmaß sehen, die umliegenden Knochen waren alle schon regelrecht zerfressen und der Hund musste trotz stärkster Medis unglaubliche Schmerzen gehabt haben.

    Beim ihm war es ein Osteosarkom, ein relativ häufiger und leider nicht behandelbarer Tumor. Aufhalten lassen sich solche Tumore nicht, egal wieviel Geld, Liebe, Zeit und Medis man in das betroffene Tier investiert. Das Problem ist, daß sehr viele dieser Knochentumore schon recht früh streuen und dann iwann die Lunge befallen........ die Perspektive bei Knochenkrebs ist leider sehr schlecht.

    3 Wochen nach dem CT wurde er zuhause erlöst - er wollte dann auch nicht mehr.