Beiträge von Dächsin

    Mich würde mal interessieren, wie du überhaupt auf das schmale Brett der Diagnose Depression beim Hund kommst?

    Weil ein Hund mal durchhängt, weniger Interesse an seiner Umwelt zeigt, sich zurückzieht? Genau das muss man immer beobachten und den Kerle eigentlich dem TA vorstellen. Es kann von einem simplen, leichten Infekt über sich manifestierende Schmerzen im Bewegungsapparat bis hin zu den ersten Anzeichen einer ernsten Erkrankung wirklich alles sein.

    Hunde reagieren auf Krankheiten / Schmerzen meistens erstmal mit leichten Veränderungen im Wesen (Rückzug, Schlappheit.......)

    Jetzt mal ganz doof von jemandem gefragt, der keine Ahnung von Windhunden hat. Inwiefern kann man einen Windhund denn vernünftig auslasten? Jeden Tag Rennbahn oder cursing sind ja wohl weder machbar noch sinnvoll... Was gibt es da für Alternativen für z.b. so eine Familie wie von Filou?

    Wirklich Ahnung hab ich auch nicht - aber 3 Dörfer weiter wohnt eine Frau, die hat (mittlerweile) 3 Afghanen und einen Galgo, ab und an ist noch eine schottische Deerhound-Hündin dabei.

    Da wird jedes Wochenende ein Coursingkurs aufgebaut - und jedes Mal anders und auch mal auf anderen Wiesen. Da rennt jeder Hund je nach Alter und Länge des Coursing 1-3x an einem "Renntag", den Rest der Woche herrscht ganz normaler Hundealltag. So mit normalem Leinengassi und ansonsten Rumgammeln auf dem großen! Hof / Grundstück, abends bei Frauchen auf dem Sofa.

    Alle Hunde sind durchaus ausgelastet - haben aber bis auf die Deerhound-Hündin ausserhalb des Grundstücks Leinenzwang, weil die sonst abdüsen. Trotzdem, dieser eine Renntag pro Woche reicht ihnen voll und ganz - das geht aber nur, weil die Frau viel Land = Platz für die Coursingbahn hat und sich auch ansonsten gut um die Hunde kümmert.

    Tägliches Rennen im Sinne von Coursing braucht mWn kein Windhund........

    Jetzt mal losgelöst von ev. gesundheitlichen Problemen (die würde ich sowieso erstmal beim TA hoffentlich ausschliessen lassen) und dem Rumtragen / Zug im WZ...........

    Wenn sie euch anknurrt heißt das erstmal nix anderes als" lass mich in Ruhe" - natürlich je nach situativem Kontext. Es ist überhaupt nicht persönlich und gegen euch gemeint, sondern im Grunde erstmal eine Gefühlsäusserung. Vielleicht habt ihr die vorherigen Anzeichen schon übersehen, die vor dem Knurren kommen wie Kopf-abwenden, Ohren-anlegen, Schnauze-schlecken, Gähnen.......? Es war ihr bisher ev. schon häufiger unangenehm, wenn ihr sie hochgenommen/aus dem Körbchen geholt habt und ihr habt die Mimik des Hundes einfach nicht wahrgenommen?

    Aus Hundesicht habt ihr das nicht kapiert, also knurrt sie jetzt. Dafür wird sie sogar noch bestraft / angemault? Klar, daß sie dann nochmal lauter und vehementer wird "laßt mich doch jetzt ENDLICH in Ruhe" - ihr versteht es ja offenbar nicht, daß sie das jetzt nicht will!

    Durchgehen lassen......... ist so eine menschliche Denke. Am besten wäre es, sie müßte gar nicht knurren! Und ICH würde einen knurrenden Hund IMMER respektieren - das hat nichts mit durchgehen-lassen zu tun, sondern mit respektieren der hündischen Gefühlslage. Die Situation, in der Hund glaubt daß er knurren muss - die würde ICH dann anders angehen / vermeiden........ halt je nachdem wie es die Situation erfordert - sodaß Hund erstmal keinen Grund zum Knurren hat. Und auch erstmal davon ausgehen, daß ich was übersehen / falsch gemacht habe bzw Hund schlecht drauf ist oder Schmerzen hat.

    Klar, ein Hund kann versuchen, diesen "Erfolg" auch auf andere Lebensbereiche auszudehnen - da muss man dann einfach schauen und differenzieren. Ein Mops gehört mMn aber nicht zu den Hunden, die mit dem Kopf durch die Wand wollen um die Weltherrschaft an sich zu reissen.

    Ach, meiner bleibt auch noch gerne drinnen wenn wir dann zu Hause sind......... Wir sind viel unterwegs, der Hüterich eigentlich immer dabei, und das Auto (Kangoo) ist irgendwie sein rollendes Zuhause.

    Wenn wir dann heimkommen, fahr ich das Auto rein, mach die Hecktür auf - und der Hüterich bleibt einfach liegen und pooft noch 'ne Runde. Vom Stellplatz aus gibt es auch nullkommanix zu beobachten (ev. die Haustür).

    Er liebt "sein" Auto einfach und schläft gerne da drin :D

    Nachdem ich in deinen anderen Beiträgen gestöbert habe, finde ich auch, du solltest nochmal bei der Schilddrüse nachhaken. Sehr viele Tierärzte haben das nur ziemlich rudimentär auf dem Schirm - und wenn die wenigen getesteten Werte nicht völlig aus dem Ruder laufen, finden die das immer noch ok.

    Schau mal hier!! - Laboklin ist das einzige Labor, was ein komplettes und dadurch sehr aussagekräftiges Schilddrüsen-Profil anbietet. Ist erstmal nicht ganz billig, lohnt sich aber. Wenn dein TA nicht zu Laboklin schicken möchte (sollte er auf deinen Wunsch aber tun), dann schau mal nach einem anderen TA......... und lass dich nicht abspeisen, daß das ja egal wäre zu welchem Labor usw.

    Bindung wächst und entwickelt sich. Vertrauen zueinander, Respekt voreinander und auch Loslassen-können sind die Basis dafür.

    Zusammen spielen, kuscheln, etwas erleben stärkt die Bindung - aber auch, einfach nur füreinander da zu sein. Bindung ist etwas, was nicht so "zupp" einfach da ist - das braucht vor allem Zeit.........

    Dass man ihn einfach machen lassen (also das Sofa zerlegen) soll, weil Welpen halt so sind, möchte ich dabei nicht glauben.

    Vielleicht nicht komplett zerlegen - aber wo Welpen wüten, da geht schon mal das eine oder andere Teil kaputt :hust: Kostbare Dinge sollte man während der Welpenzeit einfach mal beiseite räumen.......... und in Kauf nehmen, daß irgendwas tatsächlich die Welpenzeit nicht unbeschadet übersteht.

    Nicht runterdrücken, das ist ein völlig veralteter "Erziehungs"ansatz. Statt dessen mal in den Arm nehmen und leicht festhalten? Man muss da einfach auch ein bißchen probieren, wie es für den eigenen Hund passt. Hundebabys haben nun mal keine Knöpfe, wo man je nach Bedarf draufdrückt und es kommt das erwünschte Verhalten raus.

    Und Geduld haben......... irgendwann werdet ihr euch Welpis-5-Minuten zurückwünschen ;)

    Was ist verkehrt an Menschenessen?? :denker: An den Hund angepasst, ernähre ich meine Hunde schon 10 Jahre so, abwechlungsreicher und gesünder geht es kaum. ;)

    Ich möchte das nur kurz klarstellen: auch ich koche für meinen Hund, füttere querbeet. Du hast es doch schön auf den Punkt gebracht: An den Hund angepasst........!!

    Doch die Ernährung des kleinen Kerles um den es hier geht, war wohl eher nicht durchdacht - sondern nach dem Motto "hauptsache, es schmeckt ihm". Da fehlten eben viele Bausteine für eine gesunde Hundeernährung.........

    So wie ich deine bisherigen Beiträge verstanden habe, ist der Hund erst sehr kurz bei euch? Und ist bisher mit "Menschenessen" ernährt worden?

    Dann stellt ihn auf hundegerechtes Futter um, solltet ihr für ihn kochen, dann kann gerne gerade anfangs noch ein guter EL Leinöl zum Futter. Das könntet ihr auch zu Fertigfutter geben, allerdings nicht so viel. Sein Körper und Stoffwechsel muss sich erstmal umstellen auf die neue Fütterung, zusätzlich hat er Stress durch den Wechsel seiner Familie.

    Alles zusammen kann sich durchaus im Fell und durch Geruch bemerkbar machen - ein "passendes" Shampoo wäre einfach nur Symptombekämpfung.

    Gebt dem Kerlchen ein bißchen Zeit, sich bei euch einzugewöhnen und plagt ihn nicht mit Waschorgien........