Beiträge von Dächsin

    Nachdem ich in deinen anderen Beiträgen gestöbert habe, finde ich auch, du solltest nochmal bei der Schilddrüse nachhaken. Sehr viele Tierärzte haben das nur ziemlich rudimentär auf dem Schirm - und wenn die wenigen getesteten Werte nicht völlig aus dem Ruder laufen, finden die das immer noch ok.

    Schau mal hier!! - Laboklin ist das einzige Labor, was ein komplettes und dadurch sehr aussagekräftiges Schilddrüsen-Profil anbietet. Ist erstmal nicht ganz billig, lohnt sich aber. Wenn dein TA nicht zu Laboklin schicken möchte (sollte er auf deinen Wunsch aber tun), dann schau mal nach einem anderen TA......... und lass dich nicht abspeisen, daß das ja egal wäre zu welchem Labor usw.

    Bindung wächst und entwickelt sich. Vertrauen zueinander, Respekt voreinander und auch Loslassen-können sind die Basis dafür.

    Zusammen spielen, kuscheln, etwas erleben stärkt die Bindung - aber auch, einfach nur füreinander da zu sein. Bindung ist etwas, was nicht so "zupp" einfach da ist - das braucht vor allem Zeit.........

    Dass man ihn einfach machen lassen (also das Sofa zerlegen) soll, weil Welpen halt so sind, möchte ich dabei nicht glauben.

    Vielleicht nicht komplett zerlegen - aber wo Welpen wüten, da geht schon mal das eine oder andere Teil kaputt :hust: Kostbare Dinge sollte man während der Welpenzeit einfach mal beiseite räumen.......... und in Kauf nehmen, daß irgendwas tatsächlich die Welpenzeit nicht unbeschadet übersteht.

    Nicht runterdrücken, das ist ein völlig veralteter "Erziehungs"ansatz. Statt dessen mal in den Arm nehmen und leicht festhalten? Man muss da einfach auch ein bißchen probieren, wie es für den eigenen Hund passt. Hundebabys haben nun mal keine Knöpfe, wo man je nach Bedarf draufdrückt und es kommt das erwünschte Verhalten raus.

    Und Geduld haben......... irgendwann werdet ihr euch Welpis-5-Minuten zurückwünschen ;)

    Was ist verkehrt an Menschenessen?? :denker: An den Hund angepasst, ernähre ich meine Hunde schon 10 Jahre so, abwechlungsreicher und gesünder geht es kaum. ;)

    Ich möchte das nur kurz klarstellen: auch ich koche für meinen Hund, füttere querbeet. Du hast es doch schön auf den Punkt gebracht: An den Hund angepasst........!!

    Doch die Ernährung des kleinen Kerles um den es hier geht, war wohl eher nicht durchdacht - sondern nach dem Motto "hauptsache, es schmeckt ihm". Da fehlten eben viele Bausteine für eine gesunde Hundeernährung.........

    So wie ich deine bisherigen Beiträge verstanden habe, ist der Hund erst sehr kurz bei euch? Und ist bisher mit "Menschenessen" ernährt worden?

    Dann stellt ihn auf hundegerechtes Futter um, solltet ihr für ihn kochen, dann kann gerne gerade anfangs noch ein guter EL Leinöl zum Futter. Das könntet ihr auch zu Fertigfutter geben, allerdings nicht so viel. Sein Körper und Stoffwechsel muss sich erstmal umstellen auf die neue Fütterung, zusätzlich hat er Stress durch den Wechsel seiner Familie.

    Alles zusammen kann sich durchaus im Fell und durch Geruch bemerkbar machen - ein "passendes" Shampoo wäre einfach nur Symptombekämpfung.

    Gebt dem Kerlchen ein bißchen Zeit, sich bei euch einzugewöhnen und plagt ihn nicht mit Waschorgien........

    Hier lautet der beste Rückruf : Hier lang!! - und ich wechsle irgendwie die Richtung......... :D

    Normales "Komm" wird gerne mal auf gleich ;) verschoben - "Hier lang" aber bedeutet für den Hüterich, er könnte ja was verpassen, wenn Frauchen einen anderen Weg einschlägt ....... und dann schießt der schwarze Seniorblitz zu mir und an mir vorbei auf den "hier-lang-Weg"

    Hat sich im Laufe der Jahre so eingebürgert, nachdem ich manchmal ziemlich doof rumgestanden habe um zu warten, bis Herr Hund endlich mit Schnüffeln fertig war. Verstecken ist für meinen Hund wirklich grausam, ich habe ihn mal von weitem beobachten können wie er völlig panisch und hilflos den Weg rauf- und runterrannte, weil Frauchen nicht mehr zu sehen war. Vor lauter Panik war er erst nicht in der Lage, seine Nase einzusetzen - obwohl wir zusammen trailen :ugly:

    Je nachdem, was deine Hündin anbietet bzw gerne macht: vielen Hunden stärkt es das Selbstbewusstsein, wenn sie etwas lernen dürfen und Frauchen vor Begeisterung schier umkippt........:mrgreen-dance:

    Manchmal reichen so simple Dinge wie balancieren auf Baumstämmen oder "Wald-Agility", das Finden eines Käserindenbaums ;) , ein toller Trick wie Krabbeln, Peng, Spielzeugauto anschubsen....... irgendwie sowas. Wenn Hundi gerne was trägt, kann sie auch lernen die Leine zu holen, draussen einen Beutel oder Dummy tragen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Die Hauptsache ist, daß der Hund wirklich Spaß dran hat und der Mensch sich ehrlich! und aufrichtig! darüber freut :hurra:. Damit können viele Hunde ihr Selbstwertgefühl ein bissi aufpolieren und man hat im Zweifelsfalle ein paar Dinge bzw Tricks parat, die den Hund aus unangenehmen Situationen holen können.........

    Mein Hund ist letztens aus heiterem Himmel zusammengeklappt und war bewusstlos. Der sofort aufgesuchte - hier in der Gegend als "Klinik" bekannte und weithin geschätzte TA - hat ein schlimm krankes Herz diagnostiziert (sogar mit Ultraschall) und hat mir einen Haufen Medis in die Hand gedrückt.

    Trotzdem! bin ich 10Tage später zu einem Spezialisten von der oben verlinkten Liste des Collegium Cardiologicum gefahren (150km einfache Strecke). Fazit: die diagnostizierte Herzkrankheit hat mein Hund gar nicht, die Medis waren überflüssig! Eine halbe Stunde wurde sein Herz geschallt und gleichzeitig lief das EKG.

    Und ja, mein Hund ist auch ein TA-Rowdy, er hat Panik und beißt dann. Aber diese spezialisierten Praxen machen den ganzen Tag nichts anderes und haben häufig mit panischen und/ oder aggressiven Hunden zu tun, oft kommen ja auch sehr schwer krnake Hunde dahin. Da herrscht eine ganz andere Atmosphäre, die Helfer sind geschult und geduldig......... kein Vergleich mit einer "normalen" TA-Praxis!

    Ich wollte dir damit nur zeigen: ein Spezialist ist wirklich eine gute Sache und vielleicht auch eine Erfahrung für sich - im Endeffekt spart man sogar Geld, da es kein dauerndes Rumprobieren und deshalb auch keine Verdachtsmedikation gibt, sondern fundierte Diagnosen gestellt werden.

    Also, ich kann dir, liebe Hexling auch nur empfehlen, dich an einen Spezialisten zu wenden. Wenn man recherchiert oder ev. auch bei FB in entsprechenden Gruppen fragt, dann findet man auch jemanden, zu dem man guten Gewissens gehen kann.

    Meine Erfahrungen mit dem Aufsuchen von spezialisierten TÄen sind ausgezeichnet - ein langes, klärendes Telefonat mit der entsprechenden Praxis bringt dir auch schon eine Menge an Infos. Man ist ja nicht der einzige Patient, der von ausserhalb kommt und diese Probleme mit dem Hund, den anderen TÄen usw hat. Schon am Telefon wird bei einer gut organisierten Praxis Auskunft über die jeweils notwendigen Untersuchungen gegeben, was es kostet, was ev. noch dazu kommen kann usw.

    Man weiß Bescheid, daß man z.B. ein aktuelles Blutbild mitbringen soll, welche Untersuchungen der Haustierarzt machen kann / soll......... all das kann schon am Telefon geklärt werden.

    3 verschiedene Spezialisten habe ich alleine für meinen Hund aufgesucht (Hüfte, Schilddrüse, Herz) - und jedesmal war ich begeistert, wie professionell so eine spezialisierte Praxis arbeitet. Da ich immer recht weite Anfahrt hatte, wurden die Termine so gelegt, daß auch ev. zusätzliche Untersuchungen zeitlich zu machen waren. Ich wusste vorher ziemlich genau, welche Kosten zu stemmen waren, sogar wo ich parken kann.......

    In meinen Augen hat es sich immer! unbedingt gelohnt (man hatte keine doppelten und dreifachen Untersuchungen wie bei vielen Haustierärzten) und danach die absolute Gewissheit, was genau Sache ist und was man machen kann........