Beiträge von Dächsin

    Zitat

    Ich find's nicht fahrlässig sich generell mal über die OP-Möglichkeiten zu informieren.

    Ehm........ ich hab mit fahrlässig nicht gemeint, daß! du dich informiert hast sondern auf welcher Grundlage........ und daß du dich dann ohne richtige Diagnose dagegen entschieden hast.

    Komischerweise wollte sich damals keiner von den Ärzten anschauen wie sein Gang ist, was mich auch damals ziemlich verärgert hat. Gerade weil er so typisch für HD läuft ist mir das doch so früh aufgefallen.

    Warum gehst du, wenn du mit den Aussagen der TÄe nicht so ganz einverstanden bist, nicht ganz einfach mal zu jemandem, der sich damit richtig auskennt? Offenbar kannst du sehen, wenn der Hund nicht rund läuft (das können nicht alle HH) - gerade dann solltest du doch darauf bestehen, das geröntgt wird bzw den Hund einem Spezialisten vorstellen?

    Naja, der Begriff "Mantrailing" ist für das, was ihr da macht, schon ein bissi weit hergeholt....... das hat mit echtem trailen nix zu tun :ugly:

    Und ja, ein Hund kann das durchaus lernen - man fängt aber eigentlich nicht auf dem Baum an xD, sondern anfangs nur ein bißchen erhöht. Der Hund muss ja erstmal begreifen, daß Mensch sich auf mehreren Ebenen befinden kann........ das ist für viele Hunde nicht selbstverständlich

    Also langsam steigern, vielleicht mit so einem Hochsitz des Jägers, wo man sich auf halber Höhe auf der Leiter hinhockt, ein hoher Baumstumpf, ein Treppenabsatz oder so....... so haben wir damals begonnen. Und dem Hund Zeit lassen und erstmal nicht helfen.

    Zuerstmal: ich hoffe, daß deinem Hund heute schnell geholfen werden kann - wenigstens vorläufig (schmerzstillend)

    Und ganz ehrlich - ein TA, der ohne bildgebene Verfahren so einfach mal eine Aussage zur Schwere einer HD macht......... das ist unglaublich fahrlässig. Und fahrlässig finde ich es auch von dir, das erstmal so hinzunehmen und sich ohne vernünftige Diagnose schon mal über OP-Möglichkeiten zu informieren und die dann wieder gaaaanz weit weg zu schieben.

    Dein Hund zeigt dir seit längerer Zeit, daß da was nicht in Ordnung ist - es ist deine Pflicht als Halter, der Sache auf den Grund zu gehen. Damit sowas wie heute eben nicht passiert - ein vor Schmerzen schreiender Hund!!

    Die Rostocker Feuerwehr hat eine sogenannte "Tierrettung" - eigentlich fangen die streundende Tiere ein und bringen die dann ins TH und so.

    Diese Mitarbeiter der Tierrettung haben einen Jagdschein und sind offenbar ausdrücklich befugt, im Zweifelsfalle mit scharfer Munition zu schiessen. Die werden sogar von der Polizei im Zuge der Amtshilfe angefordert, weil die Polizei ja nicht schiessen darf.......... hmmmm :???:

    Aber die Feuerwehr darf das? Seit wann dürfen die überhaupt Schüssen? Und dann noch auf ein streng geschütztes Tier. Ich fass es nichts.

    Ach, die Rostocker dürfen das wohl......... oder sie machen das einfach. Siehe das erschossene Zebra vor 2? Wochen......... war ebenfalls unnötig.

    Es gibt ja was gegen Schmerzen!?

    Nein, es gibt wohl nichts - weil bisher niemand in diesem TH auf die Idee kam, der Hund könnte Schmerzen haben!

    Die halten viel mehr aus.

    Nein, das ist ein Irrglaube. Hunde bzw die meisten Tiere verstecken das nur wesentlich besser - denn ein Hund (Wolf), der Krankheit oder Schmerzen offen zeigt, ist in der Natur verloren.

    Daher kommen leider ganz viele Menschen gar nicht auf die Idee, ihrem Tier könnte etwas weh tun............

    Der Hund müsste einem kompetenten Ta vorgestellt werden....

    So ist es!!

    Was ist das für ein Sachkundenachweis, von dem du sprichst?

    Vor...... ich weiß gar nicht genau, wahrscheinlich sinds jetzt schon fast 30 Jahre :shocked: - wurde es für den Betrieb vonTierheimen vorgeschrieben, daß mindestens soundsoviele Mitarbeiter einen "Sachkundenachweis" nach der damals gültigen Fassung des §11 TschG erwerben. Dieser SKN umfasste eine Art Basiswissen rund um die Versorgung und das Handling verschiedenster Tierarten, dazu Grundkenntnisse in rechtlichen Dingen, Vermittlungsgespräche, Tierschutzarbeit usw......


    (Wir waren zwei aus einem TH, und haben eben diesen Skn auf der Tierschutzakademie in München gemacht........ viele Tage theoretischer Unterricht mit anschliessender Prüfung. Es war sooooo interessant da, und ganz viele Leute aus ganz vielen TH waren ebenfalls da und haben wir kennengelernt - es war einfach toll)

    Er will Gassi getragen werden! Arthrose ist echt lästig, das kenne ich.

    Wir machen an so einem Tag nur so viel wie nötig bzw auch mal eher nix (hab aber auch ein riesiges Gelände) Aber wenn du Arthrose kennst..........stell dir einfach vor, dein Gassihund fühlt sich eventuell auch so? Ist schon ganz schön doof, ne?

    Ich hab mal in deinen Beitrag geantwortet..........

    Für mich hört sich das alles nach Mangel an konkretem Wissen an, viel rosaroter Brille und ohne vernünftigen Durchblick auch seitens des TH bzw der Leitung und/oder der Pfleger.

    Manchmal frage ich mich, warum sich hier so viele User die Mühe machen, alles bis ins Detail zu beschreiben........... wenn die Lösung dann ganz "einfach" Kastration lautet :doh:

    Man könnte meinen, daß du so gar nichts verstanden hast - und blind einer "Trainerin" vertraust, die die Interaktion der beiden Hunde offensichtlich nicht gesehen hat, sondern nur den Älteren "kennt". Es hat sich offenbar immer noch nicht herumgesprochen, daß Kastration kein Allheilmittel ist - in vielen Fällen sogar eher das Gegenteil.

    Ehrlich, ich bin fassungslos.........