Beiträge von Dächsin

    GB ist uns offenbar auch da voraus: Leben normalisiert sich, Hund muß gehen:

    Naja, schau doch mal in die Anzeigenportale. Besonders um die Wochenenden rum werden massig besonders junge Hunde eingestellt - häufig erst 4 oder 5 Monate. Mit Begründungen wie "plötzlich geänderte Umstände, keine Zeit mehr usw.... ", oft aber ohne Begründung. Die Ehrlicheren schreiben von "muss doch wieder mehr arbeiten". Den Knaller fand ich bei einem 15wöchigen Hund: habe Ausbildung angefangen :doh: :doh: :doh:

    Da werden jetzt so viele unüberlegt angeschaffte Hundekinder rumgeschubst, das tut mir richtig weh......

    Vielleicht würde weniger Stress und Chaos im Umfeld gar nicht zu so einem Verhalten in diesem Ausmaß führen?

    Wenn er wirklich von Herzen betüddelt würde?

    Es gab ja wohl schon so einige Leute, die sich um Jamie bemüht haben und Willens waren, ihm ein ruhiges und liebevolles Zuhause zu geben. Denen wurde aber jegliche Kompetenz abgesprochen..... nur VB könne ihn richtig einschätzen und verstehen :doh:

    Ich habe den Podcast jetzt auch gehört und mich regt der Moderator ja noch mehr auf als die Geschichten.

    Fällt dem nicht mehr ein als blöde zu kichern, wenn jemand erzählt, dass er seinen Hund mit einer Dachlatte vermöbelt hat? :lepra:

    Den Podcast hab ich mir gestern auch angehört - unglaublich, wie VB dort alles beschönigt und über beißende Hunde rumgackert. Sie habe freiwillig die Leitung der HHF abgegeben, ihr erster eigener TSV habe ihr gezeigt, daß das nix für sie ist (der hatte sich aufgelöst, nachdem wohl eine Mitgründerin/ Pflegestelle mit der Kasse durchgebrannt ist und ihr das Vet-Amt die Hölle heiß gemacht hat).............. der Podcast hat mich unheimlich wütend gemacht (aber ich habe ihn tatsächlich komplett gehört)

    Schau mal, ob du da einen anderen TA findest. Grundsätzlich sollte ein TA schon auf die Wünsche seiner Kunden eingehen, für ein komplettes SD-Profil (was zur Diagnose unerlässlich ist) bietet Laboklin unter der Nummer 2086 die entsprechenden Parameter an. Vielleicht kannst du die TÄ ja überreden, Blut abzunehmen und zu Laboklin zur US zu schicken.

    Bei Facebook gibt es eine gute Gruppe "Schilddrüse und Verhalten beim Hund", da kriegst du auch Interpretationshilfe und TA-Adressen. Normale Haus-TA sind mit der Problematik häufig "leicht" überfordert.

    Der T4 ist schon recht niedrig - nur der TSH dazu reicht aber nicht. SDU ist eine komplexe Geschichte, da muss man viel mehr anschauen - die Frage bei SDU ist manchmal die nach der Henne und dem Ei: drücken verborgene Erkrankungen die SD-Werte oder werden solche durch eine angeschlagene SD verursacht........ Und da braucht es schon einen TA der zumindest willig ist, sich mit dieser umfangreichen Themathik auseinanderzusetzen.

    Ich drück dir mal die Daumen! Mein Monsterle hat eine recht massive SDU, als ich die SD vor 9Jahren mal richtig untersuchen lassen wollte musste ich einen TÄ-Marathon erster Klasse hinlegen. Die genannte FB-Gruppe hat mir und meinem Hüterich den A*** gerettet, dort fand ich Unterstützung und Anlaufstellen.

    Ich will daran nichts gutheißen oder relativieren, aber ich frage mich: ist das in gängigen Tierheimen mit Gruppenhaltung anders?

    Ja!!!

    Da werden die Hunde zum Füttern getrennt, jeder Hund hat Ruhe beim Fressen.

    Und selbst wenn es von der Anzahl sehr viele sind, so laufen die eben nicht einfach alle zusammen. Da werden unterschiedliche Gruppen gebildet, sorgfältig zusammengestellt. Unverträgliche haben meistens wenigstens einen passenden "Partner"… nur die ganz ungenießbaren sitzen einzeln.

    Von so einem unsäglichen Chaos wie bei VB sind diese Tierheime meilenweit entfernt...... zumindest die, die ich kennengelernt habe. Und das sind so einige.

    Also, wenn Flohmarktsaison ist, dann begegne ich dem Herrn Wolfspädagogen hier in der Gegend sehr häufig - er organisiert ja auch solche Märkte (das macht er sogar ziemlich gut).

    Dort lässt er stundenlang sein "Wissen" rund um Wölfe ab, gerade im Sommer folgen ihm dann häufig die Touristen und hängen geradezu an seinen Lippen....... Er ist sehr wortgewandt und tritt selbstsicher und überzeugend auf, weiß auf die dümmsten Fragen zu antworten - kein ein Besucher dieser Märkte zweifelt da an seinem Wissen und seiner Kompetenz :wallbash: .

    Leider sind Leute wie er schuld daran, daß viele naturferne Großstädter sich nun total sicher sind, Landwirte seien einfach nur zu dumm und zu faul, ihre Schafe richtig einzuzäunen und Wölfe sind sowieso total verkannte, scheue und völlig harmlose Tierchen. Er hat sowas wie "Anschauungsmaterial", mit vielen bunten Bildchen von "richtigen" Zäunen und kuscheligen Wölfchen, denen kampfesbereite HSH gegenüber stehen :barbar:

    Solche Vorschläge wie Glöckchen am Pferd sind da eher harmloses Topping:doh:

    Spaziergehbegleitung ........ diesem Geschäftsmodell steht leider das Wesen des Hüterichs entgegen. Ich könnte dafür Hühner-TV anbieten: 30Min Hühnern zugucken 25,-€ - ist billiger und beruhigender als ein Joint :D

    Er nu wieder....... :doh::doh:

    Spontan fällt mir dazu ein: auch 10% der Wolfspädagogen reden Müll.

    Dann lass Undank rechnen....

    jepp - er ist die 10%. Gruselig, was er für Begründungen liefert. Bis die erste Touri-Gruppe in MV von Wölfen ge(ver)scheucht wird......

    Klar, der Wolf ist hier und wird bleiben - es ist die schiere Anzahl und Vermehrung, der man Einhalt gebieten muss. Diese Glorifizierung ist da einfach Ka***

    Das ist aber nett hier :applaus:

    Tatsächlich bin ich auch schon 8Jahre im DF, allerdings schreibe ich seeehr wenig. Frage mich oft, wie ihr das immer schafft: schreiben, lesen, Threads im Auge halten und dann auch noch eigene Pfotothreads pflegen. Dazu merkt ihr euch immer die Usernamen mit den passenden Hunden dazu, damit bin ich z.b. heillos überfordert :doh:

    Am Anfang dieses Threads war die Rede von der jungen Frau mit den beiden Shibas, die so vehement für positive Verstärkung eintrat. Die hat mir hier in meinen Anfangszeiten den A*** gerettet, hat mir per PN unschlagbar wertvolle Tipps für den Umgang mit meinem Hüterich gegeben - den hatte ich da gerade "neu" und war mit manchen Eigenschaften ziemlich überfordert. Das habe ich ihr nie vergessen, leider habe ich sie in den Weiten des www verloren.

    Und ja, viele der hier aufgezählten Geschichten kenne ich auch und so einige haben mich auch sehr beeindruckt. Faye war eine davon - das hat mich sehr mitgenommen........

    Hier ist wachen und bellen ausdrücklich erlaubt und sogar erwünscht.

    500m vom Dorf gelegener Hof, das Wohnhaus steht ziemlich weit von der "Straße" (plattgefahrener Sand) weg. Diese führt nur zu den Feldern und in den Wald, manchmal kommt hier 3 Tage lang niemand vorbei.

    Das Bellen macht mich drauf aufmerksam, dass vorne was vorbeifährt oder -geht.......steht jemand vorm Tor, dann höre ich das am Gebell. Wegen Vogel, Reh oder Katze macht der Hüterich keinen Aufstand, Trecker und Autos aber werden angebrüllt. Ansonsten ist es hier tatsächlich der Job des Hundes, lautstark klar zu machen wo hier die Grenze verläuft.

    Wer das für übertrieben hält...... der hat noch nie so einsam gewohnt und auch noch nicht die auffällig langsam fahrenden Autos gesehen, die hier in der Gegend etwa 2xjährlich aufkreuzen und offensichtlich die Häuser auskundschaften.