Huhu, ich finde es durchaus nachvollziehbar und weiß ehrlich gesagt auch nicht so recht, warum sich Orgas und auch TH so dagegen sträuben
Selber habe ich deshalb auch schon so einige Abfuhren kassiert - denn ich wollte ebenfalls daß der potentielle Zweithund / Nachfolger auf meine Kosten untersucht wirrd. Ich hatte da an Röntgen des Bewegungsapparates, ev. Ultraschall der Organe und ein umfangreiches Blutbild gedacht. Nicht weil ich den Orgas mißtraue, sondern weil ich für mich entscheiden will, ob ich die eventuelle Belastung eines kranken Hundes in Kauf nehmen möchte, ein wie auch immer erkrankter Hund in mein Leben passt bzw ob ich mit der Erkrankung zurecht komme.
Mein Hüterich hatte mit 3,5Jahren schon bei der Übernahme unerkannte SDU und HD mit schlimmer Arthrose - dazu kommen seit neuestem vergrößerte Nebennieren und dadurch Bluthochdruck. Es geht mir gar nicht um die Kosten, aber Dachs ist seit Anfang an "krank", dadurch tlw eingeschränkt bzw schwierig im Handling und besonders ich kämpfe oft mit der dadurch entstehenden psychischen Belastung.
Leider verstehen das die Vermittler oft falsch und denken, man will sich drücken oder den Hund aufgrund einer Erkrankung als Tier 2.Klasse abstempeln und dann sogar "zurückgeben". Anstatt sich zu freuen, daß Interessenten so verantwortungsbewußt und vorrausschauend denken...... immerhin trägt der Interessent die Kosten und der Verein weiß hinterher sogar im Zweifelsfalle genauer, wie der Hund gesundheitlich dasteht.
Das Züchterargument kann ich nicht nachvollziehen, da ist es ein Welpe mit wahrscheinlich nachvollziehbaren US der Eltern. Hier geht es um mehr oder weniger alte Hunde mit relativ unbekannter Vorgeschichte / vorherigen Einflüssen / Erkankungen.
Ich verstehe da die Vermittler nicht wirklich - und kann dir bloß raten, dich da nicht auf einen Kuhhandel einzulassen sondern auf deinen Bauch zu hören. Vielleicht wartet ja irgendwo anders genau der passende Hund auf euch....... ich suche auch noch (momentan etwas weniger)
Viel Glück!