Beiträge von Dächsin

    Jaaaa - heutzutage bin ich so schlau und mache mir über Wohnsituation und Hundegewicht und Eventualitäten Gedanken - deshalb wird der kommende Hund unter 20Kg haben.

    Früüüüher, als ich noch jung, gesund, kräftig, fit ........ usw (beliebig erweiterbar) war, da hab erst ich im 3 Stock gewohnt und dort mal 1Woche meinen kranken 38kg Bernhardinermix alleine hoch und runter geschleppt. War anstrengend, ging aber iwie.

    Dann Umzug, 1. Stock, relativ steile lange Treppe - mein alter DSH musste dann auch täglich mehrmals geschleppt werden, an fitten Tagen hatte er eine aus alten Handtüchern gebastelte schlaufenähnliche Trage umgelegt bekommen, damit hab ich ihn unterstützt.

    Heute macht sich die jahrelange Schlepperei von schweren, alten und kranken Hunden in meinem Rücken bemerkbar........ ehrlich gesagt habe ich mir früher keinen Kopf über Plan B, C, D und meinen Rücken gemacht :doh:

    Welchen Hund von dort man aufnehmen könnte? Das setzt voraus, daß man überhaupt erstmal den Hund an sich hinter den verschwurbelten "Vermittlungstexten" findet :ugly:

    Wenn überhaupt eine ausführliche Beschreibung vorhanden ist, dann kommen in fast jeder Seitenhiebe auf andere Trainer, die ehemaligen Halter, "konkurrierende" TS und vor allem viele abwertende Bemerkungen vor. Egal ob es um die Eignung von Trainingsmethoden oder um die Erwartung "Familienhund" geht - nur VB kann es, weiß es und hat Ahnung von Hunden.

    Abgesehen davon konnte ich nur eine dieser monströsen Textwände komplett lesen, bei den anderen bin ich schnell ausgestiegen - zu viel Worte um Irgendwas.

    Wobei ich jetzt mal ihre Eignung so ganz grundsätzlich in Frage stelle (habe ich doch meinen Hüterich von ihr, kenne also ihre Methoden). Wenn sie wirklich so toll und im Umgang mit Hunden von so schlafwandlerischer Sicherheit wäre, dann wäre ihr bei dem Hund Enzo (engl. Bulldogge) sofort die nicht vorhandenen Nasenlöcher aufgefallen. Ein Blick auf das Foto dieses Hundes genügt, um ihn auf der Stelle in die nächste auf Kurzschnauzen spezialisierte TK zu schleifen. Und nicht erst abzuwarten wann der Hund den nächsten Menschen zusammenbeißt. Es sollte für jemanden, der beruflich mit Hunden zu tun hat ganz klar sein, daß gerade solche Rassen prädestiniert für Luftnot und Schmerzen sind - und je nach Charakter macht der Hund halt was draus ;)

    Zusammenhänge zwischen körperlichen und gesundheitlichen Defiziten und den daraus entstehenden Aggressionen scheinen VB häufig nicht zu interessieren bzw sind ihr wohl erstmal zu teuer. Damit kann man sich auch nicht so gut als Heldin profilieren, wenn man die jahrelange "Aggressivität" mit ein paar Untersuchungen und der daraus resultierenden Behandlung beheben kann.

    Beifall ist einfacher zu bekommen als Spenden.........

    Bzgl Muskulatur aufbauen, da kann man viel beim normalen Gassi machen (wenn die örtlichen Gegebenheiten es zulassen).

    Schwimmen wurde schon genannt, man kann Hundi im Bach gegen die "Strömung" waten lassen und in tieferem Sand laufen lassen. Bergaufgehen (langsam) auf nachgiebigem Boden ist auch gut.

    Wackelbrett ist super für die tieferliegende Muskulatur, mein Hüterich mochte das aber so gar nicht. Deshalb hatte ich eine alte Sprungfedermatratze besorgt und ihn darauf allerlei Kasperkram machen lassen.

    Hier gab es lange Jahre keine erreichbare Physio, deshalb hatten wir einmal einen Termin und die hat uns eben diese Dinge empfohlen.

    Mantrailing wäre vielleicht auch was wenn deiner gerne Nasenarbeit macht?

    Löffel aufgebraucht?

    Kennst du die Löffeltheorie? Das Hund mit so und soviel Löffeln in den Tag startet (je nach Tagesform ist die Anzahl unterschiedlich) und in stressigen Momenten fäll mindestens ein Löffel weg. Wobei Stress oder auch nur Unwohlsein in dem Moment vom Hund definiert wird.

    Sind alle Löffel verbraucht, dann muss er sich anders helfen und euer Hund bellt halt.

    Vielleicht ein Hinweis darauf, dass er Fußgänger und Radfahrer doch nicht so gelassen nimmt wie es euch scheint?

    Mir geht's in erster Linie nur um das arme Tier, dass da über Stunden ohne Aufsicht, ohne Beschäftigung, essen oder trinken wie ein Geisteskranker seine Runden dreht, gegen die Wände und gitter (hoch-)springt und sich heiser bölkt.

    Das ist mir völlig unbegreiflich, wie ein vetamt (wie in anderen Beispielen hier) da einfach wegschauen kann

    Ach, viele Vet-Ämter schauen auch bei viel graviererenden Verstößen weg.

    Leider ist Zwingerhaltung erstmal erlaubt, egal wie der Hund sich dabei fühlt und egal wie er sich benimmt. Grundsätzlich ist ja auch noch nicht wirklich vorgeschrieben, wie ein Hund beschäftigt werden muss......... es gilt einfach die Maßgabe des ausreichenden Auslaufs im Freien und ausreichender Umgang der Betreuungsperson mit dem Hund.

    Solange die anderen Vorschriften (Größe des Zwingers, Liegeplätze, Wasser, Futter, Auslauf) als erfüllt angesehen werden, ist es dem Vet-Amt herzlich egal, ob der Hund die Wände hochgeht oder nicht......... ist leider so.

    Man kann mittlerweile ja froh sein, wenn Ämter wegen "sowas" rauskommen.......

    In meinem Dorf lebt ein Basset!! seit 8Jahren im Zwinger - als Wachhund! Er darf oft auf dem kleinen Hof rumlaufen (wo er ja nix neues sieht oder riecht, ab und an geht er sogar Gassi. Das gilt hier als gute Haltung!!

    Das Silvester z.B. neben seiner Hütte geknallt wird und er sich tatsächlich einscheißt vor Angst - spielt alles keine Rolle.......

    Kann auch sowas wie ein Sprühhalsband sein. Nachbarn hier verwenden so ein Ding :wuetend: - da gibt es je nach Einstellung einen mehr oder weniger langen Ton / Vibration, bevor das Dingen lossprüht.

    Bei dem Jackiemix der das trägt hatte das Ding tatsächlich einen enormen Erfolg: wenn der Ton ertönt, dann klemmt er den Schwanz ein und verschwindet in seiner Hütte :(

    Manchmal bestimmt, da ist es oft fehlende Qualifikation. Gerade im Auslandstierschutz sammeln sich vor Ort mitunter Personen die ganz fest daran glauben, dass man alle Verhaltensweisen, Erfahrungen, Genetik und Co. wegstreicheln und weglieben kann.

    Stimmt, das wollte ich auch noch erwähnen: häufig sammeln sich im ATS auch Leute, die im Inlands-TS kein Bein auf die Erde gekriegt haben. Nicht nur einmal hatten wir es in meiner aktiven TS-Zeit mit Helfern im TH zu tun, die ausser viel Liebe und Futter keinen Plan vom Wesen Hund hatten. Solche Leute schaffen es ja vorzugsweise im Handumdrehen, eventuelle Interessenten zu belabern oder sonstigen Unfug anzustellen........ die sind schlimmer als Heuschrecken.

    Hält man sie dann unter Mühen von den relevanten Teilen der TH-Arbeit fern, hauen sie beleidigt ab und man findet sie ein paar Wochen später wieder als "unsere erfahrene Vermittlerin, die schon im Inlands-TS viele Erfahrungen gesammelt hat" - und das dann für irgendeine Auslands-Orga, von der man vorher noch nie was gehört hat......

    Und solche Leute glauben tatsächlich und wahrhaftig, sie hätten Ahnung von dem was sie da erzählen und fühlen sich auch noch moralisch absolut überlegen, weil sie ja arme Hunde aus dem Ausland retten.

    Tut mir leid, ich musste mir das einfach mal runterschreiben - diese Puli-Geschichte hat wieder soviel in mir getriggert. Ich ärgere mich schwarz darüber, daß iwelche "TS-Uschis" ohne Plan aber dafür mit viel Überzeugungskraft ungestraft Hunde und Familien ins Unglück stürzen und dann sämtliche Verantwortung von sich weisen.

    Möchte jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber leider gibt es viele dieser kleinen Orgas, in denen sich solche "Helfer" sammeln..........