Beiträge von Dächsin

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    Natürlich vorausgesetzt das Kind weiß bereits, dass man für die Sachen bezahlen muss bevor man geht.

    Im Falle des Hundes hiesse es, er müsste schon wissen daß man den Mülleimer nur anschauen, aber nicht anfassen darf.
    Leider gehen die meisten HH davon aus, das ein einmaliges NEIN reicht um dem Hund eben dieses Wissen zu vermitteln - das ist eben aber nicht so, schließlich sind Hund und Mensch noch so verschieden, daß man eventuell andere Wege des Lernens für den Hund finden sollte als nur die menschliche Sprache.

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    Und bei den positiv ausgebauten Abbruchsignalen denke ich mir auch, was ist wenn der Hund den Mülleimer gerade einfach viel geiler findet als das Leckerli/Spielzeug oder was auch immer...........Wenn der Hund der Meinung ist, dass sich der Mülleimer gerade mehr lohnt als das Leckerlie, dann entscheidet er sich für den Mülleimer.


    Dann war das Abbruchsignal nicht richtig aufgebaut - das hat nichts mit Leckerli / Spielzeug zu tun, sondern mit Lernerfahrung, Konditionierung des Hundes. Nur weil es "Abbruchsignal" heißt muss das nicht negativ sein. Ich kann dem Hund doch beibringen, auf das Wort "nein" alles stehen und liegen zu lassen und zu mir zu kommen. SO sieht ein gut aufgebautes Abbruchsignal (zum Beispiel) aus.

    Schnude, ich sehe bei Bloch aber eine grobe Charaktereinschätzung und bei der RS eine unbedingte Stellung, die dem Hund zugewiesen wird bzw die "erkannt" wird.

    Es steht ausser Frage daß es verschiedene Typen - besonders in sozial lebenden Gruppen von Säugetieren zeigt sich das anschaulich - gibt.
    Kritisiert wird hier die absolutistische Handhabung von den Rudelstellern, die Hunde abgeben, tauschen, dazunehmen. Die ihre Hunde auf Buchstaben und Nummern reduzieren. Die ihre Autos in der Stellung der Hunde parken......... :headbash:

    Und offensichtlich ist es ja so, daß nur Barbara Ertel genau die Weisheit besitzt um Hunde einschätzen zu können. Soweit ich weiß verschätzen sich auch langjährige Rudelsteller immer noch und werden von BE dann korrigiert. Und das nur sie so ein "Wissen" besitzen soll, was geheimnisvoll von einem anderen Züchter weitergegeben wurde.......... das alles macht die Rudelstellungstheorie - naja, - zweifelhaft...........um es mal höflich auszudrücken.

    Mach dich mal nicht so verrückt mit dem Futter - ich kenn das Problem: je mehr man liest und erfährt desto verwirrter und unsicherer wird man. Und der Wunsch nach der "perfekten" Fütterung ist heute wahrscheinlich so groß wie nie.

    Und ja, viele hören das nicht so gerne, aber Generationen von Hunden sind auch ohne Nährwerttabelle u. ä. nicht nur groß, sondern auch alt geworden. Und als ich an diesem Punkt bei meiner Suche nach der "perfekten" Fütterung (für meinen neuen, aber erwachsenen Hund) angekommen war, wurde alles ganz einfach :D

    Bei mir gibts ein hochwertiges Trofu zum Frühstück und als "Fastfood" falls mal meine Zeit klemmt. Ansonsten gibts gemischt: Reinfleischdosen, normales Nafu, gekochtes Fleisch, Milchprodukte, Ei, Fisch, dazu immer Gemüse, Kartoffeln und Co, ab und an fleischige Knochen oder mal ein rohes Huhn oder einen schönen stinkigen Pansenlappen........... dazu Öl und ein paar Zusätze - es ist gar nicht schwer, recht preisgünstig und meistens auch schnell erledigt. Ich koche einfach auf Vorrat oder beim Menschenessen für Hund mit, ich musste mich nur mal mit der "ungefähren" Ausgewogenheit der Nahrung beschäftigen.

    Das war jetzt als grundsätzliche Anregung gedacht, daß man vielleicht auch die Fütterung nicht so dogmatisch sehen sollte. Du könntest ja am Anfang ein gutes Welpennaßfutter füttern, vielleicht ab und an schonmal Fertigbarf dazu und dann im Laufe des Hundelebens auf Vielfalt umstelllen.
    Wenn du darauf schaust das die einzelnen Komponenten gut verwertbar sind und vor allem "rein" - dann ist eine vielfältige Fütterung ab von Trofu-Säcken und Dosenkram eine tolle Sache. Und es ist wirklich wesentlich günstiger als gedacht !!

    "Das" perfekte Welpenfutter gibts wahrscheinlich nur von der Hundemama - die anderen Ansprüche haben in erster Linie die Werbung und die Industrie kreiert.............

    Sehr schön !!

    Und die Auswahl der Fotos - viele davon soooo rührend oder einfach nur niedlich !

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    Geh raus mit mir.

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    Der Anblick, der Klang und die Düfte der Natur sind das Schönste in meinem Leben. Es ist mir egal, ob wir spielen, spazieren oder nur gemeinsam unter einem Baum sitzen. Ich möchte es gemeinsam mit dir erleben.

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    MarthasArko : Wir haben ihn seit knapp 2 Monaten und er ist schon seit wir ihn haben so. Bei der Züchterin hat er im Rudel gelebt und wir haben da auch nie Probleme mit anderen Hunden oder so gesehen. Dieses Problem kam irgendwie halt erst bei uns hervor. Aber wir versuchen daran zu arbeiten.

    Es kann natürlich sein, daß er nie ohne sein "Familien-Rudel" auf Probleme gestossen ist - nun steht er aus seiner Sicht ganz alleine vor den Problemen und kann damit nicht umgehen.
    Das ist gar nicht ein sooo untypisches Verhalten bei Hunden, die lange in ihrem Ursprungsrudel beim Züchter gelebt haben. Häufig ist das auch so, daß diese Hunde eher keine anderen Hunde kennengelernt haben und nun gar nicht wissen, wie man mit solchen "Fremdlingen" umgehen soll.

    Da hilft nur Zeit, Geduld und liebevoller Vertrauensaufbau - vielleicht habt ihr ja einen Hund im Umfeld mit dem euer Hund doch gut kann. Dann könnte er darüber lernen mit "fremden" Hunden umzugehen - und so langsam seine Kontaktliste erweitern. Am besten mit souveränen, gelassenen Hunden die nicht gleich ausflippen wenn dein Hund pöbelt oder sich sonstwie "ungebührlich" benimmt. Hundebegegnungen kann man auch langsam trainieren - doch erstmal muss euer Hund auch Vertrauen zu euch aufbauen, damit ihr ihn souverän durch den "gefährlichen" Alltag mit anderen Hunden führen könnt.

    Eine Kastration bringt in so einem Falle gar nichts............

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    Zum Rudelstellungsgedöns:

    Hier aus einer Seminarausschreibung:
    ...Die Neueinschätzer werden gebeten, große Abstände zwischen den Autos zu lassen.
    Nach der Einschätzung werden die Autos stellungsgemäß geparkt bzw. umgesetzt
    (Reihenfolge: VLH, V2, V3, MBH, N2, N3, NLH)....

    http://www.rudelstellungen.eu/component/regi…lung?Itemid=230

    Das kann ich nicht erst nehmen....beim besten Willen nicht....
    (oder werden hier die Autos nach den Stellungen beurteilt ???? :headbash: :headbash: )

    Da hab ich mich auch schon drüber gewundert..........

    Ich frag mich nur - was machen die Leute, die mehrere Hunde haben?? Für jeden Hund noch ein Auto kaufen?? Bei RS ist alles möglich......... :D

    Hmmm, ich hab mich auch schon mal auf der RS-Webseite rumgetrieben und gelesen und eine Freundin hat ein Seminar bei B.E. mitgemacht.

    Was ich denke ist folgendes: auch eine Gruppe Menschen - die man zufällig zusammenwürfelt - strukturiert sich irgendwann. Und auch da gibt es dann die "Macher", die "Mitläufer", die "Duckmäuser" bzw "Beflissenen", die "Organisatoren" usw............. laienhaft ausgedrückt. Wenn nun in so einer Menschengruppe zwei ähnlich gepolte "Macher" z.B. sind dann ist ja abzusehen, daß es irgendwann knallt oder sich ein "Macher" mit "Gefolge" abspaltet.

    Bestimmt gibt es in allen sozial lebenden Verbänden von Säugetieren (Herde, Gruppe, Rudel) solche Strukturen - abhängig vom Charakter, den einzelnen Fähigkeiten, Talenten, Begabungen der jeweiligen Individuen. Und daher glaube ich auch, daß auch in einer "Hundegruppe" sich - abhängig von den Individuen - Strukturen und Positionen herauskristallisieren die von den jeweils talentiertesten Hunden besetzt werden.
    Und ich glaube auch, daß sich ein Hund in so einer stabilen Gruppe wohlfüht und - wenn seine hündischen Partner charakterlich zu ihm passen - er sich von einer anderen Seite zeigt und "Fehlverhalten" wie Artgenossenaggression gar nicht mehr nötig hat, weil ihm durch die Gruppe ein stabiler Rahmen geboten wird.

    Aber ich glaube nicht, daß Hunden ein bestimmter Platz im Rudel quasi in die Wiege gelegt wird und sie nur glücklich sind, wenn sie diesen ausfüllen können und dürfen. Und am schlimmsten finde ich die Aussage in der RS nach Barbara Ertel, daß ein sogenannter "Doppelbesatz" - also Stellungstypen die gleich 2mal in einem Haushalt vorkommen - abgegeben werden muss da die Hund sonst nie glücklich leben könnten.
    Klar kann es bei gleichstarken Charakteren mal knallen und es können sich auch Antipathien unter den Hunden zeigen - aber wie beim Menschen auch, es gibt viele Wege mit Konflikten umzugehen und solche "Machtkämpfe" durch andere Aufgabenstellung zu lösen.

    Diese dogmatische Haltung der Rudelsteller, dieses absolutistische Gehabe und vor allem die Art und Weise über ihre Hunde zu berichten "mein N3 hat heute den MBH abgedrängt", "ich habe heute mit meinem V2 einen offensichtlichen VLH getroffen"," mit meiner N2 bin ich gar nicht zufrieden"...... ich finds echt zum Ko****. Die Hunde werden bei RS nur noch auf ihre angeblichen Stellungen reduziert, keine Rede von ihren anderen Talenten und vor allem von ihrem Wesen .

    Und - um die Kurve zu MMN zu kriegen - was die da im Fernsehen verzapft ist absolut unterirdisch. Es gibt keinerlei Hintergrundinfos über die RS, nein, dem laienhaften Hundehalter und Zuschauer werden irgendwelche Stellungen präsentiert, gar noch zur Anschaffung eines passenden Hundes geraten (zu der Gelbbacke ). Das kläffende Kleinteil in der gleichen Folge wurde auch flugs als irgendein "hinterer" Hund eingeordnet und mit viel kscht und so hinten gehalten - glücklich sah das Hundchen dabei nicht aus.
    Aber Frau Nowak hat ja eh so eine etwas andere Sicht der hündischen Körpersprache - wenn ein Hund offensichtlich meidet, beschwichtigt oder sogar aufgibt (Marcy) dann ist er "enspannt".........

    Was ich mich bei all dem Getue von MMN frage ist: wenn ein Hund eh nur seine "Stellung" kennen muss und Mensch entsprechend handelt - wozu braucht die Dame dann noch diese Illusion-Collars und dieses inflationäre kscht.......... offensichtlich ist es doch nicht so einfach.
    Und eine "Trainerin" die zu solchen Hilfsmitteln greift, die hat sich sowas von disqualifiziert!! Und noch mehr, da sie es nicht mal vom verhaltensbiologischen Standpunkt raus erklärt, sondern einfach erstmal verwendet um dann ihr kscht mit abstrusen Straftheorien im Hunderudel zu untermauern.....

    Ich würde gerne mal eine Diskussionsrunde mit MMN, Günther Bloch und Udo Ganßloser anzetteln..... ;)