Beiträge von Dächsin

    Kann nicht schlafen - dann tippsel ich halt...... :roll:

    Mmh, schwer zu sagen, man müßte sie mal laufen sehen - oder einfach stillhalten :D Das Fell spricht eher nicht dafür......
    Und ob Steh-, Kipp- oder Schlappohren - das ist bei den Schwarzen auch eher abhängig von den einzelnen Schlägen. Je "ostdeutscher" desto stehohriger und gedrungener, je "süddeutscher" desto kipp-oder schlappohriger und größer - und auch "schärfer"

    Die Rasse der Altdeutschen Hütehunde ist aufgrund ihrer Vielfalt und Uneinheitlichkeit nicht FCI anerkannt - das meinte ich damit.
    Man muss sehr klar unterscheiden zwischen Hütehund und Schäferhund (jeweils altdeutsch) - das wird meistens umgangssprachlich verwechselt. Auch bei der G**gle-Bildersuche werden unter "Altdeutschem Schwarzen" auch schwarze Schäferhunde langstockhaarig gezeigt.

    Die Mama sieht schon so ähnlich aus, aber ich finde das Gesicht zu "spitz". Altdeutsche haben auf jeden Fall einen kräftigeren Fang als die gezeigte Hündin - könnte also auch durchaus ein Border-Collie-Mix sein.
    Aber wo soll der Akita oder Husky sein? Den find ich auch nirgends :???:

    Auf jeden Fall wirkt Mila für ihr Alter schon recht stattlich ;)

    Wachsamkeit und territoriale Aggression kann ich auch unterschreiben - mit meinem Hund würde ich nicht gerne in einem MFH leben wollen :roll: Aber mit ihm kann ich mich überall sicher fühlen - das hat auch was :D

    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß diese Hunde bei guter Sozialisierung wirklich gut mit anderen Hunden können - auch wenn sie von sich aus meistens von der distanzierteren Sorte sind. Jagdtrieb ist händelbar bei entsprechender Erziehung und anderweitiger Auslastung - wobei da eher Trailen, Fährten oder Obedience das Wahre ist. Agi, Flyball & Co sind zu aufputschend - sind halt Hüter die sehr auf Reize reagieren. Daher häufig auch hibbelige und/oder nervöse Hunde - zusammen mit ihrer gewissen Schärfe kann das eine anstrengende Komposition sein............

    Nicht wirklich einfach zu erziehen da an den Wanderherden selbstständiges Arbeiten gefordert wurde - da trifft Hund auch mal gerne seine eigenen Entscheidungen. Meistens haben die Altdeutschen noch vor 2 Generationen hart an der Herde gearbeitet, es sind noch ziemlich ursprüngliche Spezialisten. Und je nach Region ergeben sich sogar innerhalb einer Varietät oder eines Farbschlages noch charakterliche und auch optische Unterschiede - und die Altdeutschen sind nicht als Rasse anerkannt.

    Mein Hüterich ist ein Altdeutscher Schwarzer - anstrengend............ :hilfe:

    Gut, ich hab ihn ja "gebraucht" mit einigen "Gebrauchsspuren" bekommen - aber grundsätzlich sinds Hunde, die für einen normalen Familienhund eher selten geeignet sind. Besonders die Schwarzen genießen da - zusammen mit den Gelbbacken - den Ruf der eher kompromissloseren Ausgaben der Altdeutschen.
    Ist mein Zweiter dieser Rasse, aber ich würde Altdeutsche Hüter nicht wirklich als familientaugliche Hunde bezeichnen

    Zeig doch mal ein Bild - hattest du nicht auch mal ein Bild der Mama gepostet (hab ich so in dunkelster Erinnerung)

    Wenn du dich gezielt mit Hunden (bzw deren Haltern) verabreden kannst wo du weißt, die Hunde sind klar und souverän in ihrer Körpersprache und Anton "respektiert" diese eher - dann könntest du das bei Anton erwünschte Verhalten markern und ausbauen.

    So lernt er das nur "höfliches" Benehmen zum Ziel (dem anderen Hund) führt. Respektloses Verhalten bzw "Draufbrettern" sollte in der nächsten Zeit schon im Vorfeld vermieden werden.
    Ist wohl ein echtes Labbiproblem :roll:

    Fango, ich habe es nicht aggressiv gemeint. Du aber kommst mir überheblich rüber und unterstellst nicht zum ersten Mal den dir Antwortenden eine nicht adäquate Denkweise - deine Worte sind teilweise schlichtweg verletzend!

    Sieht mir absolut Planlos aus - und er braucht Hilfe in solchen Situationen. Wenn die anderen Hunde nicht darauf reagieren, sind eben die Menschen gefragt. Und zwar nicht nur mit Abbruch, sondern mit der Ansage, was stattdessen zu tun sei .
    Warum hilft ihm da niemand raus? Er weiß nicht was er machen soll, keiner interessiert sich dafür und er kommt aus dieser Schleife nicht raus.

    Er ist ein unsicheres Kerlchen der für diese Momente kein adäquates Verhalten im Repertoire hat - also kläfft er solange weiter bis sich ein- aus seiner Sicht- geeignetes Verhalten anbietet bzw eine andere Situation seine Aufmerksamkeit fordert.

    Zitat

    Sie hält immer eine neue Überraschung parat. Und wieder einmal kann ich es mir nicht erklären. Sie hat der Clicker überhaupt nicht mehr interessiert. :P Als wenn sie damit noch nie gearbeitet hätte und ich konnte keine 2 Meter gehen. Ich bin sofort stehen geblieben, aber dann stand ich auch 10min. Hab es mit rückwärtsgehen probiert, auch das hat nichts geholfen. Sie war wie wirr im Kopf.

    Vielleicht könnt ihr mir mal dieses Verhalten erklären. Ist es wirklich so, dass ich bei neueren Wegen immer von 0 anfange? Auf unserer Gassi-Runde kann ich kreuz und quer laufen, sie läuft prima mit.

    Sie ist mit den neuen Situationen noch überfordert - dein Trainingsschritt war also zu groß für sie. Da hilft nur, einige Schritte im Training zurückzugehen und die aufbauenden Schritte ganz langsam nur zu steigern. Also keine ganz neuen Runden laufen, sondern die bekannten Runden immer mal wieder um kleine neue Wege erweitern / verändern.
    Der Clicker sollte nicht ausschließlich als "Erziehungshilfe" genutzt werden, sondern auch z. b. zum Tricksen. Und wenns bloss Pfötchen geben ist, mit Click und Leckerlie wird der Clicker dadurch immer wieder "aufgeladen". Rein beim "Erziehungsclickern" nutzt er sich schneller ab, der Hund braucht auch unbedingt andere positive Situationen mit dem Clicker - auch einfach nur mal vor der Haustür hocken und anschauen clickern oder so.


    Ausserdem habt ihr sie recht früh kastrieren lassen, sie ist in der Pubertät und nun fehlen ihr die Hormone, um diese erfolgreich durchlaufen zu können. Euer Hundchen ist noch lange nicht fertig im Kopf und in der Entwicklung - da brauchts noch ganz viel Zeit, Geduld und auch die Fähigkeit, mit Rückschlägen fertig zu werden :D

    Wenn sie so nasenorientiert ist, dann ist eine Beschäftigung über Nasenarbeit eine tolle Sache - und es stärkt die Bindung, weil Hund und Mensch gemeinsam "arbeiten". Schaut euch doch mal um ob bei euch irgendwo etwas in Richtung Mantrailing, Fährtenarbeit oder Gegenstandssuche (ZOS) angeboten wird. MMn sollte man sowas besonders als Anfänger nicht auf eigene Faust versuchen, da kann man sich viel kaputt machen - mit Anleitung und Begleitung ist das aber rasch erlernt und macht allen Beteiligten einen Mordsspaß.

    Alternativ kannst du auch mal ihr Futter verteilt im Garten verstecken, eine "Schnüffelkiste" hinstellen (Karton mit Korken, Zeitung usw füllen, Leckerlies rein, durchmischen, fertig), ihr Spielzeug verstecken. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Hund mit Nasenarbeit glücklich zu machen !!