Beiträge von Dächsin

    Oh ja, nur T4 sagt ja gar nüscht aus - und mit diesem Wert bräuchte ich meinem Hund gar nicht zu kommen - der dreht dann wieder voll am Rad :roll:

    In der FB-Gruppe findest du oben unter "Dateien" alles Wichtige - ist etwas viel zum lesen - und da sind auch die Blutwerte genannt die für eine gründliche Diagnose nötig sind. *daumendrück*

    Hmm, ich nerv jetzt einfach nochmal mit meinem Lieblingsthema Schilddrüse :D

    Das Problem bei der SD ist schlichtweg, wenn auch nur eine leichte Fehlfunktion in der Hormonproduktion vorhanden ist, dann wirkt sich das eben auch aufs Verhalten aus - logisch, die Hormone der SD steuern im Zusammenspiel mit anderen Körperhormonen eben nicht nur die körperliche sondern auch die seelische Verfassung.
    Das Blutbild ist ja noch nicht so lange her, hast du die Werte?? Welche wurden genommen? Problematisch in der Auswertung ist halt, daß die meisten TÄ sich damit nicht wirklcih auskennen, zuwenig Werte nehmen und sich auf die Referenzbereiche berufen.
    Doch viele Hunde reagieren mit Auffälligkeiten auch wenn die Werte im Referenzbereich sind - und das ist der Knackpunkt bei TÄ die nur ein "Durchschnittswissen" über die hündische SD haben. Es zählt da ganz viel mehr als nur der Blick auf 1 oder 2 Blutwerte.

    Hier findest du die vielgepriesene FB-Gruppe rund um die SD beim Hund - meld dich da einfach mal an und zeig den Mitgliedern die Blutwerte. Es sind sehr erfahrene User dabei - den ein oder anderen Tipp wirst du da bestimmt kriegen.
    Und wenns bloss ein Hinweis auf eine eventuell andere Ursache ist - dort werden sie geholfen ;) (jedenfalls sehr häufig)

    Die Labbi-Halter hier im Forum unterscheiden sich mMn doch von den "Normal-Labbis" denen man beim Gassi zu Hauf begegnet.

    Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß alles an den Labbis mit den Worten "ist halt ein Labrador, die sind so" entschuldigt wird - und damit jegliche Erziehungsbemühungen am Horizont verschwinden......
    Egal ob sie mich anbetteln (bedrängen passt da schon eher), mich anspringen, meinen Hund überrennen und seine Signale ignorieren, an der Leine ziehen, alles abschlabbern, total trampelig alles niederwalzen .......... der Satz "die sind halt so" entschuldigt offensichtlich alles.

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen diese Hunde, finde ihre Freundlichkeit einfach klasse - aber in Kombination mit erziehungsfaulen HH sind sie einfach die Pest :roll:
    Mittlerweile mache ich um die meisten Labbis einen großen Bogen - und ich kann mich nicht wirklich erinnern, daß Labbis vor 20Jahren schon so waren. Waren vielleicht nicht so häufig, doch gewisse Eigenschaften sind wohl durch "Familienzucht" gefördert worden - mMn nicht zum Vorteil der Rasse.

    Huhu,

    jetzt weißt du ja, was bisher schief gelaufen ist...... *tröst*

    Von dem Buch weiß ich nur, daß alle es am liebsten haben wollen - es aber ständig ausverkauft ist ;) Solltest du bei Facebook sein - hierfindest du eine super Gruppe zu dem Thema.
    Ansonsten könntest du DIE Spezialistin in Sachen Hundeschilddrüse anrufen, Frau Wergowski. Sie hat auch eine Hotline, so eine Art Telefonsprechstunde in der sie sich echt Zeit nimmt und aufgrund vorhandener Blutwerte usw berät. Diese Hotline ist kostenpflichtig, aber es kommt dann keine gesonderte Rechnung mehr. Frau Wergowski findest du hier - am besten schickst du alle relevanten Blutergebnisse und die bisherige Therapie schön sortiert per Mail hin und schilderst dein Anliegen. Dann schließt du dich mit ihr per Telefon zusammen.

    Viel Glück *daumendrück*

    Ich füttere zu jeder Mahlzeit meines Hüterichs seit knapp 2Jahren so einen guten EL Kokosflocken - das wirkt "wurmwidrig" - heißt, schafft ein "Klima" was Würmer nicht wirklich mögen. Ich habe seitdem noch nie entwurmen müssen (Kotproben).

    Vorbeugend kann man keine Wurmmittel geben - das zerstört nur die Darmflora. Am besten sorgt man für eine gute Ernährung, ein intaktes Immunsystem und ein gut aufgebautes, ausgewogenes Milieu im Darm. Das ist das beste Mittel gegen Würmer - und natürlich auch, den Hund nicht überall an jeden Haufen zu lassen......... man weiß ja nie, wer das war :roll:

    Ich finde es sehr schade, daß die TS nicht mehr reagiert..... :???:

    Zitat

    Zum Thema Konfrontation/Stressvermeidung: Ohne Konfrontation ist Lernen doch auch nicht möglich?
    hier in der Großstadt ist Vermeiden sämtlicher Stressfaktoren nicht drin und mittlerweile (nach fast einem Jahr...) bin ich froh darüber, denn die "Trainingspartner" gehen nicht aus =). Kleine Runden, und auch mal nen Bogen laufen oder so-aber nicht komplett vermeiden. Wenn ihr lernt, mit bestimmten Situationen umzugehen, reduziert das automatisch den Stress.
    Was sagt euer Trainer dazu?

    Solltest du dich auf meinen Post beziehen von wegen erstmal 2 Wochen alles runterfahren: es ging mir in erster Linie darum, den extremen Stresslevel des Hundes mal wieder auf ein Normalmass zu reduzieren. Wenn man weiß, wie Stresshormone im Körper agieren, sich aufbauen und abbauen, wenn man weiß, daß ein sehr hoher Stresslevel bis zu 6Tage braucht um einigermassen wieder ins Lot zu kommen.......... dann macht das eben durchaus Sinn.

    Erst wenn Stresshormone einen gewissen Level unterschritten haben dann kann der Hund auch nachhaltig lernen, aufnehmen, erfassen.
    Wenn im Körper aber als Dauerzustand Alarmstufe Rot herrscht - dann kommt das von uns erwünschte Verhalten niemals im Hirn an sondern wird am Eingang Ohr gleich aussortiert ;)

    Zitat

    und das sogar obwohl wir schon ausgiebig gelaufen sind, also auf dem Heimweg zb... ohne grund. Kaan gibt jack in dieser Situation überhaupt kein Anreiz so zu reagieren..

    Vielleicht liegt es eben (unter anderem!!) auch daran, daß sich bis dahin auf dem gemeinsamen Gassiweg so viele kleine, provokante Situationen für die Hunde ergeben haben - irgendwann knallts dann. Viele hündische Provokationen kriegt Mensch gar nicht mit, die sind so minimal und subtil und Mensch ist häufig ein Körperspachen-Legastheniker.
    Es kann ja sein, daß dein Jack wenig an Maßregelungen von Kaan einstecken mag und schnell gereizt ist - dazu noch die Pubertät und vorangegangene "Anfeindungen" - schon ist so ein Cocktail perfekt der Hunde zum Explodieren bringt.

    Ich würd jetzt erstmal höchstens kleine Gassirunden zusammen laufen, so 10/15 Minuten maximal und die Hunde dabei beobachen - genau bobachten. Vielleicht seht ihr dann Dinge auch bei Kaan, die ihr vorher gar nicht wahrgenommen habt. Und bei dem kleinsten Anzeichen von Aggression würde ich meinen Hund schnappen und woanders lang laufen - da kann Hund nämlich auch gleich lernen, daß man unangenehmen Situationen auch ausweichen kann und nicht immer draufhauen muss :D

    Und vielleicht mal ein bissi Geld in die Hand nehmen und einen guten Trainer auf Jacks Verhalten schauen lassen - Tierärzte sind die falsche Adresse für Verhaltensfragen und bei vielen Hundeschulen ist es leider ähnlich.

    hierund hier kannst du mal nach einem Trainer suchen, sollte keiner dabei sein dann ruf den nächstgelegenen an und frag nach einer Empfehlung.
    Wenn Jemand von ausserhalb mal auf Jack und sein Verhalten (und vor allem in Kombi mit Kaan) schaut dann kommst du damit weiter als mit eigenem Rumprobieren.

    Zitat

    Mh ja, Erwartungshaltung ist sicherlich ein Thema.

    Was aber bei meinem Lebenslauf auch kein Wunder ist... die Erwartungshaltung mir gegenüber ist immens.

    Das darfst und solltest du aber nicht auf deinen Hund übertragen. Erwartung macht Druck, nicht erfüllte Erwartung erzeugt Frust......... beides stresst deinen Hund ungemein.

    Bitte geh noch mal ausführlicher auf die gesundheitlichen Aspekte ein - was ich oben geschrieben habe (Bewegungsapparat, Schilddrüsenwerte, Blutbild) ist immens wichtig.
    Gerade bei Hunden mit dauerhaft hohem Stresslevel leidet iwann auch die Gesundheit - und dann hast du einen Teufelskreis ohne Ende. Je eher du das abklären läßt desto eher hast du die Chance, ihr Verhalten dauerhaft positiv zu steuern. Wenn der Hund lange in einem eventuell krankheits- oder gar schmerzbedingten Zustand leben und agieren muss, verfestigt sich Verhalten immer mehr (eigene Erfahrung!!)

    Abgesehen davon würde ich noch zwei Dinge in Angriff nehmen: einen wesentlich stressfreieren Alltag für den Hund schaffen - so in etwa nur zwei kurze Pippirunden zu reizarmen Zeiten und ansonsten ein paar Suchspielchen im Garten. Das für mindestens 2 Wochen - damit der Stresspegel und auch die damit verbundene Ausschüttung von Stresshormonen deines Hundes mal runterkommt. Das ist auch nicht zuwenig - damit kommt ein Schäfi durchaus zurecht, sogar für längere Zeit.
    Und dann arbeite an dir!! Mach dir mal eine Liste was du schon erreicht hast - du wirst sehen, wenn du penibel nachdenkst dann kommt da wahrscheinlich eine Menge zusammen. Und das rechne mal auf die kurze Zeit um die der Hund erst bei dir ist - denn 6Mon ist für einen TH-Hund in dem Alter noch wirklich keine Zeit......

    Setz dir realistische Ziele - und unterteile den Weg dahin in kleine Trainingseinheiten. Erwarte nicht zuviel - und dann wirst du überrascht sein, wie leicht es geht und wie schnell ihr ohne Druck voran kommt.

    Mantrailing solltest du doch ins Auge fassen - gerade für gestresste Problemhunde ist es die Sportart schlechthin die ihnen hilft, mit ihrem Stress und ihren Ängsten umzugehen. Der Hund hat zusammen mit seinem Hundeführer immer einen Erfolg, darf die Richtung bestimmen, selbstständig arbeiten und doch zusammen mit dem Halter den Erfolg geniessen. Am Anfang sind es ja nur kurze, leichte Einheiten - und die Versteckperson kann durchaus ein Bekannter oder ein Familienmitglied sein - die wird Hund dann nicht gleich fressen.

    Meiner zieht auch wie ein Stier :roll: - es gibt nur passende Schuhe fürs trailen und ich suche den Weg und Untergrund sorgfältig aus.
    Querfeldein geht eigentlich nicht, da hats mich schon mehrfach langgelegt :ops:

    Andererseits ist es schön, weil man ja mitkriegt wie motiviert der Hund ist und wie eifrig er seine Aufgabe erledigt..........

    TS, leider kann ich nicht alle Stellen der letzten Seiten zitieren, deshalb mach ich das aus dem Kopf was mir so aufgefallen ist:

    Du hast schon sooo viele Trainer, Seminare, Einzel- und Gruppenstunden durch......... und das in einem halben Jahr?? Das ist sehr viel, erstmal für den Hund und auch für dich - denn du setzt dich damit selber unter extremen Erfolgsdruck "da du ja Geld für ERziehung" ausgegeben hast. Du verstehts sicher, was ich meine. Deine innere Einstellung ist auf "ich will endlich mal einen Fortschritt sehen" gepolt - ich zumindest lese es aus deinen Postings.
    Das erzeugt bei dir Druck und bei deinem Hund Frust - er spürt deine innere Anspannung und Enttäuschung über mangelnde Erfolge.

    Ich kann dich durchaus verstehen - nach 30Jahren Second-Hand-Hunden bin ich bei meinem Hüterich mental, körperlich und wissensmäßig total an meine Grenzen gestossen - und musste meine Erwartung an ihn komplett ändern, meine eigene Haltung neu überdenken und "ungewohnte" Wege bei der Erziehung gehen. Nach etwa 9Monaten erst war er einigermassen bei mir angekommen, im ersten halben Jahr habe ich nicht nur einmal heulend auf der Couch gelegen und gedacht, ich muss ihn wieder abgeben da ich ihm nicht gewachsen bin - ich war teilweise völlig am Ende.
    Häufig ist es die menschliche Erwartungshaltung die man besonders bei so einem "besonderen" Hund überdenken und ggfs korrigieren sollte. Als ich an diesem Punkt angelangt war - ab da flutschte es in unserer Beziehung :D

    Mir ist auch aufgefallen, daß du davon schreibst dem Hund in vielen Situationen kräftemäßig nicht so gewachsen bist - das ist nur eine Frage der Technik und dem vorausschauenden Handling beim Gassigehen. Oft hilft es, die Leine anders zu halten, eine andere Körperhaltung und Standtechnik einzunehmen......

    Den Hund würde ich mal wirklich durchchecken lassen - und zwar keine wischiwaschi-Routine-Untersuchung beim Haus-TA sondern vielleicht beim Orthopäden oder in einer Klinik.
    Gerade Schäfis mit ihren vielfältigen Gelenkgeschichten sind die prädestinierten Kandidaten für Schmerzaggressionen. Und es muss keine schlimme HD oder so dahinter stecken - es reicht eine leichte Arthrose oder längst vergangene Prellung, in dessen Folge sich ein Hund so verspannt (um die Schmerzen erstmal zu lindern) daß er unter dauerhafter, schmerzender Muskelverpannung leidet.
    Sowas kann auch ein guter Physiotherapeut feststellen........
    Auch eine gründliche Organuntersuchung und das obligatorische grosse Blutbild mit SD-Werten würde ich machen lassen.

    Empfehlen würde ich dir, deine innere Einstellung und Erwartung zu überdenken, einzelne Trainigstips werden nicht helfen wenn du mit Erwartungsdruck an die Sache rangehst - und sich mal ein WE bei einem TsD- oder CumCane-Trainer zu gönnen.
    DAS ist dann kein rausgeschmissenes Geld und die Beziehung zu deinem Hund könnte so auf neue Füße gestellt werden.

    Und ja, ich weiß was es heißt wenn 32kg ohne Vorwarnung!! zubeissen wollen, das Auto fangen wollen, den Postboten jagen........ ich wurde dadurch Profi in Sachen Stressmanagement bei Hunden und Alltagsmanagement für Hund um Umwelt ;)