Beiträge von Dächsin

    Ein Hund kann mit HD eigentlich mehr oder weniger unbeschwert alt werden - das Problem ist die Folgekrankheit Arthrose.
    Die entsteht durch die Fehlbelastung/Fehlstellung der Hüftgelenke.

    Dadurch daß die Hüfte nicht ganz so einwandfrei steht, nutzt sich das Gelenk schneller ab, es entsteht Arthrose. Ausserdem versucht der Hund, die durch die Fehlstellung entstehenden Fehlbelastungen des Muskelapparates auszugleichen/aufzufangen. Das wiederum führt zu Verspannungen in der Muskulatur, zu Rückenschmerzen, dadurch weiterer Fehlhaltung.

    Diesen beschxxxxen Kreislauf kann man nur durch die richtigen Muskeln an richtiger Stelle verhindern: eine "muskelbepackte" Hüfte und gute, trainierte Rückenmuskeln halten einen HD-Hund lange beschwerdefrei.
    Ausdauerndes Traben auf weichem Untergrund, schwimmen, Belastungs- und Balanceübungen (Podest, Wackelbrett), eventuell etwas Physiotherapie und auch mal Massage verhelfen dem Hund zu den besten Waffen gegen Arthrose.

    Ganz verhindern wird man Arthrose wohl nicht können, aber das Fortschreiten verlangsamen und die Entstehung verzögern. Gute Nahrung für den Knorpel tut ein übriges dazu - wobei ich die teuren Kombipräparate vom TA eher nicht so schätze.
    Alle nötigen Komponenten gibt es einzeln zu kaufen, da hat man dann keine überflüssigen Hilfs- und Bindestoffe drin und kann selber nach Bedarf mischen.

    Im www findet man ausreichend Infos über Arthrose und wirksame Nahrungsergänzungen, ein Physiotherapeut kann dir Übungen und Massagetechniken für deinen Hund zeigen.

    HD ist eine bescheuerte Diagnose - aber Hund kann damit sehr alt werden.......... :smile:

    Es geht auch nicht um die Theorie "es geht nichts anderes"
    sondern darum das es nicht schadet.

    Woran merkst du bitte, daß es nicht schadet?
    Es ist immer das gleiche - auf Belohnungen und nachgewiesenen, lerntheoretischen Erkenntnissen aufbauende Erziehung wird als "Leckerchenstopfen" abgetan und als verhätscheln bezeichnet.

    Leider kann mir niemand genau begründen, warum das nun angeblich so falsch ist - also eine richtige, wissenschafltiche Begründung und nicht die auf "das war schon immer so" oder "es ist doch ein Tier" fußende.

    Im gleichen Atemzug wird Leinenruck, Kettenrasseln und Wasserspritzen als "nicht so schlimm", "schadet nicht" u.äh. abgetan um genau dieses zu legitimieren.

    Ein"feiner" Leinenruck ist nicht gewalt sorry.

    Das ist DEINE Definition ........ doch Gewalt kann nur der Betroffene beurteilen, nicht der Ausübende!

    Glaubt ihr wirklich, dass die Schilddrüse eine Erklärung dafür sein kann?

    Auf jeden Fall lohnt ein Blick darauf.
    Schon alleine deshalb, weil Stress (auch Angst kann STress erzeugen) die Cortisol-Ausschüttung erhöht und ein erhöhter Cortisolspiegel die Produktion von Schilddrüsenhormonen hemmt.
    SD-Hormone werden aber von jeder Zelle des Körpers benötigt, um optimal funktionieren zu können. Da das Gehirn ein "Großverbraucher" dieser Hormone ist macht sich im Verhalten gerade bei Hunden am ehesten bemerkbar, wenn mit der SD was nicht stimmt. ->das war die Kurzform warum die SD für Angst in Frage kommt und warum sich eine Ursachensuche in diese Richtung lohnt.

    whitekessy hat oben schon beschrieben, was untersucht werden sollte.......

    Wieso konnten dann diese Hundeschulen eine Zertifizierung bekommen?

    Diese Frage erklärt sich ganz einfach, wenn du dir mal die Fragebögen, Literaturlisten und sonstiges der "Prüfer" anschaust. Jedes Vet-Amt kann seine eigenen Kriterien anlegen - und schlimmer noch, die Durchführung bestimmen.

    So kommt es dazu, das ahnungslose Veterinäre in Kommission mit ebenfalls ahnungslosen Tierärzten eine Trainerin durchfallen lassen die sich weigert, im Fragebogen die "richtigen" Antworten zu Dominanz und Rudelführer anzukreuzen. Hinweise auf neue Erkenntisse wurden mit der Floskel der "Bewährtheit" von dominanzgeprägter Erziehung beantwortet. :headbash:

    @ themis ich denke das sie heute teils vermenschlicht werden und als kleine Welpen zuviel .aktion früher liefen sie mit, da machte sich keiner Gedanken, ob der Hund 3/5/10 min daheimbleibt, da hieß es ein Hund hat kein Zeitgefühl.


    Jaja, früher hat man Kinder auch mit dem Stock verprügelt und dachte, sie hätten kein Ich-Bewusstsein....... :lepra:
    Heute ist man einfach weiter in dem, was man über das Mitgeschöpf Hund weiß und kann sie deshalb adäquat behandeln - deshalb sind die Vergleiche mit "früher" ganz einfach unangemessen und auch falsch!!


    Viele sind geschockt das wohnung für ruhige und aktion draußen ist. Wäre blöd. Hund braucht in jedem Zimmer eine Decke überall mittendrin. Etc.
    am besten mit tv und Radio,


    Offensichtlich hast du den Vortrag nicht wirklich verstanden.......... :schweig:

    Das
    erste was viele Hundehalter fragen ist, wie laste ich meinen Welpen aus - wann muss er was können und ihr Leben dreht sich um den Hund, nach ihm wird sich gerichtet und alles für ihn und um ihn getan. Und der junge Hund wird völlig überfordert.


    Da kann ich dir nur zustimmen :gut:
    Das ist aber leider das Ergebnis unserer Leistungsgesellschaft - schneller, höher, weiter - und beim Hund bitte auch gleich der Überflieger in punkto Können, Erziehung und Lernen. Das nötige Bauchgefühl und der gesunde Menschenverstand sind da leider schon lange auf der Strecke
    geblieben......

    Hier https://www.youtube.com/watch?v=ndTiVOCNY4M findest du ein tolles Video darüber, wie man "tauschen" bzw ausspucken übt. Das dauert aber ein paar Tage - mit einem Welpen solltest du nur einige wirklich kurze Einheiten täglich in ruhiger Umgebung üben. Wenn du das aber gut und konsequent aufbaust dann ist das eine wirklich tolle Geschichte :gut:
    Bis der Hund es richtig gelernt hat bleibt dir erstmal nichts anderes übrig, als die Stummel vor ihm zu entdecken - zu frühes Anwenden eines noch nicht gefestigten Kommandos überfordert den Hund und macht das Kommando kaputt........dann war alles Training umsonst. Ab und an eine Auffrischung des Gelernten ist sinnvoll - denn die Welt ist voller Stummel ;)

    Alle anderen Maßnahmen wie klapsen, Wasser spritzen oder gar gewaltsam im Maul rumfummeln bringen eher nicht das erwünschte Verhalten hervor sondern bewirken, daß Hund den Müll noch schneller schluckt, das Vertrauen in euch verliert (grobe Behandlung) oder gar eine falsche Verknüpfung herstellt.

    Die Wassergeschichte halte ich persönlich überhaupt nicht für zielführend, da ein Hund nicht blöd ist und selbst bei bestem Timing durchaus in der Lage, das Wasser mit dem Menschen in Verbindung zu bringen - und einem ungeübten HH die Wasserflasche als Erziehungsmaßnahme zu empfehlen halte ich schon für grob fahrlässig.

    Leider sollte man eher davon absehen, einen Tierarzt um Rat zu fragen wenn es um Erziehung und Verhalten geht - das ist überhaupt nicht ihr Gebiet, auch wenn sie da gerne kompetent rüberkommen..........

    Mein Hüterich hat sogar das ganze Grundstück plus das Haus (Hundeklappe) zur Verfügung wenn ich ihn mal nicht mitnehmen kann.
    Und klar, ab und an bellt er auch - aber das ist u.a. auch sein Job..... Hund im Garten mit Möglichkeit des Rückzugs find ich wesentlich besser als HUnd nur drinnen.

    Ob dein Kleiner damit zurechtkommt oder die Nachbarschaft zusammenheult - das kannst du ganz einfach mit einer Kamera mal festhalten. Dann siehst du, wie er die Zeit des Alleinseins verbringt und ob du eventuell irgendwo nachbessern musst - er ist ja noch recht jung.

    Ich finds auch echt toll, daß du so einem Hundchen nochmal eine Chance geben würdest.
    Meine Meinung dazu ist, daß gerade Hunde im Format der Jackys häufig erstmal keine "richtige" Erziehung geniessen - da sie ja so klein, süß und knuffig sind. Dann kommt die Zeit, wo der kleine Kerl auf einmal "Schwierigkeiten" macht und dann wird er härter angefasst "Terrier können was ab, die merken sich das sonst nicht".
    Diese "Methode" der Erziehung führt dann dazu, daß diese armen Hunde überhaupt nicht wissen, was sie eigentlich machen sollen und aus lauter Unsicherheit erstmal beissen - weil sie sich anders nicht mehr zu helfen wissen.

    Eine Hausleine fänd ich auch erstmal gut, Handfütterung eher nicht, da der Hund sich ja sicher fühlen soll - bei Handfütterung hat er im Zweifelsfall immer Hunger und weiß nie, wann er wieder was kriegt. Wenigstens eine richtige Mahlzeit am Tag sollte er ungestört aus dem Napf fressen können. Ein Türgitter ist auch eine sinnvolle Maßnahme, da kann er mal dahinter und man nimmt viel Stress aus manchen Situationen. Ich würde Klickern empfehlen - und wenn er auf den Klicker konditioniert ist alles an gewünschtem Verhalten mit dem Klicker einfangen. So erhält der Hund quasi "nebenbei" die Info, welches Verhalten nun in welcher Situation richtig war - und als Opporunist wird Hund das gerne immer wieder zeigen....... :D

    Mit viel Geduld und Konsequenz, festen Regeln, einem gut strukturierten Tagesablauf und vor allem mit der Vermittlung von Sicherheit bekommt man auch so einen Hund dazu, daß er vertrauen kann. Vertrauen ist in solchen Fällen eine unabdingbare Basis - und der Weg dahin kann schon mal etwas steinig sein ;)

    Grundsätzlich würde ich so einen Hund zusätzlich gründlich!! von einem TA durchchecken lassen - nicht bloss anschauen, abtasten und wiegen, sondern auch Blut untersuchen und vielleicht röntgen oder sonstwie auf Gelenkschäden checken lassen - eben wirklich gründlich untersuchen um eine gesundheitliche Ursache für seine "Aggressionen" auszuschliessen.
    Als Trainer kommen für mich nur welche von hier http://www.cumcane.de/index.php/trainersuche oder von hier http://www.trainieren-statt-dominieren.de/unterstuetzer in Betracht - die erste STunde ist vielleicht mal teurer, aber die gehen der Ursache auf den Grund und arbeiten daran - und deckeln nicht einfach das Symptom oder verrennen sich auch nicht in veraltete Dominanz- und Alphagedönssachen