Es gibt bei youtube eine 3-teilige Doku über Intelligenz, Lernverhalten und Sozialverhalten von Hund und Wolf - war eine Studie eines österreichischen Wolfcenters.
Ist wirklich interessant, und wenn man sich alle Teile anschaut dann weiß man eine ganze Menge über Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser beiden Spezies!
Beiträge von Dächsin
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Okay, ist nicht schön aber so ist nun einmal der Stand. Das hier: "der Hund ist in seinem Leben eingeschränkt und ein "Pflegefall"" und das hier: "Mein Hund ist unheilbar krank" ist ja nun mehr als pessimistisch und übertrieben.
Bei gelungener Op und vernünftiger Nachsorge sowie schonendem Muskelaufbau (den du auch selber machen kannst), zusätzlich ein paar "Mittelchen" ins Futter - dann hat dein Hund natürlich weiter uneingeschränkt Lebensqualität! Klar muss man auf ein paar Sachen achten, vielleicht auch mal 'ne Wohnung im EG suchen, keine wilden Hetzjagden veranstalten...... aber sonst??
Weder braucht er spezielles Futter (womöglich noch vom TA) noch ständig physiotherapeutische Behandlung. Besonders da kann man sich über Bücher aber auch über das www sehr viele Infos und Übungen aneignen, vielleicht mal einen Massagekurs für Hunde mitmachen?
Und diese relativ teuren Zusatzmittel die man vom TA kriegt und die bei Gelenksgeschichten helfen sollen - das kann man relativ günstig in Einzelkomponenten selber bestellen und bei Bedarf geben. Besonders Grünlippmuschelpulver, MSM und Hagebutten (die sammel ich z.B auf Herbstspaziergängen selber) sowie Kollagen sind da die Dinge, die in einen Gelenkshaushalt gehören. Dazu Teufelskralle (gibts günstig als Kapseln auch im Discounter oder DM) und vielleicht mal Ingwer, eine ausgewogene Ernährung mit wenig Getreide - das ist alles was man braucht, um einem "Pflegefall" wieder zu einem einigermassen normalen Leben zu verhelfen.Zusätzlich lohnt sich tatsächlich eine Nachfrage bei verschiedenen TÄ oder Kliniken was die Kosten der OP betrifft - und wenn der Verein die Hündin wieder zurücknehmen und auf eigene Kosten operieren würde, dann kann er dir ja auch was zu den OP-Kosten zuschiessen.
Allein, dass er in der jetzigen Situation seinen Hundekumpel nicht treffen darf und wir eventuell nie mehr ausgelassen stundenlang mit anderen Junghunden spazieren gehen können, macht mich richtig traurig.
das ist eine rein menschliche Sicht - statt stundenlanger Spaziergänge kann man auch einfach schöne Sachen und Tricks mit dem Hund einüben - lastet mindestens genauso aus. Das Leben eines Hundes besteht nicht nur aus Rennen - und wenn sie gut versorgt ist sowie schön Muskeln aufgebaut hat um die Gelenke zu stützen - dann kann sie trotzdem noch laufen und Spaß haben.
Und ja - jetzt komm ich auch noch mit der Moralkeule - wenn man sich einen Hund holt, dann muss man mit sowas einfach rechnen........
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Ich wollte hier keine Diskussion über Interpretationen der Werte und wie was zusammenpasst lostreten - sondern lediglich darauf hinweisen, daß die meistens genommenen Werte (T4/TSH) nicht ausreichen um eine Aussage über die SD zu treffen, sondern das mehr Werte im Zusammenhang gesehen müssen!!
Denn häufig ist es so - es wird die Untersuchung der SD verlangt, der TA bestimmt 2Werte und da die sich im Norm-Bereich bewegen.......Aussage:alles ok.
Leider sind immer noch nur wenige TÄ in der Lage, die richtigen Werte richtig und im Zusammenhang mit Hund und Symptomen zu interpretieren - das sollte man immer in Hinterkopf behalten. -
werde nun mal nochmals die Schilddrüsenwerte checken lassen.
bitte mehr als nur 2 Werte - es sollten T4, T3, ft4, ft3 (falls der im Labor noch angeboten wird), TSH sowie die Antikörper getestet werden. Es ist wichtig, die ganzen Werte in Relation zu sehen und nein, es reicht nicht aus wenn sie noch einigermassen im Referenzbereich sind..........
Gerade der T4 sollte bei so einem jungen Hund mindestens! in der oberen Hälfte liegen. -
Hallo,
sieh das Rammeln deines Hundes als Übersprungshandlung - wahrscheinlich war er mit der Situation "Kind auf Frauchens Schoß" überfordert und unsicher.
Vorher schon eine grosse Runde Gassi und dann die Freundin mit Kind - je nach pubertärem Junghund kann das schon zuviel sein.
Eine Freundin hat auch so ein ständig alles in Frage stellendes, schnell überfordertes und immer gestresstes Pubertier zu Hause. Da ist es ähnlich...... wenn nach einem ausgiebeigen Gassi noch irgendetwas "passiert" wie Besuch, Eiscafe oder auch bloss nochmal schnell in einen Laden rein - dann rammelt Ben sich seinen Stress am nächstbesten Menschen ab
Nimm es als Hinweis daß dein Hund kein besonders belastbares Exemplar ist und achte das nächste Mal darauf - alleine die Tatsache das er kurz vorher noch gefiept hat war ein Zeichen von ihm. Da könntest du beim nächsten Mal ihn ansprechen, eine kleine Aufgabe geben die er gut beherrscht und gerne macht (Pfote geben, Drehung, etwas tragen) und dann mit ihm erstmal die Situation verlassen. Im Zweifelsfalle kommt er dann ins Auto oder so wenn du nicht gleich mit ihm weggehen kannst - aber er muss da raus geholt werden und Sicherheit von dir bekommen.
Das wird schon - wenn du dir noch Hilfe holst dann sind es nur noch ein paar Monate bis die "schlimmste Zeit" vorbei ist
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Schau mal hier bei CumCane
oder bei denen hier Trainieren statt dominieren
Da sind einige im Hamburger Raum - und AJT haben die eh drauf -und auch immer einen guten Blick für das Mensch-Hund-Team
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Ich kenn das "Drama" mit den langen Krallen und dem ewig langen Leben drin auch. Dann hab ich mir sowas hier zugelegt

Abends auf der Couch wurden dann an jeder Kralle so 2, 3 mal schnell rumgefeilt - Hundi hatte sich superschnell an die Pediküre gewöhnt und das Leben zog sich ziemlich schnell zurück. Und die Krallen hatten immer eine tolle Länge und waren schick und nicht zu scharfkantig!Allerdings musste ich dranbleiben, 2Wochen schlampen war nicht drin, dann war das Leben wieder lang.......aber es geht ja schnell und statt Ohrenkraulen gabs halt 10min Fußpflege (aber nur 2mal wöchentlich)
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Du hast ja schon einige Tipps bekommen - aber ich würde dir trotzdem auch noch mal ans Herz legen, deinen Hund gründlcih untersuchen zu lassen.
3 gebrochene Beine sind kein Pappenstiel, auch wenn es super verheilt ist können sich Spätfolgen zeigen und sei es "nur" eine verspannte Muskelpartie durch irgendeine angewöhnte Schonhaltung oder so.Grundsätzlich würde ich vor allem einen Dobermann so alle 1,5Jahre mal zum großen Check vorstellen - die Rasse ist ja leider nicht so wahnsinnig gesund
......Manchmal hat ein Hund auch ein besonders dünnes Nervenkostüm (auch hier sind die Dobermänner leider ganz weit vorne) und dann reicht manchmal schon ein schiefer Blick eines anderen Hundes um ihn zum austicken zu bringen, das muss nichts mit Rasse oder so zu tun haben.
Versuche doch mal, deinen Hund auch kopfmäßig richtig auszulasten - das schafft häufig eine ganz andere Basis zwischen Hund und Halter wenn man gemeinsam trickst, sucht, rennt, schwimmt

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Nicht verzweifeln

Frag doch die Trainerin mal, ob sie es nicht ohne solchen aversiven Hilfsmittel schafft? Und ich hatte dir einen Link gepostet von den TsD-Unterstützern, da sind wirklich gute und vor allem gewaltfreie Huschus gelistet.
Wenn du gut drüber nachdenkst sollte dir klar sein, daß die "Wirkung" der von ihr verwendeten Methoden auf Einschüchterung, Schreckreiz und/oder Hemmung beruhen - alles keine wirklich gute Basis um dauerhafte Änderungen zu erzielen.
Ich habe von einem Hundetrainer gelernt: jede Reaktion (Aktion) des Hundes basiert auf einer Emotion - ändere die Emotion dann änderst du das Verhalten.
Ist pure Lerntheorie und mittlerweile gut belegt und erforscht
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Ich würde diesen Trainer auch sofort vor die Tür setzen - egal wie er es beschönigt und rechtfertigt, er reagiert auf wie auch immer motivierte Aggression mit Gewalt - aus Hundesicht!! Und das ist das entscheidende!
Kurzfristig mag sowas das Verhalten momentan unterbrechen, vielleicht auch langfristig deckeln, aber es beseitigt weder die Ursache noch bringt es Hund und dich weiter. Im Gegenteil lauft ihr Gefahr, daß Hund die Situationen unangenehm verknüpft und irgendwann noch früher reagiert, oder daß sich Frust anstaut der sich irgendwann entlädt. Gewalt erzeugt Gegengewalt - das ist auch in der Hundeerziehung so
Schau doch mal, ob du unter diesem Link http://www.trainieren-statt-dominieren.de/unterstuetzerjemanden in deiner Nähe findest, die Trainer und Hundeschulen sind auf jeden Fall empfehlenswert!