Beiträge von silvi-p

    Das Rumstehen und dabei einschlafen kenne ich auch. Er hätte ja ca 1m entfernt seine Box zur Verfügung, urgemütlich, weich, geschützt, Eckplatz mit Super-Übersicht, direkt neben Frauchen, aber nein: im Stehen unterm Schreibtisch ist viel besser. Natürlich immer noch mit dem Blick zur Tür, aber nachmittags zwischen 3 und 4 ist hier halt absolut tote Hose, da geht gar nix... Und dementsprechend... sackt.... der Kopf.... immer.... tiiiiiieeefer.....
    Zum Schreien, wenn ich ihn dann anspreche, echt *huch?? was??*

    *grins*
    S.

    Huhu,
    tut mir leid, ich weiss auch nicht mehr genau, wo ich es gelesen habe, aber ich meine, es ging um Rosenholz. Alles feine/dünne Wurzelwerk abschneiden, trocknen lassen (keine Ahnung mehr, wie lange), und das soll supertoll sein...
    *schulterzuck* vielleicht hilft das weiter?
    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo Anja,
    habe das Thema gerade gelesen und freue mich auch für dich. Ich habe auch so einen Kandidaten, aber keine Kinder zuhause.
    Wenn er die kekskrümel so toll findet... Gibt es eine Zeit, wo die Kinder relativ ruhig sitzen oder liegen? Esst ihr gemeinsam? Ich würde dann tatsächlich "die Bestie" mal zu der Zeit, wo eher niemand rumläuft/lärmig ist, Kekskrümel suchen lassen.
    Ich weiss nicht ob das praktikabel ist, inwieweit die Kinder dauernd in Bewegung sind oder so... Aber so könntest du ganz langsam mehr Nähe herstellen.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg
    Silvia

    Hallo Babchen,
    ich denke, für dich als Nicht-Hundehalter stellt sich das schlimmer dar, als es ist. "Schnappen" zB gehört für Welpen mit zum Spiel. Und natürlich animiert ein lebhaftes Rumgehüpfe auch ohne, dass deine Tochter explizit den Welpen "meint". Wenn der Welpe 4 Monate ist, haben die Leute ihn auch noch nicht so lange, da ist halt alles sehr aufregend und toll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da "Eifersüchtelei" auftritt. Allerhöchstens "Aufmerksamkeitshascherei". Dem sollten die Leute Einhalt gebieten, da bin ich deiner Meinung, aber das ist ihre Sache.

    Natürlich sollten Hund und Kleinkind nicht ohne Aufsicht zusammen sein.
    Natürlich müssen dem Hund Grenzen im Umgang mit so einem kleinen Kind aufgezeigt werden.

    ABER: versuch auch die Leute zu verstehen. Ein Ridgeback ist in Dtld etwas Besonderes, kriegt man nicht an jeder Ecke (zumindest nicht aus seriösen Quellen). Vielleicht haben sie lange auf diesen Welpen gewartet.
    Du kannst nicht erwarten, dass sie ihren Umgang mit dem Hund nur für dich und nur wegen 2 Wochen total umstellen - solange, ich wiederhole da Maximus' Aussage, die Sicherheit deiner Kleinen gewährleistet ist. Egal wie falsch der Umgang _ansonsten_ sein mag, ich fände es nicht richtig, wenn du (auch noch als nicht-Hundehalter) anfangen würdest, den Leuten in ihre Erziehung reinzureden. Inwieweit Kind und Welpe gleichberechtigt behandelt werden, hat nix mit Rangordnung zu tun. Die interessiert einen Welpi von 4 Monaten ganz sicher noch überhaupt nicht.

    Kannst du den Umgang der Leute mit Hund und Kind gar nicht tolerieren, geht es dir total gegen den Strich, oder findest du, dass dein Kind in Gefahr kommt - dann lass sie nicht dort. Ich denke allerdings nicht, dass von einem 4-monatigen Welpen eine unbeherrschbare Gefahr ausgeht.

    EDIT: ich habe es so verstanden, dass der Welpe auch sonst auf das Sofa darf. Dann spricht für mich nix dagegen, dass er auch mit Kind aufs Sofa darf. Verbiegen sich die Leute allerdings, um dem Welpen auf Teufel komm raus das Gefühl zu geben "du bist hier weiterhin der Tollste", haben sie gar nix kapiert. Es müssen die gleichen Regeln gelten, egal ob deine Tochter da ist oder nicht.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu Tarabas,
    ich muss nochmal was schreiben, irgendwie ist mein Beitrag wohl untergegangen -

    Zitat

    Was macht Ihr denn wenn ein Hund so zieht und bellt, und auf gar nix reagiert? Ich wollte schon mit einer Wasserpistole probieren seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Tarabas

    Du KANNST in solchen Situationen nix Vernünftiges machen, außer, wegzugehen. Der Hund ist komplett überfordert und das Mädchen ist einfach nicht dazu in der Lage (noch nicht), ihn in solchen Situationen richtig zu führen! Alles, was du mit Schreckmitteln wie Wasserpistole, Rütteldose etc erreichst, ist weiterer Stress bei Hund und Halter (er wird entweder verängstigt oder er hört nicht auf - und dann??).

    Ich würde ich bei so einem Hund ein normales Brustgeschirr empfehlen, nix Schlaufiges, nix zum Zuziehen. Denk doch mal, er soll diese Dinge tragen, die er nicht kennt (Dings um Hals/Brust und auch noch Leine), dann setzt ihr ihn einem Superstress aus, und dann tut es auch noch weh... Lerneffekt?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich hab auch ein wenig Einblick in sowas - nur von Ferne, aber trotzdem...
    souma: und wer sagt dir, dass wenn du dich gutmütigst einigst, sich nicht das halbe Dorf scheckig lacht und sich sagt: na das sind ja mal Deppen, typisch Zugezogene!?!

    Bei mir wär da auch Ende. Dobimum hat dem Bauern ja schon ein "Nachbarschaftsleckerli" gegeben, jetzt, so finde ich, übertreibt es der Bauer. Konsequenz, Blödsinn ignorieren, und zu allen anderen freundlich und ehrlich sein, so würde ich es machen.

    Ich drücke mal die Daumen... Bei meinem Mann haben sich zwei Teile der Familie so verfeindet, dass in dem Weiler jetzt 3 gegen 3 Häuser stehen - so kann's auch gehen...!! :kopfwand:

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    das einzige was mir einfällt - kannst du nicht vor oder nach deiner Stunde noch ein wenig Zeit für das Kind aufbringen? Könnten sie "versetzt" zu deinem eigentlichen Kurs kommen? Dürftest du etwas länger auf dem Platz bleiben, wenn es nur um diesen einen Kandidaten geht (also die anderen schon gegangen sind)?
    In meinem Verein wird der Platz auch teilweise doppelt genutzt, bietet sich an, da er etwas schmaler und länglicher ist.
    Ansonsten - gibt es keine andere Wiese, einen Park in der Nähe des Platzes, wo du noch was mit ihr tun könntest? (Oder scheidet das aus rechtlichen/versicherungstechnischen Gründen aus?)

    Du hast ja schon geschrieben, dass der Gruppenunterricht nicht so das Wahre für dieses Team ist, daher würde ich, wenn auch begrenzt, versuchen, zumindest Gruppe und "Extrawurst" zu mischen...?

    Mehr fällt mir nicht ein...

    Achso, zur Aufmerksamkeit noch... Ich würde nicht direkt zum Halti greifen, weil die Halter damit mE zu schnell überfordert sind, und hier ist es ein Kind, das den Hund vorrangig führt. Ich würde ein Aufmerksamkeitssignal einführen, das erstmal zuhause kräftig geübt werden muss, und dann das Signal meinetwegen auf 30m, 25m, 20m etc auf dem Platz üben. Ich würde versuchen, die Situationen zu vermeiden, in denen sich der Hund so aufbrezelt (ausweichen).

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo Anja,
    die Regel für erwachsene Hunde ist unabhängig von der Größe etwa 2% des Körpergewichts.
    Du wirst am Anfang ja sehen, ob dein Hund damit eher abnimmt oder zunimmt (eher unwahrscheinlich).
    Viele _Kleinhunde_ brauchen aber etwas mehr als diese durchschnittlichen 2%, meiner zB braucht eher ca. 3-3,5% (er hat 10kg).

    Ich würde am Anfang trotzdem eine Weile bei 2-2,5% bleiben, denn es ist klar, dass die Doggis versuchen, uns mit Bettelei um den Finger zu wickeln, wenn es mal sowas Leckeres gibt...!

    Viel Erfolg
    Silvia

    Huhu Katja,
    ich würde nicht mit BLEIB arbeiten. So ehrgeizig, wie ihr euch anhört (ich meine das jetzt positiv), wollt ihr sicher irgendwann die BH machen, und da ist BLEIB nicht erlaubt. Außerdem finde ich es persönlich logischer und einfacher, wenn SITZ und PLATZ bedeuten, dass der Hund nicht selber auflösen darf. (wie sag' ich das jetzt am besten - er soll ja SITZEN oder LIEGEN, und das schließt AUFSTEHEN und WEGGEHEN aus.)

    Ich habe übrigens als Auflösesignal "OK" und eine ähnliche Handbewegung wie beim Freigeben von der Leine.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Silvia

    Joah,
    das ist schon ein doofes Thema.... Wir kommen gerade aus dem Skiurlaub wieder und haben unser Herzstückchen gestern abend noch abgeholt.
    Er war bei einer Bekannten, die auch Hundetrainerin ist, gleich hier um die Ecke. Leider ist mein Hund etwas schwierig, und unter dem Stress einer neuen Umgebung auch wieder anders als ich ihn kenne, und daher kann ich ihn nicht zB bei einer Privatfamilie womöglich noch mit Kindern unterbringen, so auf Gegenseitigkeit oder so.
    Ergebnis der Woche: mein Hund hat den ersten Abend komplett durchgefiept, als er mal alleine bleiben sollte hat er die Leine, mit der er sicherheitshalber angebunden war, durchgebissen und die Katzentür demoliert, und den Mann der Trainerin hat er immer mit Geknurre oder Angstattacke begrüßt. Der gewohnte Tagesablauf war natürlich auch nicht so gegeben - der Hund kam wenig zur Ruhe - was bei dem Stressproblem natürlich auch nicht hilfreich war.

    Im Skiurlaub habe ich mich ein wenig mit Langlauf angefreundet, ich dachte, das wäre prima, dann könnte ich Doggi doch mal zum Wintersport mitnehmen - aber auf den Pisten sind keine Hunde erlaubt (hätte ich mir denken können, ich habe nicht an die "Skater" gedacht).
    Ich werde jetzt auch mal so eine Art Hundepension ausprobieren, wo er keinen wirklichen "Familienanschluss" hat, denn das ist glaube ich einfach nix für ihn... Mal sehen...

    Zweifelnde Grüße - denn ein Motorradurlaub sollte schon länger als ne Woche gehen - und Urlaub im Schnee ist einfach sooooooo schöööööön...
    Silvia