Jetzt bin ich aber sehr gespannt auf die kleinen Größen... Nicht, dass ich da nochmal in einen Kaufrausch verfalle.... Aber die Futtertuben haben mich auch schon gelockt... und Portokosten spare ich ja immer gerne... *hach*
Gespannte Grüße
Silvia
Beiträge von silvi-p
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Bitte vergesst nicht:
auch wenn man hinfährt und sich die Aufzucht ansieht - man sieht doch die Gene nicht. Und diese Gelenksgeschichten sind nunmal erst später feststellbar (ab ca 12-15 Monaten). Zudem geht es dabei nicht nur um Papa und Mama, sondern auch um Onkels, Tanten, Opas und Omas.... Natürlich sagt jeder "Züchter", der nicht völlig bekloppt ist, dass die Eltern gesund sind!Daher würde ich gerade sone vorbelastete Rasse wie einen Retriever nicht von einem nicht eingetragenen Züchter, und zwar damit meine ich im VDH, nehmen. Es gibt außerhalb einfach keine Möglichkeit, die nötigen Informationen zur Gesundheit so umfassend einzuholen.
Viele Grüße
Silvia -
Huhu,
Zwergschnauzer (gehen aber bis 35cm) oder Zwergpinscher fallen mir da ein.
Ob er Kinder mag, ist Erziehungssache. Da musst du ran und ihm das mithilfe von Nachbarskindern oä beibringen.
Warum von 4-12 Monaten? Warum kein Welpe? So groß ist der Unterschied zwischen Welpe und 4 Monate ja nun auch nicht?Viele Grüße
Silvia -
Hi Jenny,
wenn es draußen klappt und drinnen nicht - auf was für Bodenbelag übt ihr drinnen? Wir haben hier Parkett, meinem Hund rutschen ganz einfach im Sitz die Vorderbeine weg. Kann's das sein? (Wenn das Kommando schon so weit gefestigt ist, dass es draußen auf Entfernung gut klappt, musst du es ja nicht unbedingt drinnen weiterüben, oder? Oder leg ihr doch einen kleinen Teppich unter?)Zum Platz aus Steh: das kann man schön mit Spielen verbinden. Spiele körpernah bei dir, geh dann mit dem Spielzeug in Hockstellung, Spieli auf dem Boden, und gib Hand- und Hörzeichen. Sie wird "zusammenklappen", das funktioniert meist sehr gut. Lass sie eine Weile nicht mehr die Reihenfolge Sitz-Platz machen, um jegliche Verbindung zu kappen. Belohne nur saubere Ausführungen des Kommandos.
Viel Erfolg
Silvia -
Huhu Julia,
nee, "zuverlässig" Fuß geht nicht. Auf Abstand ja. Allerdings variiert der Abstand, der noch ok ist, nach Tagesform und natürlich nach "Aktivität" des anderen Hundes. Erzfeinde gibt es auch...
Er rennt nicht gleich auf das Opfer zu. Er geht normal hin, schnüffelt, und dann kommt der Angriff (wenn er kommt).
Bis jetzt habe ich auch immer darauf geachtet, dass er nicht einfach so zu anderen Hunden hinläuft (einfach aus Prinzip, egal wer der andere ist). Das klappt gut, wenn ich nicht mehr als 10m von ihm entfernt bin.
Ich kann ihn ja auch mit einem bösen NEIN vom anderen Hund weghalten, wenn sie sich schon sehr nahe sind.
Aber irgendwie..... gefällt mir das alles nicht
Er ist sonst eigentlich gar nicht an anderen Hunden interessiert, da hatte ich immer wenig Probleme, und daher möchte ich jetzt gerne auch diese Mobbing-Geschichte in den Griff kriegen...Danke für Ideen
Silvia -
öhm, keiner sonst? (Danke Sascha
)
s. -
Huhu,
heute hab ich mal ne knifflige Frage für euch.
Mein Hund ist ja eher ein kleinerer, SH 38cm. Jetzt haben wir seit einigen Monaten ein sehr unangenehmes (mir peinliches) Problem: er geht auf kleinere Rüden los.
Nehme ich ihn an die Leine, kann ich ihn teils mit Lecker im Fuß halten, teils ist er zu aufgeregt. "Die anderen" machen einem das Leben auch nicht leichter, die Flexi zieht sich mal wieder. Trifft er die kleineren Rüden ohne Leine, schnüffelt er kurz, dann wird sofort auf Angriff umgeschaltet: er geht seitlich an den Schulter-/Nackenbereich des anderen, er "schiebt", sieht so aus, als wollte er ihn umwerfen, und/oder beisst dann in den Nacken.
Natürlich kriegt er da sofort eins von mir auf den Deckel, verbal, lässt dann auch gleich ab.
Er schüttelt sich dann und geht völlig easy seines Wegs. Es ist reines Mobbing, er hat soweit ich weiss keine schlechten Erfahrungen mit Minis gemacht. Es geht auch nur um unkastrierte Mini-Rüden, teils auch um sehr unsichere, gleich große. Souveräne gleichaltrige, gleich große oder größere Rüden findet er zwar nicht toll, aber er geht nach kurzem Beschnüffeln und "umeinander staken" einfach weiter (ich rufe ihn recht schnell ab, damit er sich am besten gar nicht erst aufregt. ich möchte aber den Kontakt an sich zulassen, soweit es geht. Gratwanderung halt.)
Grundgehorsam ist ordentlich. Meine Ziel wäre es eigentlich, ihn dazu zu bringen, die Kleinstrüden zu ignorieren. Reines Ablenken finde ich daher nicht so klasse. Bis jetzt gehe ich den beiden Minirüden aus dem Weg oder leine an. Daher schreibe ich auch "in den letzten Monaten", weil es nur sehr wenige Situationen gab, in denen er unangeleint zu diesen Hunden gekommen ist.Gibt es Lösungen für dieses Problem? Wie würdet ihr vorgehen?
Danke schonmal,
viele Grüße
Silvia -
Huhu,
ich wollte nur noch sagen: Das hier:ZitatIn vielen Hundeschulen wird auch nur ein "Hundeplatzgehorsam" erreicht, der Hund hört dort vielleicht, außerhalb aber nicht.
ist der Fehler des Hundehalters, nicht der Hundeschule. Macht man seine "Hausaufgaben", hört der Hund auch außerhalb des Platzes. Ich hatte immer auf dem Platz Probleme beim Fußgehen, weil ich so selten dort bin und mein Hund immer abgelenkt war. Seitdem ich überall, egal wo, Fußgehen übe, ist das auch kein Thema mehr.
Zur Threaderstellerin - ich fände es schon hilfreich, wenn du dir eine gute Schule suchen würdest. Denn solche Sachen wie Trainieren unter Ablenkung (schön illustriert in deinem Beispiel mit den Knochen bei deiner Freundin) und eine gute, funktionierende Methode zur Festigung des Rückrufs kann man einfach schlecht im Internet und mit fremden Hundehaltern auf der Wiese üben. Dh üben schon, aber man muss vorher wissen, wie man vorgeht, Plan A, Plan B, und wenn der nicht klappt...
Alleine ist man halt eher mal unsicher.
Aber, und das ist vielleicht untergegangen: in einem guten Verein findest du das auch, viel günstiger. Nur ist es halt genauso schwierig einen guten Verein zu finden wie eine gute Schule.Viele Grüße
Silvia -
Es gibt sehr wohl heftige Fälle, die gut ausgehen!
Habe erst im Herbst sowas mitbekommen.
Eine 4jährige Dobermannhündin, die wohl als Welpe zu ihrem Besitzer kam, aber leider dort total versaut wurde - durch NICHTSTUN. Sie hat höchstens einen Welpenkurs mitgemacht, wenn überhaupt. Sie kannte überhaupt nichts. Gar nichts. Wurde im abgeschotteten Garten gehalten. Am Zaun des Hundeplatzes hat sie gehechelt und gegeifert, als sie die vielen anderen Hunde gesehen hat. Kleine Hunde waren einfach nur "Beute". Gassigehen nicht möglich - mit einem erwachsenen Dobi, der gerade die Welt entdeckt... Und dazu Schutztrieb, und nicht von schlechten Eltern.
Herrchen verstarb dann und dieser wunderhübsche Hund war in der Familie nicht gewollt. Sie wollten sie einschläfern lassen.
Schließlich kam eine Vermittlung nach Portugal zustande, wo sie nun auf einer Finca lebt. Dort muss sie keinen Großstadtverkehr, keine fremden Hunde etc. ertragen. Ich finde, das ist eine gute Lösung, denn so schnell, wie der Hund weg sollte, hatte ich schon gedacht, das wird nix.Also Kopf hoch, alle kontaktieren, die dir einfallen - irgendwie findet sich ein Platz!
Viel Mut und Glück
Silvia -
Huhu,
ich habe ja einen Zwergpinscher, den ich aber mit mehr als einem Jahr und mit Übergröße übernommen habe. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie ich es gemacht hätte, wenn ich so ein Welpchen genommen hätte...
Vor allem beim Gassigehen hätte ich da schon ein wenig mehr Schiss. Meiner ist nicht der Kleinste hier, er kann sich schon gut wehren. Aber was macht man mit Welpi, wenn ein unfreundlicher Großhund kommt? Man soll ja den Hund NICHT auf den Arm nehmen?!?!?! Aber wehren kann sich doch so ein Würmle nicht wirklich? Und dauernd unterwerfen...?Ich würde auf jeden Falle zwei Welpenkurse ausprobieren, einmal gemischte Größe und einmal kleine Größen. Hat man ein schüchternes Exemplar erwischt, kann ich mir vorstellen, dass der bei gemischter Kursklientel überhaupt keinen Spaß mehr an der Sache hat... Zumal die größeren ja häufig echt wild sind, denke da an einen Retriever und einen Flat meines damaligen Junghundkurses - die waren einfach nicht zu bremsen.
Viele Grüße
Silvia