Huhu,
mein Hund hat ja da eine ganz extreme Meinung. Ihm wäre es ganz recht, wenn von heute auf morgen alle Männer von der Welt verschwinden würden 
Er ist bis jetzt (über 1 Jahr, er ist 2,5 Jahre alt) nur auf einen einzigen Mann freiwillig zugegangen - dieser Mann besitzt eine sehr kleine, sehr ängstliche Jacky-Hündin und ist ein seeeehr ruhiger, einfühlsamer Typ.
Ansonsten: je "schwerfälliger" der Laufschritt, je "bolleriger" die Stimme und das allgemeine Auftreten, desto schlimmer findet er die Männer (oder, wenn sie Glatze haben). Das ging so weit, dass ich bei der Arbeit bei einem Kunden im Großraumbüro immer deutlich gewarnt wurde, sobald der IT-Verantwortliche, ein 2m großer, sehr breiter Schwarzer, den Raum betrat.
Bei den weniger extremen Staturen gab es zwei Fälle - einer, leider ein hochstehender Chef, hatte totalen Respekt, weil Lima knurrte, und schlich nur noch ganz vorsichtig in unserer Nähe - fortan hasste Lima ihn, peinlich. Ein anderer, der ihn total ignorierte, aber eben auch in Stimme und Gangart unauffällig war, wurde ebenso völlig ignoriert.
Jetzt ist es halt fast sicher, dass mein Hund mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht hat. Allerdings wundert es mich genauso wie euch, dass viele Hunde von sich aus, ohne Vorfälle, sich mehr an Frauen binden. Ich kenne in meiner Umgebung eigentlich auch nur Frauen, die Problemhundetrainerinnen sind, keine männlichen Exemplare.
Vielleicht hat es auch was mit einer Entwicklungsphase zu tun? Unbewußte Ausbildung von Angst/übermäßigem Respekt in dieser Angstphase 6.-8. Monat oder so? (Reine Spekulation!)
Viele Grüße
Silvia