Beiträge von silvi-p

    Hallo Dorilys,
    dann würde ich den "besseren" Trainer fragen, wann er immer dran ist, und nur in seinen Kurs gehen, notfalls vielleicht auch schon in einen "Erziehungskurs", der jetzt vielleicht noch nicht ganz zum Alter des Hundes passt. Alles andere ist völlig Banane, glaub mir. Ich hatte jetzt ne Weile 2 verschiedene Trainerinnen, zwar "nur" im Sport, und auch beide sehr gut, aber es ist einfach Mist, wenn die Methoden unterschiedlich sind.
    Da du ja sagst, dass eure Zeit sowieso durch Schichtarbeit nur einen bestimmten Rhythmus für HS zulässt, ist das doch ne prima Entschuldigung.

    Gute Trainer muss man sich festtackern ;)
    Grüßle
    Silvia

    Hi,
    also wenn es nur um Sportlichkeit geht, könnt ihr eigentlich sehr viele Rassen in Betracht ziehen, ausgenommen vielleicht mal die Molosser (Dogge, Bulldogge und so). Für fast alle Hunde sind die "Menschensportarten" ein Witz.
    Daher würde ich auch nicht unbedingt zu nem Mali raten. Ich habe jetzt auch meinen ersten Hund, seit ca. 2 Jahren. Was ich in der Zeit lernen musste, in punkto (eigenem) Verhalten, Konsequenz, Durchsetzungsfähigkeit, ist schon enorm. Dabei hätte ich vorher nicht von mir gesagt, dass ich öfter mal 5 grade sein lasse, aber Hundeerziehung ist einfach ein anderes Kaliber. Und mein Hund ist noch nichtmal irgendwie besonders schwierig.
    Hätte ich diese zwei Jahre mit nem Mali verbracht, wäre das aber sicher nicht gut gegangen.

    Bitte überlegt es euch genau. Wie isses denn mit einem "normalen" Schäfer, oder nem netten SchäfiMix aus dem TH/TS? Wie isses mit der Schnauzerfamilie- auch alles Powerpakete?
    Zu den Sportarten noch ein Wort: falls euer Ziel dabei nicht die jeweilige Weltmeisterschaft ist, ist die Sportart kaum ein Entscheidungskriterium. Lernen tun es alle. Natürlich MUSS man keine Dogge durch einen Agility-Tunnel stopfen, aber _machen_ im Sinne von Mitmachen können das fast alle Rassen. Nicht zu unterschätzen: ihr müsst ja diese Dinge auch erstmal lernen ;)

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallöle,

    Zitat

    Ich glaub wirklich unsichere Hunde werden nicht zurechtgewiesen, sondern nur die, die erst angeben, merrken dass sie keine Chance haben und sich dann davor drücken wollen, sich zu unterwerfen, indem sie davonrennen.


    Wieso sollten sie sich unterwerfen? Muss sich bei zwei fremden Hunden immer einer davon unterwerfen?
    Ok, wenn einer doof kommt, wird er verwarnt - aber da kenne ich kein Jagen. Rüdenbegegnung: umeinander rumstaksen, einer schnappt provozierend, der andere fährt knurrend rum und schnappt mit Getöse zurück. Kein Thema.

    Zitat

    So kenn ich es von meinem Hund. wenn einer wirklich unsicher kommt (zumeist beschwichtigend und tiefer gelegt), dann wird der sicherlich nicht zurechtgewiesen, eher als lästig abgetan (verwarnt mit Lefzen hochziehen, wenn er zu lange glaubt sich unterwerfen zu müssen und Zähne putzen will).

    Halte ich für absolut normales Verhalten. Hat aber für mich nichts mit Mobbing zu tun.

    Zitat

    Ich bin nicht ganz sicher, wie ich das schreiben soll. Ob das jetzt ein "testen" ist, wie weit der Mobber gehen kann,

    glaub ich nicht, dass das hier der Fall ist, weil zunächst ja keinerlei Versuche gestartet werden, den anderen zu unterwerfen.

    Ich verstehe diese Unterwerfungsthematik nicht so ganz. Ich denke, der Mobber versucht's halt mit dem Holzhammer, so richtig dreist. Entweder der andere bleibt stehen oder er rennt davon - "super, Spaaaaaß"


    Zitat

    ob es jetzt ein "weiss nicht, was ich machen soll, ich jag' ihm mal Angst ein" ist -

    das schon eher, daher ja auch die Alternative: ich leg mich mal hin, dann traut der sich her, ich schnüffel und wer weiss, vielleicht spielt der dann mit mir...

    Ich glaube, da sind für einen Hund ernsthaft zuviele Planungsschritte notwendig. ;) Ich glaube nicht, dass Mobber "eigentlich" mit anderen spielen möchten. (*der tut nix....* :lachtot: )

    Das Problem mit der Spielerei zwischen groß und klein ist, dass man da mE seeeeehr aufpassen muss. Die Kleinen haben nach ner Weile keine Lust mehr, werden aber trotzdem totgespielt - Hilflosigkeit und Unsicherheit sind die Folge, wenn die Besitzer der großen Welpen nicht rechtzeitig den Hund rausnehmen.

    Zitat

    Wenn mir bzw meinem Rüden sowas passiert, geht der andere Hund immer in Angriffshaltung und dann in deutlich erkennbarem Jagdmodus hinterher, und immer wird direkt der Nacken von meinem Hund anvisiert. Da ist kein Spielhabitus dabei, garnix.

    und was macht deiner vorher?

    Beschwichtigen. Stehen bleiben (auf 10m oder mehr) mit Körperschwerpunkt nach hinten, Kopf zur Seite, manchmal traut er sich einen langsamen Bogen zu, aber alles sehr vorsichtig. Ist auch ganz klar - der andere steht mit gesenktem Kopf, fixierend, hocherhobener Rute da. Startklar halt...
    Manchmal treffen wir auch sozial korrekte Hunde, die dann ebenfalls beschwichtigen, einen leichten Bogen gehen und vorsichtig begrüßen. Alles in bester Ordnung und ich freue mich.

    Hui, dann werd ich mich mal zurückhalten, damit wir hier nicht völlig am Problem der TE vorbeiquatschen ;)

    Grüßle
    Silvia

    Hi Onyx,
    will jetzt keine Diskussion ohne die TS starten, aber ich antworte dennoch mal gezielt auf deinen Beitrag.

    Ich glaube schon, dass es Mobbing gibt. Ich denke, es gibt Hunde, die andere unsichere Hunde "zurechtweisen". Ich bin nicht ganz sicher, wie ich das schreiben soll. Ob das jetzt ein "testen" ist, wie weit der Mobber gehen kann, ob es jetzt ein "weiss nicht, was ich machen soll, ich jag' ihm mal Angst ein" ist - (erzwungenes) Spiel ist das meiner Meinung nach nicht, und ich glaube auch, dass Hunde daraus Bestätigung (Selbstwert) ziehen. Wenn mir bzw meinem Rüden sowas passiert, geht der andere Hund immer in Angriffshaltung und dann in deutlich erkennbarem Jagdmodus hinterher, und immer wird direkt der Nacken von meinem Hund anvisiert. Da ist kein Spielhabitus dabei, garnix.

    Platz oder sitz ist ja nicht so die Frage, ich denke aber, Platz ist schwieriger ablenkungssicher hinzukriegen. Der Vorteil mit der Augenhöhe ist aber definitiv da.

    Was sagt denn Sanafrauchen dazu?

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo Sanafrauchen,
    bzw Onyxvl,

    ich denke, ich würde sie nur sitzen lassen und erstmal keinen Kontakt zulassen.
    Zum Mobben wird sie wahrscheinlich schon angestachelt, wenn sie die Unsicherheit spürt, und das tut sie auch schon, wenn der andere zB stehenbleibt, sich zurücklehnt oder ähnliches. Da wird es dann schwierig, wenn sich die Kette "Sitzen-Schnüffeln-Mobben" etabliert, da hast du ja nix gewonnen. ( onyxvl - ich glaube, es geht gar nicht darum, dass die Hündin den anderen Hund mit Beute verwechselt - es ist rein das Mobben eines unsicheren Kollegen. Die feine Nase stellt mE schon fest, dass das ein Hund ist, trotzdem wird er gejagt.)

    Daher würde ich zunächst Sitz/Platz in allen möglichen Situationen üben, es total sicher machen. Dann bei kleinen Hunden üben "Platz-Frauchen angucken-weiter gehts" - ohne Kontakt. Funktioniert der Teil mit "Frauchen angucken", könntest du es mal mit einem kleinen oder mittleren Hund versuchen, der nicht ganz so unsicher ist. Deine Hündin sollte aber gut abrufbar sein, sonst verdirbst du es dir ja in kürzester Zeit mit den anderen...
    An sich würde ich aber versuchen, die ganze Situation "wir treffen kleinen Hund" anders zu gestalten, der Schwerpunkt wäre für mich eher beim Ignorieren (zunächst), damit sie ihren Mobbing-Spaß nicht mehr hat.

    Viele Grüße mit gemobbtem und selber mobbendem Rüden
    Silvia

    Hm,
    ich check das nicht - soll sie jetzt die ganze Zeit in der Box bleiben?
    "Belohnst" du sie, wenn sie in der Box ist und Kunden kommen? (Also, lernt sie, dass Kunden was Gutes sind?)
    Ansonsten ändert das ja nix am Problem, ich meine, wenn sie mal nicht in der Box ist, wird sie sich ja wieder gleich aufführen, oder?

    Oder hab ich jetzt was überlesen...?
    Viele Grüße
    Silvia

    Hi,
    also ich hab schon länger nix mehr mit Pferden am Hut, aber als ich mich für Pferdeclickerei interessiert habe, bin ich drauf gestoßen, dass viele erstmal das Berühren von Dingen klickern, um zB dem Pferd Angst zu nehmen.

    Ich denke, du kannst auch viele Bodenarbeitsgeschichten klickern, "Steh", Huf heben oder so.

    Grüßle
    Silvia

    Hi Steffi,
    ich wollte gestern schon etwas schreiben, aber ehrlich gesagt, kann ich gar keinen Rat geben, so vielschichtig und vor allem gefährlich, wie diese Situationen sind.
    Es wäre ja mein absoluter Horror, solche Angst vor meinem Hund zu haben, und ich bewundere dich dafür, dass du an dir arbeitest und versuchst, alles wieder sicherer zu machen.

    Ich hoffe, das geht so gut weiter wie die letzten Abende. Ist bestimmt auch für deine Freundin belastend.

    Viel Erfolg
    Silvia

    Warte mal bis Murmelchen das Thema entdeckt. Ich glaube, sie wünscht sich als nächsten Hund einen Bauceron.
    Aussprechen tut man es übrigens Bo-ße-rong (also die letzte Silbe hat einen Nasal. Vorne wie Soße, Sauce, bloß mit B :) ).

    Ich weiß nur rudimentär was, werden viel für VPG (in F) benutzt, hoher Schutztrieb, Arbeitstiere, viel mehr weiß ich nicht. Es gibt auch einen Farbschlag, der Harlequin (Harlekin) genannt wird, entspricht einer teilweisen Merle-Färbung. Die beiden Bauceron-Damen, die ich kenne, sind ziemlich wild und echte Agi-Kanonen, und das bei DER Größe.

    Dann mal viel Spaß bei der Recherche :)
    Grüßle
    Silvia

    Tja,
    ich hab das erste Mal auch gerade hinter mir. Allerdings hab ich ne schöne Narbe davongetragen. Musste aufgemacht werden.

    Bei mir waren es Leute, die auch noch offen zugegeben haben, dass der Hund "manchmal total lieb ist und spielt und manchmal so böse". Na toll, dass das immer wieder neu (mit FREMDEN HUNDEN wie meinem) ausprobiert wird.
    Und dass man dann sang- und klanglos daneben steht, wenn der Gute seinen Austicker kriegt und den anderen Hund niedermacht. Hallo? Leine? Hund sichern? HH ansprechen?

    Vielen, vielen Dank dafür... Ich kann mich auch nur wundern.
    Viele Grüße
    Silvia