Beiträge von silvi-p

    Huhu Tom,
    also, ich male mal ganz schwarz:

    - Besucher werden verbellt, möglicherweise angezwickt. Gut, du sagst, dir, dann kommt Hund auf seinen Platz. Womit du nicht rechnest: der Besuch steht auf oder reißt in Freude oder weil er gerne gestikuliert die Arme hoch. Schneller als der Blitz steht der Pinscher neben ihm und zwickt ihn. Was machst du?
    - klassisches Alter, in dem der Jagdtrieb ausbricht. Du machst Schleppleinentraining. Zum Spielen machst du die Schleppe jedoch ab, wegen Verletzungsgefahr. Aus dem Spiel raus nimmt dein Hund eine Fährte auf und ist weg. Du kannst aber für die täglichen Gassigänge auch nicht auf Wege ausweichen, auf denen du niemanden triffst. Was machst du?
    - Dein Rüde wird erwachsen. Wegen dem vielen Schleppentraining hat er in letzter Zeit relativ wenige Hunde getroffen, sodass er beim Anblick fremder, intakter Rüden unsicher wird und Theater an der Leine macht. Die anderen Halter scheren sich nen Sch*** und lassen ihre Hunde laufen. Was machst du?
    - Pinscher sind Wachhunde. Du hast eine neue Freundin (hypothetisch). Der Pinscher schläft nachts in deinem Zimmer oder sonstwo. Wenn deine Freundin nachts aufs Klo oder was trinken geht, verbellt/-knurrt dein Hund sie. Sie bekommt Angst. Was machst du?

    Das Thema bei Pinschern, finde ich, liegt nicht bei Sitz/Platz/Fuß. Sie sind äußerst gelehrig, und wenn man die richtige Motivation gefunden hat, lernen sie enorm schnell. Es ist vielmehr dieses Wachhund-Erbe gepaart mit dem Einschießen auf eine Person, woraus Probleme (je nach Halter ProbleME oder ProblemCHEN) entstehen können.
    Meiner Meinung nach reicht es bei fast keinem Hund aus, zu sagen, jemand ist mit Hunden aufgewachsen. Kaum jemand hat nämlich dabei die Verantwortung für die Erziehung getragen, und wenn, dann waren die Ansprüche an die Erziehung sicherlich nicht mit den heutigen zu vergleichen (Hund soll schließlich weder bellen, noch sich bei Unannehmlichkeiten wehren, noch jagen, noch...).

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo Tom,
    ich würde als Ersthundehalter die Finger von einem DP-Junghund lassen. Gerade im Alter von 9-14 Monaten fangen sie nämlich an, richtig Faxen zu machen, und viele werden in diesem Alter abgegeben, weil die Halter überfordert sind. Dann hast du auch überhaupt keinen Vorteil gegenüber einem Welpen, der Hund ist eher schon vor-"versaut" als vor-"erzogen".

    Zum Thema DP für Ersthundehalter... für diese Hunde ist Konsequenz und Souveränität alles. Sie denken gerne eigenständig und reagieren auch - schnell. Mit sowas muss man umgehen können. Ich habe noch nie einen Hund erlebt, der so ratz-fatz entschieden und gehandelt hat. Egal, ob es um Wild oder um Besucher geht.

    Ich würde mich eher fragen, warum bei diesem Züchter Junghunde zu haben sind. DP sind so gefragt, es gibt relativ wenig Welpen, warum bleibt dann der Züchter auf seinen Tieren sitzen? (Wenn es kein Abgabehund ist.)

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu Gizmo,
    bin zufällig auch da. Der Transporter (TV) ist mir grad langweilig ;)
    Das mit dem Urlaub ist natürlich Mist. Von den Daten her gibt es ja eigentlich nicht viel Spielraum, wenn die Hündin trächtig wird. Vielleicht ne Woche hin oder her, aber sonst? Achso, wann sie läufig wird ist natürlich nicht so super-planbar :headbash:
    Tjaaa....
    Ich find's halt schwierig. Einerseits ist es ein Welpe, der noch nicht sooo sehr verdorben sein kann. Andererseits würde ich den Verpaarungen dort nicht trauen. Die letzte, die ich gesehen habe, hatte in der AT 2 (!!) Rüden gleich doppelt. *hust* Linienzucht kann man das nicht mehr nennen. Das muss nix für den Welpen heißen, aber wie gesagt, ich wär da prinzipiell nicht so begeistert. Ich persönlich, wenn ich mir einen Rassehund vom Züchter hole, möchte, dass alles passt - Verpaarung, Aufzucht, Verhältnis zum Züchter (also soweit, dass man sich einigermaßen gut versteht). Deswegen will ich ja einen Rassehund, weil ich Zucht im Sinne von "Planbarkeit" und ggf späterem Deckeinsatz bei Rüden gut finde. Sonst könnt ich mir ja auch einen Hund von ner TS-Orga holen, wo mir eine Pflegestelle ein bissel was erzählt und ich ihn dann mitnehme.
    Bei wem warst du denn bis jetzt, bzw: welchen Züchter hattest du dir ausgeguckt?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    also wenn du schreibst, "Auch bei der Sozialisation kann man sich sicherlich mehr ins Zeug legen... " dann wäre das für mich Grund genug, den Welpi nicht zu nehmen.
    Es gibt Züchter, die legen da Wert drauf, und von denen bekommst du auch einen Hund, wenn du sogar jetzt schon alles in punkto Betreuung etc geregelt hast (weil das zeigt, dass du dir echt Gedanken machst). Warum solltest du für das viele Geld einen Hund nehmen, der nicht in allen Punkten deinen Ansprüchen entspricht und damit diese beiden in ihrem Tun unterstützen?
    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    du sagst immer, du bist so wahnsinnig konsequent, aber wenn sie Radau in der Box macht, kommt sie wieder raus? Das halte ich nicht für konsequent.

    Das Thema Box wäre aber momentan für mich das Wichtigste: Hund muss in der Box oder in seinem "Laufstall" (unter der Treppe) bleiben können, ohne dass IHR ihn beachtet - DAS IST GIFT, DANN KANN ER NICHT LERNEN, DORT ZU SCHLAFEN.
    Das gilt für die ganze Familie.
    Du sagst, sie schaut euch zu, wenn ihr vorbeilauft - also guckt ihr hin.
    Das merkt sie.

    Es geht NICHT darum, dass du auf Zehenspitzen vorbeigehen sollst, damit sie schlafen kann, es geht darum, dass wirklich KEIN MENSCH sie beachtet, wenn sie dort ist. Nur so kann sie lernen, dass diese Orte Rückzug, Ruhe und Schlaf bedeuten. Dann wird sie auch lernen, dort zu schlafen, _obwohl_ ihr vorbeigeht.

    Nicht ihr müsst euren Alltag "leiser machen", sondern der Hund muss lernen, dass er an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten Ruhe zu halten hat. Geht aber nur, wenn er merkt, dass er dort keinerlei Aufmerksamkeit mehr bekommt, bis ihr es wieder entscheidet und ihn heraus lasst.
    (Irgendwie wiederhol ich mich glaube ich. *g*)

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    *klugscheiß* das heißt "Pass", nicht "Pas".*klugscheiß-aus*
    Der Hund setzt beide Läufe einer Seite gleichzeitig nach vorne, anstatt vorne-links zusammen mit hinten-rechts. Es kann leicht schwankend aussehen. Ich glaube, die kurzhaarigen Jagdhunde machen das auch oft (Viszlas?), und die können da richtig schnell werden. Gib es mal in die Suche ein, ich glaube, wir hatten das Thema schon mal.

    Mein Hund macht das, wenn er übermüdet ist. Bei manchen Hunden deutet es auf ein Problem mit dem "Gangwerk" hin.

    Kann alles sein, muss es aber nicht. Ist es bei euch sehr heiß zur Zeit?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    ich schließe mich schnauzermädel und thera an.
    Ganz schlimm isses, wenn meiner erstarrt und eben auch diesen gebogenen Hals macht. Meist passiert das über dem Nacken des anderen (mag ich nicht!), und der andere wird fixiert.

    Stoffelfrauchen,
    ich denke, "größer machen" und dieses "leichte drohen" mit schwanenhals über dem nacken gehen fließend ineinander über. ich hab auch schon oft gesehen, dass der hund zwar einfriert, dabei aber noch nicht unbedingt fixiert. das wäre für mich ein anzeichen, dass er keinen ärger will. vielleicht ist es bei deinem so.

    Hochinteressantes Thema.
    Mein Problem dabei ist: wenn meiner erstmal eingefroren ist (bei seinen Hassobjekten) hat er sich früher trotzdem nach kurzer Zeit wieder entspannt - geschüttelt - ist weitergegangen. Dies fällt im Moment weg. Ich kann ihn da aber nicht mehr abrufen. Wir sind den Hassobjekten zwar in letzter Zeit nicht mehr begegnet, aber ich ahne Schlimmes, denn es sind solche, die entweder an einer Flexi ohne Stopp oder ganz ohne Leine unterwegs sind.

    Wir werden sehen.
    Grüßle
    Silvia