Beiträge von silvi-p

    Puh,
    also es ist ja wohl klar, dass Stoff und Leder genauso Mist sind wie Kette, wenn ein Hund zieht. Ziehende Hunde gehören ins Geschirr und wenn überhaupt dann nur für kurze, konzentrierte Arbeit ans Halsband. Ich persönlich konnte noch keine Erfahrung mit solchen Triebraketen sammeln, die bei der UO auf dem Platz rumzerren, aber spontan würde ich sagen, beginnen wir doch mit Freifolge und machen erst später, wenn der Hund das Hörzeichen FUSS kapiert hat, die Leine an die Kette?
    Mein Hund läuft im Alltag hauptsächlich mit Halsband (Kette oder Stoff), weil er zu 99% frei läuft und Geschirre hasst.

    Alina,
    ich finde, dass sich bei einer Kette das Understatement dadurch ausdrückt, dass keine "superverrückten Stoffe" oder "wilde Materialien" wie oranger Fusselfellstoff oder so Verwendung finden. Soooo viele Leute machen Halsbänder oder Geschirre als Maßanfertigung, und da wird immer noch ne wildere Borte gesucht. Die Ketten sind immer gleich, einfach Metall und kosten 3,95 (oder so) ;)

    Bentley: (danke :) ) Mein Hasi hat 34-35cm Halsumfang. Soviel hat doch ein Boxerle sicher auch als Jungspund schon? (Aber ne Kette dafür finden ist schon nicht einfach. Musste für die Curogan extra auf die Messe.)

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    also ich bin ja beim Hundesport eher ein Wattebauschwerfer.
    Trotzdem habe ich für meinen KLEINEN Hund drei Ketten, alle ohne Stop. Eine Ausstellungskette mit höchstens 5mm Durchmesser, die ich ihm eher als Deko anziehe, zB zusätzlich zum K9 :headbash: , und zwei "normale" Ketten, Edelstahl und Curogan.

    Ich finde sie auch sehr praktisch, und ich finde sie understatement-mäßig schick, einfach und funktionell. Wird die Leine drangemacht, dann in beide Ringe, also nicht auf Zug. So war es bei der Prüfung auch.

    Ich finde, sie steht ihm gut:

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    Grüßle
    Silvia

    Hi Janina,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
    Ich bin nur kurz drübergegangen. Das mit der Körpersprache könnte ein Fakt sein, bin aber nicht sicher - hab auch schon öfter im Hocken das apportierte Ding entgegen genommen. Aber seitlich drehen und freuen/rumhüpfen klingt gut.
    AUS brauche ich überhaupt nicht zu sagen. Er nähert sich, und ab ca. 50cm, und ganz sicher sofort, wenn er vor mir sitzt, geht das Maul auf. Er spuckt mir das Ding nicht auffordernd hin, im Sinne von "nochmal! mach weiter!", sondern es sieht wirklich aus, als wäre es ihm (plötzlich - beim Bringen ist alles ok) unangenehm im Maul.
    Er hat das schon immer so gemacht, seit wir mit dem Apportel üben. Er nimmt es mir auch nicht gerne aus der Hand. Achja: Apportel ist rückwärts aufgebaut (Futterbelohnung), Dummy als Beute (mit Trieb, Hinterherwetzen und so). Dummy mag er ganz, ganz selten mal behalten. Aber eigentlich lässt er alles sofort los, wenn ich eine Hand dran tue. Zergeln kann ich mit ihm nicht. Seltene Ausnahme sind Stöckchen im Garten.

    Bei dem Teil mit dem "Halten auf Distanz" bin ich noch nicht so sicher, ob ichs kapiert hab.

    Zitat

    Klappt das, so würde ich versuchen den Dummy irgendwie fest zu machen, sodass er ihn nicht fallen lassen kann. Nun würde ich auf diese Distanz ein längeres Halten des Dummys erarbeiten und (ebenfalls auf Distanz) bereits ein Kommando für das Halten (denn runterwerfen kann ers ja nicht) einführen. Hat er verstanden das er so lange halten muss bis du auflöst, kannst du dich ihm langsam bei dieser Übung nähern, bis es schließlich auch klappt wenn du daneben stehst, wenn du vor ihm stehst und der Dummy zwischen euch ist, wenn du die Hände neben den Dummy legst, etc.

    Du meinst, den Dummy irgendwo mit Schnur oä so befestigen, dass er ihn zwar nehmen kann, aber nicht mehr? Und dann Zeitfenster fürs "nehmen und behalten" aufmachen, immer noch mit festgemachtem Dummy?
    Das wäre sehr interessant, mal sehen, ob er das kapiert.

    Auf jeden Fall herzlichen Dank!
    Silvia

    Huhu,
    darf ich mich hier mal dranhängen?
    Ich hätte da ein generelles Apportproblem.
    Also: Hund mag das Apportieren. Er bringt mir Futterdummy und auch Apportel gerne und zügig, ob mit oder ohne Impulskontrolle, und springt dabei manchmal freiwillig über Hindernisse.
    Allerdings: sobald er bei mir ist, ist das gebrachte Ding eine "heiße Kartoffel", die man schnellstmöglich loswerden muss. Er macht einfach das Maul auf und lässt das Ding fallen. Als würde es ihm plötzlich wehtun.

    Wir haben ein großes (250gr) und ein kleines (125gr) Holzapportel, Szene ist bei beiden gleich. Ich hab folgendes versucht: Sofa sitzen, Hund Apportel nehmen lassen, _versucht_, Haltezeit zu klickern. Geht nicht. Kriege einfach kein "Zeitfenster", das ich ausweiten könnte, er nimmt das Teil und macht sofort wieder das Maul auf. Außerdem ist es ihm sichtlich viiiel zu langweilig.
    Hab auch versucht, mit dem Apportel mit ihm zu spielen und ihn dabei zum dran Ziehen zu motivieren (Klick, wenn er fester draufbeißt). Aber das ist sooooooo kurz, wenn er es überhaupt tut... Da klicke ich wohl nicht schnell genug.

    Hättet ihr noch Tipps für mich? Umwickeln? Mit was?
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    schließe mich yane an, bzgl der Gründe, warum keine kleineren Hunde im Obi zu sehen sind. Eine Bekannte von mir hat einen Chi-Mix. Er ist wirklich winzig, hat aber in Berlin an der SGSwhv (??? kann mir den Namen vom Verein nicht merken) - Kreismeisterschaft (Anfang Juli war das) teilgenommen. Ich meine, sie hat diesen Sommer mehrfach über 295 Pkt erzielt.

    Kleine Hunde werden einfach unterschätzt, wobei mir immer noch nicht in den Kopf will, warum sie für "doof" gehalten werden.
    Wenigstens habe ich in Bayern schon ZWEI weitere Zwergpinscher im Agi, und ich weiß von noch einem (Saarland). Terriervolk, zieht euch warm an!! :) :)


    Grüßle
    Silvia

    Ist mir auch schon passiert.

    Ich hab mir dazu zwei Sachen überlegt (gerade vorgestern, als ich beim Joggen mal wieder einen unabrufbaren Hund traf und meinen notgedrungen ableinen musste).

    1) Ich verlange bei solchen Begegnungen (ich gepennt, mein Hund aber offensichtlich interessiert) kein HIER, sondern eher ein WARTE. Macht es meinem Hund einfacher, weil er dann zumindest noch gucken kann. Dann kann ich ihn nämlich abholen und ggf anleinen/weggehen, wenn ich merke, Kontakt ist unerwünscht. Wenn ich merke, der andere kommt sowieso auf ihn zu, kann ich das WARTE ja auch mit GEH GUCKEN auflösen.

    2) Ich finde es in JEDER Situation Mist, gegebene Befehle nicht durchzusetzen. Denn so erzieht man sich einen Hund der Art "der hört super, außer wenn dies oder jenes oder solches oder Vollmond oder Montag oder...". Soll heißen, irgendwann weicht man damit Befehle auf. Das gilt auch für die "Sekunden", die man nach einem HIER toleriert.

    Fazit - genau drüber nachdenken, wann man einen Befehl gibt. Aber immer durchsetzen. In der konkreten Situation hätte ich wahrscheinlich gar keinen Befehl mehr gegeben. Ich vermeide es auch, wenn es nicht absolut unbedingt sein muss, meinen Hund aus "Begrüßungen" abzurufen. Aber das liegt nicht daran, dass ich da keinen Gehorsam erwarte, sondern daran, dass ich diese Situationen völlig entspannt haben will.

    Grüßle
    Silvia

    Kannste absolut nix machen. Hasse ich auch. Habe aber den Vorteil, dass mein Hund kleiner ist, und bis sich das Kind genähert hat, meist schon wieder weg ist (an der Leine um mich rum) ;)

    Sobald man irgendwas sagt, ist entweder der Hund oder man selber böse. Rechne da NIE mit Einsicht.

    Grüßle
    Silvia

    Tja,
    echt interessant. Mein Hund HASST mittlerweile den Mantel.
    Bei leichten Minustemperaturen, Wind und Schneeregen geht garnix ohne Mantel, da wir 1. erst durch Wohngebiet müssen und 2. mein Hund sowieso nicht spielt. Sind dagegen dieselben Temperaturen von blauem Himmel und Sonne begleitet, und windet es vor allem nicht, zieh ich ihm auf keinen Fall den Mantel an, die Sonne scheint da zu reichen.
    Unser Training findet einmal wöchentlich von 1930-2030 statt. Ja wie beknackt wäre ich denn, wenn ich meinen Hund in den Pausen nicht einpacken würde. Picknickdecke und Mantel sind da ein Muss.
    Grüßle
    Silvia

    Ich finde nicht unbedingt, dass er *dringend* zunehmen sollte. Warum sollte dein Hund speckig werden? Ist er apathisch?
    Du schreibst, "über den Rippen ist nicht gerade viel Fett zu spüren" - ist da was? Wenn ja, reicht's doch? Bei der Größe würde ich sagen, das ist immer noch ein "Junghund", der sich "großhungern" soll.

    Ansonsten würde ich auch zu solchen Sachen wie Sahnequark (Extramahlzeit mit Banane) oder Schmalz tendieren. Die kann man nachher gut wieder weglassen. Wenn du jetzt auf ein anderes Futter umsteigst, musst du wieder ewig austarieren, bei welcher Menge er zunimmt, welche gerade so geht, und wann er abnimmt.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    schließe mich LeniDee an.
    Schaue ganz genau aufs Spiel und brich ab, solange es noch "gut geht". Macht ja nix, wenn der Abbruch "zu früh" kommt, Hauptsache, es eskaliert nicht.

    Kennst du souveräne Kleinhunde, also welche, denen so schnell nix zuviel wird? Mit denen würde ich sie in nächster Zeit vermehrt zusammenbringen.

    (Ich schätze, den Kleinhunden wird das Spiel irgendwann zuviel, wobei deine Hündin - ganz Labbi - vielleicht die Zeichen nicht so schnell wahrnimmt. Dann schnappen die Kleinen als "letzte Ansage" und prompt werden sie gemaßregelt. REIN HYPOTHETISCH!)

    Viele Grüße
    Silvia