Huhu,
mach es dir nicht unnötig schwer.
Ob du ihn in dem einen Zimmer lässt, die Zimmertür schließt, und er nicht mitkann, ODER ob du ihn in der Wohnung lässt, die Wohnungstür schließt und er nicht mitkann ist für den Hund erstmal dasselbe.
Wenn er mit der Sache "nur 1 Zimmer" (statt 3) nicht klarkommt, spricht das für einen _kleinen_ Kontrollzwang: "immer Haustür bewachen", der für die gesamte Hund-Mensch-Beziehung Problemchen machen KANN.
Ich finde es sogar einfacher, die Hunde daran zu gewöhnen, in einem bestimmten Zimmer zu bleiben, weil man das anfangs auch so üben kann, dass sie zwar im Zimmer alleine bleiben, aber man in der Wohnung ist. So ist das Üben einfach stressfreier, kann besser nebenher gemacht werden und so.
Ich hab das mit meinem Hund in der alten Wohnung auch so geübt, der musste schonmal einen Vormittag alleine im Wohnzimmer bleiben, während ich zB im Büro andere Sachen gemacht hab.
Übrigens ist es gar nicht so sehr das Problem, wenn immer, wenn er alleine bleiben soll, das Radio angeht, das hängt sehr vom Hund ab. Manche kommen mit dem Alleine bleiben besser zurecht, wenn es da "Rituale" gibt, an denen sie sich festhalten können.
Achja, und: wenn ich irgendwo reingehe, wo der Hund vor der Tür sitzen bleiben kann, bis ich wieder rauskomme, ist das was totaaaaal anderes, als wenn ich rausgehe und völlig "außer Kontrolle" (für den Hund) bin. Sehr viele Hunde, die nicht alleine bleiben können, haben kein Problem damit, dass Herrchen/Frauchen duscht!
Grüßle, hups, lang geworden!
Silvia