Beiträge von silvi-p

    Supi,
    doch noch ein paar Ideen...
    Ich antworte mal auf ein paar Aspekte, mir ist aufgefallen, dass der Eingangspost wohl nicht so klar war...

    Es geht um draußen, also zur Tür rausgehen und Lage checken brauch ich nicht.
    Ich bin sehr sicher, dass es Unsicherheit ist, *er* (wie kommt ihr denn auf sie? ;) ) zeigt da deutliche Körpersprache.
    Das Kernproblem ist, dass wir a) ohne Leine gehen (ich geh nur kurz zur Terrasse raus auf die Wiesen zwischen den Häusern - und Leine würde nichts ändern!) und dass er b) sich da so reinsteigert.
    Er kann zwar SITZ, aber noch nicht so zuverlässig, auf Entfernung... öhm ich glaub nicht. Wir sind am Üben (er hat nichts gelernt, bis er zu mir kam).
    Ich selber bin ruhig, allerdings fehlt mir irgendwie die Handhabe, ihn da aus seiner Aufregung rauszuholen, deswegen werde ich böse - ich kann den um halb 12 nicht einfach kläffen lassen, bis er sich ausgekläfft hat!

    Das Alleine gehen scheitert daran, dass er dann vom Wohnzimmer aus die Nachbarn weckt... Er kann im Auto ganz alleine bleiben, aber noch nicht zuhause.

    Ich hab angefangen, rein bauchmäßig, ihn ranzuholen und ihn zwischen meinen Beinen sitzen zu lassen, einfach, um irgendwas zu tun, nachdem er auf "kernige" Ansagen nicht reagiert. Scheine ja nicht falsch gelegen zu haben. Allerdings geht es dann ewig weiter mit so einem "Hinterhergewuffe"... Auch nicht so richtig mein Ziel... Nachher kippt das noch und er verbellt erst Recht aus dem "sicheren Hafen" raus...

    Was meint ihr?
    Danke schonmal
    Silvia

    Huhu,
    ich kann dich gut verstehen, ich habe mit meinem Zweithund momentan dasselbe Problem. In der bestehenden Anfängergruppe ist das Niveau der Teilnehmer so unterschiedlich, dass ich mit der Trainerin abgemacht habe, dass ich teilweise eigenes Süppchen kochen darf. Also eben 10x Tunnel (von beiden Seiten, mit leichtem Knick, mit ner Hürde davor, mit ner Hürde dahinter...), 20x Kontaktzonen etc, und nur teilweise bei den "Gerätekombis" mitmache.
    Mir ist das wichtig, weil dieser Hund richtig fetzt, und ich will seine Motivation dazu erhalten und ihn erstmal nicht verwirren. Daher mach ich momentan, solange wir die Geräte nicht richtig beherrschen, nur Sequenzen, wo er problemlos durchkommt, wenn dann ein Tunnel in U-Form dabei ist, ist das Herausforderung genug. Die anderen können schon ein bissel längere Sequenzen machen und langsam mit Wechseln beginnen. Mit dem Kleinen mache ich auch erst seit.... 3 Wochen? Agi.

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich würde an deiner Stelle im Anfängertraining weitermachen. Dein Hund sollte die Geräte sauber kennenlernen. Normalerweise macht man im Anfängertraining keine "Parcoure", oder höchstens so 4-5 Geräte nacheinander, ohne große Schwierigkeit für den Hund. Der Schwerpunkt sollte wie gesagt darauf liegen, zB einen Reifen und eine Wippe sauber zu arbeiten, oder den Slalom zu vertiefen.
    Das Laufen bringt dir insofern nicht viel, als dass du irgendwann bei einem Gerät hängenbleibst, das dein Hund noch nicht kann (wie bei dir mit der Wand). Klar macht es uns mehr Spaß als 10x nacheinander den Reifen springen zu lassen, aber wenn die ganze Gruppe insgesamt weiter ist und es in dieser Gruppe zB um Führtechnik geht, bist du da vielleicht im Moment noch nicht ganz richtig...
    Wünsche weiterhin viel Spaß!
    Silvia

    Huhu,
    ich hab ja nun seit kurzem (2 Monaten) meinen Zweithund.
    Es ist unglaublich, wie offen und zugänglich er ist, er interessiert sich für alle Leute und geht zu jedem Schmusen. Mein Ersthund ist da ja das totale Gegenteil, er entdeckt Fremde erst jetzt, nach fast 4 Jahren, als potentielle Leckerli-Spender, bleibt ihnen gegenüber aber äußerst skeptisch.

    So, das Problemchen stellt sich erst nachts. Mein Ersthund ist ein ruhiger Typ, der nachts Fremde so uninteressant findet wie tagsüber. Klar, wenn irgendwo rumgebrüllt wird (von Betrunkenen) war er auch schon auf Hab-Acht, aber das halte ich für normal.
    Der Zweithund hingegen ist nachts total das Gegenteil von tagsüber. Er findet jeden Menschen komisch, klar, die kommen ja auch alle aus dem Dunkeln (weil bei uns nicht jede Ecke der Grünanlage ausgeleuchtet ist) ---- und vor allem: VERKLÄFFT er alles und jeden lautstark, auch größere Hunde, weil er letztens vom Goldi aus unserem Haus böse gemaßregelt wurde. DAS finde ich total Sch***, weil a) es spät ist und b) wir hier in der Grünanlage zwischen einigen Wohnblöcken die letzte Pipirunde drehen, dh, es sind sehr viele Menschen im Umkreis.
    Ich bin es halt von meinem Ersthund auch überhaupt nicht gewohnt, der hat NIE die Klappe aufgemacht. Wenn meinem Ersthund was suspekt ist, knurrt er, aber dann war's auch ernst gemeint, würde sich die Person zB dann nähern, müsste ich eingreifen.
    Der Zweithund ist bloß "irgendwie aufgeregt" und kriegt sich dann auch schlecht ein. Er meint es sozusagen gar nicht so :hust:

    Was kann ich tun, damit er mit der Kläfferei aufhört?
    Der Große steigt auch noch mit ein! (Wobei ich den schneller wieder ruhig kriege, weil er sein Abbruchsignal kennt.)
    Und wie gesagt, der Kleine kriegt sich nicht richtig ein. Werde ich böse, duckt sich der Kleine oder bleibt in Abstand zu mir, hört aber natürlich nicht auf, zu kläffen.
    Ich möchte halt um Himmels Willen hier nicht negativ auffallen, es ist so eine nette Anlage, aber mit zwei Hunden steht man halt überall sofort im Fokus.

    Bitte, Ideen???
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich glaube auch, dass das total individuell ist!
    Mein Ersthund respektiert mich sicherlich, aber er würde nienienienie auf den Gedanken kommen, mir einfach so die Hand abzuschlecken, geschweige denn das Gesicht!!
    Der Zweithund dagegen ist der Meister-Profi-Abschlecker, bei jeder Gelegenheit werden mein Ersthund und ich "geputzt". Auch wenn man zB mit ihm auf dem Sofa sitzt und ihn einfach ansieht, kann es sein, dass er einem ganz kurz mit seinem kleinen Waschläpple ins Gesicht fährt, ganz überraschungsmäßig. Ein Bekannter sagte daraufhin ganz trocken - "ok Igor, du hast gewonnen" :D
    Ich weiß, dass ich ihm das abgewöhnen sollte, aber ich finde es irgendwie goldig, mich stört das nicht großartig (also Hände - Gesicht finde ich nicht so dolle.)

    Grüßle
    Silvia

    lilactime,
    ich glaube, das war ganz anders gemeint.
    Ich glaube, es war so gemeint, dass ich als Ersthundeführer es mir doch nicht antun muss, mit einem noch nicht sicher ausgebildeten Hund an der BH teilzunehmen und zusätzlich zu den eigenen "Patzern" auch noch die des Hundes fürchten zu müssen. Als Ersthundeführer muss man ja auch die Situation zum ersten Mal mitmachen, und da hilft es eben der eigenen "Stimmungslage", wenn wenigstens der Hund was kann.
    Wenn jemand schon x Prüfungen gelaufen ist und das mit einem Gähner abtut, kann der da entspannter reingehen und den Satz "mal sehen, ob wir durchkommen" tatsächlich so meinen.
    Grüßle
    Silvia

    Verena,
    ganz platt gesagt, wenn dein Herzchen die Nase zwischen Schritt 30 und 50 runternimmt, wird euch das nicht die Prüfung kosten, vor allem nicht, wenn sie beim Kehrt wieder bei dir ist und die anderen Fußstrecken gutgehen. Mach dir keine Sorgen.
    Viele Grüße mit gedrückten Daumen
    Silvia