Puh,
also ich bin dann scheinbar auch totaaaaal neurotisch.
Ja, ich nehme Rücksicht auf meinen Hund, aber vor allem auch auf die fremden Hunde.
Da meine zu zweit sind, dürfen sie NIE direkt zu einem einzelnen anderen Hund hin*stürmen*. Das heißt - da muss ich differenzieren: meist sind sie im Freilauf entspannt und unterschiedlich schnell am anderen Hund interessiert. Da dürfen sie, weil sie eben nicht stürmen und eigentlich immer zeitversetzt Kontakt aufnehmen. Sehe ich, dass der andere angeleint ist, werden beide direkt gestoppt, angeleint und daran vorbeigeführt. Ist mir WURSCHT, paar Meter weiter werden sie wieder abgeleint und weitergeschickt. Würde ich sie nach dem Stoppen freigeben, würden sie hinstürmen. Deshalb werden sie nur freigegeben, wenn der Halter und ich das absprechen und der andere das ok findet.
Was ich total daneben finde (gerade am Sonntag gehabt) - Hunde, die röchelnd quer über den Weg in der Leine hängen und unbedingt zu meinen (angeleinten) hinwollen. Mir würde im LEBEN nicht einfallen, diesen Hunden einen Kontakt zu ermöglichen, ich gehe also auch zügig weiter. Erstens reagiert bei sonem Energielevel mein Ersthund schnell angep*sst, und zweitens würde ich solches Verhalten (aufregen, zerren) nie bestärken wollen. Dafür kriege ich dann zu hören "Ach jeeeh, die dürfen wohl nicht!"
Nein, so dürfen sie auch nicht, seien SIE froh drum!
Es ist schon echt geilomat, was man als Hundehalter so alles erlebt.
Achja, sehr cool war auch der Mann mit dem Aussie-Verschnitt an der Leine. Meine angeleint (Meterleine), seiner auch (Führleine). Ich sag auf so 5-6m Abstand "bitte nicht hinlassen", drehe mich um, um Kackhaufen aufzusammeln, da merke ich, wie sich mein Ersthund ziemlich anspannt. "Bitte nicht hinlassen" hieß für den Typen wohl, dass 50cm reichen. *seufz* Da kam auf Nachfrage auch nur irgendein Gebrabbel von wegen "Hunde unter Kontrolle halten können"... ahaaaaa...
Grüßle
Silvia