Das hört sich gut an, vor allem, dass die Hindernisse zwischen Foundation und Beginner so aufgeteilt werden. Für Kontakte und Slalom ist halt ein bestimmter "Arbeitsmodus" notwendig, der jüngeren Hunden oder Anfängern, die "das Trainieren" nicht so gewohnt sind, manchmal Probleme bereitet (beidseitige Konzentration, richtige Art und richtiges Timing der Bestätigung etc.).
Auch dass mit dem Springen bis 12 Monate gewartet wird, finde ich gut, häufig werden da so schale Kompromisse à la "der kann das schon ab" oder "wir legen halt runter" gefahren, was nicht immer zum Besten des Hundes ist.
Viel Spaß! :)
Silvia
Beiträge von silvi-p
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Hallöle,
in München ist das nicht einfach, es ist relativ voll.
Der SV in Riem bietet Agi an, damals war es so, dass 1-2 Schnupperstunden geboten wurden und dann entschieden wurde, ob man dort weitermachen darf.
Dann gibt es vielleicht noch Monis Hundeschule (Monika Scheidtmeier -mayer? -maier?) in Unterhaching... bin nicht sicher, da dort irgendwas mit dem Gelände war - dort war es jedenfalls sehr nett.
In München selber ist nicht so viel.
Ich war in Starnberg und Vaterstetten (jeweils im Verein). Wenn du aus dem Osten kommst, würde ich dir Vaterstetten nahe legen, ist echt nicht weit über die 99 und sie sind super!
Viele Grüße & berichte mal,
Silvia -
Hm,
das ist sehr schwierig zu beantworten. Die Teilnehmer sind aus den verschiedensten Gründen in solchen Agi-Stunden... einige haben Erfahrung, andere nicht... einige arbeiten auf Turniere hin, andere wollen einfach nur den Hund bespaßen...
Jemand, der auf Turniere hinarbeitet, wird sicherlich anders anfangen, als jemand, der einfach nur den Hund bespaßen will. So richtige "Anfänger" wollen häufig laufen, laufen, laufen, der Hund soll springen, es ist erst Agi, wenn irgendwie sowas wie ein "Parcours" bewältigt wird. Der Turnierstarter-Junghund wird dagegen erstmal an den Zonen ausgebildet, vielleicht an einem einzelnen Sprung. Das sieht halt zunächst (für den "Anfänger") langweilig aus
Ein guter Agi-Trainer... unterscheidet und passt sich an!
Also Selbstverständlichkeiten sind: kein Zwang, auch kein gut gemeinter, kein Locken, keine Leine im Parcours, sichere Hindernisse (kein Wackeln, kein Rutschen).
Vielfach wird schon darauf hin gearbeitet, dass Hunde die Hindernisse selbständig machen, also dass der Hund weiß: aha, eine Wippe, ich weiß, was zu tun ist. Wenn nämlich immer Herrchen/Frauchen vorgibt und anhält und bremst und Leckerchen vor die Nase hält, ist das für den Hund nicht so klar.Bitte berichte mal, und vergiss den Spaß nicht! :) Und viele Leckerchen!
Grüßle
Silvia -
Huhu Sam,
guck doch mal auf http://www.paradisu.de - da findest du aaaaaallles!! Oder zumindest Links zu allem möglichem! :)
(>Reisen >Unterkünfte)
Grüßle
Silvia -
Hallo,
ich würde auch sagen, 3x45min sind in dem Alter zu viel. Dein Welpi muss die ganzen Eindrücke von draußen verarbeiten, am besten im Schlaf, und das dauert. Zu viele Eindrücke von draußen machen ihn überreizt, wie bei kleinen Kindern, die "gaaaaar nich müde!!!!" sind, völlig nervig, und dann, wenn sie gezwungen werden, nach 20sec tief schlafen.
Schau, dass er dir nicht überall hinterherläuft, sondern sich mehr auf seinem Platz aufhält, und dass nach Spaziergängen (die ich wie gesagt kürzer halten würde) erstmal Ruhe herrscht. Der muss wirklich nicht den ganzen Tag Action machen...
Wenn er dann tatsächlich immer noch beißt etc, "NEIN", Schnauze entfernen, Kauspielzeug rein und ab auf den Platz setzen. IMMER wiederholen.Viel Glück
Silvia -
Nur, Alex -
wenn dir keiner "dazwischen funkt" - was soll dein Welpe dann lernen?
Nichts lernen ist leider keine Option... Ein Welpe erfordert einfach ZEIT vom Besitzer...!Übrigens ist das mit dem Wasser nicht vorauszusagen. Manche mögen es, manche nicht.
Grüßle
Silvia -
Zitat
Ja überzeugt, ich verschiebe es auf das nächste Jahr im Frühling. Okaaaaaaay - was sind die paar Monate schon...

Da bin ich wirklich froh!!
Bitte nimm jetzt schon Kontakt mit Züchtern auf, du wirst alles erfahren, was nötig ist... und teilweise sicher 1:1 das, was hier auch schon steht... eine Rasse/einen Hund rosa-zu-malen, ist nicht das, was einen guten Züchter auszeichnet!!Ja, sicher, Welpenzeit ist anstrengend, und ich glaube dir auch, dass du halt sagst, wat mutt, dat mutt, also dir des Aufwands bewusst bist. 5 Wochen Urlaub sind da sehr nötig, für DICH auch!

Was aber noch ein ganz anderes Thema ist, ist, ob der DP insgesamt überhaupt zu dir passt. Mit all seinen typischen Charakterzügen. Ich denke nicht, dass du dich damit eingehend befasst hast, um ehrlich zu sein. Und noch was ganz ehrliches: Soooooo majestätisch sind die mit ihren +/- 50cm auch nicht. Majestätisch sind für mich eher Kaliber wie Dobis, Ridges oder Schäfis. Auf Bildern kommt das ganz anders rüber als in Wirklichkeit
Besuche doch mal eine Ausstellung in der Nähe.Viele Grüße
Silvia -
Zitat
Der Deutscher Pinscher soll es übrigens werden, weil er absolut majestätisch aussieht, kurzes - kaum haarendes - Fell hat, clever ist und angeblich auch mit Wohnungen klar kommt.
Hallöle,
also diese Entscheidungskriterien sind... nunja, ich würde darüber nochmal nachdenken. Es ist sinnvoller, einen Hund nach geplanten Aktivitäten, Temperament, typischen Charakterzügen auszusuchen als nach der Optik... und "mit Wohnung klarkommen" verstehe ich eigentlich gar nicht so richtig - was wäre denn das Gegenteil? Hofhund? Zwinger notwendig? Das gibt es eigentlich kaum, außer bei Tierschutz-Hunden, die das Wohnungsleben nicht kennen, aber die fallen bei dir wohl eher raus -> ? *rätsel*Zum Deutschen Pinscher... der DP ist weitaus komplexer als das hübsche Äußere vermuten lässt. Du hast im worst case einen jagdfreudigen, eigenständigen, sehr selbstbewussten Ein-Mann-Hund bei dir, der es jedoch nicht verträgt, grob angefasst zu werden. Ich finde, diese Gratwanderung ist für einen Ersthundehalter eine Herausforderung. Lies dir mal unter http://www.deutsche-pinscher-initiative.de die Abgabegründe durch. Ich lese die Seite seit ein paar Jahren, und häufig ist es: Jagdtrieb nicht zu kontrollieren, Hund kommt nicht mit Baby/weiterem Hausbewohner klar (bis hin zu anbellen, stellen und im Extrem Schlimmerem), Hund benötigt mehr Zuwendung/Aktivität als möglich ist.
Im best case ist natürlich alles problemlos. Nur... auf den würde ich mich nicht verlassen.Auch dein Plan mit 10 Tagen und 8,5 Stunden halte ich für sehr ungünstig. Es ist nicht nur der Fakt, dass der Welpe dir reinmachen wird. Ein Welpe in dem Alter *braucht* etwas anderes als 8,5h rumsitzen. Der muss sozialisiert werden, Umwelterfahrungen machen, Erfahrungen mit dir machen... Hausregeln lernen. Wie willst du das umsetzen? In der kurzen Zeit nach der Arbeit wirst du wenig machen können, da Welpis halt nur in Kleinstschritten lernen.
Ich kenne auch ehrlich gesagt keinen Züchter, der einen DP in eine solche Situation geben würde. Bitte unterhalte dich mit ihnen. Die Würfe sind häufig vor der Geburt schon komplett vergeben, so schnell bekommst du keinen her. Die Option mit den fünf Wochen nächstes Jahr hört sich viiiiiiiiel plausibler an - dann hast du vielleicht auch Chancen auf deinen Wunschhund. Denn rate mal, wonach die größte Nachfrage besteht..... richtig, s-r und weiblich.Bitte überdenke das.
Viele Grüße
Silvia -
Und wenn mir jetzt noch einer erklären könnte, WIE genau man es einem Rüden beibringt, dass ihn das nicht interessiert.
Da wäre ich extrem dankbar.
Grüßle
Silvia -
Das sind ja Zustände!
Also wie gesagt, ich gucke seit ca. 8-10 Monaten. Wöchentlich die beiden Zeitungen und Online-Portale.
In dieser Zeit gab es für den Hauptort gerade mal ein Dutzend 3-Zimmer-Wohnungen. Insgesamt. Preislage egal. In den Ortsteilen sieht es nicht besser aus, da waren es vielleicht 5-6 - die OT sind halt auch sehr klein.
Und jetzt zieht davon noch die ab, wo steht: keine Haustiere.
Ganz abgesehen von der Thematik, dass ich für eine Wohnung (alleine) keine 850 Euro zahlen will.
Grüßle
Silvia