Beiträge von QueenyQ

    In Frankrich gibt es noch Meutejagden auf lebendes Wild, von Hasen (da sind die Menschen zu Fuß mit unterwegs), über Rehwild, Rotwild bis zum Schwarzwild.

    Bei großem Wild wird die Meute von Reitern begleitet, natürlich sind auch noch Helfer und Zuschauer mit PKW unterwegs.

    Die Meute soll das Wild stellen, dann kommen oft noch Terrier zum Einsatz, die z.B. einen Hirsch auch aktiv an den Läufen angehen und dafür sorgen sollen, das das gestellte Tier vom ausgedeuteten Jäger mit dem Hirschfänger (bei Rot- und Rehwild) abgefangen wird.

    Ich kenne es so, dass es heißt, man solle mit meutefremden Hunden möglichst Abstand halten (das gilt übrigens auch für Schleppjagden in Deutschland, wo die Hunde nur einer Spur folgen und nicht tatsächliche Beute jagen).

    Bei ner Gegenstandsfährte, legst du da Futter auf die Fährte selbst? Ich fürchte wenn da erst mal gar keins liegt, wird er wieder sehr hektisch und unsauber im suchen selbst weil er dann nur von Gegenstand zu Gegenstand hetzen könnte ....

    Er hatte auch auf der Normalen Fährten da teilweise noch echt mühe wenn lange gar kein Futter lag, auch wenn er nie alles gefressen hat.

    Nein, kein Futter zwischendrin, wenn 10 Schritte zu weit sind, um ihn einfach mit der Leine ruhig zu halten bis zum nächsten GG, dann mach halt nur 4 oder 5 Schritte; es geht ja darum, den Fokus von der reinen Suche auch auf die GG zu bringen, da macht es in meinen Augen keinen Sinn, auf der Fährte auch noch Futter liegen zu haben (auch wenn das weniger hochwertig ist als die Futterbelohnung an den GG (hier finde ich Hummel s Idee mit der Lutschtube übrigens sehr gut)

    Aber ein Hochzucht Schäferhündin, kommt da mit doch super klar.

    Wäre nicht meine Wahl für absolut ahnungslose Hundeanfänger, die einen kinderfreundlichen Familienhund ohne Ansprüche suchen.

    Ich gehe doch davon aus, dass ein DSH ein DSH ist, auch eine Hochzucht - also mit dem gewünschten Schutz- und Wachtrieb sowie einem gewissen Arbeitswillen ausgestattet?

    Jain - häufig sind Schutz- und Wachtrieb bei den Schönen nur noch rudimentär vorhanden, ich kenne einige, die mit dem Leben als normaler Familienbegleithund zufrieden sind und bei ordentlicher Erziehung keinerlei Probleme machen, aber trotzdem gerne auch Beschäftigungsangebote in beinahe jeder Richtung annehmen.

    Aber ich empfinde sie vom Wesen her einfacher als z.B. die Weißen (WSS oder BBS), die haben oft ein dünnes Nervenkostüm.

    Grundsätzlich würde ich hier aber eher einen höchstens mittelgroßen Hund sehen, denn spätestens wenn die junge Mama mit Kinderwagen unterwegs ist, ist es sehr hilfreich, wenn da nicht +/- 30 kg an der Leine hängen, sondern vielleicht nur 15kg.

    Das Zeigen und Benennen wende ich übrigens auch bei LKWs, Traktoren und ihrem verhassten Elektro-Postwagen an. Bei diesen Fahrzeugen rastet sie ebenfalls völlig aus und rennt ihnen hinterher, weil sie Angst vor ihnen hat. Deshalb scanne ich die Umgebung nicht nur nach fremden Hunden ab, sondern lausche auch aufmerksam, ob sich irgendwo ein Traktor oder anderes Klapper-Fahrzeug nähert.

    Ähm, das verstehe ich jetzt nicht - der Hund rennt einer Sache hinterher, vor der er Angst hat ?

    Bist Du Dir sicher, dass Du das richtig interpretierst, und wenn ja, warum ?

    Klingt für mich so, dass das Suchen für Tarek hochwertiger ist als das Verweisen... und wenn Du ihm das Verweisen nicht einfach mit tollem Futter "schmackhaft" machen kannst, dann wäre mein Weg, dass er lernt, dass das Verweisen dazugehört und er es muss.

    Ich habe nur noch Gegenstandsfährten gemacht, d.h., Abgang, und dann alle 10 bis 15 Schritte ein Gegenstand (max. 10 Stück hintereinander), bin direkt am Hund geblieben und habe verhindert, dass er den Gegenstand überläuft (mit der Leine geblockt, evtl. hilft auch ein ruhiges "Nein", wenn er das kennt). Sobald der Hund sich legte, Lob/Click und hochwertiges Futter (ist hier Käse oder Wurst), und er muss das Futter fressen - ganz wichtig auch, dass der Hund liegen bleibt. Am Anfang halt erstmal wenig Futter, wenn Du sagst, dass er es nur ungern nimmt. Wenn er anfängt, dieses Vorgehen zu akzeptieren, dann länger am Gegenstand füttern, um mehr Ruhe reinzubekommen, oder den Hund ruhig streicheln.

    Wenn der Hund nicht freiwillig verweist, würde ich anfangs am GG den Hund mit der Futterhand ins kommandierte Platz ziehen, aber versuchen, diese Hilfe und auch das Kommando so schnell wie möglich abzubauen - er soll selbstständig ins Platz gehen und verweisen.

    Wenn das zuverlässig klappt, kann man die Distanz zwischen den Gegenständen erhöhen.

    Und keine "normale" Fährte mehr, bis er sicher verweist =)


    Meine beiden Schwarzen haben es so gelernt :nicken:

    Das sehe ich genauso wie Hummel

    Meine DSH sind ja nur ab und zu mal mit im Büro (d.h. für die ist das keine normale Sache), aber die haben halt vom ersten Tag an gelernt, dass Hund im Büro auf seinem Platz bleibt, dass niemand gemeldet wird, der reinkommt und auch, dass Personen bis an den Schreibtisch kommen dürfen und Hund deshalb trotzdem auf seiner Decke liegen bleibt.

    Und inzwischen sind es vier DSH, die das gelernt haben und so gut umsetzen, dass ich immer wieder höre

    "Wie, du hast heute einen Hund mit ? Ich hab ja gar nix davon bemerkt ! "

    (und dann standen die Personen schon neben meinem Stuhl und Hund lag unter dem Eckschreibtisch ;))

    Wir haben heute die IGP 3 gemacht, Dacco mit 281 P (94-90-97) und Daily mit 271 P (99-84-88)

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    Dacco war richtig gut, :bindafür: in der Fährte leider einmal verwiesen, wo nix war :ka:, UO summierten sich Kleinigkeiten, SD war richtig, richtig gut, die Punkte, die fehlen, waren das nicht revierte 4. Versteck.

    Daily hat top gesucht, aber in der UO und im SD war sie so übermotiviert :roll:bzw. drüber, dass ich froh bin, dass am Ende noch 271 P übrig blieben.

    Und jetzt freue ich mich auf Training ohne Prüfungsdruck die nächste Zeit.