Beiträge von QueenyQ

    Ja.
    Doppelleinen hänge ich mir aber am liebsten um.

    Ich klicke den obersten Karabiner in den mittleren Ring ein. Dann hänge ich mir die Leine über die Schulter nach links unten um und kann dann den unteren Karabiner in den mittleren einklicken.

    So brauche ich nur den mittleren Karabiner ausklinken und kann Hund dann direkt anleinen. Und muss ihn noch nicht mal festhalten, da die Leine ja umhängt.

    War das jetzt irgendwie verständlich? :flucht:

    Für mich schon, ich mache es nämlich genauso :bindafür: deshalb mag ich die Doppelleinen so gern, hab nur in deinem Text das Wort Ring ergänzt

    Das ist jetzt kein Verurteilen, sondern wirklich nur eine neugierige Nachfrage von meiner Seite aus:

    Ist das eigentlich nicht etwas "unfair", weil die Hunde ja diesen Pfiff, den Du ja selbst als unbekannt bezeichnest, (noch) nicht kennen?
    Ich hätte dann jetzt (nach logischer Reihenfolge) da als einen weiteren Zwischenschritt erst mal den Pfiff mit neu antrainiert, und danach die Absicherung mit reingebracht :???:


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    ich auch...

    Wer seriös aufbaut, muss sowas nicht tun. Er muss einzig mitunter feststellen, wenn was nicht klappt, dass es einfach noch nicht genügend aufgebaut war und man wieder einen Schritt zurück muss.
    Aversiv absichern gehört für mich in die Zeit, in der der Hund in gewissen Situationen noch nicht gefestigt ist, bzw. der Reiz zu gross und das Kommando noch nicht bis in diesen Reiz aufgebaut.

    Es gibt Hunde, die haben soviel eigene Meinung, die hinterfragen auch nach dem 500. oder 1000. Mal ein absolut sauber und positiv aufgebautes Rückrufsignal -
    ich kenn solche.... ;)

    Und da mache ich inzwischen eine aversive Absicherung, um den Hund und seine Entscheidung etwas zu beeinflussen, wenn er überlegt, ob er jetzt weiter sein Ding macht oder ob er dem Rückruf folgt.
    Und trotz der Tatsache, dass mein Rüde sehr selbstständig ist, möchte er nicht aus unserem Sozialverband ausgegrenzt werden, deshalb kommt er, auch wenn er gerne noch weiter schnüffeln oder Mäuse jagen oder ... oder.... würde.
    Da seine jagdliche Passion allerdings äußerst extrem ist und er die Glücksgefühle der Dopaminausschüttung beim Hetzen zur Genüge kennt, bin ich mir nicht sicher, ob diese Erinnerungen nicht stärker ziehen als die Angst vor der Ausgrenzung - weshalb ich das auch nicht freiwillig ausprobieren möchte :ops:

    Es kommt halt immer drauf an, was Du absichern willst.

    Mir war es wichtig, dass meine Hunde sich wieder dran erinnern, dass der "normale" Rückruf absolut verbindlich ist - wenn ich mal zu spät bin, und sie starten richtig durch, weil am Horizont ein Hund rennt, dann habe ich noch die Pfeife, hat bei Hundesichtung bisher immer funktioniert (positiv bis zum geht nicht mehr aufgebaut, immer hochwertigst belohnt, und nur ganz selten verwendet).

    Beim Jagen mache ich es so, wie sowohl @Honig und @Belial schon geschrieben haben :
    da muss ich viel früher ansetzen, ich unterbreche schon die Appetenz, möglichst schon die ungerichtete ( Hund sucht einfach mal nach Jagdobjekt), spätestens bei der gerichteten Appetenz (Hund zeigt, an, dass da z.B. "was im Busch ist") - da breche ich laut und deutlich ab.