Beiträge von QueenyQ

    Richtig lesen hilft

    :ka:

    Lies mal das, was ich jetzt rot markiert habe.
    Dann erklärt es sich.

    Ich kann es doch nicht lassen, das muss ich nochmal aufgreifen:

    Das, was Du @Liv rot markiert hast, ist nicht erforderlich, um aversive Reize setzen zu können. Aber Du stellst es so dar, als wäre das immer so....

    Ich z.B. habe meine Hunde weggetrieben, wenn sie den Rückruf nicht befolgt haben, und nicht, während sie etwas taten, was sie tun sollten.
    Dass ich dabei die Reizlage erhöht habe, indem ich fliegende Bälle ins Spiel gebracht habe, find ich nicht unfair - wie soll sonst ein Rückruf am Wild funktionieren, wenn es schon am Ball nicht geht ?

    Und warum soll das blöd sein ? Weil es eben aversiv ist und aversiv ist blöd ??

    Cleveres Kerlchen. ;) Nun ja, da würde ich mich nun mal mit dem Frauchen zusammen setzen und beratschlagen, was bei diesem Training denn alles falsch gelaufen sein könnte. :hust: Schon nur die Dauer der ganzen Übung scheint mir wahnsinnig lange - besonders im Hinblick auf den dabei erzielten 'Erfolg'.


    Hast Dir wohl bei Liv die Glaskugel geliehen ? ;)

    1. Wir haben hier ein Gassigebiet, wo man tagelang niemanden treffen braucht... also evtl. alle 3 Tage mal eine Begegnung, macht 10 im Monat, macht.....wenig Trainingsmöglichkeiten :( :
    2. War ich bemüht, es richtig zu machen und wirklich nur positiv zu trainieren (man bekommt ja immer gesagt, dass das halt seine Zeit braucht =) )
    3. Würde ich wohl heute noch an dem Punkt stehen, wenn ich nicht eine gute Trainerin gefunden hätte :gut:

    Ach ja, seitdem ich meinem Rüden erklärt habe, dass ich nicht will, dass andere Hunde angepöbelt werden oder, was eigentlich eher der Fall war, dass halt zurückgepöbelt wird, bekommt er vor einer Begegnung den Rat "benimm dich" und es geht ziemlich gut :roll: .

    Wenn ich sehe, dass der andere Halter seinen Hund nicht so wirklich im Griff hat, weiche ich auch mal weiter aus.
    Bei ganz bestimmten Haltern drehe ich auch um bzw. gehe Umwege :hust: da ich keine Lust auf eine Prügelei habe...

    Ich bin im Regelfall mit zwei DSH unterwegs, da war die Variante mit absitzen und den/die anderen Hunde passieren lassen, die einfachere....
    Wenn wir in Bewegung sind und der andere Hund beim Passieren doch blöd kommt, war es für die 67 kg leichter, aus der Bewegung doch nen Satz auf den anderen zu zu machen.
    Und die Einstellung meines Rüden zu anderen Hunden bleibt immer die Gleiche : er mag sie in der Regel nicht, er braucht sie schon gar nicht und, was zum Teufel haben die überhaupt hier in seinem Bereich verloren ?

    Mir ist das nicht egal, weder als Passant noch als Hundebesitzer.

    Im Gegenteil: bei einem Hund, der andere Hunde liebt und sich deswegen 'daneben' benimmt, weil er nicht hin darf, richtest Du mit einer Strafe viel weniger Schaden an als bei einem, der andere Hunde schon abgrundtief hasst. Mit erfolgreichem Training veränderst Du auch immer die Emotion. Nun kannst Du Dir selber überlegen, in welcher Situation die Verknüpfung: 'andere Hunde' -> 'etwas Unschönes passiert' das bereits existierende Problem etwas dämpft und wo es dieses noch verschlimmert...

    Also mein Rüde hat nach mehr als einem Jahr "andere Hunde schön füttern" gesagt: "
    "Okay, ich nehm halt erst mal das Leckerchen, ich kann den andren danach immer noch vermöbeln"
    :lol:

    Es wurde doch schon oft genug geschrieben, dass man bei allem, was man mit dem/den Hunden macht, das an den jeweiligen Hund anpassen muss -
    das gilt für evtl. aversive Einwirkungen genauso wie für positive Verstärkung !