Bei uns grenzen ein paar Reviere direkt aneinander. Wie ist das eigentlich bei Treibjagden? Schliessen sich diese Reviere dann zusammen und veranstalten gemeinsam oder darf man im Rahmen der Jagd auch in das angrenzende Revier? Die Tiere wissen ja nicht wo die Grenzen sind und fliehen ja auch in das benachbarte Revier.
Und wie behandelt man Abschusspläne in solchen Fällen? Das Wild wechselt ja hin und her.
Das ist sicher unterschiedlich;
ein guter Bekannter, der ein ziemlich großes Revier hat und auch 1x im Dezember eine Drückjagd veranstaltet, hat die Abmachung mit den Nachbarpächtern, dass er z.B. im Rahmen einer Nachsuche deren Revier immer betreten und auch dort das angeschossene Stück erlösen darf, wenn der Hund es findet (er hat Schweißhunde, weil er seine Hunde in erster Linie dafür einsetzt, er sucht auch für die Nachbarreviere nach).
Bei gut-nachbarschaftlichem Verhältnis sind die Nachbarpächter i.d.R. auch eingeladen, ob dann Treiben über die Reviergrenzen hinausgehen ist sicher eine Frage der Absprache vorher - ich kenne es so, dass man grundsätzlich die Grenzen respektiert und Wild, welches (gesund, nicht etwa angeschossen) ins Nachbarrevier wechselt, ist tabu; angeschossenes Wild wird nachgesucht (s.o.)