Beiträge von QueenyQ

    Bei uns grenzen ein paar Reviere direkt aneinander. Wie ist das eigentlich bei Treibjagden? Schliessen sich diese Reviere dann zusammen und veranstalten gemeinsam oder darf man im Rahmen der Jagd auch in das angrenzende Revier? Die Tiere wissen ja nicht wo die Grenzen sind und fliehen ja auch in das benachbarte Revier.
    Und wie behandelt man Abschusspläne in solchen Fällen? Das Wild wechselt ja hin und her.

    Das ist sicher unterschiedlich;
    ein guter Bekannter, der ein ziemlich großes Revier hat und auch 1x im Dezember eine Drückjagd veranstaltet, hat die Abmachung mit den Nachbarpächtern, dass er z.B. im Rahmen einer Nachsuche deren Revier immer betreten und auch dort das angeschossene Stück erlösen darf, wenn der Hund es findet (er hat Schweißhunde, weil er seine Hunde in erster Linie dafür einsetzt, er sucht auch für die Nachbarreviere nach).
    Bei gut-nachbarschaftlichem Verhältnis sind die Nachbarpächter i.d.R. auch eingeladen, ob dann Treiben über die Reviergrenzen hinausgehen ist sicher eine Frage der Absprache vorher - ich kenne es so, dass man grundsätzlich die Grenzen respektiert und Wild, welches (gesund, nicht etwa angeschossen) ins Nachbarrevier wechselt, ist tabu; angeschossenes Wild wird nachgesucht (s.o.)


    Hier bei uns wird nichts gross bekanntgegeben - ich krieg Bescheid, wenn um meine Weideflächen rum was geplant ist, aber sonst geht das hier nach dem Motto: "Mehr als 3 Geländewagen auf dem Feldweg = Jagd", also geht man woanders.

    Wie ist das bei Euch?

    LG, Chris

    Bei uns gibt es größere Treibjagden nur im Staatswald - da stehen dann ab und an Schilder mit: "Vorsicht, Jagd !" an der Straße -
    aber das ist nicht flächendeckend und abgesperrt ist da auch nix ...

    Etwas OT:

    Ja, bei HTS ist es aber meist gar nicht gewollt, den Hund in seinem Trieb zu fördern und zu fordern. HTS ist ja ziemlich gegen "Auslastung" und der Ansicht, dass die "Kommunikation" mit und die Orientierung am Halter, genug Auslastung ist. Anitas Border macht ja zB auch nichts außer spazieren gehen. Wenn das natürlich das Ziel ist, macht das runterdeckeln schon Sinn. Ist aber letztlich auch nicht meine Devise.Und dass das Vorgehen für einen sehr sensiblen Hund problematisch sein kann, denke ich auch.


    Das ist so aber nicht richtig, ich weiß, dass Anita mit einem Border im letzten Jahr ab und zu Agiltiy gemacht hat, und SD wurde, zumindest früher, ja auch gemacht (wie auch Murmelchen bestätigt hat) - in welcher Ausprägung und Qualität :hust: ist eine andere Sache


    Zum Thema selbst:
    ich finde, das "grün - gelb - rot - System" für einen Anfänger als Orientierung bei der Erziehung gar nicht schlecht, wenn es richtig vermittelt wird;
    dem Rest mit Freifolge und Freilauf in der beschriebenen Unterscheidung kann ich nix abgewinnen - aber ich bin ja auch Hundesportler :roll: und schon lange mit Hunden zugange und habe meine ganz eigenen Ansichten entwickelt - dazu gehört auch das Kommando "bei mir", wie es einige hier schon beschrieben haben oder eben Freilauf

    ich habe ja mit dem DSH nicht gerade eine Agility-prädestinierte Rasse, und wenn Daily ein Rüde geworden wäre, hätte ich es evtl. gar nicht versucht.
    Aber so hab ich halt das Glück, einen Hund bekommen zu haben, der sehr schnell und beweglich ist, so dass wir auch mit
    Malis, Aussies und vielen Bordern mithalten können .
    Ich bin aber dem DSH verfallen und würde mir nur fürs Agility keine andere Rasse holen (gäbe für mich eh dann nur den Mali, weil der Hauptsport ja IPO ist ;) )

    Solche Teile werden von Jägern an Luderplätzen ausgelegt. Eigentlich sind Rehläufe ungeeignet, weil sie gerne von Füchsen nicht gefressen sondern nur verschleppt werden und so Spaziergängern vor die Füße und Augen kommen.

    Hm, Luderplätze im Wolfsgebiet halte ich eher für unwahrscheinlich :???:
    Und @Querida hat ja Wölfe in der direkten Nachbarschaft, wenn ich mich recht erinnere