Ach, eigentlich möchte ich generell "sorglos" spazierengehen ... und überlege halt, welche Variante für uns auf die Dauer (mit Blick auf evtl. Freilauf) gesehen sinnvoller/besser ist.
Gerade, wenn Du wirklich später dem Hund mal Freilauf gewähren möchtest, musst Du vorher erreichen, dass der Hund Dich immer im Fokus hat und sich an dir orientiert, sonst wird die Freilaufvariante später genau so aussehen:
Nee, aber ohne Flachs ... wie würdet Ihr denn da vorgehen ... wenn ich bei jedem Versuch "ab ins Feld" rufe/rucke/mache und tue ... bin ich nach 200 m heiser und klatschnass geschwitzt ... (und der Hund kneift den Schwanz ein) ... ist das wirklich nötig?
Wenn man einen sich selbst erziehenden Hund möchte, holt man sich keinen Beagle, schon gar nicht einen erwachsenen, der bisher Meutehund war (da wäre am Besten ein Stoffhund).
Willst Du wirklich ernsthaft was am Verhalten Deines Hunde ändern, führt kein Weg dran vorbei, beim Spazierengehen viel mit dem Hund zu arbeiten.
Evtl. kannst Du es ja so gestalten, dass du den Spaziergang nach der Arbeit, wenn Du selbst platt und unkonzentriert bist, einfach an einer mittellangen Leine (5 m ?) sorglos mit ihr gehst und nur die notwendigsten Kommandos gibst und durchsetzt.
Und eben dann, wenn Du Dich fitter fühlst, gezielt Trainingsgänge machst, die dann aber am Anfang nicht zu lange sein dürfen, weil auch Dein Hund erst lernen muss, sich auf Dich einzulassen und Dich im Kopf zu behalten.