Beiträge von Frollein

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    Ich bringe Dir gerne mal meine zwei DSH vorbei, und Du kannst dann versuchen, zu entspannen und zu entknüpfen, dass mein Rüde einfach keinen Bock mehr drauf hat, freundlich bzw. neutral zu anderen Hunden zu sein, nachdem ihn letztes Jahr im Urlaub insgesamt 3 verschiedene Hunde versucht haben zu beißen (er war jedes Mal bei mir an der kurzen Leine !).
    Und da ich mit Wurfgeschwistern unterwegs bin, stehen jedem Ankömmling zwei unfreundliche DSH gegenüber :headbash:
    Was mir leider bisher noch nicht gelungen ist: die beiden hinter mich schicken und einen ankommenden anderen Hund abblocken, dazu sind die zwei selbst zu schnell und mein Rüde denkt, dass er das lieber selbst regelt (kann ich verstehen, Frauchen hat's ja 3 x nicht geschafft).
    Ich weiß nicht, ob er in einer solchen Situation beißen würde, aber ich möchte es nicht drauf ankommen lassen, bloss weil ein anderer HH seinen Hund nicht zurückrufen möchte (oder kann ?). Ich weiß aber definitiv, dass er sich wehrt, wenn er wirklich angegriffen wird, hab ich schon zweimal aus einer solchen Situation rausgeholt.

    Meine Hunde sind übrigens bei Begegnungen immer angeleint (oder die Hündin im Fuß) und ich signalisiere ganz klar, dass wir keinen Kontakt wünschen. Wenn's dann doch passiert, sehe ich jetzt keine Schuld bei mir, wenn der Kontakt unfreundlich wird.
    Ach ja, es kommt vor, dass ich hier 2 Wochen lang keinen Menschen/Hund beim spazieren gehen treffe - von daher ist sowas auch schwer zu trainieren


    Hast Du mal einen Trainer dazugerufen, der sich das anschaut? :p Sorry, der musste jetzt sein :lol: Ich kann natürlich nicht mitreden, wenn es um "von anderen gepeinigte Hunde" geht. Unsere damalige Dackeldame wurde auch in jungen Jahren zweimal auseinander genommen, hatte jedoch zum Glück nie Aggressionen gegenüber anderen Hunden, sie verband nur den Tierarztbesuch mit meiner Mutter, aber nicht die Angriffe von anderen Hunden, mit uns. Sie war halt dann einfach skeptisch gegenüber großen "hellen" Hunden, weil die sie wirklich fast niedergestreckt haben. vielleicht war sie einfach ein "Guter Charakter", oder wie man das auch nennen mag, der nach den Angriffen nicht in ein "Loch der Selbstjustiz" gefallen ist....

    Mein jetziger wurde auch schon zweimal angefallen, allerdings war beidesmal meiner an der Leine und die anderen, angreifenden Hunde, an der Flexi, oder im Freilauf. Von dem Hund (klein, so 6 Kg) an der Flexi wurde er im Vorübergehen angesprungen und der Köter hat sich in meinem am Rücken festgebissen, ich musste ihn dann vom Rücken meines Hundes pflücken. Der andere Hund, im Freilauf, kam einfach auf uns zugeprescht und wollte meinen Hund am Nacken packen (meiner, wie gesagt an der Leine), aber meiner war so fix und sprang in der letzten Sekunde zur Seite, somit bekam der Angreifer mein Knie zu spüren.
    Dennoch ist mein Hund freundlich und vergnügt gegenüber anderen Hunden, worüber ich gottfroh bin. Er hat es nicht mit mir verknüpft und denkt auch nicht, dass er irgendwas selber regeln muss, weil ich in solchen Situationen immer da war und eingegriffen habe. Wieder ein Glücksfall in der Hundeauswahl, gutes Gemüht, offen, freundlich, ausgeglichen in sowelchen Situationen. Er kann das wegstecken. Mein Glück.

    Es würde Dir nicht helfen, mir Deine Hunde zu geben, dass ich sehe, wie es ist einen Hund zu haben, der meint sich verteidigen zu müssen, weil ich schier nicht in der Lage wäre dies zu händeln. Aber, hätte ich solch einen Hund, dann würde ich Berge versetzen, um zu lernen was nötig ist, dass mein Hund wieder Vertrauen fasst, damit er wieder ein entpanntes Leben haben kann, ohne Angst davor, dass jeder Hund der potenzielle FEIND ist......

    Ich hatte vor Jahren mal eine Hündin 4 Wochen in Pflege, weil die Besitzerin in Urlaub war und den Hund nicht mitnehmen konnte. Sie warnte mich, dass ihre Hündin aggressiv gegenüber Hündinnen ist, ich soll aufpassen. Und ich habe es auch miterlebt, wie die Halterin mit Hündin einer anderen Hündin begegnet ist: Die Hündin ist schier wahnsinnig geworden. So war ich den ersten Tag in der Betreuung in Habachtstellung. Aber es ergab sich so, dass eine junge Hündin auf uns zugeprescht kam und aufgrund meines Vorwissens, habe ich sie geblockt. Meine Pflegi-Hündin stand hinter mir. Als sie merkte, dass ich es unter Kontrolle hatte, kam sie von hinter mir hervor und grummelte erstmal, aber dann ließ sie die Annäherungsversuche der jungen Hündin gewähren, war aufeinmal entspannt. Und von da an hatte ich aufeinmal keine Skrupel mehr, mein Pflegi auch nicht. Die Halterin konnte es anfangs nicht glauben, aber ihr Hund konnte aufeinmal normal mit solch einer Situation umgehen, bis heute.
    Das soll nicht darstellen, dass ich ein "Supergirl" bin, das jedes Problem lösen kann. Aber, seitdem glaube ich nicht mehr an die Aussage "Mein Hund IST einfach so, wie er IST. Er hat diese, jene Erfahrung gemacht und kommt nicht mehr raus aus seinem Film" Mag es bei manchen so sein, halte ich es dennoch für nichtig, dass jeder Hund, der einma einen Entschluss zur Verteidigung gefasst hat, nicht wieder auf "normal" gepolt werden kann.......

    Ein zweites Mal bestätigte sich das bei einem DSH einer Freundin, welche immer behauptet hat, ihr Rüde käme mit keinem Artgenossen zurecht, weil er in der Welpenspielstunde mehrmals niedergebuttert wurde. So hielt sie ihn fern von seinen Artgenossen, weil er einmal nach einem geschnappt hat....8 Jahre lang. Bis sie sich einmal traute (gezwungener Maßen, Wirtschaft, sie hatte ihren Hund ausnahmsweise dabei) ihren Hund zu vertrauen, und sie es zuließ, einen anderen Hund an ihren herankommen zu lassen. Ihr Hund hat zuerst den "Macho" raushängen lassen, hat etwas gegrummelt und den Rest des Abends lagen dann beide Hunde nebeneinander und haben gepennt......

    Ich sage nicht, dass es Hunde gibt, die schwierig sind und es nicht einfach so mitmachen würden. Aber ich denke, dass der Mensch oftmals seine Furcht so auf seine Hunde überträgt, dass einfach nichts Gutes dabei rauskommen kann (ohne Dir jetzt etwas unterstellen zu wollen :smile: ) Oftmals ist es einfach nur die Angst des Halters, die einen Hund "artgenossenfeindlich" geagieren lässt. Und diese Angst kann genommen werden :smile:

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    Das mit den Augentropfen ist halt jetzt massiv - nach der OP.
    Aber 20 mal am Tag messen? Das macht er nicht mit.
    Ich bin ja schon froh, wenn ich 2-3 mal messen kann.
    Gut, ich mache dann heute abend mal das selbe wie heute morgen.
    Du hast ja recht, der Sprung ist zu hart. Mal sehen, wieviel er futtert und trinkt.
    Am trinken kan ich eigentlich fast schon festmachen, ob der Zucker zu hoch ist.

    Ne, würde ihn jetzt auch nicht 12 Mal am Tag messen! Das hab nur ich damals bei der Einstellung gemacht und das war eben nötig. Aber eben einpaarmal, um zu sehen, wie und wann der Zucker schwankt. Weil, wenn man nur z. B. einmal am Tag misst, und von dem Wert ausgeht, weil er zu hoch ist, dann weiß man nicht, welche Injektion raufgesetzt werden muss: Morgens oder abends. Wenn Du z. B. nur morgens messen würdest und der Wert zu hoch ist, dann würde ich vorerst nur die abendliche Injektion um eine Einheit erhöhen. Wenn Du jetzt morgens, mittags und abends misst, hast Du einen guten Überblick über die Entwicklung. Wenn die Werte bei den MEssungen in Ordnung sind, aber der HbA1c doch zu hoch, dann weißt, Du, dass der Zucker zwischen den Messungen anscheinend noch zu hoch ist. Aber, das ist ja noch Zukunftsmusik. Ihr kriegt das schon hin :-)

    Individualdistanz, ist schön und gut. Nicht jeder Hund mag es natürlich, wenn ein anderer Hund angerannt kommt. Aber, man könnte ja im Gegenzug daran arbeiten, dass der Hund dann nicht beißt, oder hysterisch wird, wenn andere Hundehalter ihren Hunden beibringen, nicht zu anderen Hunden einfach hinzulaufen. Man kann ja nicht von anderen erwarten, dass sich ihre Hunde immer korrekt verhalten, wenn der eigene sich auch nicht korrekt verhält. (ja, steinigt mich, aber ich finde, da muss von Beiden Seiten etwas getan werden, nicht nur von einer)

    Genau diese Einstellung meine ich "Ja, dann kriegt er halt eins auf die Mütze, das ist ein natürliches Verhalten"
    Ein natürliches Verhalten ist allerdings auch, dass ein Hund einem Eichhörnchen oder Hasen hinterherrennt, nur unterbinden wird das (zumindest die Meisten). Warum wird dann so auf die "Individualdistanz" gepocht, wenn wir unseren Hunden anderweitig sehr viel von ihrer Individualität und deren Ausleben nehmen?

    Ein natürliches Verhalten ist für mich, dass sich Hunde mit Respekt begegnen, die Zeichen des anderen vorsichtig auschecken und erst neutral aufeinandertreffen. Falls es nicht passt, gehen sie ihre Wege, falls es passt, freuen sie sich. Was nicht heißt (zum wiederholten Male) dass ich meinen auf andere Hunde einfach zurennen lasse. Wir sind nicht in einem Wolfrudel, wo es um Ressourcenverteidigung geht, ums Überleben. Wenn ein Hund das denkt, dann hat er etwas falsch verknüpft. Und wenn er etwas falsch verknüpft hat, dann kann man das im Normalfall auch wieder entknüpfen. Oder ein Leben lang andere Hunde abblocken, garstig werden, wenn ein anderer Hund angelaufen kommt und sich grämen...... Sorry, wenn ich nicht gerade dezent bin, aber ich verstehe nicht, warum es für manche in Ordnung ist, wenn ihr Hund beißen würde, bei einer spontanen Hundebegegnung..... das hat nichts mit einem natürlichen Verhalten zu tun, denn Hunde sind soziale Wesen und beißen normalerweise nur, wenn sie sich extrem bedroht fühlen. Und wenn sich mein Hund von einem anderen Hund, nur weil er freudig angerannt kommt, bedroht fühlt, dann würde ich mit meinem Hund daran arbeiten, dass er sich eben nicht mehr bedroht fühlt. Ist doch wohl entspannter, als immer in Habacht-Stellung vor anderen Hunden zu sein.....

    Messt ihr einmal am Tag? Weil der Zucker schwankt im Laufe des Tages, z. B. Steigt er tendenziell am Vormittag und sinkt am Nachmittag, sowie mitten in der Nacht (gut, ich kann jetzt nur vom Menschen reden, aber, da werden Hormone ausgeschüttet, die den Zuckerhaushalt beeinflussen) Bei meinen Einstellungen habe ich zum Teil 12 Mal am Tag BZ gemessen, damit ich genau weiß, wann mein Zucker zu schwanken beginnt. Vor allem vor und nach dem Essen, sowie vor dem Schlafen gehen und einmal um ca 3 Uhr morgens. Das war nervig, weil man sich den Wecker stellen musste. Aber, es kam bei mir raus, dass ich gegen 3 Uhr nachts immer einen leichten Unterzucker hatte (50 -60 mg/dl), so hat mein Körper gegenreguliert und am Morgen wachte ich mit einem erhöhten BZ auf..... Pass auf mit den Insulinanpassungen! Das sind sehr hohe Sprünge nach oben von den Einheiten her. Erhöhe lieber nur jeweils um eine Einheit und beobachte das zwei bis drei Tage! Und wenn Du morgens schon mehr gespritzt hast, dann würde ich abends erstmal nicht erhöhen. Schau mal wie der Wert morgen Früh ist und messe auf jeden Fall heute Abend nochmal, damit Du weißt, wie sich das Mehrspritzen von heute Morgen auf diesen Abendwert auswirkt. Lieber laaaangsam anpassen, bevor Dein Hund dann den ganzen Tag eine Unterzuckerung hat!

    Liebe Grüße

    Frollein

    PunktPunktPunkt ich habe verstanden was das Problem der TE ist und konnte den Text gut lesen :D Muss man denn gleich so auf jemandem rumhackenFragezeichen Wenn man etwas nicht verstanden hatKomma dann kann man ja schließlich nachfragenKomma oderFragezeichen ;) Wir sind ja nicht in einem Forum für Deutsche Lyrik oder InterpunktionPunktPunktPunktPunktPunkt


    Hallo TE,

    nicht jedem ist das Wort "janken" geläufig, aber, Du hast es ja weiter unten erklärt :smile:

    Wie alt ist die Hündin denn? Also, Deine Kleine jammert, winselt etc.. Macht sie das "nur" wenn etwas Spannendes passiert, sprich wenn Du ihr Beachtung schenkst, oder auch, wenn Du gerade mit etwas Anderem beschäftigt bist und sie somit keine Aufmerksamkeit hat? Zum Ersten: Wenn sie winselt, jault bevor ihr z. B. rausgeht, dann ist sie aufgeregt. Bring Ruhe rein, indem Du ruhig Kommandos gibst, keine hektischen Bewegungen machst, und leg erst das Halsband um, wenn sie brav und ruhig vor Dir sitzt. Das Halsband nicht anlegen, wenn sie aufsteht und wieder aufgeregt ist. Das kann einige Minuten dauern, je nachdem. Und das kannst Du dann auf alles Andere übertragen. Sie bekommt erst dann das, was sie möchte, wenn sie sich beruhigt hat. (Fressen, Spielzeug, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, andere Hunde etc). Wenn sie jammert oder winselt, wenn Du ihr gerade keine Beachtung schenkst, könnte es, wie ein Vorschreiber schon meinte, sein, dass die Kleine sich ihre Aufmerksamkeit mit dem "Janken" holt. Und wenn man natürlich "falsch" darauf eingeht, dann hat sie ihr Ziel erreicht.

    Immer ruhig bleiben, nicht laut werden, denn das wird ihre Aufregung noch verstärken (meiner Erfahrung nach :smile: )

    Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob sich die Kleine überhaupt vor dem Rausgehen so aufführt :smile: So, wie ich Deinen Post lese, hört es sich für mich jedoch so an, als würde sie fast immer aufdrehen.


    Beschreibe doch eine Situation explizit, z. B. was bei der Fütterung passiert, oder vor dem Rausgehen. Vielleicht kann man da dann noch näher drauf eingehen.

    Viele Grüße

    Frollein

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    Verniedlichen können wir auch - aber weniger mit iiiiiiiiiiiiiiiiiiii, peinlich isses trotzdem.
    Wenn der 60cm- Spinner auf einmal mein Spinnerle oder Hasi ist (Hasi heißt hier aber jeder, ob Hund, Rennmaus oder beste Freundin :ops: ), gucken Passanten auch gern mal sparsam. Ansonsten haben wir hier das Spielie (ist immer dasjenige, das ich mit ins Büro genommen habe, und wird auch gern für sein Geweihstück verwendet), und ein Lob ist Supiiiii, womit wir wieder beim iiiiiiiiii wären. Mama bin ich zwar nicht, aber der Spinner ist trotzdem ein Mamakind.
    Über den Tonfall, in dem ich in unbeobachteten Momenten der Zärtlichkeitsanfälle mit dem Hund rede, sprechen wir hier lieber nicht. :schweig:


    :gut: Spinner oder Spinnerle heißt hier auch jemand :lol: Wir haben noch das Kommando "Lucky" fürs Geschäft verrichten.......... :ops:

    Na, da weiß aber jemand Deine Liebe und Fürsorge zu schätzen :D Warum sollte es Tieren nach einem Unfall anders ergehen, als einem Menschen. Da ändern sich auch einige nach so einem Vorfall :smile: Freut mich, dass es ihm besser geht und dass bald wieder alles beim Alten ist :gut: Und jetzt evtl noch kuscheliger :lol:

    Ist jetzt vielleicht wegen der Aufregung durch die OP gewesen, nicht unterkriegen lassen!!! Wie waren denn die Werte? Wenn das jetzt ein paar Tage etwas höher war, dann ist das nicht dramatisch. Ihr bekommt das schon wieder eingependelt, habt das ja schonmal geschafft!!!! :gut: