Beiträge von Frollein

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    Bei allen meinen Hunden gehört/ gehörte das Nacken"beissen" zum normalen Spielverhalten.
    Solange es nicht ausgeartet ist, habe ich es nie unterbunden.
    Nur bei einer Hündin mußte ich aufpassen, das der Spielpartner kein Halsband trug. Sie benutzte ihren Unterkiefer als Knebel und drehte das HB immer enger.


    Hey, danke für Deine Antwort. Im gewissen Rahmen fände ich das auch ok. Habe nur irgendwie das Gefühl, dass sich meiner da etwas reinsteigert. Außerdem bei der 8 oder 9 Monatigen merkt man, dass ihr das nicht taugt, wie gesagt, die steht vor der ersten Läufigkeit und zeigt klar, dass sie dies oder jenes nicht möchte, wonach sich mein Hund immer gerichtet hat. Sobald sie sich umdreht und anhält, steht er vor ihr und dreht auch ab, oder beschäftigt sich mit Bodenanalyse etc. doch sobald sie losrennt, sitzt er ihr im wahrsten Sinne im Nacken...seit drei Tagen oder so. Der Goldi heute war eh schon so "welpisch-verunsichert" und mein Trottel setzt noch einen drauf..... Ich finds halt komisch, dass er das nur bei diesen Hunden macht, so als hätte er keinen Respekt, oder möchte irgendwas regeln, oder, oder.... irgendwas sieht er in den Hunden, was ihn aufregt.....oder so.....

    Meinst Du, wenn ich das konsequent verbiete, sobald er zu hartnäckig wird, dass er es dann irgendwann schnallen wird? Oder würdest Du zu einer anderen Methode greifen?

    Grüße

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    Danke, dass Du mir immer wieder Mut machst. Manchmal denke ich, ich mache alles falsch.
    Meine Mutter hatte auch Diabetes, und eigentlich die gesamte Familie meines Mannes.
    Da wird schon reichlich gelästert....
    Aber im freundlichen und positivemn Sinn, fast schon liebevoll :roll:
    Aber das ist eine längere Story.


    :solace: Wird schon, wird schon :smile: Das braucht alles seine Zeit. Ist ja ne riesen Umstellung für euch alle und daran muss man sich gewöhnen. Die Erfahrung kommt dann mit der Routine, wenn man alles so halbwegs schonmal durchlebt hat und dann wirft einen nichts mehr so leicht um :smile: Lass die anderen labern, Du kennst Deinen Hund am besten und musst mit der Situation klar kommen. Man kann ja gerne Ratschläge annehmen, aber sich verunsichern lassen, braucht man sich nicht.

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    ich bin grad sooo stolz auf Mogli * freu *
    Wir waren auf dem Feld. Direkt vor uns starten plötzlich mehrere krähen. Mogli sprintet hinterher. Ich sah mich schon ,wie ich meinen Hund suchen geh.
    Aaaaber. ..ein Pfiff und er macht aufm Absatz kehrt und rennt zu mir.das gab natürlich ne mega Party : )

    Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk

    :gut:

    Hallo ihr Lieben,

    ich hätte eine Frage. Ich habe bei Milo jetzt ein paarmal gesehen, wie er anderen Hunden in den Nacken beißt, während sie zusammen gelaufen sind. Das habe ich versucht zu unterbinden, taugt mir überhaupt nicht. Komisch ist, dass er das nicht bei jedem Hund macht, sondern nur bei einer Hündin, die jetzt langsam ihre erste Läufigkeit bekommt. Wir treffen uns jeden Morgen, damit wir mit unseren Hunden zusammen trainieren können. Sie ist jetzt 8 oder 9 Monate alt, sehr selbstsicher. Dann, bei einem riesigen Rottweiler (ebenfalls Hündin), ca 4 Jahre alt. Sie ist extrem gutmütig, gemächlich und lässt ihn gewähren. Und heute, bei einem jungen Goldi, dem wir heute das erste Mal begegnet sind... hab nicht sehen können, ob Hündin oder Rüde, "es" war auf jeden Fall sehr unterwürfig und überhaupt nicht sicher.

    Parallelen: Es geschieht immer während des Laufens. Also, Milo kommt auf die gleiche Höhe wie der andere Hund und versucht dann in den Nacken zu beißen. Entweder ist es ein fieser Jagdtrieb, oder er versucht irgendwie dadruch Stress abzubauen, oder er ist einfach ein Arschl.... gegenüber diesen Hunden...... Ich habe ihm, sobald ich das gesehen habe, immer ein Abbruchsignal gegeben und ihn zu mir gerufen. Oftmals auch ein Pfui, wobei er dann abgelassen hat. Nur heute bei dem Goldi, hat er mich komplett ignoriert und ist schon weiter nebenhergehetzt. Das macht mir Magenschmerzen.

    Könnte mich jemand evtl aufklären, was das auf sich hat? Und wie ich ihm beibringen kann, dass das ein absolutes No-Go ist?

    Ich weiß nicht welche Angaben ich noch dazu machen könnte, also, bitte, wenn ihr mehr input braucht, einfach fragen :smile:

    Vielen Dank!!!!


    .....ok, wenn man so einem penetranten Genossen an der Backe hat, dann würde ich es auch nicht unterbinden, wenn meiner knurren, oder die Zähne zeigen würde.....bis zum Schnappen sollte es eigentlich gar nicht kommen "dürfen". Weil, es sollten schon einige Sekunden vergehen, bis mein Hund sich wirklich so genervt von dem anderen fühlt, bis er in Erwägung zieht beißen zu müssen und in diesen Sekunden habe ich den anderen Hund schon am Schlawittchen, geblockt, oder ihm etwas hinterhergeschmissen, na, irgenwie den Trottel verscheucht. Dass dies nicht immer von Erfolg gekrönt sein würde, klar. aber, damit muss man wohl leben..... wo lebt man denn, wenn alle oder viele Hunde so sind und einfach nich locker lassen? Wir sind viel unterwegs mit unserem Hund, vielleicht sollte ich mit ihm auch mal dorthinfahren, wo solche Verhältnisse herrschen, damit ich mir mal ein Bild machen kann.....(das ist jetzt ernst gemeint! Weil mir sowas echt fremd ist) selbst mein Volldepp, der absolut hundegeil ist und den ich mit viel Mühe davon abhalten kann, nicht einfach zu anderen Hunden hinzurennen, weiß einzuschätzen, ob der andere Kontakt wünscht, oder nicht. Und es laufen hier schon ein paar Hunde rum, die entweder alt sind, oder nicht so verträglich mit jedem Hund. Das ist ja auch ok, um Gottes Willen, muss sich nicht jeder Hund vor Freude anpinkeln, wenn er einen anderen Hund sieht :lol: Die Halter dieser Hunde sagen mir (falls ich den Hund noch nicht kenne, oder erst einpaarmal gesehen habe), dass ihrer sich nicht mit jedem versteht und dass ich meinen lieber nicht zu ihm hinlassen soll. Ist doch in Ordnung. Und falls meine Flitzpiepe doch mal durchstartet, dann sieht er bereits aus 10 Meter Entfernung "Oh-Oh, ne, der mag nicht" und rennt entweder einen Bogen drum oder läuft zu mir zurück. Falls meiner so doof wäre und trotz offensichtlicher Drohung des anderen Hundes "in ihn reinlaufen" würde, dann müsste meiner wohl diese Erfahrung machen. Aber, soweit sollte es einfach gar nicht kommen. Ein Hund der zuschnappt, nur weil ein anderer Hund auf ihn zukommt, ist in meinen Augen genauso kommunikationsgestört, wie ein Hund der schlichtweg andere Hunde überrent und dann penetrant wird......

    @ QeenyQ Ja, das mag sein, dass manche HH, die ein Arbeitstier haben, eine andere Grundeinstellung dazu haben.....
    Ich würde einen Hund auch niemals dazu "zwingen", sich mit jedem Hund perfekt verstehen zu "müssen". Das würde so oder so nicht funktionieren. Ein Schnappen würde ich dennoch nicht tolerieren und würde versuchen daran zu arbeiten. Grummeln, oder sonstige Gestikulationen, klar, wenn ein Hund etwas nicht mag, dann muss er es ja nicht mögen. Aber Schnappen, oder Hinterherhetzen ist etwas, das einfach nicht sein muss, auch nicht, wenn ein anderer Hund einfach entgegenkommt. Und in der Region, in der ich lebe, laufen ständig Hunde zu uns. Da wäre ich nur noch am Blocken und mir Sorgen machen "wann kommt der nächste Hund auf uns zu". Ist das dann noch schön, mit dem Hund rauszugehen? Keine Ahnung, man muss es natürlich individuell sehen, jeder Hund ist anders, hat andere Hintergründe, warum er dies oder jenes so macht, wie ers macht.

    Ich denk mir halt nur immer, dass man die Welt nicht verändern kann, man kann nur seine Einstellung zu den Dingen ändern. Und Hundehalter, die einen Hund mit "ich hab keinen Bock auf andere Hunde- Einstellung" haben, haben sich meiner Ansicht nach schon so eine Mauer geschaffen, die nichts mehr durchlässt. Weil sie ständig damit konfrontiert sind "Oh nein, da kommt schon wieder ein Hund und wenn meiner jetzt etwas macht, dann sind wir die Bösen". Irgendwann wird man dann wohl verbissen, weils einen nervt, weil man seinen Hund nicht vor anderen Hunden "schützen" kann. Das ist Stress. Und das ist in meinen Augen eben nicht die Lösung..... Ich denke des Weiteren, dass man vielen Hunden helfen könnte, mit ihrer Umwelt zurecht zu kommen, aber viele Hundehalter möchten das anscheinend nicht, weil sie ihnen zugestehen, selbst entscheiden zu dürfen. Sie dürfen zwar nicht ohne Erlaubnis ins Bett, sie dürfen erst nach Freigabe fressen, sie müssen auf Pfiff und Kommando hören, dürfen sich nur so und so weit entfernen, dürfen nicht selbst entscheiden wann und wie sie wo liegen dürfen (bei den Meisten) dürfen in diesem Sinne nichts selbst entscheiden....außer wenn es draußen um andere Hunde geht....dann sollen sie selbst entscheiden..... Sorry, ein weiteres Mal, ich möchte niemanden angreifen, ich kann es nur einfach nicht verstehen........

    Milo hat das damals auch gemacht, als wir den Rückruf via Leckerli aufgebaut haben. Ich habe ebenfalls das "Lauf" als Freigabe. Ich musste ihn ein paar Tage richtig dazu antreiben, dass er von mir weg geht, mit "lauf, lauf, lauf" und anderen Spirenzchen....irgendwann hab ich die Leckerchen schleichend durch Streicheleinheiten an der Brust oder unten am Hals ersetzt und da war er dann nicht mehr so "anhänglich" :lol: Ich denke, Deiner wird es auch irgendwann schnallen, dass keine Leckerchen Zwecks Hartnäckigkeit geflogen kommen. Braucht evtl halt noch ein wenig Zeit

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    Wenn ein kranker oder gebrechlicher Hund seinen Freilauf geniesst, was ihm von Herzen gegönnte sei, warum darf nicht ein höflicher Hund, der nicht dran denkt, den Tatteri zu bedrängen, den seinen geniessen? Ohne hochnotpeinliche Befragung und akribische Nachfrage? Was bricht für ein Zacken aus der Krone des Halters des ausserordentlicher Schonung bedürfenden Hundes, dies zu signalisieren, falls er Zweifel hat über die Absichten des höflichen Hundes, oder unbedingt 10 m Passierabstand haben will?

    Ich gehe eigentlich immer vom Normalfall aus. Und da können sich erwachsene freilaufende Hunde nach Absprache (unter den Hunden, wohlgemerkt, nicht den Haltern!) passieren oder treffen, ohne dass einer umgenietet, bedrängt oder übel erschreckt wird, oder gar Löcher ins Fell kriegt. Wenn mein Hund das aus irgendwelchen Gründen nicht kann, dann bin ICH in der Bringschuld, das zu signalisieren, nicht alle andern müssen Verhaltensanweisungen prophylaktisch erfragen.

    Ich quatsche doch auch nicht jeden Passanten in der Strasse an, ob er vielleicht eine Hundephobie hätte und ich gnädigst passieren dürfe, bevor ich mit meinem desinteressierten Hund ganz normal vorbeilaufe. Ich reagiere aber auf Angstsignale. Genauso bei den HH. Werden die auf Distanz panisch, oder aggressiv, so treffe ich entsprechende Schutzmassnahmen für sie und meine Hunde. Bleiben sie entspannt, gehe ich vom Normalfall aus. Und so machen es fast alle hier. So geht das weitgehend zwanglos, ohne unnötige künstliche Regeln, die die Hunde verdrehen.

    :gut:

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    Warum kommt bei Dir im Gegenzug sofort von wegen beissen?

    "Eins auf die Mütze bekommen" heisst nicht beissen. Ja, meine Hunde dürfen einem Hund, der ihnen gegenüber blöd wird, auch ne entsprechende Ansage machen. Und wenn es dabei mal etwas Geknurre und Geschnappe gibt, oder nen Rempler, dann ist das völlig normales Verhalten. Es redet niemand davon, dass der andere Hund zusammengeflickt werden muss.

    Warum soll ich daran arbeiten, dass sich mein Hund gefallen lässt, von anderen angemacht und bedrängt zu werden? Wenn meine Hunde keinen Kontakt möchten und das signalisieren, der andere Hund aber trotzdem näher kommt, evtl. Sogar noch fixiert ... Und das Nelchen dann mal schnell zöhnezeigend und knurrend nen Satz auf den anderen Hund zu macht um ihm klarzumachen "Du bist hier wirklich nicht erwünscht" .... Wo ist das Problem.

    Es gibt gar kein Problem.... wenn ein erwachsener Hund nicht in der Lage ist, Mimik und Gestikulation des Gegenübers zu deuten, oder, er es sogar darauf anlegt, Stress zu machen, hat er auf gut Deutsch im Leben eh ausgeschi.... sofern ihm sein Besi nicht bessere Manieren beibringt. Mir geht es um die Halter von Hunden, die es tolerieren, dass ihr Hund, obwohl sich der andere artgenossentypisch verhält, austicken. Mag es an der Leine sein, oder im Freilauf. Wenn man einen Hund hat, der nicht mit anderen Hunden kann, dann darf man nicht erwarten, dass andere Hunde, die freudig mit anderen Hunden sein möchten, sich kuschen müssen. Dinge passieren... ein Hund kommt auf einen anderen mal zugerannt. Ist er in der Birne schon soweit, dann kann er das Gegenüber einschätzen, aber, ein junger Hund muss erst lernen, wie er sich korrekt seinen Artgenossen gegenüber verhält und ist evtl. erst mal überschwänglich. Muss jetzt jeder Junghundebesitzer um seinen Jungspund bangen, wenn dieser aus Versehen mal entwischt? Oder sollte sich der Hundebesitzer, der einen "artgenossenfeindlichen" Hund hat, auch mal Gedanken darüber machen, wie er seinem Hund vermittelt, dass er sich nicht von sowas angegriffen zu fühlen braucht?

    Ich kann die Bange nachvollziehen, wenn man einen Hund hat, der alt, krank und gebrechlich ist...dennoch wird man es niemals vermeiden können, dass einem irgendwann ein Hund begegnet, der einfach auf einen zugerannt kommt. Die Situation so auszulegen, dass jeder Hund, der zu einem hingelaufen kommt, seinen Hund gleich "überrenen" oder anspringen würde, ist unrealistisch. Es passiert mit Sicherheit, aber damit muss man leben lernen, wie man mit 1000 anderen Dingen zu leben lernen muss, weil mans einfach nicht ändern kann, so sehr es einen PERSÖNLICH auch stört.....

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    Das sind auch die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Ebenfalls an der Leine. Meistens waren es kleine Hunde, die sich plötzlich von hinten näherten und meinen angeleinten Rüden in den Hintern beißen wollten. Zwei waren erfolgreich. Und er hat wirklich gar nichts gemacht- war zu diesem Zeitpunkt an mir orientiert, hat weder gedroht noch sonstwas- ja er hat den anderen komplett links liegen lassen und trotzdem haben ihn diese Hunde nicht in Ruhe gelassen und wollten es wissen. Mittlerweile hasst er die meisten Kleinhunde, aufgrund dieser Erfahrungen. Und er hasst es, von ihnen angekläfft zu werden. Kann ich absolut verstehen. Wenn wir an so einem Hund vorbeigehen- passe ich auf, dass der Kläffer ihn nicht auf die Pelle rückt- ansonsten gibts von mir eine gesemmelt.


    Mit "eins auf die Mütze" meinte ich abschnappen. Die meisten Hunde drohen, bevor es zum Abschnappen kommt, schon sehr lange auf Distanz. Die Signale sind sehr fein. Und das zähle ich zum normalen Hundeverhalten. Alles andere finde ich auch nicht unbedingt normal. Ich bin nur der Meinung, dass Hunde, die wirklich keinen Kontakt möchten- keinen Kontakt aufgezwungen kriegen sollten.


    Ich weiß jetzt nicht, was der Jagdtrieb eines Hundes mit Hundebegegnungen zu tun hat.

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    Liest sich aus dem Kontext. Wir bringen unseren Hunden vieles bei, was nicht natürlich ist, oder besser, wir gewöhnen es ihnen ab, was für sie natürlich wäre. Bei allen Dingen wird akribisch darauf geachtet, dass man es einem Hund abgewöhnt, oder angewöhnt. Aber bei manchen Haltern kommt es mir so vor, als würden sie einfach tolerieren, dass ihr Hund bei einer Hundebegegnung gestresst reagiert.....Alles Andere passt, aber beißen darf er, sobald ein anderer Hund in die Nähe kommt.......oder wie?