Beiträge von Frollein

    @ Icephoenix

    Ja, so läuft das bei uns auch. Nur haben wir, Du und ich, unseren das schon von Anfang an gezeigt.

    Dem Hund des TE, wurde das wahrscheinlich nicht beigebracht und so wird das alles nicht so einfach sein. Ein Hund, der schon soweit ist, dass er seinem "Dosenöffner" die Handwegschnappt, wenn was auf dem Boden fällt, hört sich für mich extrem an. Da ist diesbezüglich kein "Respekt" da......

    Ich persönlich würde da garnicht lange rumdoktoren, sondern mir professionelle Hilfe holen... bevor man etwas falsch macht und sich das Ganze noch evtl. verschlimmert.....

    @ Mücke

    Würdest Du das tolerieren, wenn Dein Hund Dich vom Napf wegbeisst? Klar, man muss dem Hund nicht an den Napf langen, wenn er frisst.... aber, ein Hund sollte das schon checken, dass ich diejenige bin die das Futter gibt und er es vor mir nicht zu verteidigen braucht. Warum sollte ein Hund Angst haben müssen, dass ich ihm sein Futter wegnehme?

    In unserem Freundeskreis gibt es nur eine Person, die eine Allergie gegen Hunde hat und eine, die Hunde einfach nicht abhaben kann....muss man natürlich akzeptieren. Die Person mit Allergie, schmeißt sich extra bevor sie zu uns kommt eine Tablette rein, dann ist's für sie einigermaßen erträglich und ich versuche meinen Hund auch eher in der Küche zu halten, dass die Person im Wohnzimmer frei atmen kann. Wenn wir uns in der Küche kurz aufhalten, merkt sie das leider sofort und ihre Bronchien gehen zu :verzweifelt: Natürlich darf mein Hund dann nicht mit zu denen in die Wohnung, aber man arrangiert sich.

    Die zweite Person "hasst" Hunde einfach. Bevor wir unseren zu uns holten, hatten wir mal ein Gespräch, in dem ich äußerte, dass bald ein Hund bei uns einziehen würde. Sie rümpfte diei Nase und sprach in der Art: "Wie könnt ihr nur. Die stinken, sind schmutzig, sabbern, kacken überall hin, bellen, beißen...." usw. ;)
    Nur lässt es sich "LEIDER" nicht vermeiden, dass man sich in der Gruppe mit unseren Freunden mal trifft und mein Hund eben dabei ist. Jeder liebt ihn, jeder findet ihn toll etc....aber, gibt halt auch Menschen, die Hunde nicht mögen und das auch wirklich zur Schau stellen.... Zu ihr würde ich den Hund natürlich nicht mitnehmen, aber, zum Glück sind wir nicht so dicke, als dass eine Einladung ihrerseits zu erwarten wäre :D :gott:

    In der Familie ist unser Hund herzlich Willkommen, Gott sei Dank. Weil das stelle ich mir wirklich schlimm vor :fear: das würde mir wirklich das Herz zerreißen.....

    Ich denke, dass das Heulen noch in unseren Hunden gespeichert ist.... bei manchen mehr, bei manchen weniger... meiner hat als Junghund mal das Heulen angefangen, als ich mir ne Doku über Wölfe angesehen habe :lol: Hat sich direkt vor den Fernseher gehockt, ich dachte, was macht er denn da? Und hat das Wedeln angefangen....als die Wölfe heulten, hat er es auch probiert (hat sich natürlich "total" nach Wolf angehört.....NICHT! :lachtot: )

    Habe schon von vielen Husky Besitzern gehört, dass ihre ab und an heulen, aber auch von anderen "wolfähnlichen" Rassen...vielleicht ist das einfach noch verankert in den Genen...

    Eine Freundin hat sich mal den "Spaß" gemacht, ihrer Dackeldame das Heulen beizubringen (warum auch immer). Die Freundin stimmte ein, der Hund hat irgendwann mitgeheult.

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    Jein :D

    Ich kann nur von mir reden. Ich war - damals nur mit meiner Kleinen - manchesmal ordentlich stinkig über die Ignoranz und das fehlende Vorstellungsvermögen von anderen Hundehaltern und bin manchmal geistig etwas "wehrhaft" durch die Gegend gelaufen - einfach voll genervt . Ich war halt sehr geübt im Abblocken von Fremdhunden - und da wohl für die Hunde auch recht eindrucksvoll - und im Zweifelsfall auch im Hochschnappen meiner Kleinen.

    Ich habe mir aber trotzdem immer Leute mit Gross- und anderen Hunden gesucht, die ok waren für meine Kleine und mit denen sind wir dann zusammen Gassi gegangen. Sie durfte und darf mit jedem Hund Kontakt haben, der ein gutes Verhalten ihr gegenüber hat. Ich ermutige sie dazu auch, zwinge sie aber nicht.

    Das finde ich schön :smile:


    Dann ist ja gut, wenn Du zum Glück nicht so agierst :smile: Bei manchen ist dies jedoch so.... sonst würden sie ihren Hund nicht gleich bei Sichtung eines anderen Hundes, egal wie groß, wie stürmisch, oder ruhig er ist, auf den Arm nehmen, (was ich für durchaus sinnvoll halte, wenn ein Rüpel auf einen Mini-Hund zugerast kommen würde :D ) Manche sind halt ängstlicher, berechtigt, oder unberechtigt, liegt im Auge des Betrachters.... Jeder möchte ja nur das Beste für seinen Hund... manche übertreiben es :fear:

    Danke! :D

    Das ist kein Nonsense ;) Jeder geht mit einer gewissen Einstellung nach draußen. Wenn mir gestern etwas passiert ist, was ich persönlich als tragisch empfunden habe, dann hoffe ich natürlich, dass es mir heute nicht wieder passiert und passe draußen auf, richte mich Gedanklich darauf ein.... und daraus kann auch eine Übervorsicht entstehen. Es kann passieren, dass man den Teufel an die Wand malt, selbst in Situationen, die eigentlich nicht bedrohlich für einen wären, aber der Schock sitzt noch zu tief.

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    Ja, das war es mit der Kleinen. An der Tagesordnung. Und das wird dir jeder bestätigen, der so einen kleinen Hund hat.

    Genau deshalb weiss ich auch, wie ich meinen Grossen zu bändigen habe. Heute macht das übrigens keiner mehr mit ihr, denn die haben dann mit meinem Grossen zu tun und keine Zeit für die Kleine.


    Und hierzu, meine Liebe: lehn dich mal nicht so weit aus dem Fenster. Was weisst Du, wie ich mit meinen Hunden durch die Gegend laufe, hm? Wenn man realistisch und vorsichtig ist, heisst das ganz und gar nicht, panisch zu sein .


    Ich habe mir nicht angemaßt zu wissen, wie Du mit Deinem Hund umgehst, oder wie Du Dich draußen verhältst! Es war nur eine überspitzte Bemerkung zur generellen Thematik die wir diskutieren ;) Weil, wie löst man dann so ein Problem, das einfach nicht zu lösen ist. Gegenseitige Rücksichtnahme ist eh klar, aber für viele anscheinend zu viel verlangt, wie Du ja selbst mitbekommst.... hier sind auch sehr viele Klein- und Kleinsthundebesitzer unterwegs, aber die machen sich darüber im Vorfeld überhaupt keinen Kopf. Sie haben ein Auge auf ihre Kleinen im Spiel oder bei Hundebegegnungen und würden eingreifen, falls das Spiel zu wild für die Kleinen werden würde. Da ich viele HH fast täglich sehe und wir auch gemeinsam größere Runden machen, sehe ich ja auch, wie mit den Hunden umgegangen wird, wer einem begegnet, was passiert und man kommt auch ins Gespräch mit den HH. Bei uns ist da immer alles easy ..... vielleicht habe ich auch einfach Glück gehabt in der Wahl meiner Region, Stadt, Viertel..... obwohl hier so viele Hunde rumlaufen (wir sind von Feldern umgeben und ich wohne direkt an einem Park...da herrscht reger Verkehr).

    Ich mein, man kann jetzt noch 20 Seiten darüber sinnieren wie schön es wäre, wenn jeder Hund und jeder Halter sich an alle Regeln halten würden. Das dies nicht umzusetzen ist und immer ein Wunsch bleiben wird, ist hoffentlich jedem bewusst :???: Ich konnte meinen auch nicht schützen als ein kleiner Zwergpinscher Mix meinem ins Genick gesprungen ist, sogar das Ohr blutig gebissen hat. Der war an der Flexi, aber Frauchen hat die Flex nicht festgestellt gehabt und der preschte einfach vor und auf meinen drauf...... natürlich geht meiner davon nicht zu Bruch....aber sowas lässt sich einfach nicht vermeiden wenn Halter sich nicht genug engagieren , oder ein sonst super Hund einmal einen Ticker bekommt..... es sind Tiere... schade für die Kleinen und Kleinsten :/ Wenn ich einen kleinen Wutz sehe, oder einen zarten kleinen Hund, den ich nicht kenne, dann muss Milo auch nicht zu dem hin, selbst wenn der andere Halter seinen von der Leine macht und noch sowas sagt wie: "Komm Pfiffi, schau mal, da ist ein anderes Hundi" :headbash: Auch wenn meine Bodenrakete sich zu benehmen weiß, ich könnte niemals versprechen, ob er nicht doch mal im Spiel etwas übertreibt und in den Rücken springt..... so ist das eben...das Los der Hundehalter..... nichts ist ganz falsch und nichts ganz richtig.....

    Das hat nichts mit Urteil oder Veruteilen zu tun. Wird eh jeder so machen, wie er denkt. Ich sehe aber nichts Falsches daran, jemanden einen anderen Blickwinkel zu zeigen, so wie mir hier auch andauernd anderen Blickwinkel gezeigt werden. Nicht aus Hochmut, sondern aus Hilfestellung, Gedankenanstoß.

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    wer nie so einen kleinen Hund hatte sollte sich da mal lieber kein Urteil erlauben. Was soll so ein Winzling denn machen wenn ihm ein Großer mal freundschaftlich in den Nacken stupst? Nichts, denn um ungünstigsten Fall ist er sofort tot wie der Zwergspitz einer Freundin. Da hilft es auch nichts wenn so ein zwerglein Mut und Selbsbewußtsein ohne Ende hat.


    Also sollte jeder Halter eines Klein- oder Kleinsthund mit panischer Angst draußen rumrennen und in jedem anderen Hund einen potenziellen Mörder sehen? :headbash: Es werden auch große Hunde von großen Hunden umgebracht.... aber mal ehrlich, wie oft kommt sowas vor, dass man sich darüber sooo ne Platte machen sollte? Man kann seinen Hund nicht immer vor allem und jeden beschützen, oder? Und doch, es würde schon helfen, wenn der kleine Hund ein gutes Selbstbewusstsein hat. Dann könnte er mit den anderen Hunden dementsprechend kommunizieren. Dass es "Trottel-Hunde" gibt, die einem anderen ins Kreuz springen, angerannt kommen und attackieren etc, ist völlig klar.... dennoch wird das hier immer wieder so ausgelegt, dass das die Tagesordnung ist. Ist es das bei euch?

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    Frollein, ich denke, Du hast noch nie einen so kleinen Hund gehabt, ne?

    Und diese Geschichte mit dem respekteinflössenden Chi gegenüber der Dogge halte ich für ein Märchen, wenn die Dogge es drauf anlegt. Übrigens ist der Unterschied bei meiner Kleinen 25 cm zu meinem Grossen 66 cm so wie Chi und Dogge, also fast. Und ja, sie macht ihm respekteinflössende Ansagen - zuhause. Und der Grosse kuscht :lol: ! Wäre er aber nicht so gutmütig und ein Fremder, würde er sich das u.U. nicht gefallen lassen und dann hat die Kleine.... einfach verloren.

    Aber es muss nicht mal bösartig sein: es reicht, wenn ein verspielter Labbi meiner Kleinen auf die Schulter haut.

    Und nein: für einen so kleinen Hund gibt es ganz und gar keine bessere Strategie als die, die sie zeigt. Und schon gar nicht mit einem 11 Wöchigen Welpen, der von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat und einfach alles dolle findet und sich draufstürzt, was sich bewegt.


    Stockmaß Milo 43 cm...nicht sehr klein, aber auch nicht groß ;) Es können auch sehr große Hunde Angst vor anderen Hunden haben.... Da spielt für mich Größe keine Rolle. Und doch! Das mit dem T-Cup und der Dogge ist kein Märchen :D Ich habe auch dazugeschrieben, dass der größere Hund schon auch richtig ticken muss und kein vermurkster sein darf. Denn die gucken sich nicht die Größe eines anderen Hundes an, sondern die Körperhaltung, Gestikulation, Mimik. Gibt natürlich Hunde, die alles zusammen nicht lesen können :lol: aber, bitte, bitte, keine Kommentare, dass dies ja bei fast jedem Hund der Fall wäre.... dann würden keine normalen Hunde draußen rumlaufen......

    Man macht sich Sorgen, wenn ein großer Hund auf seinen kleinen oder kleinst-kleinen zukommt, das kann ich verstehen. Jedoch denke ich, dass dann gleich jedem Hund, der auf den Kleinen zukommt, unterstellt wird, er würde ihm etwas tun wollen...... weißt Du, was ich meine? Man geht ja schon mit dieser Einstellung nach draußen: "Heute kommen bestimmt wieder TAUSEND böse Hunde auf uns zu" ;)

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    Sorry Frollein und nicht wegen meinem tollen Hundchen :D: aber es ist die erfolgversprechendste Lösung für einen Hund wie meine Kleine, sich so zu verhalten. Alles andere wäre lebensgefährlich. Wie viele grössenwahnsinnige resp. panische Kleinhunde begehen "Selbstmord", wenn sie sich aufführen oder wegrennen.

    Defensives, ruhiges Verhalten (mit vollen Hosen wie meine) ist die einzig richtige Strategie.


    ALLES ANDERE WÄRE LEBENSGEFÄHRLICH, ist nicht korrekt ;) Es gibt auch alternative Verhaltensweisen für einen kleinen Hund außer der, die Dein Hund aufweist und "quietschen und wegrennen". Sie hat vielleicht die Hosen voll, aber, man könnte ja auch versuchen, sie aufzubauen und ihr die Angst zu nehmen.,....

    Ich kann schon nachvollziehen, dass man etwas Angst um seinen kleinen Hund hat, wenn ein riesiger anderer auf ihn zukommt. Und wenn Du und Deine Kleine so klar kommt, dann ist das super für Euch.

    Das Lustige bei Hunden ist (sofern sie richtig ticken und ich gehe davon aus, dass sind die Mehrzahl der Hunde) dass es völlig Wurst ist, wie groß oder klein ein Hund ist, denn Hunde messen sich nicht an der Größe, sondern an ihrem Verhalten. Selbst der kleinste Teecup-chihuahua kann so ein Standing haben, dass er einer Dänischen Dogge Respekt einflößen kann. Und das sogar ohne Kläffen, Zähne zeigen, sondern einfach durch die Körperhaltung und die Souveränität, die Präsents die ausgestrahlt wird. Also, ist es nicht von natur aus so, dass ein größerer Hund den kleineren als Beute ansieht. Entscheident ist das Verhalten des kleinen Hundes. Wie Du schon sagst, würde dieser wegrennen und quieken, gibt es durchaus Hunde, die dann hinterherjagen.... falls dieser jedoch den kleinen Hund wirklich totbeißen würde, dann wäre Einiges im Argen bei dem größeren Hund.. hört man ja auch eher selten, ne?