Beiträge von Frollein

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    Übrigens ist es so, dass Hunde, die sich über irgendetwas "sehr freuen", eigentlich ein Problem damit haben und sie mir ihrem aufgedrehtem Verhalten den Stress los werden wollen. Dann kommt irgendwann eine Phase, in der der Hund mit Unsicherheit anders umgeht - Fluchtversuche (meist bleibt es bei Versuchen, denn viele Hunde können aufgrund der Situation nicht fliegen... Leine). Später nicht selten Distanz einfordern über aggressive Verhaltensweisen, wenn die anderen Wege nicht funktionieren.

    Aber hier ist es ja jetzt geklärt und der richtige Weg beschritten ;)

    Viele Grüße
    Corinna


    Das ist ein interessanter Aspekt, den ich mir noch nie in den Gedanken gerufen habe :smile: .... wenn ein Hund sich so überschwänglich freut (unsere Dackeldame hatte sogar manchmal ein paar Tröpfchen abgegeben, wenn mein Vater von der Arbeit heimkam), dass er eigentlich ein Problem damit hat? Meinst Du das?

    Der Dackeldame wurde allerdings auch nie beigebracht, dass Heimkommen etwas völlig Normales ist, sie wurde natürlich regelrecht hochgepusht, wenn das "Alphatier" nach Hause kam.... :hust:

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte dieses Jahr das Tierheim München mit Fressensgaben beschenken. Weiß jemand von euch, wie ich sehr günstig an eine Masse von Hundefutter rankomme? Falls sich jemand beteiligen möchte, sehr gerne!!!

    Habe schon ein paar Firmen angeschrieben und warte auf Rückantwort, aber evtl. weiß jemand ja noch eine Anlaufstelle, die ich anschreiben könnte.

    Vielen Dank!!!

    Ich wünsche allen einen besinnlichen 2. Advent! :santa:

    Unserer war und ist ja ein Menschenfreund, auch Kinder waren für ihn immer "Freunde". Bei uns ist es allerdings so, dass sehr viele Menschen eher Angst vor Hunden haben und diese Angst wird dann an die Kinder weitergegeben "Der hat ja Zäääähne, der beißt" ...... So waren es nur wenige Kinder, die meinen in der Welpenzeit streicheln wollten. Ganz kleine Kinder, die gerade erst laufen konnten, habe ich nicht an ihn rangelassen, und mein Hund auch nicht an die Kinder, weil meiner gerne als Welpe noch hochgesprungen ist oder als Spiel an die Hände wollte, oder ins Gesicht schlecken wollte. Kinder ab drei Jahren, wenn es kontrolliert war, hab ich schon mal streicheln lassen.

    Dass Kinder meinem Hund auch Leckerlies geben durften, als er so 4 - 5 Monate alt war, hatte dann einige Wochen den Nachteil, dass mein Hund bei jedem Kind dachte, da gibts was abzugreifen :/ also ist er auf kleine Kinder zu, und ist in erwartungsschwangerer Haltung vor ihnen gesessen oder gestanden..... Was hab ich mir da nicht alles anhören dürfen (Nehmen Sie Ihren Köter da weg, der hätte mein Kind fast gebissen) obwohl mein Hund nie ein Kind berührt hat, nur zu ihnen hingelaufen ist.... aber für Mütter ist das natürlich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.....Der Rückruf wurde zu der Zeit aufgebaut, aber ich hatte ihn noch nicht soweit unter Kontrolle, dass er jedes Mal hörte, vor allem wenn er dachte, er könnte irgendwo etwas zum Fressen abstauben.... Also, falls ich jemals wieder einen Welpen/Junghund haben sollte, dann würde ich "Leckerlie und Kinder" erst einführen, wenn der Rückruf sitzt.....

    Mit Kindern auf der Bank sitzen und sich unterhalten, wenn Hund neben einem sitzt, würde ich jedoch immer wieder tun. Das hat gut funktioniert, wenn die Kinder keine Haudegen sind und die Eltern dabei.

    Klar können das viele Hunde auch einschätzen, wie sie mit einem Kleineren oder Größeren umzugehen haben.... wenn ich jedoch einen kleinen "zerbrechlichen" hätte, würde ich höchstwahrscheinlich nicht jedem mit ihm spielen lassen...es gibt ja auch etwas tollpatschigere Hunde..... in der Regel ist ja alles easy und die arrangieren sich schon irgendwie...

    Ganz ehrlich.... deshalb habe ich es nie in Erwägung gezogen, mir einen Kleinsthund zu holen.... Kleinhund ja, da gibt es ja einige robustere Rassen.... oder Mischlinge...aber bei einem, der fast auseinanderfällt (sorry) wenn mal eine Tür zuknallt... das würde einfach nicht in mein Leben passen oder in meine Vorstellung von "Mit Hund alles machen können, ein kerniger, Racker, einen Buddy, den nichts so schnell umhaut" das ist halt meine Vorstellung, find die Kleinsten aber auch extrem interessant und unbedingt "habenswert" :D Deshalb schütze ich sie auch von meinem Schwarzen-Blitz, sofern das erforderlich ist.

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    Anschauen ist doch nicht gleich fixieren :???:

    Ich hab nur festgestellt, dass alle in eine andere Richtung schauen (es schaut auch keiner in die Kamera), Hunde tun nunmal nichts "aus Versehen" - die wissen warum sie in die eine und nicht in die andere Richtung schauen :ka:

    WIE man das nun bewertet bleibt ja jedem selbst überlassen :D


    Wie hättest Du denn dieses Bild gerne gehabt? Dass sich jeder Hund einen Partner sucht, dem man dann in die Augen schauen kann? ;) Die Halter der Hunde werden vor den Hunden gestanden haben, oder zumindest eine Person, die das Foto gemacht hat...also ist es doch nicht verwerflich, dass die Hunde halt in dessen Richtung sitzen..... und es ist auch nichts untypisches, dass die Hunde in einem Abstand von 30 cm - einem Meter von einander wegsitzen.....manche Hunde schauen total entspannt drein, einer ist in Erwartungshaltung (wahrscheinlich hat er was gesehen, oder Halter hat etwas gemacht), die anderen sind neutral/Warteposition........ Klar, bleibt die Bewertung jedem selbst überlassen... nur hast Du geäußert, dass man schon förmlich sieht, wie sich die Hunde unwohl fühlen. Und auch Du weißt, warum Du das geschrieben hast, und nicht etwas Anderes geschrieben hast. ;)

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    Naja, das ist eben auf dem Foto zu sehen :ka:

    Nach Hilfe hab ich nicht gefragt :D


    Woran erkennst Du, dass die Hunde sich unwohl fühlen? Du hast geschrieben "weil sich keiner so wohlfühlt, um dem anderen in die Augen zu schauen" oder so ähnlich. Wäre auch eher ungut, wenn sich Hunde ansehen, oder noch besser "fixieren" auf dem Foto. Hunde äußern ihr Vertrauen gegenüber anderen auch unter anderem, indem sie ihnen den Rücken zeigen können. Eben NICHT den Blick auf sie gerichtet haben. Was man sieht ist ja objektiv, aber, diese Hunde sehen nicht so aus, als wäre es ihnen unangenehm beieinander zu sitzen. Es wurde ein Foto geschossen und die Hunde wurden höchtwahrscheinlich alle ins Sitz oder Bleib gelegt, damit eben ein Foto geschossen werden konnte. Aber, selbst, wenn es eine Spontanaufnahme war, sitzen Hunde nunmal so nebeneinander, ohne sich in die Augen zu sehen, oder wärend einer wartenden Haltung, die Nähe des Anderen zu suchen. Sie sind auf "Stand-by-Modus". Warten darauf, dass es weitergeht.

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    Ich sehe den Kong kritisch, da alle Trennungsangsthunde, von denen ich bisher gehört habe, meine Hündin eingeschlossen, sich erst auf den Kong stürzen, wenn er alle ist ist die Trennungsangst aber genauso schlimm wie zuvor. Und bei meiner Hündin war es so, dass sie mit Futter ca 30 Minuten alleine bleiben konnte, ohne jedoch keine 10 Sekunden. Ich glaube sie hat sich so nicht wirklich mit dem alleinebleiben auseinandergesetzt.
    Bin ja mal gespannt wie es weitergeht!

    Bei uns hat das super funktioniert, mit der "Etwas zum Kauen-Dalassen-Methode"....natürlich haben wir auch erst Sekunden, dann Minutenweise aufgebaut und das schon seit unserer Welpe war.... Kann mir aber schon vorstellen, dass das nicht die Ultimativlösung für jeden Hund ist (aber, was ist schon die Ultimativlösung?) Vor allem, wenn der Hund schon "eingefahren" in der Trennungsangst ist und sich bereits ein Verhalten manifestiert hat..... Ziel ist es ja, dem Hund langsam auf das Alleinesein einzustimmen, etwas zum Kauen im Beisein des Halters zu geben und Schritt für Schritt aufzubauen. Zuerst muss man eben, wenn man soweit ist, schneller zu Hause sein, als der Hund fertig mit der Schleckerei ist, am besten sollte er noch schlecken, wenn man heimkommt (wir haben Kong mit Leberwurst, Joghurt etc einfach eingefroren, so konnten wir die Wegbleibzeit ausdehnen, irgendwann kam dann ein größerer Kong) Na, hat zumindest bei uns funktioniert :smile: Was macht man alternativ, wenn das nicht funktionieren sollte?

    Viele Grüße

    Frollein

    Hast Du ihm das mal mit einem "Nein" verboten? Ich kenn das nur so, dass Hunde soetwas machen, wenn sie denjenigen "Betroffenen" damit eine fast subtile "Ansage" machen... "Was willst du hier?" "Passt mir irgendwie nicht, weiß aber nicht was ich tun soll/wie ich damit umgehen soll" Also, irritiert der Besuch von Vertretern/Besuchern den Hund vielleicht, so hat er sich zu eigen gemacht, zu gnabbsen..... Also, "Nein", oder ihm Alternativen bieten. Auf seinen Platz schicken wenn Vertreter/Besucher kommen und etwas zu Kauen oder ein tolles Spielzeug anbieten. Bin aber auch kein Prof...wäre jetzt meine Variante.

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    Da, stimme ich Dir zu, erstmal auschecken, warum er das aufeinmal tut und ja, kann ja nur sein, dass der Hund denkt, sein Futter verteidigen zu müssen.... und klar kommt es auf die Erfahurngen an, die der Hund gemacht hat :smile: Und auf die Art und Weise, wie man seinem Hund das "Füttern" beigebracht hat...... (obwohl da manche Hunde ohne irgendein "Freigeben" von sich aus niemals solche Ansprüche aufs Futter stellen würden....)