Beiträge von Kazua

    Da quasi eine Warteliste aufzubauen für dann, wann Ronja stirbt, fand ich echt zu schräg. Ich konnte es erst kaum fassen. Das ist vielleicht nicht ganz rational, aber ich hab mich doch erstmal sehr gewundert. Und irgendwie kaue ich da auch geistig immer noch drauf rum. Auf Beidem.


    Klar gibts auch hier die Gedanken, dass nach Ronjas Tod wieder ein Hund einzieht, und wenn ja, woher. Aber das war mir dann doch überhaupt nix. Ist das verständlich?

    Kommt drauf an, von wem die Idee der „Warteliste“ kam… Von deinem Mann ist es vielleicht einfach seine Art mit dem drohenden Verlust umzugehen, so ähnlich wie Vriff das erklärt hat. Von eurem Bekannten fände ich es ziemlich unangebracht.

    Aber, wenn ich ehrlich bin, würde ich mich auch aufregen bzw ärgern egal von wem der Vorschlag kommt. Weil es für mich nichts wäre und sich auch nach der Suche nach Ersatz anfühlen würde.

    Mal überlegen was danach einziehen könnte ist etwas anderes und tatsächlich überlegen wir auch immer mal, obwohl beide Hunde fit sind und hier erst als Nachfolger für beide was einziehen soll. Also frühestens in 10 Jahren hoffentlich (die Kleine ist erst 5, die Große mittlerweile schon 11).

    Oder auch daheim Baden, Blowern, Schneiden.

    Man muss der Typ sein dem sowas Spaß macht

    Ja. Und es sich selbst auch trauen. Hat schon nen Grund warum ich das bei uns mache. Mein Mann hat Angst dem Hund wehzutun und hält schon nicht vernünftig fest, wenn er mal helfen soll. Das würde hier mindestens ein Hund eiskalt ausnutzen und ruckzuck zum zitternden, jammernden Bündel mutieren, das ganz dringend auf den Arm muss (sie kann das sonst auch ganz vernünftig aushalten, wenn sie mit dem Theater nicht durchkommt. Versucht hat sie es bei mir aber auch. ). Oder sie würde zur Schnappschildkröte. Je nachdem.


    Hier kann ich keinen klaren Trend oder Modehund erkennen, bin aber am liebsten auch so unterwegs, dass ich möglichst wenig andere Hunde treffe.

    Ist es soooo schwer die zu pflegen?

    Ich könnte mir vorstellen, dass die einfache Antwort „ja“ lautet. Meine Kleine ist als Pulimix jetzt auch nicht besonders groß (ca 37/38 cm) und hat lange Locken. Zum Glück ist ihr Fell recht fest und filzt dadurch nicht so schnell. Beine, Achseln, hinter den Ohren, etc muss ich allerdings im Auge behalten. Und sie ist schnell dreckig, was im Fell auch meistens hängen bleibt.

    Wäre das Fell jetzt noch weich und flauschig, würde der Dreck noch schneller und besser hängen bleiben und es auch schneller filzen. Meine Große hat so Fell, das ist aber zum einen nicht so lang und zum anderen ist sie groß genug um nur dreckig zu werden, wenn sie wie ne Wilde durch den Matsch tobt oder sich wälzt.

    Die Kleine würde ich dann definitiv scheren bzw stark einkürzen, an den Beinen mache ich das auch so schon. Beine bürsten findet sie nämlich richtig doof und die bleiben sonst auch einfach ewig nass, wenn sie nass werden (und dieser Hund liebt Pfützen).

    Okay, ich schnippel einfach drauflos :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Geht normalerweise völlig problemlos. Den Strang mit den LEDs in der Mitte kannst du entweder mitkürzen oder du lässt ihn lang, knickst ihn an passender Stelle und fädelst ihn wieder in die Gummihülle.

    Allerdings kann man die nur von einem Ende aus kürzen (ist markiert), am anderen Ende ist der Batteriekasten befestigt. Da sollte man drauf achten.

    Bei unserem sind die Hundehaare trotz Bürste weniger das Problem, die verheddern sich eher nicht. Aber meine.

    Mein Mann hatte extra gefragt, ob der Saugroboter mit langen Haaren klar kommt: „Ja.“ Joah, „lang“ war dann vielleicht Schulterlang oder so, das müsste gehen. Hüftlahm wickelt sich jedenfalls prima um die Bürste und frisst sich in die Gummilippen. |) Nuja, muss ich das eben immer mal rauspuhlen.

    Ich habe ruhig und bestimmt drauf bestanden, dass wir das jetzt weitermachen bis ich entscheide es reicht. Und wenn sie ihre Zähne eingesetzt hat bin ich sehr ungemütlich geworden. (Alle anderen Versuche drumherum zu kommen wie weglaufen oder kreischen habe ich verhindert oder sind ins Leere gelaufen. Kreischen hat sie zb bei den Krallen probiert als ich nur lose ihre Pfote gehalten habe. Ich habe sie gefragt, ob es sonst noch geht und dann habe ich die Kralle geschnitten. War eh die letzte Pfote also war dann Schluss als das ruhig ging.)

    Hat sie gut mitgemacht, habe ich aufgehört und sie gelobt. Wenn ich vermute, dass die Achseln verfilzt sind, mache ich auch mal nur die. Sonst nix am Hund. Dann dauert es nicht so lange und braucht nicht so viel Geduld.

    Ach und was bei uns wichtig ist: ich gehe nur ans Fell, wenn ich ruhig und entspannt dran arbeiten kann. Bin ich genervt, gestresst oder ungeduldig lasse ich es sein. Anderenfalls mache ich zu viel Druck und es geht gar nichts mehr. (Hat etwas gedauert das zu verstehen und umzusetzen, weil Fellpflege bei unseren anderen Hunden kein großes Thema oder kein Problem war.)