Beiträge von Kazua

    Hört sich irgendwie immer so an, als wären alle, die das „brauchen“ zu doof - aber bei uns gab es da wirklich tolle Tipps, viele Erklärungen usw.

    Ich hoffe nicht, dass es bei mir so geklungen hat, ich bin tatsächlich selber überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass es so etwas gibt. Aber ich wusste eben auch recht früh schon, dass ich bei Fragen meine Hebamme an meiner Seite habe. Sonst hätte ich mich da bestimmt auch vorher schon schlau gemacht und wahrscheinlich auch einen entsprechenden Kurs.

    Shezza hat auch absolut kein Problem, wenn Henry ihn berührt. Ich habe das ja schonmal geübt, bevor der Kleine anfängt zuzugreifen

    Das könnte sich eventuell ändern, wenn er anfängt zuzugreifen und Shezza da empfindlich ist. War bei meiner Katze definitiv so. In den ersten Monaten ist sie oft dazugekommen, wenn ich den Kleinen im Bett gestillt habe oder wir gekuschelt haben und es war für sie auch okay, wenn er sie berührt hat. Als er dann anfing bewusst Kontakt zu ihr aufnehmen zu wollen und richtig hingegriffen hat, ist sie ihm weiträumig ausgewichen, das fand sie doof.

    Mittlerweile kommt es auf ihre Laune an und wie sich der Kleine nähert. Ist er vorsichtig und sie mag gerade, darf er sie auch mal kurz anfassen, ansonsten nicht.

    Ich freu mich darauf wenn ich wieder baden gehen darf, dann kann ich am Schluss auch noch Henry mit rein nehmen.

    Das habe ich auch gerne gemacht und immer sehr genossen. Und danach war er meistens so müde, dass er direkt geschlafen hat.

    Jetzt ist das etwas anders :hust: Statt viel kuscheln wird meistens mit Begeisterung das Bad unter Wasser gesetzt und kräftig geplantscht. Hinterher hat er dann ordentlich Hunger und ist tendenziell immer noch ziemlich müde.

    Bei allen anderen Dingen wollte ich warten, bis der Bedarf tatsächlich da ist.

    Das war bzw ist hier ähnlich. Wobei ich schon Fläschchen da habe, weil wir die auch von Bekannten bzw meiner Schwägerin bekommen haben, weil die sie nicht mehr brauchen. Stehen jetzt im Keller und bei Bedarf müssten wir eben neue Nuckel dafür besorgen. Eine Milchpumpe habe ich die ersten Tage in der Apotheke leihen können und dann nicht mehr gebraucht. Klamotten haben wir auch viel geschenkt bekommen und Möbel waren zum Teil von mir noch vorhanden (Wickelkommode und Bett zb). Ein Beistellbett haben wir selber gebaut.

    Ansonsten bin ich auch ziemlich entspannt an das Thema Baby rangegangen. Planen fand ich eh schwierig, wenn man ja vorher gar nicht weiß was fürs Baby (und einen selbst) hinterher passt. Ich wollte zb gerne, dass das Baby erstmal im Beistellbett schläft, aber wenn das so gar nicht funktioniert hätte wäre das auch kein Weltuntergang gewesen. Kinderwagen und Tragetuch haben wir vor der Geburt besorgt (bzw ein elastisches Tragetuch hatte meine Schwägerin noch und brauchte es nicht mehr) und dann haben wir geguckt was uns mehr liegt bzw beides genutzt.

    Bücher mit guten Tipps habe ich zwar hier, aber ehrlich gesagt kaum reingeguckt. Am meisten genutzt habe ich das Buch zur Schwangerschaft an sich, weil ich das total spannend finde wann sich gerade was entwickelt, etc. Auch die Geburt habe ich vorher nicht geplant. Ich wusste, dass ich eine Op nur möchte, wenn es gar nicht anders geht und das war’s. :ka: (Und mein Mann kennt mich gut genug um zu wissen wie er mich nicht nervt. xD)

    Hab’s gerade gesehen und möchte ergänzen:

    Milchpumpe ist auch was, was ich brauchen werde.

    Dann überleg dir eine elektrische Pumpe anzuschaffen, das dürfte wesentlich einfacher und effektiver sein als eine Handpumpe. (Ich hatte im Krankenhaus und die ersten Tage zuhause eine von medela und bin mit der gut klar gekommen. Andere Modelle kenne ich aber auch nicht.) Und für die Aufsätze gibt es verschiedene Größen, da haben mir auch die Schwestern im Krankenhaus die richtigen gegeben. Die bekommt man auch zügig in der Apotheke und kann sie auskochen und wiederverwenden.

    Wickeln wird einem im Krankenhaus gezeigt, wenn das Baby da ist. War hier zumindest so. Und dann hat mein Mann es mir ganz stolz gezeigt (er konnte zuerst wickeln, weil der Kleine ja in ein anderes Krankenhaus verlegt wurde). Das ist gar nicht so schwierig. :smile:

    Und beim Rest kommt es eh immer viel aufs Kind und einen selber an wie man was macht. Gerade die ersten Wochen fand ich es auch sehr angenehm, dass meine Hebamme regelmäßig nach uns gesehen hat und ihn zb auch das erste Mal mit uns zusammen gebadet hat.

    Ansonsten bin ich auch viel nach Bauchgefühl gegangen und würde jetzt behaupten, dass das ganz gut funktioniert hat (und bei den meisten auch funktionieren sollte).

    Schnuller kannte mein Kleiner schon aus dem Krankenhaus und war mir eh lieber als Daumen. Also haben wir nur noch geguckt welche Schnuller wir verwenden möchten.

    Im Prinzip ist das tatsächlich ähnlich wie bei Hunden: bei den meisten klappt das schon solange man sich nicht durch zu viel alles perfekt machen wollen selbst im Weg steht oder sich total verbiegt, weil „man das unbedingt so machen muss“. Beim zweiten weiß man dann was man anders machen möchte/sollte und macht dafür wahrscheinlich andere „Fehler“. xD

    Weil wir das Thema vor zwei Wochen oder so hatten: Habe den großen Zuckertest jetzt hinter mir, war nicht weiter schlimm. Zieht sich aber zeitlich ziemlich.

    Sonst ist alles okay, Zuckerwerte gut, Baby fit. Mein Gefühl war auch richtig und es hat sich letzte Woche in Längsrichtung gedreht, allerdings erstmal in BEL. Das sollte es dann bitte in den nächsten Wochen nochmal ändern. Platz genug dafür ist definitiv noch vorhanden.

    Flexi am Kinderwagen mag ich nicht. Lässt sich nicht gut packen und die Hunde kreuzen dann gerne vorm Kinderwagen. Eventuell wäre das mit kürzeren Flexis aber anders. Mit nur einem Hund definitiv.

    Die Menschen sind unbedarft und glauben anderen vermeintlich erfahreneren Personen.

    Das stimmt, ist mir auch schon passiert. Auch bei Kaninchen… Nachdem da eine meiner beiden Damen verstorben war habe ich von meinem Onkel die kleinste Häsin des letzten Wurfs zu meiner verbliebenen gesetzt. Die haben sich auf Anhieb super verstanden und viel gekuschelt und waren über den Winter sehr harmonisch. Im Frühjahr gab es dann plötzlich Gejage im Stall und als ich die Kleine rausgefangen habe, haben mich an ihrem Bauch Bauteile angelacht, die da bei einer Häsin nicht hingehören |). Da hatte ich über Winter wohl einfach Glück, dass meine Häsin schon älter und gesundheitlich angeschlagen war, sonst hätte ich es wohl am Nachwuchs gemerkt :pfeif:

    Ich hatte mich da auch auf meinen Onkel verlassen, dass er mir tatsächlich eine Häsin gegeben hat.

    Sieht ja auch bei anderen männlichen Tieren je nach Tierart unterschiedlich aus.

    Das schon, aber mir fällt jetzt kein Tier ein, wo die äußeren Geschlechtsmerkmale erst später nachwachsen. :ka: Allerhöchstens noch so Specials, wie ein Einfluss der Umgebungstemperaturen auf Geschlecht ( bei Krokodilen meine ich mich zu erinnern, das es einen Einfluss aufs Geschlecht des Nachwuchses hat wie warm oder kalt das Nest ist. Je nachdem schlüpfen mehr Weibchen oder mehr Männchen.)


    Ah, doch. Es gibt einen Schwarmfisch bei dem das größte Weibchen zum Männchen wird, wenn das Männchen des Schwarms verstirbt.