Beiträge von Dobi98

    Ich nutze auch nur Flexi für meine Malis.. ausser ich geh zum TA oder so, da nehme ich die kurze Leine. Meine tragen auch grundsätzlich nur Halsband im Alltag.

    Letztes Jahr im Urlaub habe ich mal Schleppleinen gekauft und benutzt weil ich die mal laufen lassen wollte ohne sie komplett von der Leine zu lassen.. ich fand es schrecklich mit Schleppleinen, noch dazu bei zwei Hunden...

    Jedes Hilfmittel und dazu zählt ja auch die Leine ist nun mal nur so gut wie der Anwender, dazu kommt jeder ist anders gestrickt und der eine kommt mit Flexi besser klar, der andere mit Schleppleine etc.

    Hundekontakt gibt es bei mir eh nicht, von daher stört mich das mit der Flexi nicht

    Hallo zusammen,

    ich möchte einfach Erfahrungswerte hören (keine Diagnosen etc, das geht übers Internet nicht, der Hund ist auch bereits in Behandlung). Mein Junger Rüde lahmt seit drei Wochen sporadisch. Aufgetreten ist es ohne Belastung (ich war auch vorher zwei Wochen krank daheim gelegen, sprich es haben keine Spaziergänge kein Sport NIX statt gefunden), nachdem er geschlafen hatte. Er ist komplett auf drei Beinen gelaufen. Ich habe ihn untersucht - muss dazu sagen, ich war 15 Jahre lang selber TFA in großen Kliniken, weiß wie man Hunde fachgerecht auch auf Kreuzbandriss untersucht), konnte alles völlig problemlos bewegen, nur das rechte Knie war MINIMAL gefüllt.

    Am nächsten Tag bin ich dann doch zum TA, auch die hat nix gefunden, ausser dem minimal gefüllten Knie. Wir haben Metacam gegeben, nach zwei Tagen war der Hund komplett lahmheitsfrei (das war Mittwoch), am Wochenende hatten wir Training und zwar das ganze Woende(mache IPO), habe gaaaanz vorsichtig trainiert aber eigentlich nur Technik, keine Fluchten etc - das Knie hat das ganze Wochenende gehalten, keine Lahmheit, das Knie war auch nicht mehr gefüllt etc. Die Wirbelsäule, Hüfte etc. ist ebenfalls ohne Befund (der Hund ist drei Jahre alt, wurde vor 1,5 Jahren komplett durchgeröngt)

    Jetzt am Samstag (also 1,5 Wochen nachdem die Beschwerden komplett weg waren) hatten wir wieder Training, ich habe etwas mehr gemacht (aber immer noch nicht voll trainiert) und schwupps war es wieder da. Gestern am Sonntag obwohl ich dieses mal kein Schmerzmittel gegeben habe etc. wieder zu 95% weg.

    Ich wieder den Hund untersucht, und er zeigt NULL Schmerzen - und ich bin mir sicher, zumindest bei mir daheim würde er was zeigen! Ich habe gestern bei der Untersuchung des Knies einen Schorf am Rücken gefunden und abgepoppelt, schon war er der Meinung "AUA Frauli!!" also DAS hat er angezeigt. Er hat Null Symptome eines Kreuzbandrisses, keine Schmerzen beim Beugen und Strecken, das Knie ist bombenfest (keine Schublade auslösbar, gut er ist sehr gut bemuskelt, das könnten tatsächlich die Muskeln stabil halten), lahmt tagelang gar nicht, kein Ausdrehen des Knies wenn er Sitz macht, wenn er vom Sofa steigt streckt er beide Hinterläufe komplett nach hinten aus, und liegt dann voll auf beiden ausgestreckten Hinterläufen, er steht beim Pinkeln voll drauf, er beugt und streckt es selber bis zum Anschlag, keine Probleme beim Aufstehen etc... Das ganze kann auch keine alte Geschichte sein, wo der Hund bereits keine Schmerzen mehr zeigt, denn er hat bis dato NIE Probleme gehabt!

    Jetzt wollen die TA mir den Hund in Narkose legen, MRT machen und ins Knie schauen etc. etc. und sind der festen Meinung, dass ist ein Keuzbandriss.. Allerdings habe ich in dieser Klinik selber gearbeitet, weiß also auch, dass vieles Geldmacherei ist, ausserdem sind die TA da in den letzten Jahren immer jünger und unerfahrener geworden. Zum Spezialisten kommt man kaum noch vor, selbst als ehemalige Mitarbeiterin nicht.. den andren Kliniken hier traue ich auch nicht Recht über den Weg, dazu kenne ich mich einfach zu gut aus.. Ausserdem habe ich mit meinem alten Rüden eine ähnliche Geschichte gehabt, wo mir drei Tierärzte in Deutschland nicht geglaubt haben, dann bin ich in die Schweiz gefahren, und der hat mir dann endlich zugehört, und am Ende hatte ich Recht mit meiner Vermutung.. in Deutschland hätten die mir den Hund kaputt operiert..

    Daher werde ich das alles erstmal nicht machen lassen, ich gehe erstmal zu einer Physio und lasse den Hund da anschauen. Das restliche Programm mit MRT, Arthroskopie etc kann man immer noch machen..

    Auch wenn ich selber noch nie einen Hund ohne irgendwelche Symptome selber gesehen habe, würde mich einfach interessieren, ob irgendeiner von Euch schon mal einen Hund mit Kreuzbandriss hatte, und der Hund hat beim Beugen und Strecken des Knies null Schmerzen gezeigt, beim Sitz kein Ausdrehen des Knies gehabt usw. usw.?? Sprich einen nachgewiesenen (frischen) Kreuzbadriss ohne Symptome? Denn natürlich hängt es mir im Hinterkopf..

    also ich melde mich dann doch auch mal zu Wort, wollte mich eigentlich zurück halten..

    Ich sag mal ganz ehrlich, wenn dir an dem Hund was liegt, gebt ihn nicht in dieses "Internat"!! Der Hund wird gearbeitet ja, aber dort es nix mit moderner Ausbildung und Erziehung zu tun, sondern ist eher Old School, Hau drauf und gib ihm...

    Davon abgesehen hält diese "Ausbildung" vielleicht ein halbes Jahr, weil IHR gar nicht in der Lage seit das als Anfänger auf Dauer korrekt umzusetzen und zu halten!

    Und wenn man nicht mal selber bereit ist mit dem Hund ZUSAMMEN zu lernen und zu wachsen, sollte man sich in meinen Augen gar keinen Hund anschaffen!!

    Ich hatte früher immer Dobermänner, dachte okay ein Mali ist schwierig aber ich bin ja kein Anfänger... tja... ich habe bei meinem ersten Mali Rotz und Wasser geheult, war völlig überfordert und habe ständig blutige Wunden gehabt weil dieser Hund gleich ein Extremexemplar war und NUR vorwärts kannte...

    Es hat einige Jahre und harte Abeit mit dem Hund und MIR gebraucht bis wir ein Team waren, aber nie wirklich NIE wäre ich auf die Idee gekommen den Hund zur Ausbildung weg zu geben!

    Entweder Augen zu und durch und lernen mit dem Hund umzugehen, oder abgeben (auch das habe ich ernsthaft überlegt)..

    Wacht aus eurer Rosaroten Traumwelt auf und stellt euch der Realität, dem Hund zuliebe, denn für den habt IHR die Verantwortung übernommen, also stellt euch dieser..

    HI,

    also ich habe mir nicht alles durchgelesen. Ich habe auch Malinois, und ja es ist normal was dein Welpe zeigt! Ein Malinois Welpe muss erstmal Ruhe lernen und nebenbei Grundgehorsam.

    Was war das mit dem Schutzhund? Ganz ehrlich eine Hundeschule ist für einen Malinois nur sehr selten die richtige Lösung, eher ein Hundeplatz auf dem mit dem Hund der entsprechende Sport gemacht wird - dafür wird der Mali nämlich gezüchtet, als Sport,- und Diensthund!

    Und wenn ihr nicht ehrlich zu euch selber und vor allem zu Eurem Trainer seit, wird das nie was!! Ich hatte immer Dobermänner, als der erste Mali einzog war ich trotz Erfahrung, trotz jahrenlangen Hundesport erstmal überfordert - aber mit in die Tasche lügen kommt man nicht weit. Nicht im Leben und nicht in der Hundeerziehung.

    Gruß

    Hi,

    ja auch von der anderen Seite versucht. Es ist egal von welcher Seite und ist auch nicht auf einen Hundeplatz begrenzt, sondern tritt auf allen Plätzen auf, auch auf völlig neuen, und völlig egal wie hoch die Wand ist - ich habe sie schon oft tiefer gestellt weil ich ihn nicht so oft über die volle Höhe schicken will - Auch wenn wir die Wand woanders aufstellen macht das keinen Unterschied.

    Ich kann es mittlerweile unterbinden, hin und wieder ist er schneller als ich und klammert doch, gerade wenn ich eigentlich den Eindruck habe, er hat einen guten Tag erwischt er mich manchmal und ist schneller. Wenn ich es unterbinde, sitzt er auch ganz brav und macht die restliche Übung einwandfrei und ohne Stress.. nur zum unterbinden muss ich ihn kurz am Halsband fassen, oder eben verbal einwirken (ist immer ein wenig Tagesformabhängig wie massiv er reagiert, es gibt Tage da ist es nicht sooooo schlimm, und dann wieder Tage da stresst er mehr - warum auch immer..) Es kann auch sein, dass er die ersten 2-3 male ohne Probleme sitzt, und dann stresst, dann wieder stresst er gleich beim ersten mal. Ein Muster ist für uns nicht erkennbar, trotz diverser Videoanalysen und obwohl wir diese schon mehreren Leuten gezeigt haben

    Hi,

    vielen Dank für deine Antwort, und bekoppt ist sie gar nicht - im Gegenteil oft muss man bekloppt denken um das Problem zu lösen!

    Also die Sprünge sind definitiv nicht das Problem, er springt absolut frei und sicher und gerne. (er klettert auch so einfach mal gerne auf der Schrägwand rum wenn ich nicht aufpasse) Das Problem ist nur bei der Wand und nur in der GS aber nur mit Holz - daher haben wir lange die Wand gemacht nur mit Futter (Beute ist bei ihm allgemein so eine Sache, er spannt extremst mit Beute, daher wird diese nur seeeeeehr dosiert eingesetzt). Auf ebener Erde und Hürde keine Probleme mit der GS und dem Holz. Es geht schon los auf dem Weg zur Wand - egal ob mit oder ohne Holz - wir haben es jetzt eh schon so gemacht, dass ich zig mal samt Holz an der Wand vorbei laufe, GS mache wieder weg gehe wieder hin gehe usw. usw

    Auch das zerstückeln habe ich letzten Sommer laaaaange gemacht (fast vier Monate), das hat auch Erfolg gebracht, aber jetzt stagniert es halt schon seit fast drei Monaten :( .

    Es ist halt so, es klappt mittlerweile zu 70% ohne "Panikattacken" - wobei man trotzdem merkt, dass er sich in der Übung nicht wohl fühlt - wie gesagt nur bei der Wand - daher ist das Problem die Verknüpfung Holz-Wand...

    Und das Versuche ich jetzt raus zu bekommen indem ich nicht mehr die GS von ihm "verlange", sondern ihn selber eine Lösung finden lasse, denn bringen möchte er das Holz ja gerne - also soll er kapieren, wenn er sich hinsetzt DANN löst er damit das werfen des Holzes aus. Ich mache das momentan sehr viel daheim, habe es jetzt einmal am Platz gemacht, aber nur auf Ebener Erde und Hürde, die Schrägwand noch weg gelassen bis es sitzt und momentan nur über Futter/Beute komplett ohne Holz. Nächster Schritt ist das ganze mit Futter an der Schrägwand, dann Beute an der Schrägwand, dann Holz Ebene Erde und Hürde und gaaaaaanz am Ende mit Holz an der Wand

    Ich weiß ja, dass solche Dinge dauern, und bis Ende des Jahres war ich sicher wir bekommen es in den Griff, aber jetzt haben wir es fast ein 3/4 Jahr - das ist schon heftig, zumal es ja wirklich von heute auf morgen kam und kein gefestigtes Verhalten war was man raus arbeiten muss.... ich kann auch damit leben, dass er die Übung in der Prüfung hassen wird, aber wenn der Hund wie in der Herbstprüfung versucht in mich rein zu flüchten und ich ihn von mir runter schieben muss, kann ich weitere Starts vergessen. Übrigens wenn ich ihn runter schiebe und das Getue unterbinde, sitzt er völlig problemlos in der GS...

    Also bei uns wird mittlerweile tatsächlich mit sehr wenigen Einwirkungen und ohne "böse" Hilfsmittel gearbeitet. Aber natürlich muss der Gehorsam wenn der Hund wirklich verstanden hat um was es geht zur Not auch mal durchgesetzt werden. Aber eben weil die Hunde die Übung wirklich können und verstanden haben, setzen sie negative Marker auch um und gehen nicht ins meiden. Was bei uns mittlerweile extrem verpönt sind, sind Pauschale Einwirkungen, und sei es noch so ein kleiner Leinenruck! Das gibt Liegestütze für den HF ;)

    @Querida

    jo sehr komplex, ich versuche mal die Kurzvariante.. also Hund letztes Jahr knapp 3 jährig IPO2 gemacht. Beim Apport gab es bis dato nie Probleme! In der Prüfung bei der Schrägwand flog das Holz sehr weit weg und auch seitlich in den Schatten, Hund geht über die Wand, findet Holz nicht kommt ohne wieder (-15 Punkte). So ich dachte mir nix dabei, so extrem haben wir das nie geübt (war auch Fremdplatz) und der Hund ja noch sehr sehr jung und unerfahren..

    Nächstes Training ich werfe Holz bewusst wieder sehr weit (wir wollten es ja jetzt üben und den Hund so nicht stehen lassen), Hund geht über die Wand, dreht sofort um und kommt ohne Holz.. ok, immer noch kein Problem (in meinem Kopf), nochmal aufgebaut, dem Hund geholfen indem wir das Holz gezeigt haben. Haben wir es gezeigt alles ok, ohne zeigen kam er ohne Holz wieder.. also Trieb auf Holz gemacht, das hat funktioniert aber daraufhin hat er eine Fehlverknüpfung in der Grundstellung BEVOR ich das Holz werfe. Aus irgendeinem Grund bekommt er Panik, steigt an mir hoch und versucht sich in mich rein zu flüchten. Wenn ich das unterbinde (positiv oder negativ ist eigentlich egal) setzt er sich hin und bringt Problemlos das Holz.. nur wenn ich das Holz werfe bzw. werfen will gerät er in Stress..

    Ich habe letztes Jahr vier Monate lang fast täglich geübt (war morgens um 06.00 vor der Arbeit am Hupla), versucht den Stress raus zu bekommen, sprich an mir hoch steigen wird kurz mittels einem Schritt in ihn rein und einem netten aber bestimmten nein unterbunden und die GS neu aufgebaut (das ist die Variante an Korrektur, die am meisten Erfolg gebracht hat). Allerdings ist es aktuell seit 3 Monaten so, dass es sich nicht weiter bessert :( :(

    Neue Idee ist, das ich nicht verlange, dass er sich in die GS setzt, sondern dass er von selber in die GS geht und damit das werfen des Holzes auslöst (bringen tut er wieder gerne und zuverlässig!). Das habe ich aber erst vor 14 Tagen angefangen, und auch erstmal ohne Holz. Sprich ich halte ihn locker am Halsband, werfe Leckerlie, lasse ihn selber drauf kommen, dass er sich hinsetzt dann Click und zum Futter schicken - das hat er schnell kapiert, jetzt mache ich das gleiche mit Beute - immer ebene Erde, Sprung und dann Wand..

    Eine Idee WARUM er diese Fehlverknüpfung hat haben wir nicht (wir haben Videos der Prüfung wo es passierte und Trainingsvideos rauf und runter angeschaut, wir finden nix), mittlerweile ist es mir auch egal, aber das hat mich am Anfang Wahnsinnig gemacht, wenn ich wüsste WARUM ist es meiner Meinung nach leichter es zu beheben..

    Gruß

    Wir hatten auch Trainingswochende, war richtig gut! Leider ist die Winterpause jetzt vorbei, und wenn ich mir meine Trainingstermine für sie nächsten drei Monate anschaue wird mir schlecht... bei uns steht jetzt viel Training auf fremden Plätzen an, Sportplatz Training etc etc..

    Ich hoffe, ich kann mein Problem beim Apport bis zum Sommer endlich lösen, sonst wären drei Jahre Training und tausende Kilometer Fahrt umsonst, und ich schicke einen 3jährigen Hund in Frührente