Beiträge von Dobi98

    Nene, das siehst du falsch, dann hast du deine Hunde falsch erzogen ;) - heutzutage müssen doch alle Hunde immer und überall nett zueinander sein.. Individuelles Wesen wie "ich möchte bitte keine Artgenossen zu dicht an meinem Pelz haben" sind in der heutigen Hundehaltung unerwünscht, und es stößt ja bei vielen Hundehaltern sauer auf, wenn man einen Hund hat, der halt nicht "spielen" will.

    Das finde ich gerade ziemlich anmaßend. Ich selbst habe monatelang außer Sicht gestanden wenn andere trainieren. Und mir ist durchaus bewusst, dass nicht alle Hunde verträglich sind. Aber was spricht denn dagegen, außer Sicht zu gehen, wenn jemand anderes auf dem Platz ist? Wenn das die Alternative zu gar keinem Training ist...

    Die Wartezone ist bei uns immer 80-90m vom Trainingsort entfernt. Wenn davon gesprochen wird, dass gar kein Training mehr möglich wäre und schon gefragt wird, was man dann mit den ganzen triebigen Hunden machen soll, dann würde ich alles daran setzen, nach Möglichkeiten zu suchen. Mich hat es wirklich interessiert, warum andere Sportarten dann so gar nicht mehr möglich wären. Man selbst hat halt keine Einblicke, wie es anderswo abläuft...

    Das war ironisch gemeint ;)

    Ich möchte meine Hunde nicht stundenlang in einer Art Wartezone sitzen haben völlig egal ob sie das mitmachen würden oder nicht. Sie wären da ja auch alleine.. bei uns im Sport ist es so, dass alle Sportler mit auf dem Platz sind während einer oder maximal zwei Hunde arbeiten - man arbeitet im Team an einem Hund, das macht unseren Sport einfach aus, und würde das weg fallen wäre die Qualität vom Training nur noch halb so gut, und der Spaß würde auch völlig auf der Strecke bleiben. Und was macht dann der Trainer mit seinem Hund, wo bringt der seinen Hund unter?? Ich möchte wenn ich trainiere meine Gedanken nicht zur Hälfte bei meinen Hunden draußen in der Wartezone haben, liegen sie brav, hat sich die Leine nicht verheddert, hat der junge die Leine durchgebissen usw usw - und unser Platz wär auch gar nicht groß genug, um allen Hunden ihren individuellen Abstand gewähren zu können. Was macht man wenn eine Hündin läufig ist, wo bindet man die an?? Wie gesagt, bei uns sind alle Hundehalter mit auf dem Platz, es geht auch nicht, dass alle Hunde auf dem Platz sind während einer arbeitet, das gibt der Sport einfach nicht her - und vor allem bei den meisten Vereinen die örtlichen Begebenheiten gar nicht

    Ich habe meine Hunde um Hundesport zu machen, ich bin durchaus bereit Kompromisse einzugehen, aber nur bis zu einer bestimmten Grenze. Wie gesagt, was einige mit ihren Hund in Punkt Auto und Box machen finde ich auch nicht ok - aber weit weg von Tierquälerei - ich handhabe es halt anders, und meine Hunde haben genug Platz, und kommen wirklich regelmässig raus zum bewegen - immer dem Wetter etc angepasst. Wäre ein Training nicht mehr möglich vor lauter Auflagen, dann gibt es hier keine Hunde mehr - für mich ist einfach irgendwann eine Grenze erreicht, wo ich mir vom Gesetzgeber vorschreiben lasse, wie ich mit meinem Hund umzugehen habe.. es wird einfach immer absurder was die treiben... ich würde mir dann so ne Fußhupe anschaffen, die man in der Tasche durch die Gegen tragen kann und die nix anderes will ausser Pinkeln und fressen, also was langweiliges und anspruchsloses - wobei ne, dann lieber ne Katze :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber ist denn nichtmal das Training möglich wenn keine Boxen mehr erlaubt sind? Bei uns sind die Hunde die ganze Zeit dabei. Ich wüsste zwei Punkte, bei denen das für uns Einschränkungen bringen würde: Bei Ganztags-Seminaren und dass bei WTs weniger Helfer melden, weil man den Hund währenddessen ja nicht mehr ins Auto tun kann. Normales Training wäre ganz normal möglich, wir richten immer eine Wartezone ein und ein Hund, dem das zu nah ist, muss eben weiter weg warten. Wir sind meistens irgendwo im Gelände, da sind gar keine Boxen oder Autos in der Nähe

    Bei uns ist das schlicht garnicht möglich. Ich kann nicht beide Hunde ständig mitschleppen. Ich bezweifle auch das es eine kluge Idee ist 10 Schäferhunde anzubinden irgendwo.

    Nene, das siehst du falsch, dann hast du deine Hunde falsch erzogen ;) - heutzutage müssen doch alle Hunde immer und überall nett zueinander sein.. Individuelles Wesen wie "ich möchte bitte keine Artgenossen zu dicht an meinem Pelz haben" sind in der heutigen Hundehaltung unerwünscht, und es stößt ja bei vielen Hundehaltern sauer auf, wenn man einen Hund hat, der halt nicht "spielen" will... erst heute morgen ist wieder ein Vizla zu uns hergelaufen, die Besitzerin ist nichtmal auf die Idee gekommen ihren Hund zu rufen.. jetzt sind meine Hunde ja verträglich, aber ich will es trotzdem nicht - völliges Unverständnis seitens der Besitzerin.. zumal ich ihr dann noch gesagt, habe, dass es ne blöde Idee ist nen Jagdhund am Waldrand ohne Leine laufen zu lassen, weil ich weiß, dass dort aktuell Kitze sind...

    Ich habe vor 3 Wochen zu meinem 4 Jahre alten Malinois einen Australian Kelpie Welpen dazu bekommen (Einzug mit 9,5 Wochen), beides Rüden. Ich bin es seeeehr langsam angegangen (und tue das immer noch), weil mein Großer eigentlich grundsätzlich wenig Bock auf andere Hunde hat. Dafür klappt es erstaunlich gut. 2x hat der Kleine einen Satz heiße Ohren bekommen weil er zu aufdringlich wurde. Und dann noch ein drittes Mal, das war definitiv meine Schuld - weil ich ein Ressourcenthema falsch eingeschätzt habe.

    Ich dachte ich habe auf alles geachtet - Schlafplätze, füttern, natürlich Kekse, Spielzeug, Streicheleinheiten. War alles überhaupt kein Thema, gefüttert wird eh getrennt, Spielzeug lässt sich der Große erstaunlicherweise ohne mit der Wimper zu zucken klauen. Ich kann sie nebeneinander streicheln, Kekse verteilen, alles kein Problem. Aber .... es sind beides absolute Arbeitstierchen. Ein Target auf den Boden legen? MEINS! ICH habe meine Pfoten zuerst drauf! Das ist für beide echt quality time, selbst für den Kleinen.

    Habt ihr auch Ressourcen die ihr nicht auf dem Schirm hattet? Wie geht ihr mit gemeinsamem Training um? Länger auf einer Ruhedecke liegen schafft der Kleine noch nicht, für ihn nehme ich jetzt wenn ich zum Training fahre eine Box mit.

    Beim Training auf dem Hupla ist das gar kein Thema - da sind beide im Auto in ihrer Box- der Große findet es zwar doof wenn ich mit dem Kleinen arbeite, aber da muss er durch. Den Kleinen stört es umgekehrt null, der pennt einfach weiter.

    Daheim ist es schwieriger, ich müsste bzw muss sie trennen wenn ich was tun will. Dadurch vermeide ich Training daheim fast völlig, was Schade ist, weil ich dadurch Null vorwärts komme..

    Ansonsten ist hier der Wassernapf auf einmal Ressource.. und zwar von beiden - kann man umgehen, indem man zwei Wassernäpfe aufstellt und ich geh natürlich dazwischen, wenn der eine den anderen nicht ans Wasser lassen will - wobei das eher der Kleine als der Große ist..

    Ich kann deine Meinung durchaus verstehen und nachvollziehen, und bei mir machst du dich deswegen nicht unbeliebt., ich sehe das teils selber kritisch. Z. B. wenn Hunde dann auch noch Nachts im Auto sind, oder die Leute die Hunde halt wirklich nur 10 Minuten zum pinkeln raus lassen etc etc

    Problem ist, mann kann es nicht verallgemeinern - meine Hunde könnte ich gar nicht den ganzen Tag mitschleppen - zum einen habe ich drei Hunde, darunter eine 15 jährige Oma die absolut unverträglich mit Hunden ist, die würde mir schlicht und ergreifend irgendwann vor lauter Stress umkippen! Bei Hitze wäre es schlicht Tierquälerei sie nicht im kühleren Auto zu lassen. Auch die anderen würden ausserhalb der Box nicht zur Ruhe kommen. Es gibt ja Hunde, die legen sich im größten Trubel hin und pennen - aber das sind die wenigsten. Meine Hunde pennen in ihren Boxen, bei uns ist es aber auch so, wer bellt darf gar nicht erst raus zum arbeiten. Aber ja, ich kenne auch genug Hunde die führen sich im Auto auf wie die Axt im Walde und sind nicht entspannt - wobei ich auch der Meinung ist, ein gewisses Maß an Stress ist Hunden zuzumuten, wir gehen immer mehr in die Richtung "bloß kein Stress, bloß keine Unannehmlichkeit für Hunde" usw usw - für mich nimmt das ein sehr ungesundes Maß an, was für mich teilweise vor lauter "Tierliebe" schon wieder Tierschutzwidrig ist..

    Ich persönlich minimiere die Aufenthalte in der Box auf ein Minimum, meine Hunde sind im Alltag 24/7 dabei, da ist es für mich in Ordnung, wenn die 2x die Woche beim Training im Auto sitzen, oder eben 4-5 x im Jahr ein Wochende. Meine Hunde haben mehr Bewegung und Freiheit als ein Großteil der "Familienhunde" die die meisten Zeit entweder alleine daheim sind, und/oder nur auf dem Sofa liegen und vielleicht am Abend mal für ne halbe Stunde raus kommen etc

    Und man muss ja auch überlegen, wenn jetzt keine Veranstaltungen mehr statt finden, weil die Auflagen nicht mehr einhaltbar sind. Was passiert mit all den Hunden? Die meisten Hunde die auf Prüfungen laufen lieben ja das Arbeiten, brennen dafür, sind dafür oft auch gezielt selektiert und gezüchtet. Wenn man ihnen das jetzt nicht mehr bieten kann, weil schon das Training nicht mehr durchführbar ist aufgrund der Auflagen, wohin mit all den Hunden?? Was tun mit all den Hunden??

    Naja, wenn ich es richtig im Kopf habe, steht im Tierschutzgesetz schon was länger drin, dass Hunde nur zum Transport, oder in absoluten Ausnahmefällen (wie zb nach einer OP) in geschlossenen boxen, untergebracht werden dürfen.

    Ja, genau um diesen Passus geht es.. glaube aber, der ist erst jetzt mit dem neuen Gesetz festgelegt worden

    Und es hilft nix, wenn auf den Hundeplätzen Boxen vorhanden sind, denn auch in Boxen außerhalb von Autos würde das gelten. Außer die Boxen haben ein Mindestmaß, was aber heißen würde, dass die Vereine neue Boxen kaufen müssten.

    Es gab schon eine Veranstaltung (ich habe jetzt nimma im Kopf welche, da THS oder so), wo der Veranstalter entsprechend große Boxen gemietet hat, und zur Verfügung gestellt hat..

    Das mit den Boxen war schon öfters im Gespräch, gerade auf Ausstellungen und dennoch wurde es nie wirklich so krass umgesetzt. :ka: Man sieht auch jetzt noch auf jeder Ausstellung Boxen. Teilweise ganze Boxenburgen, oder mehrere Hunde in einer Box, Boxen übereinander - wäre laut neuer Verordnung alles verboten. Aber selbst die Leute vom Vet-Amt - die da teilweise kontrollieren - gehen einfach daran vorbei. :ka:

    Wenn das schon auf den großen Ausstellungen nicht umgesetzt wird, wer will das dann auf einem Turnier in Hintertupfingen kontrollieren? Oder bei einem Training?

    Dass vermehrt auf die Wärmeentwicklung im Auto angesprochen wird, finde ich dagegen super. Da wurde auf den letzten zwei Turnieren auch was gesagt, also öffentliche Durchsagen. In wieweit das dann kontrolliert wurde, kann ich nicht sagen.

    Zu den RO-Turnieren hat Xsara weiter vorne was gesagt, mehr habe ich da auch nicht mitbekommen.

    Wir wollen Ende Oktober ein Turnier und eine BH machen, mal schauen, was da für Auflagen kommen.

    Ich hoffe es auch nicht! Das war das, was mir der vom Verband erzählt hat. Das wär für mich definitiv das Ende der Hundehaltung!

    Das kontrolliert wird, das die Hunde vernünftig untergebracht werden etc fände ich super, ich selber habe neben dicken Rettungsdecken und Aluminet über dem Auto auch immer die Wassernäpfe drinnen hängen, und habe Bluethooth Termometer an den Boxen - ist es sehr heiß gibt es noch Kühldecken/Jacken..

    Aktuell werden die Inhalte des neuen Tierschutzgesetzes ja sehr unterschiedlich gehandhabt von den VetÄmtern, man wird sehen wohin sich das entwickelt, ich fürchte aber nicht zum besseren..

    Und wie immer trifft es die falschen, weil Lieschen Müller mit ihrem Mops vom Vermehrer macht weiter was sie will, weil sie nicht im Fokus der Ämter steht, im Gegensatz zu jedem Hundesportler/Aussteller der irgendwo auf einer Veranstaltung nur seinem Hobby nachgehen möchte

    Es wird noch schlimmer kommen... ich hatte am Woende ein Gespräch mit jemandne aus unserem Verband, der da tiefer drin ist - es wird in Zukunft auch das "Transportgesetz" welches im neuen Tierschutzgesetz ja mit drin ist auch für Hunde gelten - das bedeutet, Hunde dürfen nur noch in entsprechend großen Boxen transportiert werden (hat man mehrere Hunde braucht man mindestens nen Bus...), aber nicht mehr am Veranstaltungsort untergebracht werden - das gilt nicht nur für Prüfungen, sondern auch für das normale OG Training!

    Aktuell laufen wohl Studien und Verfahren um das zu verhindern im Hintergrund, aber es ist wohl nicht mehr zu verhindern, dass das kommt. Sprich Hundesportveranstatlungen/Ausstellungen werden in sehr naher Zukunft nicht mehr wirklich durchfühbar sein.. die anderen Auflagen wie GEsundheitszeugnis etc kommen ja auch immer mehr