Also beim Mali wurde nie gezielt darauf selektiert, jedoch sind sich viele Mali Züchter bewusst, dass es hier zunehmend Defizite gibt. Volker Riedel (eine Größe der Mali Zucht, der die Linien und Genetik vom Mali kennt wie kaum ein anderer) hat vor einigen Jahren mal drauf hingewiesen - ist leider im Sande verlaufen.. Es gibt von einem Musher übrigens einen sehr guten Artikel, dass bei Schlittenhunden die Kältefestigkeit zunehmend abnimmt, also im Endeffekt das gleiche Problem wie mit der Hitze... von den Terrierleuten (also die ihre Hunde wirklich als Gebrauchshunde/Jagdhunde einsetzen habe ich teils schon ähnliches gehört
Ich persönlich halte es durchaus für Relevant, die Hunde ganz allgemein wieder "robuster" zu züchten. Was da draussen abgeht von wegen "es hat 20 Grad, mein Hund mag sich nimma bewegen", "es hat 20 Grad, einen Hund am Rad laufen zu lassen ist Tierquälerei" "Achtung die Pfoten können verbrennen" usw usw usw ist einfach nur noch unerträglich! Statt drauf zu achten, dass die Hunde mit den eh schon minimalen Anforderungen die wir in Deutschland haben klar kommen (ganz neutral betrachtet leben wir in keiner Extemsituation was das Wetter angeht) wird immer mehr dazu überegangen die Hunde in Watte zu packen - damit erreicht man natürlich, dass die Hunde immer mehr verweichlichen - das ist der ganz normale Gang der Natur - die Anforderungen an das Tier sinken, also gehen auch die ursprünglichen Eigenschaften durch die Genetik immer mehr zurück