Beiträge von Dobi98

    Also beim Mali wurde nie gezielt darauf selektiert, jedoch sind sich viele Mali Züchter bewusst, dass es hier zunehmend Defizite gibt. Volker Riedel (eine Größe der Mali Zucht, der die Linien und Genetik vom Mali kennt wie kaum ein anderer) hat vor einigen Jahren mal drauf hingewiesen - ist leider im Sande verlaufen.. Es gibt von einem Musher übrigens einen sehr guten Artikel, dass bei Schlittenhunden die Kältefestigkeit zunehmend abnimmt, also im Endeffekt das gleiche Problem wie mit der Hitze... von den Terrierleuten (also die ihre Hunde wirklich als Gebrauchshunde/Jagdhunde einsetzen habe ich teils schon ähnliches gehört

    Ich persönlich halte es durchaus für Relevant, die Hunde ganz allgemein wieder "robuster" zu züchten. Was da draussen abgeht von wegen "es hat 20 Grad, mein Hund mag sich nimma bewegen", "es hat 20 Grad, einen Hund am Rad laufen zu lassen ist Tierquälerei" "Achtung die Pfoten können verbrennen" usw usw usw ist einfach nur noch unerträglich! Statt drauf zu achten, dass die Hunde mit den eh schon minimalen Anforderungen die wir in Deutschland haben klar kommen (ganz neutral betrachtet leben wir in keiner Extemsituation was das Wetter angeht) wird immer mehr dazu überegangen die Hunde in Watte zu packen - damit erreicht man natürlich, dass die Hunde immer mehr verweichlichen - das ist der ganz normale Gang der Natur - die Anforderungen an das Tier sinken, also gehen auch die ursprünglichen Eigenschaften durch die Genetik immer mehr zurück

    Was ein Nogo ist, den Hund in die Zeitung setzen und an den ersten Besten der vorbei kommt verkaufen!

    Das hat sie doch auch nirgends geschrieben? :thinking_face:

    Nö, schreibe ich nur vorsorglich, weil ich genug solcher Fälle kenne... frage mal bei wie vielen Malis dieser Art ich schon um Hilfe gefragt wurde, wo der Blaue vom Himmel runter versprochen wurde, und wo die Leute am Ende der Atem ausgegangen ist, und der Hund doch verscherbelt, im Tierheim gelandet und im einem Fall beim TA zur letzten Spitze gelandet ist... und ALLE haben vorher gesagt, nein Abgeben tun wir ihn auf keinen Fall, oder wenn dann nur in perfekte Hände - sorry ich bin bei solchen Geschichten massiv vorgeschädigt und urteile daher auch vorab gebe ich ganz offen zu...

    Es ist ja nicht so, dass ich sie gar nicht mag. Wäre das der Fall hätte ich mir das nicht 5 Jahre lang angetan. Ich hänge trotz Allem an ihr, aber es ist so verdammt anstrengend und Leya hat mir einfach gezeigt wie Hundehaltung sein sollte. Wieviel Spaß man haben kann.

    Und ja, ich habe Fehler gemacht, aber komplett unfähig war ich auch nicht. Es ist nicht meine alleinige Schuld, dass sie so ist. Da spielt schon eine Vorgeschichte auch mit rein. Normal war sie nämlich nie.

    Nein, da hast du schon einen Denkfehler.. dein anderer Hund tickt so, wie DU dir das Zusammenleben von Anfang an vorgestellt hast, gerade das Zusammenleben mit einem Mali bedeutet oft, sehr oft um nicht zu sagen meistens ein Leben mit Einschränkungen - möchte man das nicht, sollte man von dieser Rasse pauschal Abstand nehmen. Ja es gibt die Exemplare, welche "funktionieren" habe ich auch hier sitzen, es gibt aber auch die "anderen" - habe ich auch hier sitzen - und will man "anders" nicht haben, sollte man es lassen..

    Wie gesagt, arbeite du auch an DIR und deiner Einstellung, das ist, was mich meine Arschkrampenmalis gelehrt haben..

    Du hast dir einen Mali mit Vorgeschichte geholt, damit ist es deine alleinige Schuld ;) - das ist nicht böse gemeint, sondern einfach mal zum drüber Nachdenken..

    Ich finde es ja völlig legitim, wenn Hund und Mensch nicht zueinander passen, dass man sich dann vom Hund trennt. Ich gehöre sicher nicht zu der Fraktion "wie kannst du nur, der arme Hund". In diesem Fall ist es schon ein wenig fies in meinen Augen, denn du hast es von Anfang an verbockt, und der Hund muss es seit Jahren ausbaden.

    Und mal ganz ehrlich, wer nimmt so einen Hund?? Noch dazu mit 8 Jahren und nen Mali.. selbst die Verbandszüchter bekommen ihre wirklich guten Hunde aktuell kaum unter weil zu wenig Nachfragen da sind. Mali in Not sind genau mit solchen Hunden wie deinem, die unter falschen Anschaffungsvorstellungsvorstellungen angeschafft wurden völlig überlastet. Wenn man sich einen Mali holt, sollte man sich bewusst sein, dass man so einen Kandidaten wie deine bekommen kann, das ist keine Seltenheit, vor allem bei Malis aus Vermehrerhänden.. dann sollte man auch den Arsch in der Hose haben, an SICH arbeiten und dem Hund ein Stück weit entgegen kommen, damit ein miteinander möglich ist.

    Ich würde versuchen sie zu vermitteln, evtl. findet sich der passende Deckel, damit wäre allen am ehesten geholfen, paralell würde ich aber raten, dass du an dir und deiner Einstellung zum Thema Hund arbeitest und versuchst mit ihr auf einen besseren Nenner zu kommen - an solchen Hunden lernt man auch unwahrscheinlich viel...

    Was ein Nogo ist, den Hund in die Zeitung setzen und an den ersten Besten der vorbei kommt verkaufen!

    Der Schäferhund hat von Beginn an den Raum zu Dominanz bekommen und für sich erkannt, dass er es KANN.

    Das hat nix mit Dominanz zu tun.

    Das war ein kleiner arschiger Gebrauchswelpe, der keine vernünftigen Grenzen gesetzt bekam und sich einfach unkontrolliert an einem Opfer ausleben durfte und das halt jetzt ausbaut. Das hat nix mit Dominanz oder Stellung zu tun, sondern einfach nur mit unerzogener kleiner Kackbratze.

    Das ist nicht Mobbing geworden, das war es von Anfang an. Der wollte nicht dominieren oder einen Platz in der Familie erklimmen, der hat sich einfach an seiner Umwelt ausgelebt und lässt jetzt, wie damals seine Launen einfach an dem Labi aus.

    So und nicht anders.. ich habe hier zwei Malis, der Junge ist jetzt 7 Monate alt, und mit dem hatte ich am Anfang das gleiche Thema, er meinte in den Älteren rein beißen zu können usw (und der Große hat ihm durchaus gezeigt, dass er das nicht duldet), wenn er es jetzt auch nur Ansatzweise versucht, reicht ein "EY", weil er genau weiß, wo ICH die Grenze gezogen habe.

    Wenn sich der DSH hier mit einem Jahr immer noch traut in den Labrador zu hacken, dann wurde ihm seitens der Menschen schlicht und ergreifend nicht richtig beigebracht, dass er den Mist WIRKLICH zu lassen hat..

    Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie manche Leute ihre Hunde ertragen können, wie leidensfähig viele Hundehalter sind... da dreht sich der Hund vor uns an der Leine um, und bleibt Stocksteif stehen und will keinen Meter weiter gehen, während Frauli einfach daneben steht und abwartet.. wenn ich dann sage, sie möge doch bitte weiter gehen, weil auch ich weiter gehe, dann kommt ein "geht nicht"... Bitte was?? ich habe der Dame dann gesagt, ein kräftiger Ruck am Halsband oder ein Tritt in den Arsch, (nein, ich trete meine Hunde nicht in den Arsch, verwende den Spruch aber ganz gerne..), alternativ Erziehung wirken manchmal Wunder.. ich würde nen Teufel tun und mich neben meinen bockenden Hund stellen, nur weil dieser meint, er möchte jetzt "Hallo" sagen...

    Oder letzte Woche der Viszla, der auf uns zugelaufen kam und auf Tuchfühlung ging, meiner an der Leine, und dessen Besitzerin nichtmal versucht hat den Hund zu rufen (sie wusste mit Sicherheit schon, dass es keinen Sinn gehabt hätte), während ich Tiiiiiiieeeef ein und Ausgeatmet habe, weil ich nicht morgens um 07.00 schon auf 180 sein wollte.. und das sind nur gaaaaaanz wenige Geschichten. Ich habe seit 25 Jahren Hunde, und solche Hundebesitzer gab es definitiv schon immer, aber genauso definitiv werden es immer mehr, und immer mehr!

    Ich gehe bei uns mit den Jungs nur einzeln Gassi, denn wenn ich beide dabei habe, ist es Stress pur - es gibt auch nur noch schnell Pippi/Kacki und ab nach Hause. Für Gassi gehen setze ich mich ins Auto und fahre weg!

    Und ich merke, dass ich selber immer Aggressiver gegenüber anderen Hundehaltern werde, und viel schneller ausflippe und zur Not auch wirklich bereit bin einen Hund weg zu treten. Es werden einfach immer mehr unerzogene Hunde mit egoistischen Haltern. Ich habe kein Problem damit, wenn ein Hund mal nicht hört und in uns rein donnert, so lange der Besitzer wirklich bemüht ist seinen Hund einzufangen, sich entschuldigt. Fehler passieren, sind mir auch schon passiert, aber dieses VÖLLIGE ingorieren und schön reden - am Besten noch die Schuld beim Gegenüber suchen - ne, da bin ich mittlerweile echt Aggro.. Spaß macht mir die Hundehaltung nicht mehr! Über kurz oder lang gibts entweder keinen Hund mehr, oder nen Kleinen den ich mir Kommentarlos unter den Arm klemmen kann und einfach weiter gehen kann...

    Ich kenne einige Hunde mit Übergangswirbel, jedoch völlig unterschiedlicher Ausprägung. Ein Hund konnte schon mit 10 Monaten kaum noch laufen, andere hatten nur Probleme z.B beim springen, andere haben gar keine Probleme.

    Ich würde es abklären lassen mittels MRT und dann weiter schauen.

    Wir hatten einen Rollstuhl für Sie überlegt, aber geht das überhaupt wenn der ganze hintere Bereich gelähmt ist? Wenn Sie sich aufrichtet rutscht Sie einfach immer zur Seite. Am Samstag fahren wir in eine Hundeklinik die auch Röntgen und Ultraschall machen kann. Wahrscheinlich sollten wir bis dahin abwarten.
    Wir haben hier ja einiges positives zu Rollstuhlhunden gelesen.
    Weiss jemand wie weit die Lähmung sein kann, dass Sie diesen nutzen kann?
    Vielen Dank

    Fahrt am Besten wenn möglich in die DogCare Klinik - wird von einer deutschen mit deutschen Standard geleitet, die machen einen großartigen Job dort. ich war selbst im Sri Lanka Urlaub mal da vor Ort, und ist auch der einzige Verein der von mir Spenden bekommt..

    ansonsten, tendiere ich in diesem Fall zum erlösen..

    https://www.dogcare-clinic.com/de/