Beiträge von Micki...

    Zitat


    wir haben einen 6 monate alten sohn (zwar schon sehr agil und weit für sein alter, aber trotzdem eben ein baby) und möchten keine probleme mit dem hund wegen irgendwelchen spinnereien bekommen.


    Hä? Wie bitte? Grundlegend ist immer der Besitzer Drahtzieher, wenn der Hund irgendwelche "Spinnereien" (oder netter ausgedrückt Verhaltensauffälligkeiten) bekommt. Es liegt nicht an der Rasse. Vielleicht solltet ihr noch ein bisschen warten und erst einen Hund ins Haus holen, wenn der Junge schon ein bisschen älter ist- wenn du dir so unsicher bist.

    MfG

    Schlaganfall ist nicht Vestibular Syndrom...

    Mein Henry war im November 2006 knapp 4 Wochen betroffen. Er kurierte sich bis auf eine minimale Kopfschiefahltung wieder komplett. Dann im April 2007 traf es ihn erneut- er erholte sich nicht komplett. Trotz Infusion, Cordison und regelmäßig Karsivan (was er heute noch bekommt) blieb er wackelig, leicht orientierungslos und hat weiterhin (und das wird auch so bleiben) koordinationsprobleme. Er ist mittlerweile fast 14 Jahre alt und ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Er hat keine Schmerzen. Aber er ist sehr sehr alt und taumelig und der letzte Anfall hat ihn schwer getroffen.

    MfG

    Ich habe eine "Tagehündin" an zwei Tagen in der Woche und nehme 10€ pro Tag. Im Juli wird ein Beagle 2 Wochen bei mir sein und ich bekomme von den Besitzern insgesamt 220€, nicht 140€.

    Ich habe zwei unkastrierte Rüden und es ist doch recht deutlich ersichtlich wer das Sagen hat. Mein Opa, der Henry, ist nun fast 14 Jahre alt. Der Janosch ist 16 Monate. Fressablauf ist ganz klar geregelt- erst Henry, dann Janosch. Und auch erst dann, wenn Janosch sich wirklich versichert hat, dass Henry absolut satt ist. Liegt Janosch im Körbchen und Henry möchte dort aber rein, steht Janosch sofort auf und macht ihm Platz- kein Witz. Aber alles sehr harmonisch, Janosch vergöttert seinen Henry nahezu.

    Otto Normalverbraucher? Keine Chance? Ich bin ein sogenannter Otto Normalverbraucher, habe keine 500Schafe- und dennoch (wenn auch unbewusst) einen Gelbbackenrüden aufgenommen. Mit 8 Wochen. Ich wusste nicht, dass er ein Altdeutscher Hütehund ist, seine Herkunft lag im Dunkeln- er kam aus miesen Verhältnissen. Nach langer Internetsuche und einigen Hinweisen ist mir nun bewusst was dieses Etwas vor meinen Füßen ist... Ein Gelbbacke. :schockiert:

    Jetzt ist er 16 Monate und wir sind (mit meinem anderen Hund) ein super Dreierteam. Er arbeitet nicht an Schafen und er macht auch kein Agility, oder irgendeine andere Hundesportart. Ich arbeite privat mit ihm. Er muss sich zu 50% seine Nahrung selbst erarbeiten (Dummyarbeit), macht täglich gewisse "Trainingseinheiten" (übliche UO)- und ansonsten ist er einfach nur Hund. Ich bezweifle allerdings ob Agility das richtige für ihn wäre. Eine Sportart in der er "gehetzt" wird, rennen und raßen muss, aber kopfmäßig kaum angeregt wird würde ihn nicht auslasten, es würde ihn immer mehr puschen. Auch auf verrücktes Fahrradfahren verzichte ich. Ich verzichte eigentlich auf alles was ihn körperlich hochpuscht, denn er findet absolut kein Ende- es macht ihn nicht müde. Seit der (ruhigen) Dummyarbeit, Fährtensuche und regelmäßige UO mit eigebauten "Tücken" ist er zufrieden- und ausgeglich. Toben kann er dennoch mit anderen Hunden, aber ich persönlich powere ihn nicht direkt aus. Ich werfe ´dann und wann 5mal seinen heißgeliebten Ball, aber höre auch rasch wieder auf.

    MfG