Otto Normalverbraucher? Keine Chance? Ich bin ein sogenannter Otto Normalverbraucher, habe keine 500Schafe- und dennoch (wenn auch unbewusst) einen Gelbbackenrüden aufgenommen. Mit 8 Wochen. Ich wusste nicht, dass er ein Altdeutscher Hütehund ist, seine Herkunft lag im Dunkeln- er kam aus miesen Verhältnissen. Nach langer Internetsuche und einigen Hinweisen ist mir nun bewusst was dieses Etwas vor meinen Füßen ist... Ein Gelbbacke. 
Jetzt ist er 16 Monate und wir sind (mit meinem anderen Hund) ein super Dreierteam. Er arbeitet nicht an Schafen und er macht auch kein Agility, oder irgendeine andere Hundesportart. Ich arbeite privat mit ihm. Er muss sich zu 50% seine Nahrung selbst erarbeiten (Dummyarbeit), macht täglich gewisse "Trainingseinheiten" (übliche UO)- und ansonsten ist er einfach nur Hund. Ich bezweifle allerdings ob Agility das richtige für ihn wäre. Eine Sportart in der er "gehetzt" wird, rennen und raßen muss, aber kopfmäßig kaum angeregt wird würde ihn nicht auslasten, es würde ihn immer mehr puschen. Auch auf verrücktes Fahrradfahren verzichte ich. Ich verzichte eigentlich auf alles was ihn körperlich hochpuscht, denn er findet absolut kein Ende- es macht ihn nicht müde. Seit der (ruhigen) Dummyarbeit, Fährtensuche und regelmäßige UO mit eigebauten "Tücken" ist er zufrieden- und ausgeglich. Toben kann er dennoch mit anderen Hunden, aber ich persönlich powere ihn nicht direkt aus. Ich werfe ´dann und wann 5mal seinen heißgeliebten Ball, aber höre auch rasch wieder auf.
MfG