Beiträge von Bubuka

    Es gibt viele Leute, die können bei hündischen Spielen nicht zusehen, weil es so "gefährlich" aussieht.

    Deine Kleine ist 5 Monate und lernt gerade die hündische Kommunikation.
    Wenn Du sie jetzt ständig da rausreisst, dann lernt sie das nicht. Sie sucht sich scheinbar von alleine die passenden Spielpartner. Rüden sind da meist geduldiger.

    Du musst sie ja nicht mit jedem spielen lassen. Guck einfach, dass sie mit gut sozialisierten Hunden spielt.

    Du kannst ihr alles mögliche beibringen oder abgewöhnen.
    Aber die Kommunikation unter Hunden lernt sie nur durch Hunde, nicht durch Dein Eingreifen.
    Zu den sog. hundeerfahrenen Leuten sag ich mal nix.

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    Ihr Problem ist das Spielen. Wenn sie spielt kippt die Stimmung ganz schnell. Allerdings auch nicht mit jedem Hund. Ich konnte feststellen, dass sie es nur bei unserer Großen macht (die ist ein absolutes Schaf) und bei Rüden (egal welches Alter). Sie spielt dann irgendwann und irgendwann fängt sie dann an sie über den Spielpartner zu stellen, knurren und bellen.
    LG

    Das machen selbst Welpen von 6 Wochen. Sie probieren spielerisch alle hündischen Verhaltensweisen aus. Sie versuchen sich gegenseitig zu unterwerfen, stellen sich über den Spielpartner, deuten den Kehlbiss an, drohen mit Knurren.
    Natürlich soll das möglichst echt wirken.

    Deine Kleine macht das halt mit den Hunden, denen sie vertraut.
    Lass sie einfach, sie macht das genau richtig.


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    zunächst lasse ich erst mal meinen Rüden gar nicht von ihr besteigen, während ich tatenlos daneben stehe ....

    Das Aufreiten ist ein spielerisches hündisches Verhalten. Mach nicht aus allem ein Problem.

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    Grundsätzlich denke ich aber, dass ich wenn ich sie mit der Hand ab halte und nur ihn streichle die Eifersucht schüre

    Du hast doch 2 Hände, das reicht doch, um beide Hunde zu streicheln.

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    vor allem stark merkt man bei ihr, dass wenn er die Treppe hoch kommt, sie immer auf seinen Fersen ist, auch wenn sie zuvor noch tief und fest geschlafen hat.

    Hunde sind Rudeltiere. Wenn einer aufsteht, folgt meistens ein anderer Hund. Nicht alles hat etwas mit Kontrolle zu tun.

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    Seid ihr aber wirklich der Ansicht, dass ich bei den Hunden, vor allem in dem Alter, die Rangfolge festlegen sollte, ohne dass es Anzeichen dafür gibt wer von beiden dominanter ist

    Wie Naijra schon geschrieben hat, kannst Du die Rangfolge gar nicht festlegen.
    Meistens ordnen sich Rüden der Hündin im Haushalt unter.

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    was auch noch erwähnt werden sollte, ist dass uns gegenüber sehr unterwürfig ist

    Das hat m. E. mit mangelndem Vertrauen zu tun.

    Ich sehe hier eigentlich kaum Probleme. Dass sie den Rüden beim Streicheln wegdrängelt, kann man ganz einfach händeln, indem man sie dann ignoriert und sich dem Rüden zuwendet.

    Schmeiss einfach mal Deine ganzen Gedanken weg bezüglich :Rangordnung, Dominanz und auch das Wort "unterbinden".

    Hunde sind keine Maschinen, wo man ständig dran herum "schrauben" muss.
    Sie sind hochsoziale anpassungsfähige Lebewesen.

    Du solltest viel mehr an einer guten Bindung und Vertrauen arbeiten. Ein Hund sollte nicht unterwürfig sein.

    Setze einfach Deine Grenzen, konsequent, aber trotzdem liebevoll.

    Ich würde mit den Hundebesitzern nochmal reden. Frage auch mal, welches Halsband sie haben. In der Regel sind die Halsbänder aber giftig.

    Entweder sie nehmen das Halsband ab zum Spielen oder ich würde die Hunde nicht mehr spielen lassen. Aber wahrscheinlich hat der Hund die Giftstoffe auch im Fell. Da nützt dann auch das zeitweise Abnehmen des Halsbandes nichts.

    http://www.tierfreunde.bayer.de/omr/online/geb…mation_2830.pdf

    Hallo Whity,

    ich würde das Cortison nur in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt ausschleichen!!!!!!

    Vorher solltest Du auch eine Tierheilpraktikerin haben, die das Ausschleichen begleitet.
    Bitte nicht auf eigene Faust machen.

    Eine Haaranalyse kannst Du machen lassen. Aber Du solltest unbedingt eine Tierheilpraktikerin vor Ort haben, die den Hund auch sieht. Sie sollte auch eine gute Ausbildung haben.

    Wenn Du schreibst, das Haar wurde eingeschickt, hört sich das nach einer Fernbehandlung an.
    Davon halte ich nichts.

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    Hallo an Alle !

    Wir haben unseren Chi jetzt 3 Monate, er selbst ist jetzt 7 Monate alt. Das Problem was wir haben ist, dass er in manchen Fällen aus boshaftigkeit beisst. Wenn er in seinem Körbchen sitzt und meine Freundin in der Früh mit ihm gassi gehen möchte, passiert es meistens.

    Was heisst das denn, dass der Kleine aus Boshaftigkeit beisst?
    Fliesst Blut?
    Vielleicht deutet ihr sein Spielbeissen falsch.
    Ein Hund von 7 Monaten beisst nicht aus Boshaftigkeit. Eher tut er das aus Unsicherheit oder es ist eine Spielaufforderung.

    Einen Welpen kann man ohne weiteres mal auf den Arm nehmen. Sind die Hunde ein paar Monate alt, mögen sie das nicht mehr ohne weiteres. Das ist für einen Hund sehr unheimlich.
    Er schwebt auf einmal hoch über dem Boden.

    Das Hochnehmen lassen hat etwas mit Vertrauen zu tun und muss eine ganze Weile geübt werden. Vor allen Dingen muss es vorher angekündigt werden.
    Würde mich jemand unvermittelt hochheben, würde ich auch beissen. :D

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    Ich finde es zwar in ordnung, dass es ihm nicht gefällt wenn man ihm aus seinem körbchen nimmt, jedoch darf er nicht beissen. Er macht es ohne Vorwarnung.

    Aber ihr nehmt ihn auch ohne Vorwarnung hoch, also hat er doch keine Zeit mehr, vorher zu knurren.
    Macht erstmal eine Leine an den Hund, evtl. nur mit Halsband, dann muss man ihn nicht hochnehmen, um das Geschirr anzulegen.

    Ich würde das Hochnehmen des Hundes erstmal vermeiden. Dann wird das in Ruhe geübt mit einem Kommando, z. B. "Hopp" und Arm hinhalten. Wenn er dann weiss, was passiert, kann er sich langsam darauf einstellen. Also immer erst das Hochnehmen ankündigen.
    Hund kurz hochnehmen, loben und kuscheln, wenn er sich hochnehmen lässt, Leckerchen einwerfen. Hund wieder runtersetzen. Dann kann man das langsam steigern.

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    Wenn ich auf der Couch sitze und aufstehe rennt er sofort zu seinem Napf, obwohl nichts drin ist. Wie kann ich ihm das abgewöhnen, damit er ruhig isst und er nicht mehr glaubt es frisst ihm jemand etwas weg ?

    Das ist ganz einfach:
    1. Hund in Ruhe fressen lassen.
    2. Den leeren Napf wegstellen.

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    Auch wenn er sich freut oder ich mit ihm schimpfe wenn er was falsches getan hat macht er sich meist voll. Und was noch dazu kommt ist, das er "dauergeil ist". Er ist dauerhaft erregt, egal ob er sich freut oder ob man mit ihm schimpft. ist das normal ?

    Hunde in dem Alter haben noch das Beschwichtigungspinkeln. Das gibt sich von allein.
    Was heisst denn, wenn er was falsches gemacht hat?? Hunde machen doch nicht mit Absicht etwas falsch. Er weiss vielleicht einfach nicht, was Du von ihm willst.

    Du solltest ihm wenig Anlass geben, Dich zu beschwichtigen. Dann wird auch das Pinkeln weniger. Achte mal darauf, ob Du für ihn bedrohlich oder unberechenbar wirkst.

    Ein Hund in dem Alter fährt öfter mal das Glied aus, das hat nicht unbedingt etwas mit Erregung zu tun. Das ist einfach alterstypisch und manchmal auch ein Anzeichen für Stress.

    Ich würde euch empfehlen, dass ihr an dem Vertrauen und einer guten Bindung arbeitet.
    Vertrauen kann ein Hund aufbauen, wenn er liebevoll behandelt wird und keiner Ungerechtigkkeit ausgesetzt wird.

    Auch wenn Du Grenzen setzen musst, setze sie liebevoll konsequent.

    Themis war schneller :smile:

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    Soweit ich mich bis jetzt schlau gemacht habe, sollte man einen Hund nur mit med. Notwendigkeit kastrieren lassen, ist ja hormonell dann auch nicht ganz ohne Folgen. Das erhöhte Entartungsrisiko besteht ja nur für den Leistenhoden; der andere Hoden hat ja nur das normal übliche Risiko.

    Ich würde auch den normalen Hoden nicht wegnehmen lassen. Da bist Du sehr gut informiert.

    Ich persönlich würde selbst einen Leistenhoden nicht unbedingt rausnehmen lassen.
    Das Risiko einer Entartung liegt bei einem Leistenhoden meines Wissen bei 1-2 %, im Gegensatz zu den Hoden im Bauchraum. Da liegt das Risiko bei 5-10 %.

    Selbst wenn der Hoden in der Leiste entarten sollte, kann man ihn dann immer noch mit einem kleinen Leistenschnitt entfernen lassen. Hodentumore haben nicht die Tendenz Metastasen zu bilden.

    Für eine Narkose reicht eigentlich eine Untersuchung des Herzens und ein kleines Blutbild mit den Organwerten. Ich glaube, das liegt bei 30 Euro.
    Selbst bei alten Hunden wird vor einer Narkose kein großes Blutbild gemacht.

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    Ich weiß immer gar nicht, was für ein riesiger Aufriss um diesen winzigen Pieks veranstaltet wird. Der Hund wird nicht traumatisiert, der Hund wird nicht gefoltert, es wird nur ein bisschen Blut abgenommen. Was spricht denn dagegen, außer, dass es ein euren Augen nicht sinnvoll ist?
    Meine Hunde müssen das regelmäßig über sich ergehen lassen und ja, sie leben noch! :roll:

    Ich finde Vorsorge durchaus sinnvoll und mir fällt kein guter Grund ein, der dagegen spricht, seinem Hund Blut abnehmen zu lassen.

    Es ist mir im Grunde wirklich egal, wie oft ihr eure Hunde untersuchen lasst.
    Ich bin auch häufig beim Tierarzt (mit meinen alten Hunden), aber wäge immer ab, was Sinn macht.

    Nur mal so zum Nachdenken:

    Ein kleiner Pieks ist natürlich nicht schlimm für den Hund, wenn dahinter nicht das mangelnde Vertrauen in die Gesundheit des Hundes stehen würde.
    Auch wenn es verantwortungsbewusste Tierärzte gibt, darf man nicht übersehen, dass das Geschäft mit der Angst vor Krankheiten, viel Geld in die Kassen bringt.
    Schließlich müssen die teuren Anschaffungskosten für Röntgengeräte, CT usw. auch wieder eingenommen werden.

    Sicherlich ist die moderne Gerätemedizin in vielen Fällen hilfreich. Aber leider hat sie auch "Nebenwirkungen".

    Die Narkose birgt auch für junge Hunde eine Gefahr, die oft unterschätzt wird.
    Dieser junge Hund sollte auch nur kurz geröngt werden, vorsichtshalber. Er hat die Narkose nicht überlebt.
    http://www.chefkoch.de/forum/2,29,182…-Tiere-auf.html

    Die Hündin meiner Freundin hat die Narkose für eine CT-Untersuchung nicht überlebt. Sie wurde nur 2 Jahre alt.

    Auch hier im Forum gibt es diese Todesfälle bei jungen Hunden.

    Ich will keine Panik machen, nur zum Nachdenken anregen. Was ist wirklich notwendig und was dient nur dem eigenen Kontrollbedürfnis, welches der Angst vor Krankheiten entspringt.

    Nach meiner Erfahrung leben die Hunde gesünder, bei denen die Besitzer ein grundsätzliches Vertrauen in die Gesundheit haben.

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    Kann das schon von dem Frontline sein?

    Ja!!

    Eigentlich sollte es langsam bekannt sein, dass diese ganzen Spot-On-Präparate auch für den Hund nicht unschädlich sind. Etliche Hunde sind davon richtig krank geworden.